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Vorstoß zu Mietrecht endgültig geplatzt

ÖVP, FPÖ und NEOS stimmten gegen Fristsetzungsantrag:

von Charles Steiner

Noch vor einer Woche machte Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) mit einem Vorschlag zu einem Universalmietrecht von sich reden, den er unbedingt vor der Neuwahl durchboxen will. Dieser Vorstoß ist allerdings bei der gestrigen Nationalratssitzung - wenig verwunderlich - gescheitert. Der Fristsetzungsantrag, um deren Universalmietrecht noch vor den Neuwahlen auf die Tagesordnung zu bringen, ist von Noch-Koalitionspartner ÖVP sowie von NEOS und FPÖ abgeschmettert worden. Kern des Mietrechts war unter anderem eine Basismiete von 5,5 Euro, die Übertragung der Maklergebühren auf den Verkäufer sowie die Reduktion der Betriebskosten.
Für die ÖVP war der Vorschlag kein gangbarer Weg. ÖVP-Bautensprecher Johann Singer würde sich zwar zur Schaffung von leistbarem Wohnraum bekennen, betrachtet aber ein universales Mietrecht mit Zinsobergrenze als investitionshemmend. Ähnlich argumentierten die NEOS. Der Mandatar Gerald Loacker meinte, dass sich mit einer Basismiete von 5,5 Euro Investitionen in die Bausubstanz nicht mehr lohnen würden, zudem würde in das Eigentum vieler eingegriffen werden, die eine Wohnung zur Altersvorsorge angeschafft haben. Als "unausgegoren" bezeichnete FPÖ-Mandatar Philipp Schrangl den roten Vorstoß. Er plädierte, in einem ersten Schritt die Mietvertragsgebühr abzuschaffen.
Zustimmung gab es hingegen von den Grünen, wenngleich deren Justizsprecher Albert Steinhauser erklärte, dass der Vorschlag viel zu spät gekommen sei. An Mietzinsobergrenzen werde kein Weg vorbeiführen, meinte er. Die SPÖ sei aber zu spät aktiv geworden und habe der FPÖ die Ablehnung dadurch allzu leicht gemacht.
Zahlreiche Vertreter der Immobilienwirtschaft lehnen überdies Deckelungen beim Mietzins ab: Wolfgang Louzek, Präsident des Verbandes der Institutionellen Immobilieninvestoren befürchtet gar, dass durch den Vorschlag der SPÖ keine Vorsorgewohnungen mehr gebaut werden würden.

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Im Portrait: Parkbee

RE!N-Prepitch: Die besten Start-ups im Blickpunkt:

von Charles Steiner

Nicht nur Wohnungsknappheit ist in Ballungszentren ein Thema, sondern auch Parkplatznot. Nur, dass private Parkplätze eben nicht immer besetzt sind und damit freistehen - ohne, dass der benützt werden kann. Das niederländische Startup Parkbee hatte dazu eine Idee: Viele Menschen suchen Parkplätze und nicht wenige Stellplätze sind ungenutzt. Das kann man kombinieren, und zwar mittels bereits vorhandenen Parkapps. Diese sollen dann die Informationen erhalten, die von den Sensoren geliefert werden. Parkbee will private Parkplätze für die Öffentlichkeit zugänglich machen, und zwar mit Sensortechnik. Für den Immobilienbesitzer, der über die Parkplätze verfügt, bedeutet das Extraeinnahmen, für die Benützer eine weniger langwierige Stellplatzsuche. Diesen Ansatz goutierte die Jury im Rahmen des Real Estate Innovation Network (RE!N) in Stuttgart, weswegen Parkbee bei der Expo Real von 4. bis 6. Oktober in München präsentieren wird.
Für 2018 peilt Parkbee einen Umsatz von etwa 7,6 Millionen Euro an, der von 58 Mitarbeitern generiert werden soll. Als Zielgruppe ortet man sowohl Immobilienbesitzer mit Parkflächen und eben jene Menschen, die Parkplätze suchen.

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Immofinanz macht Tauschangebot

Angebot, Wandelanleihen in Buwog- und Immofinanzaktien zu tauschen

von Charles Steiner

Die Immofinanz will jetzt Schwung in ihre Finanzierungs- und Kapitalstruktur bringen und lädt seit gestern Abend Inhaber ihrer 515,1 Millionen Euro schweren Wandelschuldverschreibungen ein, diese in Immofinanz- und Buwog-Aktien umzutauschen. Diesbezüglich sei noch ein Volumen von 287,3 Millionen Euro ausständig, teilt die Immofinanz gestern Abend via Ad-hoc-Meldung mit. Dieses Angebot richte sich ausschließlich an institutionelle Investoren, nicht aber an Retailinvestoren.
Den Schritt erklärt die Immofinanz mit einer positiven Kursentwicklung der Immofinanz-Aktien, weswegen die Wandelanleihe „deutlich im Geld“ sei. Demnach sei jeder Anleiheinhaber zur Wandlung je Anleihe im Nominalwert von 4,12 Euro in 1,241 Immofinanz-Aktien und 0,0653 Buwog-Aktien berechtigt. Die Wandelanleihe hat eine Laufzeit bis 8. März 2018. Das Wandlungsrecht in Aktien der Immofinanz und der Buwog kann bis zum 26. Februar 2018 ausgeübt werden. Die Wandlungseinladung gilt bis 27. September, 19 Uhr.
Die Abwicklung des Wandlungsangebots soll am oder um den 2. Oktober 2017 erfolgen. Dieses Angebot hat keine Auswirkung auf die Rechte jener Anleiheinhaber, die ihre ausstehenden Wandelschuldverschreibungen nicht zur Wandlung anbieten, schreibt die Immofinanz.

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Adler Real Estate stockt Portfolio auf

2.500 Wohn- und Gewerbeeinheiten erworben

von Charles Steiner

Die Adler Real Estate, einst Minderheitseigentümer der mittlerweile zur Vonovia gehörenden conwert, hat sein Wohnportfolio um 2.505 Einheiten erweitert. Das gab der Konzern via Ad-hoc-Meldung bekannt. Rund 60 Prozent der 2.453 Wohnungen und 52 Gewerbeeinheiten seien in Nordrhein-Westfalen mit Konzentration auf das Ruhrgebiet und die Region Ostwestfalen, je 15 Prozent im südlichen Niedersachsen und in Bremen, knapp 10 Prozent im schleswig-holsteinischen Einzugsgebiet von Hamburg verortet. Die Mieten aus den neu erworbenen Beständen sollen neun Millionen Euro per anno ausmachen und können, so Adler, im Q4 vereinnahmt und in den Bilanzen sichtbar gemacht werden.
Vorstandsvorsitzender Arndt Krienen: Die neuen Bestände machen uns dort stärker, wo wir jetzt schon vergleichsweise stark sind, im Westen und im Norden Deutschlands. In Nordrhein-Westfalen verfügen wir nun über insgesamt über knapp 11.000 Mieteinheiten, in Niedersachsen über knapp 18.000 Einheiten. Die Neuerwerbung entspricht zudem unserer strategischen Absicht, in oder am Rande von Ballungsräumen bezahlbaren Wohnraum anzubieten. Und alle lassen sich zudem leicht in unsere vorhandenen Property- und Facility-Management-Strukturen einbinden. Das ermöglicht über die sich ergebenden Größenvorteile eine kostengünstige Verwaltung der Bestände." Über den Kaufpreis und weitere Einzelheiten der Transaktion haben Käufer und Verkäufer Stillschweigen vereinbart.

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Strabag vermietet in Hannover

Großteil der Flächen im Pod|BC vermietet

von Charles Steiner

Die Strabag Real Estate darf sich über eine Großvermietung in Hannover freuen. Wie das Unternehmen mitteilt, haben die Gasunie Deutschland Transport Services und die Kanzlei Bolik & Partner heute den Mietvertrag für das Entwicklungsprojekt Pod|BC unterzeichnet. Gasunie bezieht etwa 3.700 m², mit Bolik & Partner kommen nochmal 700 m² dazu. Damit ist das Objekt noch vor der Gleichenfeier zu 75 Prozent verwertet.
Mit dem Pod|BC und dem zum Gesamtprojekt gehörigen Pod|Be green entwickelt die Strabag Real Estate ein rund 16.500 m² Bruttogrundfläche umfassendes Wohn- und Büroensemble mit ergänzenden Einzelhandelsflächen. Die Planung sieht einen vier- bis fünfgeschossigen, U-förmigen Wohnungsbau mit 89 Mietwohnungen und ein fünf- bis sechsgeschossiges, L-förmiges Bürogebäude mit circa 6.500 m² Mietfläche vor.

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Rivus wächst weiter

Erster Teil des Gesamtprojekts fertig

von Charles Steiner

SchlüsselübergabeSchlüsselübergabe

Der erste Teil des Gesamtprojekts Rivus, das von der Buwog in Wien-Liesing entwickelt wird, ist fertiggestellt worden. Kürzlich erfolgte die Schlüsselübergabe der 100 Miet- und 30 freifinanzierten Eigentumswohnungen.
Gemeinsam mit Gerald Bischof, Bezirksvorsteher des 23. Wiener Gemeindebezirks, überreichte Andreas Holler, für das Development verantwortlicher Geschäftsführer bei der Buwog Group, symbolisch den Schlüssel zum neuen Zuhause an eine Familie. „Wir sind sehr stolz darauf, hier im 23. Bezirk mit einem so besonderen Projekt vertreten zu sein und freuen uns über die zeitgerechte Fertigstellung von Rivus Quartus, die wir insbesondere unseren verlässlichen Partnern zu verdanken haben“, so Holler. Gerald Bischof ergänzt: „Für den Bezirk ist es eine große Bereicherung, dass hier nun anstelle des schon lange brachliegenden Industrieareals ein neuer Wohnpark entsteht, dessen erster Teil bereits bezugsfertig ist.“
Rivus Quartus wurde vom Architekturbüro Lorenz Ateliers geplant und ist Teil des Gesamtprojekts „Rivus“, ein Wohnpark, der auf den ehemaligen Unilever-Gründen in Zukunft insgesamt rund 500 Wohneinheiten, einen Kindergarten, eine Schule und einen Nahversorger beinhaltet.

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FMZ SC 17 in Brunn ist vollvermietet

Letzte freie Einheit an Ernstings Family:

von Charles Steiner

Das Fachmarktzentrum SC 17 in Brunn am Gebirge, das gegenüber der Shopping City Süd verortet ist, ist jetzt zu 100 Prozent vermietet worden. Das erklärte die EHL, die das Centermanagement innehat. Die letzte freie Einheit mit 360 m² Nutzfläche wurde an die Textilkette Ernstings Family vermittelt, die dort ihre bislang größte österreichische Filiale eröffnet hat. Zu den Mietern des Fachmarktzentrums zählen auch der Flagshipstore des Tennisversandhändlers Tennis-Point und ein Weber World Store, sowie weitere Unternehmen, wie Humanic, DM, Takko oder Pagro.
Das SC 17 befindet sich direkt an der Triester Straße und profitiert von der Lage gegenüber der Shopping City Süd, Österreichs größtem Einkaufszentrum, und der Verkehrsanbindung an die A2 und die A21. Das FMZ wurde 2015 durch eine Aufstockung um 1.500 m² erweitert und verfügt nun über eine Gesamtfläche von ca. 13.270 m². Es zählt laut dem Shopping Center Performance Index der Marktforschungsunternehmen Ecostra und Standort+Markt zu den zehn besten Fachmarktzentren Österreichs.

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Logistikentwickler P3 baut aus

Kühne + Nagel mit 56.000 m² im polnischen Logistikpark

von Günther Schneider

Der Investor und Entwickler von Logistikimmobilien in Europa, P3, hat jetzt einen Mietvertrag mit Kühne + Nagel im Logistikpark Piotrków unterfertigt. Von den 61.000 m², die gerade entwickelt werden, haben sich Kühne + Nagel bereits 56.000 m² gesichert. Die Fertigstellung ist für Januar 2018 geplant.
Die Logistikimmobilie wurde, so P3, speziell für Kühne + Nagel konzipiert. Für kurze Wege unter einem Dach umfasse das Lager fast 6.000 m² Kühl- und Kälteanlagen, Hochregal- und Kommissionierlager sowie ein spezielles Lager für Kosmetikartikel. Das energieeffizient konzipierte Gebäude sei unter anderem mit LED-Beleuchtung sowie Dach- und Wandisolierung mit PIR-Verbundstoffplatten ausgestattet.
Der Logistikpark P3 Piotrków umfasst aktuell rund 90.100 m² und Grundstücke für die Entwicklung von weiteren 400.000 m² Logistikfläche. Die Lage in Zentralpolen, direkt an der Autobahn A1 und wichtigen Straßenverbindungen, garantiert optimale Bedingungen für die Warenverteilung auf nationaler und internationaler Ebene.
Insgesamt besitzt P3 in Polen aktuell 716.000 m² fertiggestellte und im Bau befindliche Logistikimmobilien. Zusätzlich stehen Grundstücke für mehr als 800.000 m² Build-To-Suit (BTS) Immobilien zur Verfügung.

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HB Reavis startet in Deutschland

Paneuropäischer Büroentwickler steigt in Markt ein:

von Günther Schneider

Der Projektentwickler HB Reavis, der seit rund 20 Jahren in Europa aktiv ist, startet sein Deutschlandgeschäft mit Hauptsitz in Berlin. CEO der HB Reavis Germany GmbH ist Marcel Sedlák (45), der bereits seit 16 Jahren für HB Reavis tätig ist: „In den vergangenen mehr als zehn Jahren sind wir zum führenden Projektentwickler in der CEE-Region geworden. In den letzten fünf Jahren haben wir uns auf dem umkämpften Londoner Markt erfolgreich etabliert. Für uns ist die Deutschland-Expansion ein logischer, nächster Schritt aufgrund der makroökonomischen Sicherheit, der Bevölkerungsdynamik in einigen deutschen Städten, der Veränderungen in der Arbeitswelt und der daraus resultierenden Auswirkungen auf die Büroflächennachfrage.“
HB Reavis ist in Großbritannien, Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn tätig. Seit der Unternehmensgründung 1993 konnte das Unternehmen insgesamt eine Million m² Gewerbeflächen fertigstellen.

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Post am Rochus eröffnet

Neue Unternehmenszentrale mit Retail fertiggestellt

von Günther Schneider

Die Österreichiche Post AG hat in den vergangenen Monaten ihre neue Postzentrale für rund 1.200 Mitarbeiter sowie 5.500 m² Shoppingfläche unter dem Namen „Post am Rochus“ fertiggestellt. Gestern abend wurde das Einkaufszentrum im Rahmen einer Gala eröffnet. Die Post am Rochus bietet jetzt Platz für ca. 20 Shops und Gastronomiebetriebe, die das Einkaufs-, Dienstleistungs- und Gastronomieangebot der Landstraßer Hauptstraße und des Rochusmarktes ergänzen und bereichern. Neben einer guten öffentlichen Anbindung (direkt an der U3-Station Rochusgasse) stehen den Kunden in „Post am Rochus - Mein Marktplatz im 3.“ auch ca. 100 PKW-Stellplätze in der hauseigenen Tiefgarage zur Verfügung.
Als Ankermieter konnte die Lebensmittelkette Merkur gewonnen werden, der auf einer Fläche von rund 2.000 m² einen attraktiven Lebensmittelmarkt gestaltet hat. Neben einer POST/BAWAG Filiale befindet sich im Post am Rochus auch eine SB-Zone Post 24/7 sowie die Pop-up-Stores Philatelie-Lounge und shöpping.at, der Online-Marktplatz der Post. Weitere Shops im Post am Rochus Einkaufszentrum: backWERK, Marc Aurel, Simon´s Oversized, OS Textilreinigung, Creativecopy & Schlüsseldienst und einige mehr.

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Vorarlberger Logistik läuft

Meusburger Immobilien entwickelt Lagerflächen

von Günther Schneider

Vorarlberg gilt aufgrund seiner Lage zur Schweiz und Deutschland - aber auch in den Süden - als einer der begehrteren Standorte für Logistik- und Lagerflächen in Österreich. Dementsprechend wird das Entwicklungspotenzial auch ausgenützt. Jetzt sind im Industriegebiet Mäder in der Nähe des Zollamts Produktions- und Lagerflächen mit 5.500 m² Nutzfläche kurz vor dem Abschluss. Entwickelt werden die Hallen von M-I Immobilien GmbH, das Volumen beträgt rund sechs Millionen Euro. Im Volumen ist auch der vor knapp einem Jahr erfolgte Abbruch von zwei alten Industriehallen auf dem ehemaligen Feycolor-Areal.
Eine Vermietung an mehrere Mieter wird vom Entwickler derzeit als nicht notwendig erachtet, da die Flächen mittlerweile vollständig an den Logistiker Sterk vermietet sind. Sterk ist unter anderem mit Rauch Fruchtsäfte und Hirschmann Automotive im Geschäft. Die M-I Immobilien habe derzeit weitere Objekte für Büro., Lager-, und Dienstleistungsflächen zur Vermietung im Rheintal in der Pipeline.

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ESW will Grundstücke tauschen

Stahlbetrieb sieht in Wohnbau neben Industrie keine gute Idee

von Günther Schneider

Das Pongauer Unternehmen Eisenwerk Sulzau-Werfen (ESW), ein Produzent von High-Tech-Walzen aus Stahl, ist auf ungewöhnlicher Grundstückssuche und will tauschen. Der Grund für dieses Tauschangebot: Direkt neben dem Betriebsgelände des ESW in Tenneck bei Werfen plant nämlich die Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft (GSWB) auf einem derzeit mit Altwohnungsbestand bebauten Grundstück die Neuerrichtung einer Wohnanlage mit rund 40 Einheiten. Das ESW befürchtet wegen der Nähe zum bestehenden Betrieb Nutzungskonflikte und mögliche Unannehmlichkeiten für die künftigen Anrainer. Konkret sucht das ESW ein Wohnbaugrundstück in einer Größe von rund 2.500 m² in zentralörtlicher, attraktiver Wohnlage. Findet das ESW ein passendes Grundstück zum Kauf, würde es dieses der GSWB zum Tausch anbieten, damit diese dort einen Teil der geplanten Wohneinheiten errichten könnte. Im Gegenzug würde das ESW einen Teil des Nachbargrundstückes in Tenneck erhalten und dort später eigene Pläne realisieren. Mit der GSWB würde man daher gerne ein Tauschgeschäft für einen Teil des Wohnbaugrundstückes eingehen. „Das benachbarte Grundstück zwischen Bundesstraße und Salzach ist für uns die einzige Möglichkeit, den bestehenden Standort zu optimieren. Zudem halten wir die Immobilie für eine Wohnanlage direkt neben unserer industriellen Produktion, in der unmittelbar angrenzend auch im Tag- und Nachtschichtbetrieb gearbeitet wird, für wenig geeignet“, erklärt ESW-Vorstandsvorsitzender Georg Hemetsberger. „Deshalb suchen wir nun eine geeignete Immobilie, die wir als ESW erwerben und der GSWB zum Tausch für einen Teil des Wohnungsgrundstückes anbieten können, wozu diese grundsätzlich bereit wäre.“

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Kunst zum Tag: Rustler zeigt Gemälde

Großes Gemälde von Maler VOKA in Schauraum

von Günther Schneider

Das GemäldeDas Gemälde

Rustler setzt im neuen Schauraum vermehrt auf Kunst. Einen besonderen Akzent setzt da ein großflächiges Gemälde des zeitgenössischen heimischen Malers VOKA.
„Wir erwähnten in unserem Vorgespräch Themen wie ,Ausblick´, ,Familie´ oder ,Grünflächen´ als uns wichtige Begriffswelten“, erzählt der Geschäftsführer der Rustler Immobilienentwicklung GmbH, Markus Brandstätter, über den Start des künstlerischen Projekts.
Die Wahl für dieses Vorhaben fiel auf den in Puchberg am Schneeberg lebenden und international bekannten Maler VOKA, der als Markenzeichen für seine Kunst den Begriff des „Spontanrealismus“ prägte und einen unverwechselbaren Malstil entwickelte. VOKA begleitet Rustler bereits seit zwei Jahrzehnten bei den Expansionsschritten der Unternehmensgruppe im In- und Ausland. So schuf der Künstler zu jedem neuen Firmenstandort ein Gemälde, das Impressionen der jeweiligen Stadt widerspiegelt.
Im neuen Schauraum von Rustler wird Kunden in dieser „bildlichen Umrahmung“ die Möglichkeit geboten, verwendete Materialien und die Ausstattungsqualität bei ihren künftigen Wohnungen in Echtanwendung erleben zu können.

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Angebot, Wandelanleihen in Buwog- und Immofinanzaktien zu tauschen

Immofinanz macht Tauschangebot

von Charles Steiner

Die Im­mo­fi­nanz will jetzt Schwung in ih­re Fi­nan­zie­rungs- und Ka­pi­tal­struk­tur brin­gen und lädt seit ges­tern Abend In­ha­ber ih­rer 515,1 Mil­lio­nen Eu­ro schwe­ren Wan­del­schuld­ver­schrei­bun­gen ein, die­se in Im­mo­fi­nanz- und Bu­wog-Ak­ti­en um­zu­tau­schen. Dies­be­züg­lich sei noch ein Vo­lu­men von 287,3 Mil­lio­nen Eu­ro aus­stän­dig, teilt die Im­mo­fi­nanz ges­tern Abend via Ad-hoc-Mel­dung mit. Die­ses An­ge­bot rich­te sich aus­schließ­lich an in­sti­tu­tio­nel­le In­ves­to­ren, nicht aber an Re­tail­in­ves­to­ren.
Den Schritt er­klärt die Im­mo­fi­nanz mit ei­ner po­si­ti­ven Kurs­ent­wick­lung der Im­mo­fi­nanz-Ak­ti­en, wes­we­gen die Wan­del­an­lei­he „deut­lich im Geld“ sei. Dem­nach sei je­der An­lei­he­inha­ber zur Wand­lung je An­lei­he im No­mi­nal­wert von 4,12 Eu­ro in 1,241 Im­mo­fi­nanz-Ak­ti­en und 0,0653 Bu­wog-Ak­ti­en be­rech­tigt. Die Wan­del­an­lei­he hat ei­ne Lauf­zeit bis 8. März 2018. Das Wand­lungs­recht in Ak­ti­en der Im­mo­fi­nanz und der Bu­wog kann bis zum 26. Fe­bru­ar 2018 aus­ge­übt wer­den. Die Wand­lungs­ein­la­dung gilt bis 27. Sep­tem­ber, 19 Uhr.
Die Ab­wick­lung des Wand­lungs­an­ge­bots soll am oder um den 2. Ok­to­ber 2017 er­fol­gen. Die­ses An­ge­bot hat kei­ne Aus­wir­kung auf die Rech­te je­ner An­lei­he­inha­ber, die ih­re aus­ste­hen­den Wan­del­schuld­ver­schrei­bun­gen nicht zur Wand­lung an­bie­ten, schreibt die Im­mo­fi­nanz.

2.500 Wohn- und Gewerbeeinheiten erworben

Adler Real Estate stockt Portfolio auf

von Charles Steiner

Die Ad­ler Re­al Es­ta­te, einst Min­der­heits­ei­gen­tü­mer der mitt­ler­wei­le zur Vo­no­via ge­hö­ren­den con­wert, hat sein Wohn­port­fo­lio um 2.505 Ein­hei­ten er­wei­tert. Das gab der Kon­zern via Ad-hoc-Mel­dung be­kannt. Rund 60 Pro­zent der 2.453 Woh­nun­gen und 52 Ge­wer­be­ein­hei­ten sei­en in Nord­rhein-West­fa­len mit Kon­zen­tra­ti­on auf das Ruhr­ge­biet und die Re­gi­on Ost­west­fa­len, je 15 Pro­zent im süd­li­chen Nie­der­sach­sen und in Bre­men, knapp 10 Pro­zent im schles­wig-hol­stei­ni­schen Ein­zugs­ge­biet von Ham­burg ver­or­tet. Die Mie­ten aus den neu er­wor­be­nen Be­stän­den sol­len neun Mil­lio­nen Eu­ro per an­no aus­ma­chen und kön­nen, so Ad­ler, im Q4 ver­ein­nahmt und in den Bi­lan­zen sicht­bar ge­macht wer­den.
Vor­stands­vor­sit­zen­der Arndt Krie­nen: Die neu­en Be­stän­de ma­chen uns dort stär­ker, wo wir jetzt schon ver­gleichs­wei­se stark sind, im Wes­ten und im Nor­den Deutsch­lands. In Nord­rhein-West­fa­len ver­fü­gen wir nun über ins­ge­samt über knapp 11.000 Miet­ein­hei­ten, in Nie­der­sach­sen über knapp 18.000 Ein­hei­ten. Die Neu­er­wer­bung ent­spricht zu­dem un­se­rer stra­te­gi­schen Ab­sicht, in oder am Ran­de von Bal­lungs­räu­men be­zahl­ba­ren Wohn­raum an­zu­bie­ten. Und al­le las­sen sich zu­dem leicht in un­se­re vor­han­de­nen Pro­per­ty- und Fa­ci­li­ty-Ma­nage­ment-Struk­tu­ren ein­bin­den. Das er­mög­licht über die sich er­ge­ben­den Grö­ßen­vor­tei­le ei­ne kos­ten­güns­ti­ge Ver­wal­tung der Be­stän­de." Über den Kauf­preis und wei­te­re Ein­zel­hei­ten der Trans­ak­ti­on ha­ben Käu­fer und Ver­käu­fer Still­schwei­gen ver­ein­bart.
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Großteil der Flächen im Pod|BC vermietet

Strabag vermietet in Hannover

von Charles Steiner

Die Stra­bag Re­al Es­ta­te darf sich über ei­ne Groß­ver­mie­tung in Han­no­ver freu­en. Wie das Un­ter­neh­men mit­teilt, ha­ben die Gas­unie Deutsch­land Trans­port Ser­vices und die Kanz­lei Bo­lik & Part­ner heu­te den Miet­ver­trag für das Ent­wick­lungs­pro­jekt Pod|BC un­ter­zeich­net. Gas­unie be­zieht et­wa 3.700 m², mit Bo­lik & Part­ner kom­men noch­mal 700 m² da­zu. Da­mit ist das Ob­jekt noch vor der Glei­chen­fei­er zu 75 Pro­zent ver­wer­tet.
Mit dem Pod|BC und dem zum Ge­samt­pro­jekt ge­hö­ri­gen Pod|Be green ent­wi­ckelt die Stra­bag Re­al Es­ta­te ein rund 16.500 m² Brut­to­grund­flä­che um­fas­sen­des Wohn- und Bü­ro­en­sem­ble mit er­gän­zen­den Ein­zel­han­dels­flä­chen. Die Pla­nung sieht ei­nen vier- bis fünf­ge­schos­si­gen, U-för­mi­gen Woh­nungs­bau mit 89 Miet­woh­nun­gen und ein fünf- bis sechs­ge­schos­si­ges, L-för­mi­ges Bü­ro­ge­bäu­de mit cir­ca 6.500 m² Miet­flä­che vor.

Erster Teil des Gesamtprojekts fertig

Rivus wächst weiter

von Charles Steiner

SchlüsselübergabeSchlüsselübergabe
Der ers­te Teil des Ge­samt­pro­jekts Ri­vus, das von der Bu­wog in Wien-Lie­sing ent­wi­ckelt wird, ist fer­tig­ge­stellt wor­den. Kürz­lich er­folg­te die Schlüs­sel­über­ga­be der 100 Miet- und 30 frei­fi­nan­zier­ten Ei­gen­tums­woh­nun­gen.
Ge­mein­sam mit Ge­rald Bi­schof, Be­zirks­vor­ste­her des 23. Wie­ner Ge­mein­de­be­zirks, über­reich­te An­dre­as Hol­ler, für das De­ve­lop­ment ver­ant­wort­li­cher Ge­schäfts­füh­rer bei der Bu­wog Group, sym­bo­lisch den Schlüs­sel zum neu­en Zu­hau­se an ei­ne Fa­mi­lie. „Wir sind sehr stolz dar­auf, hier im 23. Be­zirk mit ei­nem so be­son­de­ren Pro­jekt ver­tre­ten zu sein und freu­en uns über die zeit­ge­rech­te Fer­tig­stel­lung von Ri­vus Quar­tus, die wir ins­be­son­de­re un­se­ren ver­läss­li­chen Part­nern zu ver­dan­ken ha­ben“, so Hol­ler. Ge­rald Bi­schof er­gänzt: „Für den Be­zirk ist es ei­ne gro­ße Be­rei­che­rung, dass hier nun an­stel­le des schon lan­ge brach­lie­gen­den In­dus­trie­are­als ein neu­er Wohn­park ent­steht, des­sen ers­ter Teil be­reits be­zugs­fer­tig ist.“
Ri­vus Quar­tus wur­de vom Ar­chi­tek­tur­bü­ro Lo­renz Ate­liers ge­plant und ist Teil des Ge­samt­pro­jekts „Ri­vus“, ein Wohn­park, der auf den ehe­ma­li­gen Uni­le­ver-Grün­den in Zu­kunft ins­ge­samt rund 500 Wohn­ein­hei­ten, ei­nen Kin­der­gar­ten, ei­ne Schu­le und ei­nen Nah­ver­sor­ger be­inhal­tet.
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Letzte freie Einheit an Ernstings Family:

FMZ SC 17 in Brunn ist vollvermietet

von Charles Steiner

Das Fach­markt­zen­trum SC 17 in Brunn am Ge­bir­ge, das ge­gen­über der Shop­ping Ci­ty Süd ver­or­tet ist, ist jetzt zu 100 Pro­zent ver­mie­tet wor­den. Das er­klär­te die EHL, die das Cen­ter­ma­nage­ment in­ne­hat. Die letz­te freie Ein­heit mit 360 m² Nutz­flä­che wur­de an die Tex­til­ket­te Ern­stings Fa­mi­ly ver­mit­telt, die dort ih­re bis­lang größ­te ös­ter­rei­chi­sche Fi­lia­le er­öff­net hat. Zu den Mie­tern des Fach­markt­zen­trums zäh­len auch der Flagships­to­re des Ten­nis­ver­sand­händ­lers Ten­nis-Point und ein We­ber World Store, so­wie wei­te­re Un­ter­neh­men, wie Hu­ma­nic, DM, Tak­ko oder Pa­gro.
Das SC 17 be­fin­det sich di­rekt an der Tri­es­ter Stra­ße und pro­fi­tiert von der La­ge ge­gen­über der Shop­ping Ci­ty Süd, Ös­ter­reichs größ­tem Ein­kaufs­zen­trum, und der Ver­kehrs­an­bin­dung an die A2 und die A21. Das FMZ wur­de 2015 durch ei­ne Auf­sto­ckung um 1.500 m² er­wei­tert und ver­fügt nun über ei­ne Ge­samt­flä­che von ca. 13.270 m². Es zählt laut dem Shop­ping Cen­ter Per­for­mance In­dex der Markt­for­schungs­un­ter­neh­men Ecos­tra und Stand­ort+Markt zu den zehn bes­ten Fach­markt­zen­tren Ös­ter­reichs.
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Kühne + Nagel mit 56.000 m² im polnischen Logistikpark

Logistikentwickler P3 baut aus

von Günther Schneider

Der In­ves­tor und Ent­wick­ler von Lo­gis­ti­k­im­mo­bi­li­en in Eu­ro­pa, P3, hat jetzt ei­nen Miet­ver­trag mit Küh­ne + Na­gel im Lo­gis­tik­park Pio­trków un­ter­fer­tigt. Von den 61.000 m², die ge­ra­de ent­wi­ckelt wer­den, ha­ben sich Küh­ne + Na­gel be­reits 56.000 m² ge­si­chert. Die Fer­tig­stel­lung ist für Ja­nu­ar 2018 ge­plant.
Die Lo­gis­ti­k­im­mo­bi­lie wur­de, so P3, spe­zi­ell für Küh­ne + Na­gel kon­zi­piert. Für kur­ze We­ge un­ter ei­nem Dach um­fas­se das La­ger fast 6.000 m² Kühl- und Käl­te­an­la­gen, Hoch­re­gal- und Kom­mis­sio­nier­la­ger so­wie ein spe­zi­el­les La­ger für Kos­me­tik­ar­ti­kel. Das en­er­gie­ef­fi­zi­ent kon­zi­pier­te Ge­bäu­de sei un­ter an­de­rem mit LED-Be­leuch­tung so­wie Dach- und Wan­di­so­lie­rung mit PIR-Ver­bund­stoff­plat­ten aus­ge­stat­tet.
Der Lo­gis­tik­park P3 Pio­trków um­fasst ak­tu­ell rund 90.100 m² und Grund­stü­cke für die Ent­wick­lung von wei­te­ren 400.000 m² Lo­gis­tik­flä­che. Die La­ge in Zen­tral­po­len, di­rekt an der Au­to­bahn A1 und wich­ti­gen Stra­ßen­ver­bin­dun­gen, ga­ran­tiert op­ti­ma­le Be­din­gun­gen für die Wa­ren­ver­tei­lung auf na­tio­na­ler und in­ter­na­tio­na­ler Ebe­ne.
Ins­ge­samt be­sitzt P3 in Po­len ak­tu­ell 716.000 m² fer­tig­ge­stell­te und im Bau be­find­li­che Lo­gis­ti­k­im­mo­bi­li­en. Zu­sätz­lich ste­hen Grund­stü­cke für mehr als 800.000 m² Build-To-Su­it (BTS) Im­mo­bi­li­en zur Ver­fü­gung.

Paneuropäischer Büroentwickler steigt in Markt ein:

HB Reavis startet in Deutschland

von Günther Schneider

Der Pro­jekt­ent­wick­ler HB Rea­vis, der seit rund 20 Jah­ren in Eu­ro­pa ak­tiv ist, star­tet sein Deutsch­land­ge­schäft mit Haupt­sitz in Ber­lin. CEO der HB Rea­vis Ger­ma­ny GmbH ist Mar­cel Sed­lák (45), der be­reits seit 16 Jah­ren für HB Rea­vis tä­tig ist: „In den ver­gan­ge­nen mehr als zehn Jah­ren sind wir zum füh­ren­den Pro­jekt­ent­wick­ler in der CEE-Re­gi­on ge­wor­den. In den letz­ten fünf Jah­ren ha­ben wir uns auf dem um­kämpf­ten Lon­do­ner Markt er­folg­reich eta­bliert. Für uns ist die Deutsch­land-Ex­pan­si­on ein lo­gi­scher, nächs­ter Schritt auf­grund der ma­kro­öko­no­mi­schen Si­cher­heit, der Be­völ­ke­rungs­dy­na­mik in ei­ni­gen deut­schen Städ­ten, der Ver­än­de­run­gen in der Ar­beits­welt und der dar­aus re­sul­tie­ren­den Aus­wir­kun­gen auf die Bü­ro­flä­chen­nach­fra­ge.“
HB Rea­vis ist in Groß­bri­tan­ni­en, Po­len, Tsche­chi­en, der Slo­wa­kei und Un­garn tä­tig. Seit der Un­ter­neh­mens­grün­dung 1993 konn­te das Un­ter­neh­men ins­ge­samt ei­ne Mil­li­on m² Ge­wer­be­flä­chen fer­tig­stel­len.
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Neue Unternehmenszentrale mit Retail fertiggestellt

Post am Rochus eröffnet

von Günther Schneider

Die Ös­ter­reichi­che Post AG hat in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten ih­re neue Post­zen­tra­le für rund 1.200 Mit­ar­bei­ter so­wie 5.500 m² Shop­ping­flä­che un­ter dem Na­men „Post am Ro­chus“ fer­tig­ge­stellt. Ges­tern abend wur­de das Ein­kaufs­zen­trum im Rah­men ei­ner Ga­la er­öff­net. Die Post am Ro­chus bie­tet jetzt Platz für ca. 20 Shops und Gas­tro­no­mie­be­trie­be, die das Ein­kaufs-, Dienst­leis­tungs- und Gas­tro­no­mie­an­ge­bot der Land­stra­ßer Haupt­stra­ße und des Ro­chus­mark­tes er­gän­zen und be­rei­chern. Ne­ben ei­ner gu­ten öf­fent­li­chen An­bin­dung (di­rekt an der U3-Sta­ti­on Ro­chus­gas­se) ste­hen den Kun­den in „Post am Ro­chus - Mein Markt­platz im 3.“ auch ca. 100 PKW-Stell­plät­ze in der haus­ei­ge­nen Tief­ga­ra­ge zur Ver­fü­gung.
Als An­ker­mie­ter konn­te die Le­bens­mit­tel­ket­te Mer­kur ge­won­nen wer­den, der auf ei­ner Flä­che von rund 2.000 m² ei­nen at­trak­ti­ven Le­bens­mit­tel­markt ge­stal­tet hat. Ne­ben ei­ner POST/BA­WAG Fi­lia­le be­fin­det sich im Post am Ro­chus auch ei­ne SB-Zo­ne Post 24/7 so­wie die Pop-up-Stores Phil­ate­lie-Lounge und shöp­ping.at, der On­line-Markt­platz der Post. Wei­te­re Shops im Post am Ro­chus Ein­kaufs­zen­trum: back­WERK, Marc Au­rel, Si­mon´s Over­si­zed, OS Tex­til­rei­ni­gung, Crea­ti­ve­co­py & Schlüs­sel­dienst und ei­ni­ge mehr.

Meusburger Immobilien entwickelt Lagerflächen

Vorarlberger Logistik läuft

von Günther Schneider

Vor­arl­berg gilt auf­grund sei­ner La­ge zur Schweiz und Deutsch­land - aber auch in den Sü­den - als ei­ner der be­gehr­te­ren Stand­or­te für Lo­gis­tik- und La­ger­flä­chen in Ös­ter­reich. Dem­ent­spre­chend wird das Ent­wick­lungs­po­ten­zi­al auch aus­ge­nützt. Jetzt sind im In­dus­trie­ge­biet Mä­der in der Nä­he des Zoll­amts Pro­duk­ti­ons- und La­ger­flä­chen mit 5.500 m² Nutz­flä­che kurz vor dem Ab­schluss. Ent­wi­ckelt wer­den die Hal­len von M-I Im­mo­bi­li­en GmbH, das Vo­lu­men be­trägt rund sechs Mil­lio­nen Eu­ro. Im Vo­lu­men ist auch der vor knapp ei­nem Jahr er­folg­te Ab­bruch von zwei al­ten In­dus­trie­hal­len auf dem ehe­ma­li­gen Fey­co­lor-Are­al.
Ei­ne Ver­mie­tung an meh­re­re Mie­ter wird vom Ent­wick­ler der­zeit als nicht not­wen­dig er­ach­tet, da die Flä­chen mitt­ler­wei­le voll­stän­dig an den Lo­gis­ti­ker Sterk ver­mie­tet sind. Sterk ist un­ter an­de­rem mit Rauch Frucht­säf­te und Hirsch­mann Au­to­mo­ti­ve im Ge­schäft. Die M-I Im­mo­bi­li­en ha­be der­zeit wei­te­re Ob­jek­te für Bü­ro., La­ger-, und Dienst­leis­tungs­flä­chen zur Ver­mie­tung im Rhein­tal in der Pipe­line.
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Stahlbetrieb sieht in Wohnbau neben Industrie keine gute Idee

ESW will Grundstücke tauschen

von Günther Schneider

Das Pon­gau­er Un­ter­neh­men Ei­sen­werk Sul­zau-Wer­fen (ESW), ein Pro­du­zent von High-Tech-Wal­zen aus Stahl, ist auf un­ge­wöhn­li­cher Grund­stücks­su­che und will tau­schen. Der Grund für die­ses Tausch­an­ge­bot: Di­rekt ne­ben dem Be­triebs­ge­län­de des ESW in Ten­neck bei Wer­fen plant näm­lich die Ge­mein­nüt­zi­ge Salz­bur­ger Wohn­bau­ge­sell­schaft (GSWB) auf ei­nem der­zeit mit Alt­woh­nungs­be­stand be­bau­ten Grund­stück die Neu­er­rich­tung ei­ner Wohn­an­la­ge mit rund 40 Ein­hei­ten. Das ESW be­fürch­tet we­gen der Nä­he zum be­ste­hen­den Be­trieb Nut­zungs­kon­flik­te und mög­li­che Un­an­nehm­lich­kei­ten für die künf­ti­gen An­rai­ner. Kon­kret sucht das ESW ein Wohn­bau­grund­stück in ei­ner Grö­ße von rund 2.500 m² in zen­tral­ört­li­cher, at­trak­ti­ver Wohn­la­ge. Fin­det das ESW ein pas­sen­des Grund­stück zum Kauf, wür­de es die­ses der GSWB zum Tausch an­bie­ten, da­mit die­se dort ei­nen Teil der ge­plan­ten Wohn­ein­hei­ten er­rich­ten könn­te. Im Ge­gen­zug wür­de das ESW ei­nen Teil des Nach­bar­grund­stü­ckes in Ten­neck er­hal­ten und dort spä­ter ei­ge­ne Plä­ne rea­li­sie­ren. Mit der GSWB wür­de man da­her ger­ne ein Tausch­ge­schäft für ei­nen Teil des Wohn­bau­grund­stü­ckes ein­ge­hen. „Das be­nach­bar­te Grund­stück zwi­schen Bun­des­stra­ße und Salz­ach ist für uns die ein­zi­ge Mög­lich­keit, den be­ste­hen­den Stand­ort zu op­ti­mie­ren. Zu­dem hal­ten wir die Im­mo­bi­lie für ei­ne Wohn­an­la­ge di­rekt ne­ben un­se­rer in­dus­tri­el­len Pro­duk­ti­on, in der un­mit­tel­bar an­gren­zend auch im Tag- und Nacht­schicht­be­trieb ge­ar­bei­tet wird, für we­nig ge­eig­net“, er­klärt ESW-Vor­stands­vor­sit­zen­der Ge­org Hemets­ber­ger. „Des­halb su­chen wir nun ei­ne ge­eig­ne­te Im­mo­bi­lie, die wir als ESW er­wer­ben und der GSWB zum Tausch für ei­nen Teil des Woh­nungs­grund­stü­ckes an­bie­ten kön­nen, wo­zu die­se grund­sätz­lich be­reit wä­re.“

Großes Gemälde von Maler VOKA in Schauraum

Kunst zum Tag: Rustler zeigt Gemälde

von Günther Schneider

Das GemäldeDas Gemälde
Rust­ler setzt im neu­en Schau­raum ver­mehrt auf Kunst. Ei­nen be­son­de­ren Ak­zent setzt da ein groß­flä­chi­ges Ge­mäl­de des zeit­ge­nös­si­schen hei­mi­schen Ma­lers VO­KA.
„Wir er­wähn­ten in un­se­rem Vor­ge­spräch The­men wie ,Aus­blick´, ,Fa­mi­lie´ oder ,Grün­flä­chen´ als uns wich­ti­ge Be­griffs­wel­ten“, er­zählt der Ge­schäfts­füh­rer der Rust­ler Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lung GmbH, Mar­kus Brand­stät­ter, über den Start des künst­le­ri­schen Pro­jekts.
Die Wahl für die­ses Vor­ha­ben fiel auf den in Puch­berg am Schnee­berg le­ben­den und in­ter­na­tio­nal be­kann­ten Ma­ler VO­KA, der als Mar­ken­zei­chen für sei­ne Kunst den Be­griff des „Spon­tan­rea­lis­mus“ präg­te und ei­nen un­ver­wech­sel­ba­ren Mal­stil ent­wi­ckel­te. VO­KA be­glei­tet Rust­ler be­reits seit zwei Jahr­zehn­ten bei den Ex­pan­si­ons­schrit­ten der Un­ter­neh­mens­grup­pe im In- und Aus­land. So schuf der Künst­ler zu je­dem neu­en Fir­men­stand­ort ein Ge­mäl­de, das Im­pres­sio­nen der je­wei­li­gen Stadt wi­der­spie­gelt.
Im neu­en Schau­raum von Rust­ler wird Kun­den in die­ser „bild­li­chen Um­rah­mung“ die Mög­lich­keit ge­bo­ten, ver­wen­de­te Ma­te­ria­li­en und die Aus­stat­tungs­qua­li­tät bei ih­ren künf­ti­gen Woh­nun­gen in Ech­t­an­wen­dung er­le­ben zu kön­nen.
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So stark sind die Hausverwalter

Ob­wohl sich die Haus­ver­wal­ter nur un­gern in ih­re Kar­ten schau­en las­sen, sind die Ge­schäf­te sta­bil mit Trend nach oben. Es ist je­des Jahr der sel­be Kampf: Näm­lich je­ner um aus­ge­füll­te Fra­ge­bö­gen für das Haus­ver­wal­ter­ran­king, das heu­er zum drit­ten Mal statt­fin­det. Denn so wirk­lich ger­ne las­sen sich die Haus­ver­wal­ter nicht in die Kar­ten schau­en. Viel Öf­fent­lich­keits­ar­beit brau­che man nicht, hört man von vie­len aus die­ser Bran­che, und wenn, dann läuft al­les über Mund­pro­pa­gan­da. Doch die­se Zei­ten schwin­den zu­neh­mend: Die Di­gi­ta­li­sie­rung und der Drang des Men­schen, schnell und un­kom­pli­ziert zu sei­ner ge­wünsch­ten Dienst­leis­tung zu kom­men, las­sen ent­spre­chen­de Maß­nah­men, die auf die Au­ßen­wahr­neh­mung ab­zie­len, im­mer wich­ti­ger er­schei­nen. Um­sät­ze stei­gen kon­ti­nu­ier­lich Trotz des er­neut ver­hal­te­nen Rück­laufs ge­wäh­ren man­che al­ler­dings doch ei­nen Ein­blick in ih­re Tä­tig­keit - of­fen­bar auch des­halb, weil der Markt für Haus­ver­wal­tun­gen heiß um­kämpft ist und mitt­ler­wei­le von grö­ße­ren Play­ern, die ös­ter­reich­weit oder wien­weit in gro­ßem Um­fang agie­ren, do­mi­niert wird. Ge­ra­de wenn ein sol­ches Un­ter­neh­men im Wachs­tum be­grif­fen ist, gilt: Ge­se­hen wer­den ist al­les. Denn - und das kann man durch­aus als Pa­ra­dig­men­wech­sel be­trach­ten: Auf Au­ßen­wahr­neh­mung wird bei grö­ße­ren Haus­ver­wal­tun­gen deut­lich mehr Wert ge­legt als noch vor 20 oder 30 Jah­ren. Schließ­lich geht es um Ob­jek­tak­qui­se. Ein sol­ches Wachs­tum ist für man­che Un­ter­neh­men auch über­le­bens­wich­tig - denn die Ge­winn­mar­gen in der Haus­ver­wal­tung sind tra­di­tio­nell ge­ring. Al­so gilt es, so vie­le Ob­jek­te wie mög­lich zu be­treu­en; durch Syn­er­gie­ef­fek­te und ef­fi­zi­en­te Struk­tu­ren kann der Markt durch­aus et­was her­ge­ben. Das lässt sich auch an den wach­sen­den Um­sät­zen von so gut wie al­len Teil­neh­mern die­ses Ran­kings gut ab­le­sen. Kei­ner hat dies­be­züg­lich ei­nen Rück­gang zu ver­zeich­nen ge­habt. Im Ge­gen­teil: Die Kur­ven zei­gen nach oben, und wenn nicht, dann wa­ren die Ho­no­rar­um­sät­ze zu­min­dest gleich­blei­bend. Ein paar neue, ein paar weg Ein er­freu­li­cher Um­stand ist die Tat­sa­che, dass wie­der ei­ni­ge neue Teil­neh­mer hin­zu­ge­kom­men sind, wäh­rend an­de­re wie­der Ab­stand vom Ran­king ge­nom­men ha­ben. Hat­te et­wa die IMV im Vor­jahr kei­ne Da­ten ge­lie­fert, ist sie heu­er wie­der da­bei. Ganz neu da­bei sind da­für die IC Haus­ver­wal­tung GmbH, die ein Part­ner der Im­mo-Contract ist und auch von Im­mo-Contract-Ge­schäfts­füh­rer Karl Ficht­in­ger ge­lei­tet wird. Eben­so neu da­bei ist die Ma­ren­zi & Spie­gel­feld GmbH, die von Phil­ipp Ma­ren­zi und Ge­org Spie­gel­feld ge­lei­tet wird. Die­ses Un­ter­neh­men ver­steht sich als ei­nes, das we­ni­ger in die Mas­se geht, son­dern für aus­ge­wähl­te Kun­den ex­klu­si­ve Haus­ver­wal­tun­gen an­bie­tet. Dies­mal nicht da­bei ist die HSG Zan­der - des­halb näm­lich, weil das Un­ter­neh­men ge­ra­de neu struk­tu­riert wird, wie ei­ne Rück­fra­ge des Im­mo­bi­li­en Ma­ga­zins er­gab. Es sei heu­er ei­ne be­wuss­te Ent­schei­dung ge­we­sen, hieß es vom Un­ter­neh­men, ge­ne­rell wür­de man das Ran­king aber be­für­wor­ten. Wahr­schein­lich wird man im kom­men­den Jahr wie­der Zah­len be­kom­men. So wur­de aus­ge­wer­tet Wie im Jahr zu­vor wur­de me­tho­disch so vor­ge­gan­gen: Als Re­fe­renz für das Ran­king wur­den die Qua­drat­me­ter her­an­ge­zo­gen. Not­wen­dig war dies, weil nicht al­le Teil­neh­mer Ho­no­rar­vo­lu­mi­na an­ge­ge­ben ha­ben - sei es aus Ge­sell­schaf­ter­in­ter­es­sen oder an­de­ren Grün­den. Na­tür­lich wur­den auch je­ne, die ih­re Ho­no­ra­re be­kannt­ge­ge­ben hat­ten, in ei­nem Bal­ken­dia­gramm zu­sam­men­ge­fasst. So­mit lässt sich das Ran­king auch in die um­ge­setz­ten Ho­no­rar­vo­lu­mi­na le­sen. Wie mitt­ler­wei­le üb­lich, wur­den für die Er­mitt­lung des Ge­samt­vo­lu­mens je­ne der ab­ge­frag­ten As­set­klas­sen ad­diert, zur Kon­trol­le hat­ten die Teil­neh­mer auch das Ge­samt­ho­no­rar­vo­lu­men an­zu­ge­ben. An­hand die­ses Pro­ze­de­res lässt sich sa­gen, dass es bei kei­nem der Teil­neh­mer Ab­wei­chun­gen ge­ge­ben hat. Die stärks­ten Haus­ver­wal­ter Geht man al­so nach Qua­drat­me­tern, dann liegt die IMV mit gut 3,5 Mil­lio­nen Qua­drat­me­tern auf Platz eins. Al­ler­dings ist die ÖR­AG dies­be­züg­lich mehr als dicht dran - mit 3,45 Mil­lio­nen Qua­drat­me­tern ist man nicht mehr sehr weit von der IMV ent­fernt. Platz drei geht an die Area­lis mit 1,9 Mil­lio­nen Qua­drat­me­tern. Ein eben­falls schnel­les Wachs­tum legt die EHL Im­mo­bi­li­en Ma­nage­ment hin, die im Vor­jahr pro­gnos­ti­zier­ten 1,6 Mil­lio­nen Qua­drat­me­ter konn­ten mit Bra­vour ge­meis­tert wer­den. Fünf­ter sind Sabo + Mandl & To­ma­schek Im­mo­bi­li­en. Nach Um­satz Rech­net man nach den Um­sät­zen, dann er­gibt sich ei­ne leich­te Ver­schie­bung - be­dingt durch den Um­stand, dass eben nicht al­le Teil­neh­mer die Ho­no­rar­vo­lu­mi­na aus­ge­wie­sen ha­ben. So­hin liegt die IMV mit über 10,5 Mil­lio­nen Eu­ro auf Platz eins, die ÖR­AG mit 9,24 Mil­lio­nen Eu­ro auf Platz zwei und die EHL Im­mo­bi­li­en Ma­nage­ment ist mit knapp sechs Mil­lio­nen Eu­ro auf Platz drei. Nach As­set­klas­sen Hier lässt sich dann die je­wei­li­ge Spe­zia­li­sie­rung der ein­zel­nen Teil­neh­mer her­aus­le­sen. Bei der Qua­drat­me­ter­leis­tung im Be­reich Woh­nen liegt da­bei die IMV mit knapp 2,4 Mil­lio­nen m² vor­ne, die ÖR­AG hat­te 2016 knapp 1,2 Mil­lio­nen m² be­treut, auf Platz drei kommt Sabo + Mandl & To­ma­schek Im­mo­bi­li­en mit mehr als 970.000 m². Geht man nach dem Um­satz, so ist die IMV mit 8,5 Mil­lio­nen Eu­ro vor­ne, die ÖR­AG er­wirt­schaf­te­te 4,5 Mil­lio­nen Eu­ro und Bri­chard lan­det auf Platz drei mit 3,2 Mil­lio­nen Eu­ro. Bü­ro Im Of­fice-Sek­tor gibt es dies­be­züg­lich wie­der Ver­schie­bun­gen, was be­weist, auf wel­che As­set­klas­sen wel­che Un­ter­neh­men be­son­ders Wert le­gen bzw. ei­ne Ex­per­ti­se auf­wei­sen. Im Seg­ment Bü­ro ist näm­lich die ÖR­AG mit ei­ner Flä­chen­leis­tung von 1,6 Mil­lio­nen m² auf Platz eins, die IMV samt Aus­land mit mehr als 880.000 m² auf Platz zwei und Area­lis mit über 861.000 m² auf Platz drei. Die EHL folgt mit 695.000 m², CB­RE mit mehr als 300.000 m². Und wie­der ist er­sicht­lich, dass, wenn man nach Um­satz rech­net, ei­ni­ge Ver­schie­bun­gen statt­fin­den. Da liegt die ÖR­AG zwar mit 3,6 Mil­lio­nen Eu­ro nach wie vor auf Platz eins, den zwei­ten Platz aber er­hält die EHL Im­mo­bi­li­en Ma­nage­ment mit mehr als 2,6 Mil­lio­nen Eu­ro. Das kann man durch­aus auch als In­di­ka­tor ver­ste­hen, wie das Bü­ro­ob­jekt be­schaf­fen ist - je mo­der­ner das Ob­jekt, des­to kom­ple­xer die Kos­ten­be­rech­nung und des­to teu­rer da­mit die Ver­wal­tung. Sons­ti­ges Was den Be­reich Sons­ti­ges be­trifft - er um­fasst un­ter an­de­rem auch Re­tail-Flä­chen, Ga­ra­gen oder an­de­re Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en -, liegt die ÖR­AG mit 646.000 m² vor­ne, Platz zwei geht an EHL mit 439.000 m², sehr dicht dran ist die Area­lis mit mehr als 422.000 m². Auch hier gibt es Ver­schie­bun­gen, wenn man nach Um­satz rech­net. In die­sem Fall wür­de die EHL mit 1,41 Mil­lio­nen Eu­ro den ers­ten Platz er­klim­men, die ÖR­AG mit 1,4 Mil­lio­nen ganz knapp Platz zwei. Mit 1,06 Mil­lio­nen Eu­ro wür­de die CB­RE, in­klu­si­ve Aus­land, auf Platz drei kom­men. Man sieht: Es ist ein span­nen­des Ren­nen. Nicht oh­ne Soft­ware Was die ver­wen­de­te Ver­wal­tungs­soft­ware be­trifft, las­sen sich auf­grund des noch sehr ge­rin­gen Rück­laufs noch kei­ne Markt­an­tei­le ab­le­sen. Es lässt sich le­dig­lich sa­gen, dass IGEL sehr häu­fig ver­wen­det wird, wie auch Re­al Da­ta Sys­tems. Nur: Die­se Zah­len sind kei­nes­falls re­prä­sen­ta­tiv. Was man al­ler­dings sa­gen kann, ist, dass im Ver­gleich zum Vor­jahr er­neut mehr Haus­ver­wal­ter auf Trans­pa­renz set­zen und ih­ren Kun­den on­line Ein­blick ge­wäh­ren. Bei knapp 64 Pro­zent der Teil­neh­mer ist das zu­min­dest der Fall - Ten­denz stei­gend. Das sind die Her­aus­for­de­run­gen Die Haus­ver­wal­ter-Bran­che ist im Um­bruch, das ist je­den­falls si­cher. Des­halb näm­lich, weil gleich ei­ne gan­ze Rei­he an Her­aus­for­de­run­gen auf die ös­ter­rei­chi­schen Pro­per­ty Ma­na­ger zu­kom­men. Ein we­sent­li­cher Punkt, der häu­fig ge­nannt wur­de, ist die fort­schrei­ten­de Di­gi­ta­li­sie­rung. Be­son­ders das Ein­rich­ten ein­heit­li­cher Re­porting-Stan­dards wird im­mer vi­ru­len­ter - das be­deu­tet al­ler­dings auch ei­nen ge­wis­sen Auf­wand beim Pro­gram­mie­ren von Schnitt­stel­len, um die Da­ten in die Sys­te­me von Auf­trag­ge­bern im­ple­men­tie­ren zu kön­nen. Nicht min­der kri­ti­siert wird die in Ös­ter­reich vor­herr­schen­de Nor­mie­rungs- und Ge­set­zes­flut. Die­se er­for­dert von den Haus­ver­wal­tern ein im­men­ses Fach­wis­sen, vor al­lem in den Be­rei­chen Recht, Steu­ern, Buch­hal­tung und auch Tech­nik. Und die­ses Fach­wis­sen muss mit je­der Ge­set­zes­än­de­rung ent­spre­chend an­ge­passt wer­den. Eben­falls ge­än­dert ha­ben sich auch die Kun­den­struk­tu­ren. Die­se sind mitt­ler­wei­le viel in­ter­na­tio­na­ler ge­wor­den, wes­we­gen auch ent­spre­chen­de Sprach­kennt­nis­se, be­son­ders Eng­lisch, er­for­der­lich sind. Da­zu kommt, dass all­fäl­li­ge Re­portings in­ter­na­tio­na­len Stan­dards ent­spre­chen müs­sen, was ei­nen ge­wis­sen Mehr­auf­wand für Haus­ver­wal­ter be­deu­tet. Ei­ne wei­te­re Her­aus­for­de­rung für die Haus­ver­wal­ter-Bran­che ist die Me­dia­to­ren­funk­ti­on - oder bes­ser: Ka­ta­ly­sa­tor­funk­ti­on - zwi­schen Ei­gen­tü­mer und Mie­ter. Man setzt da­her auf per­sön­li­che Be­treu­ung, will auf die je­wei­li­gen Be­dürf­nis­se der bei­den Par­tei­en ent­spre­chend ein­ge­hen kön­nen. Das er­for­dert ma­xi­ma­le Trans­pa­renz - und zwar bei sämt­li­chen Be­rei­chen, die in das Tä­tig­keits­feld des Pro­per­ty Ma­na­gers fal­len. Zu­dem muss der Haus­ver­wal­ter fle­xi­bel sein, star­res Fest­hal­ten an Pro­zes­sen wird als we­nig ziel­füh­rend er­ach­tet. Au­ßer­dem ist mitt­ler­wei­le ei­ne kla­re Ab­gren­zung der Leis­tun­gen im Rah­men der Haus­ver­wal­tung und die dar­über hin­aus zu leis­ten­den Tä­tig­kei­ten schwer zu de­fi­nie­ren.Das Haus­ver­wal­ter-Ran­king kön­nen Sie hier als PDF down­loa­den. [ci­te1]

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Klaus PfeifferKlaus Pfeiffer

Und es bewegt sich doch nicht!

Der VfGH hät­te mit der Fra­ge um das Miet­recht ei­ne Mo­der­ni­sie­rung des be­ste­hen­den Ge­set­zes er­wir­ken kön­nen. Statt­des­sen wur­de der Ist-Zu­stand ein­ze­men­tiert. Der VfGH hat­te - wie auch schon 2016 - in sei­ner Ju­ni-Ses­si­on die Chan­ce, sei­ner ver­fas­sungs­recht­li­chen Funk­ti­on als Kor­rek­tiv des Ge­setz­ge­bers nach­zu­kom­men und die schon lan­ge fäl­li­ge Mo­der­ni­sie­rung des Miet­rech­tes vor­an­zu­trei­ben. Die Un­gleich­be­hand­lung der ein­zel­nen Bun­des­län­der mit ei­ner kla­ren Be­vor­zu­gung der Stadt Wien, die Dis­kri­mi­nie­rung der Ei­gen­tü­mer von Alt­bau­ten so­wie die Exis­tenz ei­nes sehr star­ren und gleich­zei­tig auch in­trans­pa­ren­ten Richt­wert­miet­zin­ses - das al­les war The­ma der Be­schwer­den vor dem VfGH. Lei­der wur­de je­doch der Ist-Zu­stand ein­ze­men­tiert. VfGH: Woh­nen muss leist­bar sein Doch viel­leicht ei­nen Schritt zu­rück: Aus­gangs­si­tua­ti­on wa­ren je­weils Woh­nun­gen im Alt­bau, das heißt, Ge­bäu­de mit ei­ner vor dem 30.6.1953 bzw. 8.5.1945 da­tier­ten Bau­be­wil­li­gung. Bei ih­nen ge­langt das MRG zur Gän­ze zur An­wen­dung und da­mit auch die Be­stim­mun­gen über den Richt­wert­miet­zins. Die­ser wur­de im Richt­WG für Wien mit 5,39 Eu­ro/m² und für die Stei­er­mark mit 7,44 Eu­ro/m² fest­ge­setzt, un­ab­hän­gig von der La­ge oder Be­schaf­fen­heit des Miet­ob­jekts. Nach § 16 Abs 2 MRG sind zwar noch ge­wis­se Zu­schlä­ge und Ab­stri­che zu be­rück­sich­ti­gen, doch sind die­se be­schei­den. In die­sem Sin­ne er­kann­te der VfGH auch 2016, dass in Grün­der­zeit­vier­teln pau­schal kein La­ge­zu­schlag zu­steht. Der VfGH sah bei den vor­lie­gen­den Be­schwer­den im nied­ri­ge­ren Richt­wert und der nur ge­ring­fü­gi­gen Be­rück­sich­ti­gung von In­ves­ti­tio­nen kei­ne Ver­fas­sungs­wid­rig­keit. Die Be­schwer­den hat­ten kei­nen Er­folg; das Höchst­ge­richt ar­gu­men­tier­te, dass Woh­nen leist­bar sein müs­se. [ci­te1] In­ves­ti­tio­nen be­rück­sich­ti­gen Mit die­sem emo­tio­na­len Ar­gu­ment kann na­tür­lich je­de Än­de­rung blo­ckiert wer­den; rich­ti­ger­wei­se müss­te je­doch - vom Ge­setz­ge­ber - ein fle­xi­ble­res Sys­tem ge­schaf­fen wer­den, bei dem nicht stur zwi­schen Neu- und Alt­bau und da­mit frei­em und Richt­wert­miet­zins un­ter­schie­den wird. Der VfGH hät­te da­für den An­stoß ge­ben kön­nen. In­ves­ti­tio­nen müss­ten end­lich deut­lich stär­ker be­rück­sich­tigt wer­den - so auch die In­ten­ti­on des § 16 Abs 1 Z 2 MRG. Es ist nicht nach­voll­zieh­bar, wes­halb ein Ver­mie­ter, der ei­ne Alt­bau­woh­nung per­fekt sa­niert, nur den Richt­wert­miet­zins ver­lan­gen darf, wäh­rend beim Neu­bau im­mer der freie (und da­mit un­be­schränk­te) Miet­zins gilt. Nur das Not­wen­digs­te Wirt­schaft­lich kann die Kon­se­quenz für ei­nen Ver­mie­ter bei ei­nem sol­chen Sys­tem nur sein, dass er nur die not­wen­digs­ten Ar­bei­ten durch­führt (das heißt, die vom VfGH an­ge­spro­che­ne Er­hal­tung), nicht je­doch dar­über hin­aus­geht. Das kann nicht das Ziel sein in ei­nem Land, wo ge­ra­de in den ver­gan­ge­nen Wo­chen über das UNESCO-Welt­kul­tur­er­be hef­tig dis­ku­tiert wur­de. Um­so wich­ti­ger ist es, wei­te­re Be­stim­mun­gen des MRG ei­ner Prü­fung zu un­ter­zie­hen. [ci­te2]

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