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Mehr Umzüge: Österreich macht mobil

Wir ziehen durchschnittlich sechsmal im Leben um:

von Gerhard Rodler

Noch vor zwei, drei Generationen galt: Wo man geboren wird, stirbt man in aller Regel auch. Bereitschaft umzuziehen: gegen null gehend. Das hat sich zwischenzeitig geändert. Mit Änderungen der Lebensumstände ziehen die Österreicher (gar nicht mehr so ungern) um. Umkehrschluss für Immobilienentwickler: Die Anforderungen an Wohnimmobilien bezüglich Flexibilität im laufenden Gebrauch sinken eher, die Anforderungen noch wirtschaftlicher zu bauen, steigen indessen weiter.
Sechs Mal ziehen Österreicher in ihrem Leben durchschnittlich um. Das ergab eine Online-Umfrage, deren Ergebnisse ImmobilienScout24 soeben veröffentlichte. Für zwei Drittel der Befragten darf das neue Domizil maximal 100 Kilometer entfernt sein. Jeder Zehnte gab an, erst ein Mal den Wohnort gewechselt zu haben.
Vier Mal sind die befragten Österreicher im Schnitt schon umgezogen, bei den über 50-Jährigen sind es bereits fünf Mal. Im Verlauf ihres gesamten Lebens, so schätzen die Österreicher, werden sie rund sechs Mal ihre Bleibe gewechselt haben. Eigentümer ziehen dabei seltener um als Mieter. Ein Viertel der Befragten würde bei einem geplanten Umzug in der Nachbarschaft oder im gleichen Stadtviertel bleiben, für ein Drittel sind Entfernungen bis maximal 50 Kilometer eine Option. Jeder fünfte Österreicher kann sich einen Wohnortwechsel ins Ausland vorstellen.
Die bevölkerungsrepräsentative Online-Umfrage unter 505 Österreichern wurde durch eine Analyse von Suchanfragen auf den Internetportalen ImmobilienScout24.at und Immobilien.net ergänzt. Vorarlberger und Tiroler zeigten sich dabei am heimatverbundensten: 78 Prozent suchten ihre neue Bleibe im eigenen Bundesland. Auch Kärntner (70 Prozent) und Oberösterreicher (71 Prozent) zog es wenig über die eigenen Bundeslandgrenzen hinaus, und wenn, dann suchte jeder Zehnte gleich in Wien. Die Bundeshauptstadt ist auch bei Niederösterreichern (23 Prozent) und Steirern (11 Prozent) das beliebteste Umzugsziel nach dem eigenen Bundesland. Bei den Suchanfragen der Wiener war Vorarlberg (4 Prozent) etwas beliebter als das Burgenland (3 Prozent). Burgenländer zeigten sich mobil: 38 Prozent suchten im eigenen Bundesland, je ein Viertel interessierte sich für Immobilien in Wien und Niederösterreich.

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Deutschland sucht Büros

2,5 % mehr Flächenumsatz, viele Vorvermietungen:

von Gerhard Rodler

Deutschland hat erneut einen wachsenden Büroflächenbedarf. Das drückt sich einerseits in steigenden Vermietungen aus (+2,5 Prozent deutschlandweit im 1. Halbjahr), andererseits in einem sehr hohen Anteil an Vorvermietungen für in Bau befindliche Neuflächen bis 2019.
Konkret wurden in den fünf deutschen Topstandorten bis Juni 1,56 Millionen m² an Büroflächen neu vermietet, plus 2,5 Prozent gegenüber Vorjahr und laut CBRE Zehnjahresrekord. München war mit 416.900 m² der aktivste Markt (+ 5 Prozent), gefolgt von Berlin mit 403.700 m². Die größte Steigerung gegenüber dem Vorjahr verbuchte Hamburg mit einem Plus von 22 Prozent auf 301.000 m². Aber: Frankfurt mit 220.400 m² und Düsseldorf mit 215.200 m² lagen fast gleichauf - in beiden Städten sind österreichische Developer ganz stark und zählen (etwa die CA Immo) seit Jahren zu den Top-5-Büro-Entwicklern).
Der absolute Büroflächenleerstand ist im Vorjahresvergleich über alle fünf Topstandorte hinweg gefallen und lag am Ende des ersten Halbjahres bei 4,1 Millionen m², was einer Leerstandsrate von 5,5 Prozent entspricht. In Berlin ging der Leerstand um 35 Prozent am stärksten auf jetzt 3,8 Prozent und München um 19 Prozent auf 3,6 Prozent (in Teilmärkten de facto Vollauslastung) zurück.
Trotz nun wieder steigender Neuflächenproduktion gibt es jetzt einen starken Nachfrageüberhang. Ein Großteil der projektierten Flächen ist vorverwertet. Weiterhin wird ein beträchtlicher Anteil von Bürofläche umgenutzt, insbesondere zu Wohn- und Hotelzwecken. Gleichzeitig gehen die durchschnittlichen Mietlaufzeiten stark zurück.

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In Augsburg gehen die Wohnungen aus

Nur 1.300 von 118.000 Wohnungen frei:

von Charles Steiner

Eine Wohnungsknappheit wird ja für viele Städte herbeigeschrieben - in Augsburg wird in dieser Hinsicht die Lage aber richtig ernst. So ernst, dass es kaum noch Kapazitäten für einen weiteren Zuzug gibt. Engel & Völkers spricht dabei von einer Leerstandsquote von 1,1 Prozent. In absoluten Zahlen liest sich das Szenario sogar dramatischer: Von 118.000 Wohnungen sind nur 1.300 verfügbar. Und das, obwohl die Bautätigkeit in der Stadt als sehr hoch erachtet wird. Im Vorjahr wurden etwa 1.210 Wohnungen fertiggestellt, womit die Stadt auch deutlich über dem Niveau größerer Kommunen wie Nürnberg oder Hannover liegt. Allerdings: Größere Wohnbauvorhaben werden heuer nicht realisiert - und mittelfristig werden nicht nur kleinteilige Wohnprojekte den Markt dominieren, auch die Wohnraumnachfrage wird nicht gesättigt werden können, sagt Wolfgang Höpker, Geschäftsführer von Engel & Völkers Commercial Augsburg. Wenig verwunderlich, dass aufgrund des Nachfrageüberhangs auch eine gewisse Preisdynamik eingesetzt hat. Die durchschnittliche Angebotsmiete in der Stadt Augsburg lag im ersten Quartal 2017 bei 9,52 Euro/m², was verglichen mit dem Vorjahreswert (8,96 Euro /m²) einen Anstieg von 6,2 Prozent darstellt. In manchen Bezirken waren aber auch Anstiege um 8,3 Prozent beobachtet worden. Das gilt auch für den Eigentumssektor. "Für Wohn- und Geschäftshäuser in den sehr guten Lagen der Stadt lassen sich aktuell Preise zwischen 2.150 Euro/m² und 5.550 Euro/m² realisieren", berichtet Höpker. Auch die Faktoren stiegen auf das bis zu 34-Fache der Jahresnettokaltmiete an. In den einfachen bis guten Lagen kletterten Preise und Rohertragsfaktoren ebenfalls auf Rekordwerte. Ein Ende des Booms ist nicht in Sicht.

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Grünes Licht für conwert-Squeeze-Out

PwC bestätigt Angemessenheit der Barabfindung:

von Stefan Posch

Das ohnehin schon erwartete Delisting der conwert aus der Wiener Börse rückt immer näher. Vor kurzem hat die Vonovia als Hauptgesellschafter und der Verwaltungsrat der conwert die Höhe der Barabfindung für die auszuschließenden Minderheitsaktionäre der conwert auf 17,08 Euro je Aktie festgesetzt (immoflash berichtete). Wie die conwert via Ad hoc-Meldung heute mitteilte, hat jetzt der Wirtschaftsprüfer PwC als gerichtlich bestellter, sachverständiger Prüfer die Richtigkeit des gemeinsamen Berichts der Vonovia und des Verwaltungsrats von conwert sowie die Angemessenheit der Barabfindung bestätigt. Der Barabfindung im Gesellschafter-Ausschlussverfahren liegt ein Unternehmenswertgutachten des Wirtschaftsprüfers Ebner Stolz zugrunde. Derzeit hält die Vonovia mehr als 93 Prozent der conwert-Aktien, der Rest ist Streubesitz.
Die außerordentliche Hauptversammlung von conwert, auf der die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre auf den Hauptgesellschafter beschlossen werden soll, wird am 29. August 2017 stattfinden.

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Reval schließt erste Finanzierung ab

Crowdinvesting-Start-Up mit Projekt in Krems:

von Stefan Posch

Projekt in WolkersdorfProjekt in Wolkersdorf

Die Crowdinvesting-Plattform Reval hat ihr erste Projektfinanzierung erfolgreich abgeschlossen. In der Landersdorferstraße in Krems entstehen zwei Baukörper mit 35 Wohneinheiten. Projektentwickler ist die Fortuna Firmengruppe. Reval startete kürzlich mit einem neuen Investitionsprojekt in Wolkersdorf bei Wien. In der Johannesgasse 43 entsteht ein Niedrigenergiewohnhaus mit 17 Wohneinheiten von 51 bis 92 m² Wohnnutzfläche. Die Investition erfolgt in Form der Gewährung eines zweckgebundenen qualifizierten Nachrangdarlehens an die RP Projektentwicklung GmbH. Das Investitionsziel beträgt 100.000 Euro, geboten werden 6 Prozent Zinsen p.a. bei einer Laufzeit von 24 Monaten und jährlicher Zinszahlung. Der Bau ist schon weit fortgeschritten und das Objekt soll bis Dezember 2017 fertiggestellt sein.

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Frankfurter Hotelmarkt wächst

Plus 45 % bei Übernachtungen seit 2010:

von Gerhard Rodler

Im Jahr 2016 kamen rund 5,2 Millionen Gäste, das ist nach einem stetigen Anstieg der Spitzenwert der vergangenen Jahre. Auch bei den Übernachtungen kletterten die Zahlen auf zuletzt gut 8,8 Millionen und sind damit seit dem Jahr 2010 um rund 45 Prozent angestiegen. Dies ergibt der „City Report Hotelmarkt Frankfurt“ von BNP Paribas Real Estate.
Die Besucher, die nach Frankfurt kommen, stammen zu 44 Prozent aus dem Ausland - ein im Städtevergleich hoher Wert, der sich vor allem auch durch Geschäftsreisende in der international geprägten Mainmetropole begründen lässt. Im bundesweiten Vergleich verbucht Frankfurt mit 44 Prozent nach Berlin und München die höchsten Übernachtungszahlen von ausländischen Gästen", sagt Alexander Trobitz, Head of Hotel Services der BNP Paribas Real Estate GmbH. Dabei treten auf der europäischen Seite Großbritannien und Nordirland am stärksten in Erscheinung, gefolgt von Spanien und Italien. Wichtigster Quellmarkt aus Übersee bleiben weiterhin die Vereinigten Staaten, aber auch China und die arabischen Golfstaaten tragen größere Anteile bei.
In Frankfurt ist die Zahl der Hotels zwischen 2010 und 2016 um fast 11 Prozent auf insgesamt 250 gestiegen. Gleichzeitig wuchs die Bettenanzahl im selben Zeitraum um gut 30 Prozent auf den Spitzenwert von über 45.500. Damit sind die Bettenzahlen über den betrachteten Zeitraum deutlich stärker gestiegen als die Zahl der Hotels. Dies weist auf eine höhere Zimmeranzahl in den neuen Häusern hin; durchschnittlich sind zuletzt gut 200 Zimmer pro eröffnetem Hotel hinzugekommen. Die Tatsache, dass die Übernachtungen deutlich stärker gewachsen sind als die Hotelkapazitäten, schlägt sich positiv in den Performance-Kennziffern sowie der wirtschaftlichen Situation der Hotelbranche nieder, und die dynamische Entwicklung auf dem gefragten und attraktiven Frankfurter Hotelmarkt hält weiter an. Aktuell sind 26 neue Hotels mit über 5.800 Zimmern geplant beziehungsweise im Bau.

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publity und Warburg kaufen in Hamburg

Hansestadt dank Global Players im Aufschwung:

von Gerhard Rodler

publity hat als fünftes Objekt im Fonds Nr. 7 ein Büroobjekt in Hamburg erworben. Die Immobilie wurde im Jahr 1994 als Teil des vierteiligen Ensembles „Willhoop“ errichtet und befindet sich in zentraler, südlicher Lage am Flughafen der Hansestadt.
Die mittlerweile 594. Immobilie im Asset Management-Portfolio von publity hat eine Mietfläche von ca. 3.500 m² und verfügt über 50 Stellplätze im Außenbereich und einer Tiefgarage. Hauptmieter sind zwei Langzeitmieter, Dussmann Service sowie die Anwaltskanzlei Seelmaecker & Seelmaecker, die seit 2013 bzw. 2004 hier Mieter sind.
„Die Hansestadt Hamburg spielt angesichts der großen ansässigen Global Players wie Mercedes Benz eine bedeutende Rolle als Wirtschaftsstandort. Davon werden unsere Investoren mit diesem Objekt profitieren können“, sagt Olek, Vorstandsvorsitzender der publity.
Fast gleichzeit hat die Warburg-HIH Invest das „Tibarg 32“ in Hamburg-Niendorf gekauft. Das voll vermietete Wohn- und Geschäftshaus hat mehr als 5.400 m² Mietfläche.
Hauptmieter des im Jahr 1988 errichteten Gebäudes sind der Vollsortimenter Rewe und eine Filiale der Deutschen Bank. Darüber hinaus sind zahlreiche Büros, Arztpraxen sowie eine Apotheke und ein Coffee-Shop ansässig.

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FCR Immobilien erweitert Portfolio

Retail-Objekte in Burgdorf und Datteln gekauft:

von Stefan Posch

Der auf Einzelhandel spezialisierte Investor FCR Immobilien hat sein Portfolio um zwei weitere Objekte erweitert. Kürzlich wurde ein 1.000 m² großes Objekt in Datteln (Nordrhein-Westfalen) und ein Fachmarktzentrum in Burgdorf (Niedersachsen) mit rund 3.700 m² erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Das eingeschossige Gebäude in Datteln, bei dem der Lebensmitteldiscounter Netto Ankermiete ist, soll nach Angaben von FCR jährlich gut 165.000 Euro Mieteinnahmen generieren. Beim FMZ in Burgdorf würden sich die Mieteinnahmen auf knapp 265.000 Euro belaufen.
„Mit den beiden jüngsten Zukäufen zeigen wir, dass unsere Wachstumsstrategie erfolgreich ist und wir in der Lage sind, am Markt renditestarke Objekte für FCR zu finden“, kommentiert Falk Raudies, Gründer und Vorstand von FCR Immobilien, den Zukauf. Die Pipeline sei nach wie vor gut gefüllt, sodass man das Portfolio auch zukünftig weiter ausbauen werde. Das Portfolio der FCR Immobilien umfasst nun 33 Objekte mit einer vermietbare Fläche von insgesamt über 115.000 m².

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Luxus zum Tag: Insel zum Ersteigern

10,3 Millionen Euro Listenpreis:

von Stefan Posch

Wer immer schon von einer eigenen Insel geträumt hat, kann am 23. August beim Auktionhaus Congierge Auctions zuschlagen. Dann kommt nämlich eine Privatinsel in Französisch-Polynesien unter dem Hammer. Motu Tiano ist etwa 80.000 m² groß und liegt nur wenige hundert Meter von der Hauptinsel Raiatea. Die Hauptstadt von Raiatea, Uturoa, liegt nur 20 Minuten mit dem Boot entfernt und verfügt über einen Flughafen, von dem man den internationalen Flughafen von Tahiti in 35 Minuten Flugzeit erreicht.
Das im polynesischen Stil erbaute Haupthaus verfügt über eine eigene Anlegestelle, ein Bootshaus, moderne Ausstattung und Schlafmöglichkeiten für bis zu 15 Gäste. Eine Lagune bietet die Möglichkeit für Sportfischen, Surfing und Gerätetauchen. Eine Landungsbrücke sorgt dafür, dass man auf der Insel auch mit einer Jacht anlegen kann. Der derzeitige Listenpreis der Immobilie beträgt 11,88 Millionen Dollar (10,3 Millionen Euro). Sie wird zu einem Ausrufpreis von 6 Millionen Dollar (5,24 Millionen Euro) oder darüber versteigert.

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Karriere zum Tag: Neu bei ÖRAG

Hoffmann verstärkt Marketing:

von Gerhard Rodler

Kristin HoffmannKristin Hoffmann

Bei der ÖRAG werden derzeit reihenweise neue Positionen besetzt. Kristin Hoffmann verstärkt ab sofort das Marketingteam der ÖRAG Österreichische Realitäten. Ihre Kernaufgaben sind das Unternehmens- und Property Marketing.
Bevor Hoffmann zur ÖRAG-Gruppe wechselte, war sie über 5 Jahre bei CBRE im Property Marketing und davor als Immobilienmaklerin bei FELIX Immobilien tätig. Sie ist seit mehr als 10 Jahren in der Immobilienbranche aktiv und verfügt über ausgezeichnete Marktkenntnisse und beste Kontakte in der Immobilienbranche.

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Nur 1.300 von 118.000 Wohnungen frei:

In Augsburg gehen die Wohnungen aus

von Charles Steiner

Ei­ne Woh­nungs­knapp­heit wird ja für vie­le Städ­te her­bei­ge­schrie­ben - in Augs­burg wird in die­ser Hin­sicht die La­ge aber rich­tig ernst. So ernst, dass es kaum noch Ka­pa­zi­tä­ten für ei­nen wei­te­ren Zu­zug gibt. En­gel & Völ­kers spricht da­bei von ei­ner Leer­stands­quo­te von 1,1 Pro­zent. In ab­so­lu­ten Zah­len liest sich das Sze­na­rio so­gar dra­ma­ti­scher: Von 118.000 Woh­nun­gen sind nur 1.300 ver­füg­bar. Und das, ob­wohl die Bau­tä­tig­keit in der Stadt als sehr hoch er­ach­tet wird. Im Vor­jahr wur­den et­wa 1.210 Woh­nun­gen fer­tig­ge­stellt, wo­mit die Stadt auch deut­lich über dem Ni­veau grö­ße­rer Kom­mu­nen wie Nürn­berg oder Han­no­ver liegt. Al­ler­dings: Grö­ße­re Wohn­bau­vor­ha­ben wer­den heu­er nicht rea­li­siert - und mit­tel­fris­tig wer­den nicht nur klein­tei­li­ge Wohn­pro­jek­te den Markt do­mi­nie­ren, auch die Wohn­raum­nach­fra­ge wird nicht ge­sät­tigt wer­den kön­nen, sagt Wolf­gang Höp­ker, Ge­schäfts­füh­rer von En­gel & Völ­kers Com­mer­ci­al Augs­burg. We­nig ver­wun­der­lich, dass auf­grund des Nach­fra­ge­über­hangs auch ei­ne ge­wis­se Preis­dy­na­mik ein­ge­setzt hat. Die durch­schnitt­li­che An­ge­bots­mie­te in der Stadt Augs­burg lag im ers­ten Quar­tal 2017 bei 9,52 Eu­ro/m², was ver­gli­chen mit dem Vor­jah­res­wert (8,96 Eu­ro /m²) ei­nen An­stieg von 6,2 Pro­zent dar­stellt. In man­chen Be­zir­ken wa­ren aber auch An­stie­ge um 8,3 Pro­zent be­ob­ach­tet wor­den. Das gilt auch für den Ei­gen­tums­sek­tor. "Für Wohn- und Ge­schäfts­häu­ser in den sehr gu­ten La­gen der Stadt las­sen sich ak­tu­ell Prei­se zwi­schen 2.150 Eu­ro/m² und 5.550 Eu­ro/m² rea­li­sie­ren", be­rich­tet Höp­ker. Auch die Fak­to­ren stie­gen auf das bis zu 34-Fa­che der Jah­res­net­to­kalt­mie­te an. In den ein­fa­chen bis gu­ten La­gen klet­ter­ten Prei­se und Roh­er­trags­fak­to­ren eben­falls auf Re­kord­wer­te. Ein En­de des Booms ist nicht in Sicht.

PwC bestätigt Angemessenheit der Barabfindung:

Grünes Licht für conwert-Squeeze-Out

von Stefan Posch

Das oh­ne­hin schon er­war­te­te De­lis­ting der con­wert aus der Wie­ner Bör­se rückt im­mer nä­her. Vor kur­zem hat die Vo­no­via als Haupt­ge­sell­schaf­ter und der Ver­wal­tungs­rat der con­wert die Hö­he der Bar­ab­fin­dung für die aus­zu­schlie­ßen­den Min­der­heits­ak­tio­nä­re der con­wert auf 17,08 Eu­ro je Ak­tie fest­ge­setzt (im­mof­lash be­rich­te­te). Wie die con­wert via Ad hoc-Mel­dung heu­te mit­teil­te, hat jetzt der Wirt­schafts­prü­fer PwC als ge­richt­lich be­stell­ter, sach­ver­stän­di­ger Prü­fer die Rich­tig­keit des ge­mein­sa­men Be­richts der Vo­no­via und des Ver­wal­tungs­rats von con­wert so­wie die An­ge­mes­sen­heit der Bar­ab­fin­dung be­stä­tigt. Der Bar­ab­fin­dung im Ge­sell­schaf­ter-Aus­schluss­ver­fah­ren liegt ein Un­ter­neh­mens­wert­gut­ach­ten des Wirt­schafts­prü­fers Eb­ner Stolz zu­grun­de. Der­zeit hält die Vo­no­via mehr als 93 Pro­zent der con­wert-Ak­ti­en, der Rest ist Streu­be­sitz.
Die au­ßer­or­dent­li­che Haupt­ver­samm­lung von con­wert, auf der die Über­tra­gung der Ak­ti­en der Min­der­heits­ak­tio­nä­re auf den Haupt­ge­sell­schaf­ter be­schlos­sen wer­den soll, wird am 29. Au­gust 2017 statt­fin­den.
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Crowdinvesting-Start-Up mit Projekt in Krems:

Reval schließt erste Finanzierung ab

von Stefan Posch

Projekt in WolkersdorfProjekt in Wolkersdorf
Die Crow­din­ves­ting-Platt­form Re­val hat ihr ers­te Pro­jekt­fi­nan­zie­rung er­folg­reich ab­ge­schlos­sen. In der Lan­ders­dor­fer­stra­ße in Krems ent­ste­hen zwei Bau­kör­per mit 35 Wohn­ein­hei­ten. Pro­jekt­ent­wick­ler ist die For­tu­na Fir­men­grup­pe. Re­val star­te­te kürz­lich mit ei­nem neu­en In­ves­ti­ti­ons­pro­jekt in Wol­kers­dorf bei Wien. In der Jo­han­nes­gas­se 43 ent­steht ein Nied­rig­ener­gie­wohn­haus mit 17 Wohn­ein­hei­ten von 51 bis 92 m² Wohn­nutz­flä­che. Die In­ves­ti­ti­on er­folgt in Form der Ge­wäh­rung ei­nes zweck­ge­bun­de­nen qua­li­fi­zier­ten Nach­rang­dar­le­hens an die RP Pro­jekt­ent­wick­lung GmbH. Das In­ves­ti­ti­ons­ziel be­trägt 100.000 Eu­ro, ge­bo­ten wer­den 6 Pro­zent Zin­sen p.a. bei ei­ner Lauf­zeit von 24 Mo­na­ten und jähr­li­cher Zins­zah­lung. Der Bau ist schon weit fort­ge­schrit­ten und das Ob­jekt soll bis De­zem­ber 2017 fer­tig­ge­stellt sein.

Plus 45 % bei Übernachtungen seit 2010:

Frankfurter Hotelmarkt wächst

von Gerhard Rodler

Im Jahr 2016 ka­men rund 5,2 Mil­lio­nen Gäs­te, das ist nach ei­nem ste­ti­gen An­stieg der Spit­zen­wert der ver­gan­ge­nen Jah­re. Auch bei den Über­nach­tun­gen klet­ter­ten die Zah­len auf zu­letzt gut 8,8 Mil­lio­nen und sind da­mit seit dem Jahr 2010 um rund 45 Pro­zent an­ge­stie­gen. Dies er­gibt der „Ci­ty Re­port Ho­tel­markt Frank­furt“ von BNP Pa­ri­bas Re­al Es­ta­te.
Die Be­su­cher, die nach Frank­furt kom­men, stam­men zu 44 Pro­zent aus dem Aus­land - ein im Städ­te­ver­gleich ho­her Wert, der sich vor al­lem auch durch Ge­schäfts­rei­sen­de in der in­ter­na­tio­nal ge­präg­ten Main­me­tro­po­le be­grün­den lässt. Im bun­des­wei­ten Ver­gleich ver­bucht Frank­furt mit 44 Pro­zent nach Ber­lin und Mün­chen die höchs­ten Über­nach­tungs­zah­len von aus­län­di­schen Gäs­ten", sagt Alex­an­der Tro­bitz, Head of Ho­tel Ser­vices der BNP Pa­ri­bas Re­al Es­ta­te GmbH. Da­bei tre­ten auf der eu­ro­päi­schen Sei­te Groß­bri­tan­ni­en und Nord­ir­land am stärks­ten in Er­schei­nung, ge­folgt von Spa­ni­en und Ita­li­en. Wich­tigs­ter Quell­markt aus Über­see blei­ben wei­ter­hin die Ver­ei­nig­ten Staa­ten, aber auch Chi­na und die ara­bi­schen Golf­staa­ten tra­gen grö­ße­re An­tei­le bei.
In Frank­furt ist die Zahl der Ho­tels zwi­schen 2010 und 2016 um fast 11 Pro­zent auf ins­ge­samt 250 ge­stie­gen. Gleich­zei­tig wuchs die Bet­ten­an­zahl im sel­ben Zeit­raum um gut 30 Pro­zent auf den Spit­zen­wert von über 45.500. Da­mit sind die Bet­ten­zah­len über den be­trach­te­ten Zeit­raum deut­lich stär­ker ge­stie­gen als die Zahl der Ho­tels. Dies weist auf ei­ne hö­he­re Zim­mer­an­zahl in den neu­en Häu­sern hin; durch­schnitt­lich sind zu­letzt gut 200 Zim­mer pro er­öff­ne­tem Ho­tel hin­zu­ge­kom­men. Die Tat­sa­che, dass die Über­nach­tun­gen deut­lich stär­ker ge­wach­sen sind als die Ho­tel­ka­pa­zi­tä­ten, schlägt sich po­si­tiv in den Per­for­mance-Kenn­zif­fern so­wie der wirt­schaft­li­chen Si­tua­ti­on der Ho­tel­bran­che nie­der, und die dy­na­mi­sche Ent­wick­lung auf dem ge­frag­ten und at­trak­ti­ven Frank­fur­ter Ho­tel­markt hält wei­ter an. Ak­tu­ell sind 26 neue Ho­tels mit über 5.800 Zim­mern ge­plant be­zie­hungs­wei­se im Bau.
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Hansestadt dank Global Players im Aufschwung:

publity und Warburg kaufen in Hamburg

von Gerhard Rodler

pu­bli­ty hat als fünf­tes Ob­jekt im Fonds Nr. 7 ein Bü­ro­ob­jekt in Ham­burg er­wor­ben. Die Im­mo­bi­lie wur­de im Jahr 1994 als Teil des vier­tei­li­gen En­sem­bles „Willho­op“ er­rich­tet und be­fin­det sich in zen­tra­ler, süd­li­cher La­ge am Flug­ha­fen der Han­se­stadt.
Die mitt­ler­wei­le 594. Im­mo­bi­lie im As­set Ma­nage­ment-Port­fo­lio von pu­bli­ty hat ei­ne Miet­flä­che von ca. 3.500 m² und ver­fügt über 50 Stell­plät­ze im Au­ßen­be­reich und ei­ner Tief­ga­ra­ge. Haupt­mie­ter sind zwei Lang­zeit­mie­ter, Duss­mann Ser­vice so­wie die An­walts­kanz­lei Seel­ma­ecker & Seel­ma­ecker, die seit 2013 bzw. 2004 hier Mie­ter sind.
„Die Han­se­stadt Ham­burg spielt an­ge­sichts der gro­ßen an­säs­si­gen Glo­bal Play­ers wie Mer­ce­des Benz ei­ne be­deu­ten­de Rol­le als Wirt­schafts­stand­ort. Da­von wer­den un­se­re In­ves­to­ren mit die­sem Ob­jekt pro­fi­tie­ren kön­nen“, sagt Olek, Vor­stands­vor­sit­zen­der der pu­bli­ty.
Fast gleich­zeit hat die War­burg-HIH In­vest das „Ti­barg 32“ in Ham­burg-Nien­dorf ge­kauft. Das voll ver­mie­te­te Wohn- und Ge­schäfts­haus hat mehr als 5.400 m² Miet­flä­che.
Haupt­mie­ter des im Jahr 1988 er­rich­te­ten Ge­bäu­des sind der Voll­sor­ti­men­ter Rewe und ei­ne Fi­lia­le der Deut­schen Bank. Dar­über hin­aus sind zahl­rei­che Bü­ros, Arzt­pra­xen so­wie ei­ne Apo­the­ke und ein Cof­fee-Shop an­säs­sig.

Retail-Objekte in Burgdorf und Datteln gekauft:

FCR Immobilien erweitert Portfolio

von Stefan Posch

Der auf Ein­zel­han­del spe­zia­li­sier­te In­ves­tor FCR Im­mo­bi­li­en hat sein Port­fo­lio um zwei wei­te­re Ob­jek­te er­wei­tert. Kürz­lich wur­de ein 1.000 m² gro­ßes Ob­jekt in Dat­teln (Nord­rhein-West­fa­len) und ein Fach­markt­zen­trum in Burg­dorf (Nie­der­sach­sen) mit rund 3.700 m² er­wor­ben. Über den Kauf­preis wur­de Still­schwei­gen ver­ein­bart.
Das ein­ge­schos­si­ge Ge­bäu­de in Dat­teln, bei dem der Le­bens­mit­tel­dis­coun­ter Net­to An­ker­mie­te ist, soll nach An­ga­ben von FCR jähr­lich gut 165.000 Eu­ro Miet­ein­nah­men ge­ne­rie­ren. Beim FMZ in Burg­dorf wür­den sich die Miet­ein­nah­men auf knapp 265.000 Eu­ro be­lau­fen.
„Mit den bei­den jüngs­ten Zu­käu­fen zei­gen wir, dass un­se­re Wachs­tums­stra­te­gie er­folg­reich ist und wir in der La­ge sind, am Markt ren­di­te­star­ke Ob­jek­te für FCR zu fin­den“, kom­men­tiert Falk Rau­dies, Grün­der und Vor­stand von FCR Im­mo­bi­li­en, den Zu­kauf. Die Pipe­line sei nach wie vor gut ge­füllt, so­dass man das Port­fo­lio auch zu­künf­tig wei­ter aus­bau­en wer­de. Das Port­fo­lio der FCR Im­mo­bi­li­en um­fasst nun 33 Ob­jek­te mit ei­ner ver­miet­ba­re Flä­che von ins­ge­samt über 115.000 m².
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10,3 Millionen Euro Listenpreis:

Luxus zum Tag: Insel zum Ersteigern

von Stefan Posch

Wer im­mer schon von ei­ner ei­ge­nen In­sel ge­träumt hat, kann am 23. Au­gust beim Auk­ti­on­haus Con­gier­ge Auc­tions zu­schla­gen. Dann kommt näm­lich ei­ne Pri­vat­in­sel in Fran­zö­sisch-Po­ly­ne­si­en un­ter dem Ham­mer. Mo­tu Tia­no ist et­wa 80.000 m² groß und liegt nur we­ni­ge hun­dert Me­ter von der Haupt­in­sel Raia­tea. Die Haupt­stadt von Raia­tea, Uturoa, liegt nur 20 Mi­nu­ten mit dem Boot ent­fernt und ver­fügt über ei­nen Flug­ha­fen, von dem man den in­ter­na­tio­na­len Flug­ha­fen von Ta­hi­ti in 35 Mi­nu­ten Flug­zeit er­reicht.
Das im po­ly­ne­si­schen Stil er­bau­te Haupt­haus ver­fügt über ei­ne ei­ge­ne An­le­ge­stel­le, ein Boots­haus, mo­der­ne Aus­stat­tung und Schlaf­mög­lich­kei­ten für bis zu 15 Gäs­te. Ei­ne La­gu­ne bie­tet die Mög­lich­keit für Sport­fi­schen, Sur­fing und Ge­rä­te­tau­chen. Ei­ne Lan­dungs­brü­cke sorgt da­für, dass man auf der In­sel auch mit ei­ner Jacht an­le­gen kann. Der der­zei­ti­ge Lis­ten­preis der Im­mo­bi­lie be­trägt 11,88 Mil­lio­nen Dol­lar (10,3 Mil­lio­nen Eu­ro). Sie wird zu ei­nem Aus­ruf­preis von 6 Mil­lio­nen Dol­lar (5,24 Mil­lio­nen Eu­ro) oder dar­über ver­stei­gert.

Hoffmann verstärkt Marketing:

Karriere zum Tag: Neu bei ÖRAG

von Gerhard Rodler

Kristin HoffmannKristin Hoffmann
Bei der ÖR­AG wer­den der­zeit rei­hen­wei­se neue Po­si­tio­nen be­setzt. Kris­tin Hoff­mann ver­stärkt ab so­fort das Mar­ke­ting­team der ÖR­AG Ös­ter­rei­chi­sche Rea­li­tä­ten. Ih­re Kern­auf­ga­ben sind das Un­ter­neh­mens- und Pro­per­ty Mar­ke­ting.
Be­vor Hoff­mann zur ÖR­AG-Grup­pe wech­sel­te, war sie über 5 Jah­re bei CB­RE im Pro­per­ty Mar­ke­ting und da­vor als Im­mo­bi­li­en­mak­le­rin bei FE­LIX Im­mo­bi­li­en tä­tig. Sie ist seit mehr als 10 Jah­ren in der Im­mo­bi­li­en­bran­che ak­tiv und ver­fügt über aus­ge­zeich­ne­te Markt­kennt­nis­se und bes­te Kon­tak­te in der Im­mo­bi­li­en­bran­che.
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Neuordnung in Salzburg

Das neue Raum­ord­nungs­ge­setz soll un­ter an­de­rem wie­der für mehr Grund­stü­cke am Markt sor­gen. Kein Bun­des­land hat so ra­di­kal auf die Preis­stei­ge­run­gen und die Grund­stücks­knapp­heit re­agiert wie Salz­burg. Die Lan­des­re­gie­rung wird am 28. Ju­ni (Stand Re­dak­ti­ons­schluss) wohl das neue Raum­ord­nungs­ge­setz ver­ab­schie­den, das ab 1. Jän­ner 2018 in Kraft tre­ten wird. Die Neu­re­ge­lung wird star­ken Ein­fluss auf die Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft ha­ben. Die Lan­des­po­li­tik sagt näm­lich un­be­bau­ten Grund­stü­cken, Zer­sie­de­lung und Zweit­wohn­sit­zen den Kampf an. Be­fris­te­te Bau­be­wil­li­gun­gen Bau­be­wil­li­gun­gen wer­den zu­künf­tig auf zehn Jah­re be­fris­tet sein. Zu­dem muss für be­reits ge­wid­me­tes Bau­land, das nicht be­baut wird, nach fünf Jah­ren ei­ne jähr­li­che Ab­ga­be an die Ge­mein­de be­zahlt wer­den. Neue Han­dels­groß­be­trie­be auf der "grü­nen Wie­se" sol­len künf­tig stren­ger ge­prüft wer­den. Auch die vie­len Zweit­wohn­sit­ze in man­chen Ge­mein­den sind im Vi­sier der Lan­des­po­li­tik. In Ge­mein­den, die ei­nen An­teil an Nicht-Haupt­wohn­sit­zen von über 16 Pro­zent ha­ben, sind Zweit­wohn­sit­ze nur noch in ei­gens aus­ge­wie­se­nen Ge­bie­ten er­laubt. Der­zeit wä­ren 82 der 119 Salz­bur­ger Ge­mein­den da­von be­trof­fen. "Es wird et­was ge­tan", sagt Chris­ti­an Stru­ber, Ge­schäfts­füh­rer der Salz­burg Wohn­bau, der das neue Raum­ord­nungs­ge­setz be­grüßt. Mit der Neu­re­ge­lung wür­de es "Bau­wid­mun­gen auf Vor­rat" nicht mehr ge­ben, und Bau­en im länd­li­chen Raum wä­re da­mit wie­der leist­ba­rer. Zu­dem wür­den mit den Maß­nah­men die Orts­ker­ne der Ge­mein­den ge­stärkt wer­den. [ci­te1] Woh­nun­gen über Ge­wer­be Um dem Grund­stücks­man­gel in der Stadt Salz­burg zu ent­geg­nen, wird aber auch ab­seits der Po­li­tik et­was ge­tan. "In Salz­burg wird nach­ver­dich­tet", er­klärt Stru­ber. Ei­ne Idee ist es, Ge­bäu­de von Nah­ver­sor­gern mit Woh­nun­gen zu über­bau­en. "Das war im ver­gan­ge­nen Jahr­hun­dert gang und gä­be. Wir ha­ben die Mög­lich­kei­ten ana­ly­siert und sechs Stand­or­te aus­ge­macht, die da­für ge­eig­net sind", er­zählt Stru­ber. Mit den Nah­ver­sor­gern selbst wur­den auch schon Ge­sprä­che ge­führt. Die gro­ßen Preis­sprün­ge sind in Salz­burg Stadt aber vor­bei. "Ge­ra­de im Neu­bau­be­reich hat sich die Preis­kur­ve ab­ge­flacht", er­klärt Wolf­gang Mais­lin­ger, Ge­schäfts­füh­rer von Hölzl & Hub­ner Im­mo­bi­li­en. Die Prei­se für Erst­be­zugs­woh­nun­gen sind et­wa in der Stadt Salz­burg laut dem Im­mo­bi­li­en­preis­spie­gel der WKO im Jahr 2016 nur um 0,7 Pro­zent ge­stie­gen. In an­de­ren Städ­te wie et­wa Tams­weg (+3,2 Pro­zent) oder St. Jo­hann im Pon­gau (+3,4 Pro­zent) fiel die Stei­ge­rungra­te hin­ge­gen hö­her aus. Auch im Salz­bur­ger Um­land stie­gen die Prei­se 2016 stark an. Bau­grund­stü­cke wur­den dort um 4,8 Pro­zent teu­rer (333 Eu­ro pro Qua­drat­me­ter). "Das ist ei­ne lo­gi­sche Ent­wick­lung", sagt Stru­ber. Vor al­lem ent­lang der S-Bahn-Stre­cke sei­en die Grund­stü­cke sehr be­gehrt. Mehr Ge­wer­be-Trans­ak­tio­nen Im Jahr 2016 stieg das Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men von Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en sprung­haft an. Ei­ne Ana­ly­se von Hölzl & Hub­ner Im­mo­bi­li­en er­gab ein Ge­samt­in­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men von et­wa 350 Mil­lio­nen Eu­ro. Das ist ei­ne Stei­ge­rung von 175 Pro­zent im Ver­gleich zum Jahr 2015. Ein Groß­teil (75 Pro­zent) der Ver­käu­fe be­tra­fen Be­stands­im­mo­bi­li­en. Für nur 25 Pro­zent zeig­ten sich Neu­bau­ten ver­ant­wort­lich. Die Brut­to­an­fangs­ren­di­ten bei Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en lie­gen laut der Un­ter­su­chung zwi­schen 4,7 und 7,5 Pro­zent. [ci­te2] Be­trie­be wan­dern ab In den ver­gan­ge­nen Jah­ren sind aber ei­ni­ge Be­trie­be aus dem Land Salz­burg in das na­he Ober­ös­ter­reich um­ge­sie­delt. "Für den ei­nen oder an­de­ren ist es ein An­satz, nach Ober­ös­ter­reich zu ge­hen", er­klärt Mais­lin­ger. Grund sei­en die ge­rin­ge­ren Grund­stücks­prei­se im Nach­bar­b­un­des­land. "Es kommt aber auf die Be­triebs­form an", er­läu­tert er. Die Fra­ge sei, wie ab­hän­gig man von den Mit­ar­bei­tern ist. Die Bü­ro­mie­ten sind 2016 laut dem ak­tu­el­len Im­mo­bi­li­en­preis­spie­gel in der Stadt Salz­burg leicht auf 9,30 Eu­ro pro Qua­drat­me­ter ge­stie­gen (+2,2 Pro­zent). Hö­her fiel die Stei­ge­rung in der Um­ge­bung von Salz­burg aus, wo durch­schnitt­lich 7,40 Eu­ro Mie­te pro Qua­drat­me­ter be­zahlt wer­den (+5,7 Pro­zent). "Es wur­de letz­tens we­ni­ger ge­baut, des­we­gen ist die Aus­las­tung gut", so Mais­lin­ger über die As­set­klas­se Of­fice. Ei­ne Re­duk­ti­on der Ver­mie­tungs­prei­se war im Ein­zel­han­dels­be­reich zu be­ob­ach­ten. In Salz­burg Stadt et­wa fiel die durch­schnitt­li­che Mie­te auf 56,2 Eu­ro (-5,2 Pro­zent). "Das Wachs­tum der Spit­zen­mie­te ist vor­bei", so Mais­lin­ger. Trotz­dem gibt es we­nig Leer­stand. "Die Ver­mie­tungs­si­tua­ti­on ist sehr gut", er­klärt Mais­lin­ger. Die Neu­flä­chen­pro­duk­ti­on wer­de aber durch das neue Raum­ord­nungs­ge­setz sehr ein­ge­schränkt. [ci­te3]

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Immobilienaktien stellen Fonds in den Schatten

Der di­rek­te Ver­gleich be­weist: Wenn es um Ren­di­ten geht, ist die Per­for­mance von ös­ter­rei­chi­schen Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en klar vor­an. Im­mo­bi­li­en­an­la­gen spie­len für in­sti­tu­tio­nel­le und ver­mö­gen­de In­ves­to­ren ei­ne zu­se­hends wich­ti­ge­re Rol­le. In­sti­tu­tio­nel­le In­ves­to­ren pla­nen, ih­re Im­mo­bi­li­en­quo­te in den kom­men­den Jah­ren wei­ter zu er­hö­hen. Ne­ben of­fe­nen und ge­schlos­se­nen Fonds sind Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en ei­ne drit­te Ka­te­go­rie der in­di­rek­ten Im­mo­bi­li­en­an­la­ge. Sie spie­len für ös­ter­rei­chi­sche An­le­ger aber nur ei­ne un­ter­ge­ord­ne­te Rol­le, da tra­di­tio­nell ein Groß­teil der in­di­rek­ten In­vest­ments in Fonds fließt. Da­bei sind Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en ge­ra­de für In­län­der in­ter­es­sant. In­ves­to­ren kön­nen nicht nur Kon­junk­tur­zy­klen spie­len, son­dern ihr Port­fo­lio gut di­ver­si­fi­zie­ren. Sie kön­nen Un­ter­neh­men aus un­ter­schied­li­chen Seg­men­ten (Bü­ro, Woh­nen, Han­del, Lo­gis­tik) und Re­gio­nen aus­wäh­len. Die Wert­ent­wick­lung ei­ner Ak­tie er­gibt sich aus den Ge­win­nen und der Be­wer­tung ei­nes spe­zi­fi­schen Un­ter­neh­mens, wäh­rend sich die Ent­wick­lung ei­nes of­fe­nen Fonds aus Miet- und Zins­ein­nah­men so­wie der Be­wer­tung der Im­mo­bi­li­en er­gibt. Ge­werb­li­che Miet­ver­trä­ge sind ty­pi­scher­wei­se lang­fris­tig und an die Ent­wick­lung der Ver­brau­cher­prei­se und da­mit die In­fla­ti­on ge­kop­pelt. Bör­sen­no­tier­te Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en bzw. -fonds sind die li­qui­des­te Form der Im­mo­bi­li­en­an­la­ge, da sie sich je­der­zeit zum Markt­wert ver­kau­fen las­sen. Da­bei han­delt es sich in der Re­gel um Ak­ti­en­ge­sell­schaf­ten, die in ein Im­mo­bi­li­en­port­fo­lio in­ves­tie­ren. Die Wert­ent­wick­lung von Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en re­agiert nicht al­lein auf die zu­grun­de lie­gen­den Im­mo­bi­li­en­märk­te, son­dern ist auch dem Um­feld auf den Ka­pi­tal- bzw. Ak­ti­en­märk­ten ge­schul­det. Da­her un­ter­lie­gen sie auch der Vo­la­ti­li­tät die­ser Märk­te. Bei of­fe­nen Im­mo­bi­li­en­fonds, wo der Schwer­punkt der An­la­ge zu­meist auf Bü­ro­ob­jek­ten liegt, ist die Schwan­kungs­an­fäl­lig­keit da­ge­gen ge­ring, so der all­ge­mei­ne Te­nor. Die Er­fah­run­gen aus der Fi­nanz­kri­se - hier wur­de die An­teils­rück­nah­me bei ei­nem Groß­teil der deut­schen Im­mo­bi­li­en­fonds aus­ge­setzt - ha­ben je­doch ge­zeigt, dass An­le­ger mit Im­mo­bi­li­en­fonds auch er­heb­li­che Ver­lus­te er­lei­den kön­nen. Ma­ge­re Per­for­mance bei ös­ter­rei­chi­schen Im­mo­bi­li­en­fonds Wenn man die Per­for­mance der ös­ter­rei­chi­schen Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en an­hand des IATX der Wie­ner Bör­se mit der Ent­wick­lung der of­fe­nen Im­mo­bi­li­en­fonds ver­gleicht, wird sicht­bar, dass der Im­mo­bi­li­en­in­dex so­wohl in der Jah­res­be­trach­tung (YTD-Stand 13. Ju­ni 2017) als auch im län­ger­fris­ti­gen Ver­gleich bes­ser ab­schnei­det. Ge­mäß ei­ner Sta­tis­tik der Ver­ei­ni­gung Ös­ter­rei­chi­scher In­vest­ment­ge­sell­schaf­ten leg­ten die Pu­bli­kums­fonds - die in ös­ter­rei­chi­sche Im­mo­bi­li­en in­ves­tie­ren - im lau­fen­den Jahr im Schnitt um ein Pro­zent (Kenn­grö­ße TER) zu. Auch im Drei­jah­res- bzw. Fünf­jah­res-Ver­gleich ist die Per­for­mance nicht we­sent­lich bes­ser. Im Schnitt konn­ten die Im­mo­fonds um 2,9%-2,5 % (3 J.) bzw. 2,4%-3,4% zu­le­gen, wo­bei die Raiff­ei­sen-Im­mo­bi­li­en­fonds in al­len Be­trach­tungs­zeit­räu­men deut­lich schlech­ter ab­schnit­ten mit mi­nus 2,77% im Drei­jah­res- bzw. -1,6% im Fünf­jah­res­zeit­raum. Spür­bar bes­ser schnit­ten hin­ge­gen die Im­mo­bi­li­en­fonds von Re­al In­vest Aus­tria und Sem­per Re­al Es­ta­te ab. Die­se Fonds er­reich­ten in den je­wei­li­gen Zeit­räu­men die Spit­zen­wer­te. Auch bei den of­fe­nen deut­schen Im­mo­bi­li­en­fonds ist die Wert­ent­wick­lung seit vie­len Jah­ren be­schei­den. Ge­mäß dem Da­ten­an­bie­ter IPD lag der an­nua­li­sier­te To­tal Re­turn (Wert­ent­wick­lung inkl. Di­vi­den­de) im 5-Jah­res-Durch­schnitt bei 2,7% und über 10 Jah­re bei 2,8%. Ös­ter­rei­chi­sche Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en schla­gen Fonds deut­lich Mit den an der Bör­se no­tier­ten Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en konn­ten In­ves­to­ren in den je­wei­li­gen Be­trach­tungs­zeit­räu­men da­ge­gen ei­ne deut­lich hö­he­re Ren­di­te ein­strei­chen. So konn­ten die im IATX no­tier­ten ös­ter­rei­chi­schen Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en nach ei­ner Sta­tis­tik der Wie­ner Bör­se in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren um knapp 44% und in den letz­ten fünf Jah­ren (Stand: 13.06.2017) so­gar um 121% zu­le­gen. Selbst in den ers­ten fünf Mo­na­ten die­ses Jah­res glänz­te der IATX mit ei­ner Per­for­mance von knapp 17%. In­ves­to­ren, die sich mit den rich­ti­gen Ak­ti­en ein­ge­deckt ha­ben, er­ziel­ten ei­ne noch weit­aus hö­he­re Ren­di­te. Nach ei­ner Aus­wer­tung von "Bör­se Ex­press" leg­ten die Ti­tel von War­im­pex seit Jah­res­an­fang (Stand: 8.6.2017) um 75%, CA Im­mo 29%, S-Im­mo 27% und UBM De­ve­lop­ment um 20% zu. Da der IATX auf Ba­sis der 2017er-Ge­winn­schät­zun­gen ein Kurs-Ge­winn-Ver­hält­nis von 23,9 auf­weist, scheint die Luft nach oben zu­min­dest mit­tel­fris­tig be­grenzt zu sein.Im­mo­ak­ti­en ren­tie­ren auf lan­ge Sicht hö­her als glo­ba­le Ak­ti­en und Ren­ten. Auch im eu­ro­päi­schen Ver­gleich schnit­ten die ös­ter­rei­chi­schen Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en in der Ein-Jah­res-Be­trach­tung ähn­lich gut ab wie zum Bei­spiel die Ti­tel aus Deutsch­land, Spa­ni­en und Nor­we­gen. In die­sem Kon­text ist auch dar­auf hin­zu­wei­sen, dass Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en in den je­wei­li­gen Be­trach­tungs­zeit­räu­men bes­ser ab­schnit­ten als et­wa glo­ba­le Bonds ge­mäß dem J.P. Mor­gan Bond In­dex. Wäh­rend zum Bei­spiel der FTSE EPRA/NA­REIT De­ve­l­o­ped Eu­ro­pe ex UK im 3-Jah­res- und 5-Jah­res- Zeit­raum ge­mäß dem Da­ten­an­bie­ter EPRA um 13,6% bzw. 15,9% zu­leg­te, war­fen glo­ba­le Ren­ten le­dig­lich ei­nen To­tal Re­turn (TR) von 3,3% bzw. 2,9% ab. Auch Ak­ti­en (FTSE/Glo­bal) konn­ten mit der gu­ten Per­for­mance von Im­mo­bi­li­en­pa­pie­ren nicht mit­hal­ten und auf Sicht von drei bzw. fünf Jah­ren nur ei­ne Wert­ren­di­te (TR) von 8,8% bzw. 14% er­zie­len. Nur in der Ein-Jah­res-Be­trach­tung schnit­ten Ak­ti­en mit 18,5% bes­ser ab als eu­ro­päi­sche Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en ex UK, die nur ei­nen TR von 8,8% ge­ne­rier­ten. Ob­wohl der Er­trag, der mit Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en zu er­zie­len war, im­mer noch bes­ser ist als der Re­al­er­trag vie­ler An­lei­hen, wer­den vor dem Hin­ter­grund der stei­gen­den Ren­di­ten bei Staats­an­lei­hen die Un­ter­neh­men be­strebt sein, ih­re Di­vi­den­den wei­ter zu er­hö­hen, um nicht zu­letzt den Ren­di­te­ab­stand zu ver­gleich­ba­ren In­vest­ments wie den of­fe­nen Im­mo­bi­li­en- und Spe­zi­al­fonds zu ge­währ­leis­ten. Im­mo­bi­li­en-Al­lo­ka­ti­on bei den Fonds un­ter­schied­lich Mit Blick auf die Al­lo­ka­ti­on ist dar­auf hin­zu­wei­sen, dass zwar die In­vest­ments über­wie­gend in Ös­ter­reich ge­tä­tigt wer­den. Den­noch in­ves­tie­ren die Fonds auch in an­de­ren Län­dern wie z.B. Deutsch­land. Dies wird bei der Durch­sicht des Ver­kaufs­be­richts des Raiff­ei­sen-Im­mo­bi­li­en­fonds all­zu deut­lich. Ei­ner­seits war der Fonds per 31.12.2016 zu 99% in Bü­ro­im­mo bi­li­en in­ves­tiert. An­de­rer­seits be­trug die Ös­ter­reich-Al­lo­ka­ti­on le­dig­lich ein Pro­zent, in den Nie­der­lan­den da­ge­gen 54%. Im Ver­gleich da­zu war der Ers­te Im­mo­bi­li­en­fonds A per 31. Mai 2017 zu 81% in Ös­ter­reich und zu 19% in Deutsch­land in­ves­tiert. Wie ei­ner Sta­tis­tik des VÖ­IG per 31. De­zem­ber zu ent­neh­men ist, flos­sen den Im­mo­bi­li­en­fonds im ver­gan­ge­nen Jahr ins­ge­samt 1,1 Mrd. Eu­ro zu. Das Vo­lu­men der ver­wal­te­ten Ver­mö­gen der KAGs lag per Jah­res­ul­ti­mo bei 6,9 Mrd. Eu­ro. Der Markt­an­teil der Bank Aus­tria Re­al In­vest lag im Schnitt bei et­wa 48% und je­ner der Ers­te Im­mo­bi­li­en Ka­pi­tal­an­la­ge­ge­sell­schaft bei rund 26%. [ci­te1] [ci­te2]

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Geschäftsführer/in Immobilienvermarktung

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