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Hudej eröffnet neues Büro in Zürich

1 Milliarde Euro zusätzliches Investitionsvolumen

von Stefan Posch

Die Schweiz ist bei den heimischen Immobilienunternehmen so etwas wie der weiße Fleck auf der Europakarte. Doch jetzt eröffnet Hudej Zinshäuser als erster österreichische Zinshausvermarkter ein Büro bei den Eidgenossen. Dafür wurde eine eigene Firma gegründet: Die Hudej Investment Consulting AG, die an der Zürcher Bahnhofstraße firmiert.
Mit diesem Schritt will Hudej den Kreis potenzieller Käufer österreichischer Zinshäuser erweitern und Schweizer sowie internationale Investoren ansprechen. Gerhard Hudej, Geschäftsführer Hudej Zinshäuser Österreich, rechnet mit rund eine Milliarde Euro zusätzliches Investitionsvolumen in den nächsten fünf Jahren.
„Mein Vater hat immer gesagt, wenn du Geld verdienen willst, dann gehe hin, wo das Geld ist“, erzählt Hudej bei einem Pressegespräch, heute Mittag. Schweizer Immobilien werden aber im neuen Büro nicht vermittelt. „Uns interessieren nur die Investoren auch internationale, die ihr Geld in der Schweiz haben.“ Das Ziel sei es, internationale Aufmerksamkeit auf das österreichische Zinshaus zu lenken. „Es ist etwas anderes, wenn man die Investoren vor Ort mit einem eigenen Team beraten kann“, so Hudej über die Gründe für den neuen Standort. Man gehe aber nicht mit „Bomben und Granaten“ in den Markt. Das Wichtigste sei das Gespräch „Face to Face“, so Hudej. Das soll ein kleines Team vor Ort übernehmen. In der Schweiz müsse man den Investoren erst klar machen, was ein Zinshaus überhaupt ist, so der Geschäftsführer.
„Im gewerbliche Bereich gibt es schon viele ausländische Investoren, im Zinshausbereich noch nicht“, sieht Hudej Potenzial für ausländisches Geld. Der Marktanteil an ausländischen Investoren am Zinshausmarkt betrage nur zwei Prozent. In der Schweiz gebe es zudem aktuell einen enormen Anlagedruck. Die Renditen bei Ertragshäuser in der Schweiz liegen zudem laut Hudej nur bei einen oder eineinhalb Prozent. Als Verkaufsargument sieht Hudej auch die niedrigen Mieten bei den heimischen Zinshäusern. Diese könnten nicht mehr weiter nach unten gehen und hätten viel Potenzial nach oben. Mit dem neuen Büro eröffne man dem österreichischen Zinshausmarkt eine neue Käuferschicht, so Hudej abschließend.

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Wohnpreise steigen weiter

Analyse: Hohes Wertsteigerungspotenzial in Europa

von Gerhard Rodler aus München

Die Assetklasse Wohnen befindet sich nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa auf der Überholspur. Lag das Transaktionsvolumen an den europäischen Wohnimmobilienmärkten im Jahr 2016 noch bei knapp 37 Mrd. Euro, rechnet Catella für 2017 mit einem neuen Rekordwert von rund 39 Mrd. Euro.
Das geht aus dem aktuellen Catella Market Indicator „Residential Europe Autumn/Winter 2017/2018 hervor.
Die Gründe dafür bilden weiterhin die Indikatoren Urbanisierung, Kapitalverfügbarkeit, Migration und Demographie.
Catella zufolge sind dabei die Nachfragegruppen ausgesprochen heterogen: “Wenn im Jahr 2016 erstmalig auch in Kontinentaleuropa asiatische Investoren als institutionelle Investoren am Markt aktiv wurden, wenn etliche Private Equity Funds in Spanien, Pensionskassen aus UK und Deutschland in den Niederlanden investieren und viele französische, skandinavische und finnische Käufer allein in Berlin für 40 Prozent des Transaktionsvolumens am Wohnungsmarkt stehen, dann zeigt sich diese Entwicklung deutlich„, sagt Dr. Thomas Beyerle, Head of Group Research bei Catella.
Hinsichtlich des Metropolen-Niveaus liegen die niederländischen Städte Amsterdam, Utrecht und Rotterdam an der Spitze. Auf das Trio folgen die Städte Helsinki, Kopenhagen, London und Manchester. Auch Malmö, Stockholm und Wien weisen hohe Werte im Niveau-Ranking auf. (cash cows) Manchester, Oslo, Stockholm, London und Helsinki sind im 4-QuadrantenModell im Rahmen der Klassifizierung von Catella Research als “Stars„ zu bezeichnen.
om, Porto und Saragossa weisen zwar ein geringeres Systemniveau auf, allerdings sind sie von einer hohen Dynamik geprägt und somit als die “new kids on the block„ für Investoren zu klassifizieren. Die deutschen Städte sind sowohl für “Niveau„ als auch für “Dynamik" im stabilen Mittelfeld der Verteilungen positioniert.

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Parkapartments wachsen weiter

Gleichenfeier für 346 Wohnungen

von Charles Steiner

Die Parkapartments am Belvedere, die von der Signa entwickelt werden, nehmen immer mehr Gestalt an. Heute Vormittag wurde die Gleichenfeier für das 346 Wohnungen umfassende Projekt direkt am Hauptbahnhof, das von Stararchitekt Renzo Piano gestaltet wurde, begangen.
Signa-Geschäftsführer Christoph Stadlhuber erklärte, dass die Signa derzeit 2,7 Milliarden Euro in Wien finanziert hat und demnächst auch mit dem Bau von Mietwohnungen beginnen werde. Nach dem Kauf der BAI habe die Signa jetzt Potentzial für 8.000 bis 9.000 Wohnungen. Bei den Parkapartments handelt es sich derzeit um das größte Projekt für freifinanzierte Wohnungen in Wien. Davon seien mittlerweile zwei Drittel verkauft worden. In unmittelbarer Nähe der Parkapartments, am Baufeld neben dem Erste Campus sollen ab kommendem Jahr weitere 400 Wohneinheiten entwickelt werden. Stadlhuber: „Wir sind bereits in der Einreichphase und rechnen damit, ab dem zweiten Quartal 2018 mit den Bauarbeiten beginnen zu können.“
Wohnbaustadtrat Michael Ludwig sprach bei den Feierlichkeiten vor Journalisten von einem sehr spannenden Projekt am größten Entwicklungsprojekt in Wien, dem Sonnwendviertel. „Hier entstehen Arbeitsplätze für 20.000 Menschen und 5.500 Wohnungen für jedes Geldbörserl. Die Parkapartments sind für die gehobeneren Einkommensschichten, was der sozialen Durchmischung Rechnung trägt.“ Hubert Wetschnig, Chef der bauausführenden Habau Gruppe erklärte, dass man sogar noch vor Zeitplan und im Budget sei, zudem seien die Bauarbeiten bislang unfallfrei vonstatten gegangen."

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Das sind die Speaker der re.comm

Liste der Referenten ist jetzt komplett

von Charles Steiner

Die Immobilienbranche bleibt am Puls der Zeit. Vortragende wie Jimmy Wales, Mariana Mazzucato, Nicklas Bergman oder Hans-Werner Sinn liefern bei der re.comm 2017, die vom 22. bis 24. November in Kitzbühel stattfindet, neue Perspektiven für Entwicklungen dieses Wirtschaftszweigs. Die Themen der Vortragenden reichen von Ökonomie, Wissenschaft, Technik über Digitale Entwicklungen bis hin zu Politik, Globalisierung und Kunst. Der interdisziplinäre Mix des Speakerboards bietet realen Mehrwert für die Teilnehmer der re.comm und gibt neue Impulse für das Daily Business. Aber auch der soziale und persönliche Hintergrund der Besucher wird erweitert.
Mittlerweile ist die Liste der Vortragenden komplett. Neben Jimmy Wales, Nigel Farage, Mariana Mazzucato und Hans-Werner Sinn werden auch der Zukunftsforscher José Luis Cordeiro, der Sozialpsychologe Harald Welzer, RocketHub-Mitbegründer Alon Hillel-Tuch, Cyborg-Aktivist Neil Harbisson, Materialchemiker Donald R. Sadoway, Futurist Nicklas Bergman und Internetunternehmer Andrew Keen ihre Inputs geben. Das vollständige Programm ist unter diesem Link www.recomm.eu abrufbar.

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UBM verkauft in Amsterdam

Hyatt Regency an Joint Venture-Partner veräußert

von Charles Steiner

Das Abverkaufsprogramm der UBM „Fast Track“ scheint schneller zu laufen, als gedacht. Schon wieder hat der Entwickler ein Hotel verkauft, diesmal in Amsterdam. Bei dem Haus handelt es sich um das Hyatt Regency, das in der Fünfsterne-Kategorie angesiedelt ist. Käufer ist der niederländische Joint Venture-Partner Aedes Real Estate. Über den Kaufpreis wurde zwar Stillschweigen vereinbart. Da das Hotel, das 2014 angefangen wurde zu entwickeln, bereits fertiggestellt ist, wirkt sich der Deal unmittelbar auf die Gesamtleistung und Nettoverschuldung für das Q4 aus, das die UBM mit rund 49 Millionen Euro bzw. 26. Millionen Euro angegeben hat.
Das 211 Zimmer große Hotel verfügt über 38 Garagenplätze und wurde vom Amsterdamer Kreativbüro Concrete gestaltet. Teile der früheren Fassade wurden im historischen Stadtkern zur Wahrung des Flairs erhalten. „Wir sind stolz, mit diesem herausfordernden Projekt ein tolles Haus im Luxury Segment entwickelt zu haben und auf einen weiteren Abschluss einer erfolgreichen Hotel-Transaktion“, sagt Martin Löcker, Vorstand der UBM Development AG und zuständig für Hotels. Er fügt hinzu: „Das Hyatt ist nach dem 2011 fertiggestellten Crowne Plaza Amsterdam South bereits unsere zweite Hotelentwicklung in den Niederlanden.“

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Austria Pavillon auf der Expo

Ein starker Auftritt österreichischer Aussteller

von Jacqueline Cheval

Seit 17 Jahren nutzen österreichische Immobilienunternehmen die Gelegenheit, gemeinsam auf der Expo auszustellen. Der Austria Pavillon initiiert und organisiert von Pia Pink, sticht mit dessen durchdachtem Design aus dem turbulenten Messetreiben heraus, nicht zuletzt deswegen ist der Andrang, einen Platz zu ergattern, groß.

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TPA´s rekordverdächtiger Messeauftritt

Erfolgreicher Auftritt auf der Messe der Rekorde

von Markus Giefing

Die TPA Gruppe hatte gleich in mehrfacher Hinsicht einen überaus erfolgreichen Auftritt auf der EXPO Real. Denn man stellte dieses Jahr erstmals gemeinsam mit dem internationalen Baker Tilly Netzwerk aus. Damit man den Messealltag etwas auflockern kann, veranstaltete TPA am Stand eine Weinverkostung mit erlesenen Weinen. So lässt es sich netzwerken.

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Best of Five Immograduates 2017

Die Finalisten der besten Masterthesen stehen fest

von Charles Steiner

In der Jugend liegt die Zukunft, das gilt auch für die Immobilienwirtschaft. Vor allem an den fünf Immobilienunis werden die Fachleute für morgen ausgebildet. So entstehen jedes Jahr mehr als 100 Masterthesen zum Thema Immobilienmanagement, FM und Bewertung, in denen viele Zukunftsthemen werden darin vertieft behandelt werden. Dennoch bleiben diese der Immobilienwirtschaft oft verborgen, ebenso die jungen Talente, die diese Arbeit verfasst haben. Der Verein immQu will die Arbeiten und die Verfasser dahinter sichtbar machen: Am 24. Oktober 2017 um 18.00 Uhr findet erstmals auf der FHWien der WKW der vom Verein immQu veranstaltete Event „Best of Five Immograduates 2017“ statt. Die Idee dahinter: "Wir wollen den jungen Talenten eine Bühne für Ihre tollen Leistungen geben und der Immobilienwirtschaft zeigen welche wertvollen Inputs jährlich produziert werden", sagt Alexander Bosak, Präsident des Vereins immQu. Bei dem Event treten fünf Verfasser der besten Immo-Masterthesen der fünf Immo-Unis des Landes gegeneinander an und präsentieren ihre Arbeit in einer kurzen Präsentation..
Die Gewinner werden über eine Fachjurywertung vonseiten immQu und via Publikumsvoting ermittelt. Der Sieger bzw. die Siegerin erhält den immQu Nachwuchspreis 2017. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind unter office@immqu.at möglich.

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Zima in der Pole-Position

Auf der Expo sind unzählige neue Projekte am Start

von Barbara Wallner

Zima nutzt die Bühne der Expo Real und verschiedene neue Großprojekte in Österreich und Deutschland zu präsentieren. "Auf dem dynamischen Immobilienmarkt ist die EXPO REAL ein sehr wichtiges Forum, unsere aktuellen
Großprojekte einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren", berichtet Alexander Nußbaumer, CEO der ZIMA Unternehmensgruppe. Ein Projekt hat es allerdings gar nicht mehr auf die Expo geschafft: Das Goethe in München konnte schon im Vorfeld der Messe verkauft werden. Einen Überblick über die Projekte bekommen Sie jetzt im Videobericht.

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CBRE wächst bei Asset Services

DC Towers, OMV-Zentrale und IZD Towers als neue Kunden

von Stefan Posch

Das Asset Services Team von CBRE Österreich wurde vor kurzem mit dem Management und der Verwaltung des DC Towers sowie des IZD Towers betraut. Schon seit September wird zudem die OMV-Zentrale im Viertel Zwei gemanagt. Damit ist CBRE Österreich laut eigenen Angaben nun Marktführer im Bereich Asset Services in Österreich. Insgesamt verwaltet das Team rund 760.000 m² gewerbliche Immobilienfläche in den vier Assetklassen: Retail, Büro, Logistik und Hotel. „Im Bereich Asset Services steigt die Komplexität der Aufgabenstellungen kontinuierlich an. Ob durch technologische Entwicklungen in den Immobilien, Anforderungen der Mieter, neue Regulative und Normen, oder durch die Vielzahl an Rollen und verantwortlichen Personen rund um die Immobilie - vom technischen Betriebsführer bis hin zum Fondsmanager in Übersee“, so Robert Operschall, Head of Asset Services bei CBRE Österreich. Ein Verwalter/Objektmanager müsse die Probleme und Zusammenhänge verstehen, bewerten und kommunizieren sowie die Maßnahmen steuern können, andernfalls könnte das dem Investor ziemlich viel Geld kosten. Für 2018 erwartet das Asset Services Team von CBRE Österreich ein Wachstum von mehr als 20 Prozent - zum dritten Mal in Folge.

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Verkaufsstart für Markhof Boulevard

CPI Immobilien mit neuem Bauträgerprojekt im 11. Bezirk

von Günther Schneider

Die CPI Immobilien Gruppe realisiert in Wien Simmering mit dem Markhof Boulevard bis Sommer 2019 eine moderne Wohnanlage mit einem Mehrfamilienhaus mit sechs Wohnungen, vier Doppelhaushälften mit Garten sowie einem freistehenden Einfamilienhaus mit Garten. Jetzt erfolgte der Verkaufsstart der Wohnungen, die schlüsselfertig übergeben werden. Die Fertigstellung ist für Sommer 2019 avisiert.
Die unterschiedlichen Grundrisse sowie Wohn- und Nutzungsgrößen der Wohnungen und Häuser seien, so CPI Immobilien, sowohl für Singles als auch für Paare und junge Familien geeignet. Alle Wohneinheiten sind mit Fußbodenheizung, hochwertiger Sanitärausstattung und Parkettböden in den Wohn- und Essbereichen ausgestattet. In unmittelbarer Nähe der Immobilien befinden sich das Shoppingcenter Simmering, das historische Zentrum des 11. Wiener Gemeindebezirks, aber auch das Simmeringer Bad mit angrenzendem Erholungsgebiet.

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Karriere zum Tag: Neu bei NID

Michael Toms neuer Projektentwickler

von Charles Steiner

Michael TomsMichael Toms

Die NOE Immobilien Development AG bekommt Zuwachs: Wie der Developer mitteilt, verstärkt Michael Toms ab sofort die Abteilung Projektentwicklung der NOE Immobilien Development AG und ist für die Projekte Quadrant in St. Pölten und Stettnerweg in Korneuburg verantwortlich. Toms ist bereits seit Jahren in der Bau- und Immobilienbranche tätig, seine bisherigen Stationen waren bei STU-Stettin Hoch- und Tiefbau GmbH und zuletzt bei der Wertinvest Beteiligungsverwaltungs GmbH.
Michael Toms studierte Bauingenieurwesen an der TU Wien und ist zudem Gastvortragender auf der Wirtschaftsuniversität Wien sowie der Akademie der Bildenden Künste.

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Gleichenfeier für 346 Wohnungen

Parkapartments wachsen weiter

von Charles Steiner

Die Par­ka­part­ments am Bel­ve­de­re, die von der Si­gna ent­wi­ckelt wer­den, neh­men im­mer mehr Ge­stalt an. Heu­te Vor­mit­tag wur­de die Glei­chen­fei­er für das 346 Woh­nun­gen um­fas­sen­de Pro­jekt di­rekt am Haupt­bahn­hof, das von Star­ar­chi­tekt Ren­zo Pia­no ge­stal­tet wur­de, be­gan­gen.
Si­gna-Ge­schäfts­füh­rer Chris­toph Stadlhu­ber er­klär­te, dass die Si­gna der­zeit 2,7 Mil­li­ar­den Eu­ro in Wien fi­nan­ziert hat und dem­nächst auch mit dem Bau von Miet­woh­nun­gen be­gin­nen wer­de. Nach dem Kauf der BAI ha­be die Si­gna jetzt Pot­ent­zi­al für 8.000 bis 9.000 Woh­nun­gen. Bei den Par­ka­part­ments han­delt es sich der­zeit um das größ­te Pro­jekt für frei­fi­nan­zier­te Woh­nun­gen in Wien. Da­von sei­en mitt­ler­wei­le zwei Drit­tel ver­kauft wor­den. In un­mit­tel­ba­rer Nä­he der Par­ka­part­ments, am Bau­feld ne­ben dem Ers­te Cam­pus sol­len ab kom­men­dem Jahr wei­te­re 400 Wohn­ein­hei­ten ent­wi­ckelt wer­den. Stadlhu­ber: „Wir sind be­reits in der Ein­reich­pha­se und rech­nen da­mit, ab dem zwei­ten Quar­tal 2018 mit den Bau­ar­bei­ten be­gin­nen zu kön­nen.“
Wohn­bau­stadt­rat Mi­cha­el Lud­wig sprach bei den Fei­er­lich­kei­ten vor Jour­na­lis­ten von ei­nem sehr span­nen­den Pro­jekt am größ­ten Ent­wick­lungs­pro­jekt in Wien, dem Sonn­wend­vier­tel. „Hier ent­ste­hen Ar­beits­plät­ze für 20.000 Men­schen und 5.500 Woh­nun­gen für je­des Geld­bör­serl. Die Par­ka­part­ments sind für die ge­ho­be­ne­ren Ein­kom­mens­schich­ten, was der so­zia­len Durch­mi­schung Rech­nung trägt.“ Hu­bert Wetsch­nig, Chef der bau­aus­füh­ren­den Ha­bau Grup­pe er­klär­te, dass man so­gar noch vor Zeit­plan und im Bud­get sei, zu­dem sei­en die Bau­ar­bei­ten bis­lang un­fall­frei von­stat­ten ge­gan­gen."

Liste der Referenten ist jetzt komplett

Das sind die Speaker der re.comm

von Charles Steiner

Die Im­mo­bi­li­en­bran­che bleibt am Puls der Zeit. Vor­tra­gen­de wie Jim­my Wa­les, Ma­ria­na Maz­zu­ca­to, Nick­las Berg­man oder Hans-Wer­ner Sinn lie­fern bei der re.comm 2017, die vom 22. bis 24. No­vem­ber in Kitz­bü­hel statt­fin­det, neue Per­spek­ti­ven für Ent­wick­lun­gen die­ses Wirt­schafts­zweigs. Die The­men der Vor­tra­gen­den rei­chen von Öko­no­mie, Wis­sen­schaft, Tech­nik über Di­gi­ta­le Ent­wick­lun­gen bis hin zu Po­li­tik, Glo­ba­li­sie­rung und Kunst. Der in­ter­dis­zi­pli­nä­re Mix des Spea­k­er­boards bie­tet rea­len Mehr­wert für die Teil­neh­mer der re.comm und gibt neue Im­pul­se für das Dai­ly Busi­ness. Aber auch der so­zia­le und per­sön­li­che Hin­ter­grund der Be­su­cher wird er­wei­tert.
Mitt­ler­wei­le ist die Lis­te der Vor­tra­gen­den kom­plett. Ne­ben Jim­my Wa­les, Nigel Fa­ra­ge, Ma­ria­na Maz­zu­ca­to und Hans-Wer­ner Sinn wer­den auch der Zu­kunfts­for­scher Jo­sé Lu­is Cor­dei­ro, der So­zi­al­psy­cho­lo­ge Ha­rald Wel­zer, Ro­cket­Hub-Mit­be­grün­der Alon Hil­lel-Tuch, Cy­borg-Ak­ti­vist Neil Har­bis­son, Ma­te­ri­al­che­mi­ker Do­nald R. Sa­do­way, Fu­tu­rist Nick­las Berg­man und In­ter­net­un­ter­neh­mer An­d­rew Ke­en ih­re In­puts ge­ben. Das voll­stän­di­ge Pro­gramm ist un­ter die­sem Link www.re­comm.eu ab­ruf­bar.
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Hyatt Regency an Joint Venture-Partner veräußert

UBM verkauft in Amsterdam

von Charles Steiner

Das Ab­ver­kaufs­pro­gramm der UBM „Fast Track“ scheint schnel­ler zu lau­fen, als ge­dacht. Schon wie­der hat der Ent­wick­ler ein Ho­tel ver­kauft, dies­mal in Ams­ter­dam. Bei dem Haus han­delt es sich um das Hyatt Re­gen­cy, das in der Fünf­ster­ne-Ka­te­go­rie an­ge­sie­delt ist. Käu­fer ist der nie­der­län­di­sche Joint Ven­ture-Part­ner Aedes Re­al Es­ta­te. Über den Kauf­preis wur­de zwar Still­schwei­gen ver­ein­bart. Da das Ho­tel, das 2014 an­ge­fan­gen wur­de zu ent­wi­ckeln, be­reits fer­tig­ge­stellt ist, wirkt sich der Deal un­mit­tel­bar auf die Ge­samt­leis­tung und Net­to­ver­schul­dung für das Q4 aus, das die UBM mit rund 49 Mil­lio­nen Eu­ro bzw. 26. Mil­lio­nen Eu­ro an­ge­ge­ben hat.
Das 211 Zim­mer gro­ße Ho­tel ver­fügt über 38 Ga­ra­gen­plät­ze und wur­de vom Ams­ter­da­mer Krea­tiv­bü­ro Con­cre­te ge­stal­tet. Tei­le der frü­he­ren Fas­sa­de wur­den im his­to­ri­schen Stadt­kern zur Wah­rung des Flairs er­hal­ten. „Wir sind stolz, mit die­sem her­aus­for­dern­den Pro­jekt ein tol­les Haus im Lu­xu­ry Seg­ment ent­wi­ckelt zu ha­ben und auf ei­nen wei­te­ren Ab­schluss ei­ner er­folg­rei­chen Ho­tel-Trans­ak­ti­on“, sagt Mar­tin Lö­cker, Vor­stand der UBM De­ve­lop­ment AG und zu­stän­dig für Ho­tels. Er fügt hin­zu: „Das Hyatt ist nach dem 2011 fer­tig­ge­stell­ten Crow­ne Pla­za Ams­ter­dam South be­reits un­se­re zwei­te Ho­te­l­ent­wick­lung in den Nie­der­lan­den.“

Ein starker Auftritt österreichischer Aussteller

Austria Pavillon auf der Expo

von Jacqueline Cheval

Seit 17 Jah­ren nut­zen ös­ter­rei­chi­sche Im­mo­bi­li­en­un­ter­neh­men die Ge­le­gen­heit, ge­mein­sam auf der Ex­po aus­zu­stel­len. Der Aus­tria Pa­vil­lon in­iti­iert und or­ga­ni­siert von Pia Pink, sticht mit des­sen durch­dach­tem De­sign aus dem tur­bu­len­ten Mes­se­trei­ben her­aus, nicht zu­letzt des­we­gen ist der An­drang, ei­nen Platz zu er­gat­tern, groß.
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Erfolgreicher Auftritt auf der Messe der Rekorde

TPA´s rekordverdächtiger Messeauftritt

von Markus Giefing

Die TPA Grup­pe hat­te gleich in mehr­fa­cher Hin­sicht ei­nen über­aus er­folg­rei­chen Auf­tritt auf der EX­PO Re­al. Denn man stell­te die­ses Jahr erst­mals ge­mein­sam mit dem in­ter­na­tio­na­len Baker Til­ly Netz­werk aus. Da­mit man den Mes­se­all­tag et­was auf­lo­ckern kann, ver­an­stal­te­te TPA am Stand ei­ne Wein­ver­kos­tung mit er­le­se­nen Wei­nen. So lässt es sich netz­wer­ken.

Die Finalisten der besten Masterthesen stehen fest

Best of Five Immograduates 2017

von Charles Steiner

In der Ju­gend liegt die Zu­kunft, das gilt auch für die Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft. Vor al­lem an den fünf Im­mo­bi­li­enu­nis wer­den die Fach­leu­te für mor­gen aus­ge­bil­det. So ent­ste­hen je­des Jahr mehr als 100 Mas­ter­the­sen zum The­ma Im­mo­bi­li­en­ma­nage­ment, FM und Be­wer­tung, in de­nen vie­le Zu­kunfts­the­men wer­den dar­in ver­tieft be­han­delt wer­den. Den­noch blei­ben die­se der Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft oft ver­bor­gen, eben­so die jun­gen Ta­len­te, die die­se Ar­beit ver­fasst ha­ben. Der Ver­ein im­m­Qu will die Ar­bei­ten und die Ver­fas­ser da­hin­ter sicht­bar ma­chen: Am 24. Ok­to­ber 2017 um 18.00 Uhr fin­det erst­mals auf der FHWi­en der WKW der vom Ver­ein im­m­Qu ver­an­stal­te­te Event „Best of Fi­ve Im­mo­gra­dua­tes 2017“ statt. Die Idee da­hin­ter: "Wir wol­len den jun­gen Ta­len­ten ei­ne Büh­ne für Ih­re tol­len Leis­tun­gen ge­ben und der Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft zei­gen wel­che wert­vol­len In­puts jähr­lich pro­du­ziert wer­den", sagt Alex­an­der Bo­sak, Prä­si­dent des Ver­eins im­m­Qu. Bei dem Event tre­ten fünf Ver­fas­ser der bes­ten Im­mo-Mas­ter­the­sen der fünf Im­mo-Unis des Lan­des ge­gen­ein­an­der an und prä­sen­tie­ren ih­re Ar­beit in ei­ner kur­zen Prä­sen­ta­ti­on..
Die Ge­win­ner wer­den über ei­ne Fach­ju­ry­wer­tung von­sei­ten im­m­Qu und via Pu­bli­kums­vo­ting er­mit­telt. Der Sie­ger bzw. die Sie­ge­rin er­hält den im­m­Qu Nach­wuchs­preis 2017. Der Ein­tritt ist frei. An­mel­dun­gen sind un­ter of­fice@im­m­qu.at mög­lich.
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Auf der Expo sind unzählige neue Projekte am Start

Zima in der Pole-Position

von Barbara Wallner

Zi­ma nutzt die Büh­ne der Ex­po Re­al und ver­schie­de­ne neue Groß­pro­jek­te in Ös­ter­reich und Deutsch­land zu prä­sen­tie­ren. "Auf dem dy­na­mi­schen Im­mo­bi­li­en­markt ist die EX­PO RE­AL ein sehr wich­ti­ges Fo­rum, un­se­re ak­tu­el­len
Groß­pro­jek­te ei­nem in­ter­na­tio­na­len Fach­pu­bli­kum zu prä­sen­tie­ren", be­rich­tet Alex­an­der Nuß­bau­mer, CEO der ZI­MA Un­ter­neh­mens­grup­pe. Ein Pro­jekt hat es al­ler­dings gar nicht mehr auf die Ex­po ge­schafft: Das Goe­the in Mün­chen konn­te schon im Vor­feld der Mes­se ver­kauft wer­den. Ei­nen Über­blick über die Pro­jek­te be­kom­men Sie jetzt im Vi­de­obe­richt.

DC Towers, OMV-Zentrale und IZD Towers als neue Kunden

CBRE wächst bei Asset Services

von Stefan Posch

Das As­set Ser­vices Team von CB­RE Ös­ter­reich wur­de vor kur­zem mit dem Ma­nage­ment und der Ver­wal­tung des DC Towers so­wie des IZD Towers be­traut. Schon seit Sep­tem­ber wird zu­dem die OMV-Zen­tra­le im Vier­tel Zwei ge­ma­nagt. Da­mit ist CB­RE Ös­ter­reich laut ei­ge­nen An­ga­ben nun Markt­füh­rer im Be­reich As­set Ser­vices in Ös­ter­reich. Ins­ge­samt ver­wal­tet das Team rund 760.000 m² ge­werb­li­che Im­mo­bi­li­en­flä­che in den vier As­set­klas­sen: Re­tail, Bü­ro, Lo­gis­tik und Ho­tel. „Im Be­reich As­set Ser­vices steigt die Kom­ple­xi­tät der Auf­ga­ben­stel­lun­gen kon­ti­nu­ier­lich an. Ob durch tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lun­gen in den Im­mo­bi­li­en, An­for­de­run­gen der Mie­ter, neue Re­gu­la­ti­ve und Nor­men, oder durch die Viel­zahl an Rol­len und ver­ant­wort­li­chen Per­so­nen rund um die Im­mo­bi­lie - vom tech­ni­schen Be­triebs­füh­rer bis hin zum Fonds­ma­na­ger in Über­see“, so Ro­bert Operschall, Head of As­set Ser­vices bei CB­RE Ös­ter­reich. Ein Ver­wal­ter/Ob­jekt­ma­na­ger müs­se die Pro­ble­me und Zu­sam­men­hän­ge ver­ste­hen, be­wer­ten und kom­mu­ni­zie­ren so­wie die Maß­nah­men steu­ern kön­nen, an­dern­falls könn­te das dem In­ves­tor ziem­lich viel Geld kos­ten. Für 2018 er­war­tet das As­set Ser­vices Team von CB­RE Ös­ter­reich ein Wachs­tum von mehr als 20 Pro­zent - zum drit­ten Mal in Fol­ge.
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CPI Immobilien mit neuem Bauträgerprojekt im 11. Bezirk

Verkaufsstart für Markhof Boulevard

von Günther Schneider

Die CPI Im­mo­bi­li­en Grup­pe rea­li­siert in Wien Sim­me­ring mit dem Mark­hof Bou­le­vard bis Som­mer 2019 ei­ne mo­der­ne Wohn­an­la­ge mit ei­nem Mehr­fa­mi­li­en­haus mit sechs Woh­nun­gen, vier Dop­pel­haus­hälf­ten mit Gar­ten so­wie ei­nem frei­ste­hen­den Ein­fa­mi­li­en­haus mit Gar­ten. Jetzt er­folg­te der Ver­kaufs­start der Woh­nun­gen, die schlüs­sel­fer­tig über­ge­ben wer­den. Die Fer­tig­stel­lung ist für Som­mer 2019 avi­siert.
Die un­ter­schied­li­chen Grund­ris­se so­wie Wohn- und Nut­zungs­grö­ßen der Woh­nun­gen und Häu­ser sei­en, so CPI Im­mo­bi­li­en, so­wohl für Sin­gles als auch für Paa­re und jun­ge Fa­mi­li­en ge­eig­net. Al­le Wohn­ein­hei­ten sind mit Fuß­bo­den­hei­zung, hoch­wer­ti­ger Sa­ni­tär­aus­stat­tung und Par­kett­bö­den in den Wohn- und Ess­be­rei­chen aus­ge­stat­tet. In un­mit­tel­ba­rer Nä­he der Im­mo­bi­li­en be­fin­den sich das Shop­ping­cen­ter Sim­me­ring, das his­to­ri­sche Zen­trum des 11. Wie­ner Ge­mein­de­be­zirks, aber auch das Sim­me­rin­ger Bad mit an­gren­zen­dem Er­ho­lungs­ge­biet.

Michael Toms neuer Projektentwickler

Karriere zum Tag: Neu bei NID

von Charles Steiner

Michael TomsMichael Toms
Die NOE Im­mo­bi­li­en De­ve­lop­ment AG be­kommt Zu­wachs: Wie der De­ve­l­oper mit­teilt, ver­stärkt Mi­cha­el Toms ab so­fort die Ab­tei­lung Pro­jekt­ent­wick­lung der NOE Im­mo­bi­li­en De­ve­lop­ment AG und ist für die Pro­jek­te Qua­drant in St. Pöl­ten und Stett­ner­weg in Kor­neu­burg ver­ant­wort­lich. Toms ist be­reits seit Jah­ren in der Bau- und Im­mo­bi­li­en­bran­che tä­tig, sei­ne bis­he­ri­gen Sta­tio­nen wa­ren bei STU-Stet­tin Hoch- und Tief­bau GmbH und zu­letzt bei der Wert­in­vest Be­tei­li­gungs­ver­wal­tungs GmbH.
Mi­cha­el Toms stu­dier­te Bau­in­ge­nieur­we­sen an der TU Wien und ist zu­dem Gast­vor­tra­gen­der auf der Wirt­schafts­uni­ver­si­tät Wien so­wie der Aka­de­mie der Bil­den­den Küns­te.
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B-Städte, wie etwa Leipzig, stehen vermehrt im Fokus auch österreichischer Entwickler.B-Städte, wie etwa Leipzig, stehen vermehrt im Fokus auch österreichischer Entwickler.

Wer A sagt muss auch B sagen

Se­con­da­ries in Deutsch­land wer­den bei Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lern und In­ves­to­ren im­mer be­lieb­ter. Die­ser Trend geht durch al­le As­set­klas­sen. Die Prei­se in Deutsch­lands Co­re­Städ­te und die dar­aus re­sul­tie­ren­den nied­ri­gen Ren­di­ten las­sen Im­mo­bi­li­en­ent­wick­ler im­mer mehr in die B-Städ­te aus­wei­chen. Nicht Ber­lin, Frank­furt oder Mün­chen, son­dern Städ­te wie Leip­zig, Bo­chum oder Hal­le kom­men im­mer mehr in den Fo­kus der In­ves­to­ren. Ein­zel­han­del weicht aus Die­ser Trend ist in so gut wie je­der As­set­klas­se zu be­ob­ach­ten. So zei­gen et­wa Zah­len des Im­mo­bi­li­en­dienst­leis­ters Jo­nes Lang La­sal­le (JLL), dass der An­teil der deut­schen Big-10-Städ­te am Re­tail-Ver­mie­tungs­markt stark ge­fal­len ist. Im ers­ten Halb­jahr 2017 mach­ten die Top­stand­or­te nur noch 23 Pro­zent des Ge­samt­ver­mie­tungs­mark­tes aus. Ein Jahr da­vor wa­ren es noch 35 Pro­zent. Noch deut­li­cher zeigt sich der Trend im Ver­gleich der 5-Jah­res-Schnit­te. Mün­chen et­wa wies im ers­ten Halb­jahr ei­ne Ver­mie­tungs­leis­tung im Ein­zel­han­dels­be­reich von 5.400 m² auf, wäh­rend der Schnitt der ver­gan­ge­nen fünf Jah­re bei 19.300 m² liegt. Ähn­lich dras­ti­sche Ent­wick­lun­gen sind in Düs­sel­dorf mit 4.300 m² Ver­mie­tungs­leis­tung (5-Jah­res-Schnitt: 19.300 m²) und Frank­furt mit 4.000 m² (5-Jah­res-Schnitt: 23.100 m²) zu be­ob­ach­ten. Stand­or­te, die von die­ser Ent­wick­lung pro­fi­tier­ten, wa­ren zum Bei­spiel Müns­ter, Bie­le­feld, Wies­ba­den oder Gie­ßen, die im ers­ten Halb­jahr Er­geb­nis­se zwi­schen 3.200 m² und 9.500 m² er­ziel­ten. Der Grund, war­um der Fo­kus der Ex­pan­si­ons­ma­na­ger im Re­tail­be­reich der­zeit ver­mehrt auf den Se­con­da­ries liegt, sind die stei­gen­den Mie­ten für Ge­schäfts­flä­chen in den Top-Städ­ten, die der An­stieg der Um­sät­ze des Ein­zel­han­dels nicht mehr auf­fan­gen kann. Miet­preis­brem­se be­güns­tigt B-Städ­te Im Wohn­be­reich kommt den B-Städ­ten die Miet­preis­brem­se zu­gu­te. Denn in an­ge­spann­ten La­gen der Me­tro­po­len sorgt die­se, ge­mein­sam mit den stei­gen­den Prei­sen, für ge­rin­ge­re Miet­ren­di­ten. Woh­nun­gen in den Se­con­da­ries sind von der Miet­preis­brem­se hin­ge­gen kaum be­trof­fen. Zu­dem sind Ob­jek­te ab­seits der Top-Städ­te ein­fa­cher zu ak­qui­rie­ren. Auch Ho­tel­in­ves­to­ren ha­ben B-Städ­te im­mer mehr im Vi­sier. In die­ser ak­tu­ell boo­men­den As­set­klas­se ist das Aus­wei­chen eben­so den stark stei­gen­den Prei­sen wie auch dem Man­gel an ge­eig­ne­ten Grund­stü­cken oder Ob­jek­ten in vie­len A-Städ­ten ge­schul­det. Laut ei­ner Stu­die von Chris­tie & Co, die kürz­lich ver­öf­fent­licht wur­de, hät­ten vor al­lem deut­sche Küs­ten­städ­te wie Flens­burg, Kiel, Bre­mer­ha­ven, Ros­tock und Lü­beck Po­ten­zi­al für In­ves­to­ren. Bü­ro­markt in den Mit­tel­städ­ten Ähn­lich die Si­tua­ti­on im deut­schen Bü­ro­im­mo­bi­li­en­markt. Laut der ak­tu­el­len Stu­die „Bü­ro­markt Deutsch­land 2017 - Die 27 aus­sichts­reichs­ten Mit­tel­städ­te“, die im Auf­trag von TLG Im­mo­bi­li­en von Wüest Part­ner Deutsch­land ver­fasst wur­de, wirkt sich der mit­tel­fris­ti­ge Zu­wachs bei Bü­ro­ar­beits­plät­zen nicht nur in den Top-7-Me­tro­po­len, son­dern dar­über hin­aus auch an ei­ner Viel­zahl wei­te­rer Stand­or­te aus. Die stärks­ten Zu­wachs­ra­ten bei der Bü­ro­be­schäf­tig­ten­zahl sind dem­nach in Ulm (5,6 Pro­zent), Leip­zig und Braun­schweig (je­weils 5,5 Pro­zent) so­wie Hei­del­berg (5,2 Pro­zent) und Lud­wigs­ha­fen am Rhein (5,0 Pro­zent) zu er­war­ten. Die Wachs­tums­pro­gno­se al­ler un­ter­such­ten 27 Mit­tel­städ­te be­fin­den sich in ei­nem Be­reich von 3,7 und 5,6 Pro­zent. Je­ne für die gro­ßen Me­tro­po­len lie­gen mit 3,7 und 5,9 Pro­zent nur ge­ring hö­her. Bü­ro­flä­chen­nach­fra­ge steigt Die Stu­die er­war­tet et­wa ei­ne Nach­fra­ge nach neu­en Bü­ro­flä­chen in den nächs­ten Jah­ren von rund 248.000 m² in Han­no­ver, cir­ca 158.000 m² in Leip­zig oder et­wa 132.000 m² in Nürn­berg. Aber auch Städ­te wie Bre­men (rund 132.000 m²), Dort­mund (rund 107.000 m²), Karls­ru­he (rund 105.000 m²) oder Mann­heim (rund 84.000 m²) wer­den in na­her Zu­kunft ei­nen er­höh­ten Bü­ro­be­darf ha­ben. Ös­ter­rei­cher fol­gen dem Trend Auch ös­ter­rei­chi­sche Ent­wick­ler ha­ben schon längst be­gon­nen, auf die Ent­wick­lung zu re­agie­ren, und set­zen nicht mehr nur auf Pro­jek­te in den Co­re-Städ­ten, son­dern auch ver­mehrt auf deut­sche Se­con­da­ries. Die UBM De­ve­lop­ment et­wa in­ves­tier­te im ver­gan­ge­nen Jahr in ein 4.268 m² gro­ßes Grund­stück im Stadt­quar­tier Zoll­ha­fen in Mainz, wo ein Bud­get­ho­tel und Ei­gen­tums­woh­nun­gen im Ent­ste­hen sind. Auch die CA Im­mo ist bei der Ent­wick­lung des Quar­tiers mit da­bei und wird in ei­nem Joint Ven­ture mit den Stadt­wer­ken Mainz auf ei­ner Flä­che von ca. 22 ha ein ge­mischt ge­nutz­tes Quar­tier für rund 2.500 Men­schen und 4.000 Ar­beits­plät­ze ent­wi­ckeln. Die Fer­tig­stel­lung ist für das Jahr 2025 an­ge­dacht. Der auf Wohn­bau spe­zia­li­sier­te Ent­wick­ler 6B47 stellt bis En­de 2018 80 Ei­gen­tums­woh­nun­gen im IN-Tower in In­gol­stadt fer­tig. Auch die S Im­mo kün­dig­te an, sich ver­mehrt auf den Se­kun­där­märk­ten, wie et­wa Leip­zig und Hal­le, um­schau­en zu wol­len. [ci­te1]

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Der Beständige

Horst Lu­ka­se­der tut jetzt das, was er ei­gent­lich im­mer schon ge­tan hat: span­nen­de und vor al­lem leist­ba­re Im­mo­bi­li­en ent­wi­ckeln. Und doch ist seit ei­ni­ger Zeit al­les ein we­nig an­ders. Jetzt ist er näm­lich Un­ter­neh­mer. Sep­tem­ber, das ist ein ma­gi­sches Da­tum im Le­ben von Horst Lu­ka­se­der. Da be­gann näm­lich in ge­wis­ser Hin­sicht ein neu­es Le­ben für den lang­jäh­ri­gen Im­mo­bi­li­en­ma­na­ger. Vom Ma­na­ger zum Un­ter­neh­mer ist es in der Im­mo­bi­li­en­bran­che an sich ja viel­fach nur ein klei­ner Schritt in die Rol­le des Un­ter­neh­mers, weil bei der mehr­heit­li­chen Klein­tei­lig­keit der Im­mo­bi­li­en­bran­che in den Un­ter­neh­men oh­ne­dies je­der Ma­na­ger sehr vie­le Un­ter­neh­mens­be­rei­che ab­de­cken muss. Und doch ist es in ge­wis­ser Hin­sicht ein neu­es Le­ben. Der Schritt er­folg­te vor ge­nau drei Jah­ren. Es war im Sep­tem­ber 2014. Und es war ein glück­li­ches Zu­sam­men­tref­fen von zwei par­al­le­len Ent­wick­lun­gen. Denn Lu­ka­se­der war da­mals nach über zwei Jahr­zehn­ten beim Bau­trä­ger wvg auf dem Sprung in die Selb­stän­dig­keit. Die Skills da­für hat­te er sich ja an­ge­eig­net. Im­mo­bi­li­en­pro­fis Karl Der­f­ler, Franz Hel­bich, Ro­bert Hap­pel und Ed­mund Bau­er hat­ten ge­nau zur glei­chen Zeit ge­ra­de die Idee, ne­ben ih­rem Fir­men ein wei­te­res Un­ter­neh­men, näm­lich ei­ne Bau­trä­ger­fir­ma zu grün­den. Grund da­mals war, dass es für die ak­tu­ell star­ke Nach­fra­ge nach Im­mo­bi­li­en nicht ein­mal an­satz­wei­se aus­rei­chend An­ge­bo­te am Markt gab. Ei­ne Si­tua­ti­on, die sich bis heu­te nicht ver­än­dert hat, aber das ist ei­ne an­de­re Ge­schich­te. So fan­den sie im be­sag­ten Sep­tem­ber 2014 zu­ein­an­der - und grün­de­ten die ge­mein­sa­me "VIE - Vi­en­na In­ter­na­tio­nal En­gi­neers". Das "In­ter­na­tio­nal" gleich am Be­ginn war üb­ri­gens kein Grö­ßen­wahn, son­dern der Tat­sa­che ge­schul­det, dass die Part­ner wie vie­le an­de­re auch zu die­ser Zeit ge­ra­de in Ber­lin sehr ak­tiv und auch er­folg­reich wa­ren. Und, dass da­her der blut­jun­ge Bau­trä­ger be­reits jetzt ei­ne 67-pro­zen­ti­ge Be­tei­li­gung an ei­nem Ber­li­ner Bau­trä­ger hält. Und hier das ers­te Pro­jekt auch be­reits um­ge­setzt wer­den konn­te. Aber auch das ist ei­ne an­de­re Ge­schich­te. Be­ruf­lich scheut er je­den­falls auch das kal­ku­lier­te Ri­si­ko nicht, wenn es mal not­wen­dig er­scheint. So in­ves­tiert er in Grund­stü­cke, über die sich "kein an­de­rer drü­ber ge­traut hat­te". Bei­spiels­wei­se bei ei­nem Pro­jekt in Wien-Flo­rids­dorf. Da wur­de in ei­ne Lie­gen­schaft in­ves­tiert, wo ei­ne Gas­lei­tung und zwei Was­ser­lei­tun­gen durch ge­führt wor­den sind. Für Bau­trä­ger, die ja auch Kel­ler und Ga­ra­gen ein­bau­en müs­sen, ein no go. Selbst in Zei­ten von ex­trem knap­pen Grund­stü­cken in Wien. Lu­ka­se­der wag­te es, schaff­te die Ver­le­gung - und ver­kauf­te die Lie­gen­schaft so­gar noch vor Bau­ver­hand­lung an die ERS­TE Im­mo­bi­li­en KAG als for­ward purcha­se. Der Lohn des Mu­ti­gen. Das ist die ei­ne Sei­te von Lu­ka­se­der, der sein Un­ter­neh­men bin zwei Jah­ren von null weg auf­ge­baut und zwi­schen­zeit­lich in der Bran­che auch image­mä­ßig gut ver­an­kert hat. Im­mer­hin ging es ja erst mit der ab­ge­schlos­se­nen Fir­men­grün­dung Mit­te De­zem­ber 2014 es rich­tig los, und zwar mit zwei Pro­jek­ten in Wien. Ge­nau wur­de in der Stad­lau­er­stras­se 44 und in der Ge­ras­dor­fer Stra­ße 131 ge­baut. Horst Lu­ka­se­der ist frei­lich nicht nur eben­so ri­si­ko­be­wusst, wie auch of­fen, da­für. Er hat auch noch ei­nen Cha­rak­ter­zug, der wie­der ei­ne ganz an­de­re Sei­te von ihm zeigt. Das Le­ben da­vor näm­lich zeigt die­sen für lang­fris­ti­gen Er­folg ge­ra­de in der Im­mo­bi­li­en­bran­che wich­ti­gen: Be­stän­dig­keit und das Den­ken und Han­deln auf ei­ner sehr kon­ti­nu­ier­li­chen Ba­sis. [ci­te1] Lu­ka­se­der, der Be­stän­di­ge 23 Jah­re lang war er zu­vor beim Wie­ner Wohn­bau­trä­ger wvg be­schäf­tigt. Und wer die wvg kennt, der kann sich den­ken, dass es wohl span­nen­de und mit­un­ter auch in ge­wis­ser Wei­se tur­bu­len­te Zei­ten ge­we­sen wa­ren. Vie­le Sta­tio­nen hat­te er in die­sen Jah­ren durch­lau­fen. Zu­letzt war er dort als Ver­ant­wort­li­cher für die Pro­jekt­ent­wick­lung und das Pro­jekt-ma­nage­ment, aber auch per­sön­li­cher As­sis­tent von wvg-Grün­der Jörg Wip­pel. Ei­ne gu­te Schu­le war das al­les al­le­mal. Horst Lu­ka­se­der ist in­des­sen auch ei­ner, mit ei­nem gu­ten Rie­cher. Für Grund­stü­cke (sie­he den Deal mit der ERS­TE Im­mo­bi­li­en KAG), wie auch im Job sel­ber. Lu­ka­se­der, der In­no­va­ti­ve Der Ab­sprung von der wvg 2014 war auch zeit­lich gut ge­wählt. Im­mer­hin er­klär­te Fir­men­grün­der Jörg Wip­pel ein­ein­halb Jah­re spä­ter sei­nen Rück­zug auf Ra­ten. Was man über Horst Lu­ka­se­der viel­leicht nicht so weiß: er hat auch ei­nen "grü­nen Dau­men". Hät­te man ihm gar nicht zu­ge­traut. Der ei­ge­ne Gar­ten rund um sein selbst ge­bau­tes Ein­fa­mi­li­en­haus ist nicht un­be­dingt sein Ste­cken­pferd. Da­für hat er aber gleich 17.000 Blu­men­zwie­bel ge­kauft, um ei­ne "grü­ne Ader" an­le­gen zu las­sen, die sich vom Hof bis zum Dach hin­aus er­streckt. Das Im­mo­bi­li­en­pro­jekt da­hin­ter nennt sich "Li­ving Gar­den", ist ei­nes der in­no­va­tivs­ten in Wien und be­fin­det sich in der Wie­ner See­stadt in As­pern. Es han­delt sich um ein be­wach­se­nes Wohn­haus, wie man es bis­lang nur aus Ko­pen­ha­gen oder Pa­ris ge­kannt hat. Und, es ist schon jetzt auch ein wirt­schaft­li­cher Er­folg. Im­mer­hin wur­de auch die­ses Pro­jekt mit rund 4500 Qua­drat­me­tern Wohn­flä­che be­reits vor Bau­be­wil­li­gung an ei­ne Vor­sor­ge­kas­se ver­kauft. Lu­ka­se­der, der Jo­via­le Wer Horst Lu­ka­se­der ken­nen­lernt, wird ihn wohl am meis­ten mit "jo­vi­al" und "Mensch mit Hand­schlags Qua­li­tät" be­zeich­nen. Und als ei­nen, der oh­ne Al­lü­ren aus­kommt. Und oh­ne ver­brann­ter Er­de. Ei­ner, auf den so gut wie kei­ner schlecht zu spre­chen ist - was nach gut ei­nem Vier­tel­jahr­hun­dert in der Bran­che schon ei­ne ge­wis­se Kunst ist. Der seit 15 Jah­ren ver­hei­ra­te­te Va­ter zwei­er er­wach­se­ner Kin­der (20 und 22 Jah­re) ist auch pri­vat ge­sel­lig. Nach ei­ner 1999 durch den Haus­bau be­en­de­ten Fuß­ball­kar­rie­re über­nahm er im Ver­ein - nach lan­gen Jah­ren der Ab­sti­nenz - die Ob­mann­schaft. Wahr­schein­lich stammt aus die­ser Zeit die Freu­de am Team­spiel - und die nö­ti­ge Por­ti­on "Sports­geist", um in Zei­ten wie die­sen "ins Tor zu tref­fen", al­so zu ge­eig­ne­ten Bau­grund­stü­cken zu kom­men. Da passt es auch ins Bild, dass er sein mitt­ler­wei­le be­reits elf­köp­fi­ges Un­ter­neh­men be­son­ders team­ori­en­tiert und mit kaum wahr­nehm­ba­ren Hier­ar­chie­stu­fen führt. Und in ge­wis­ser Hin­sicht weht im Un­ter­neh­men wohl noch der ju­gend­li­che Geist ei­nes Start-up-Un­ter­neh­mens - auch wenn das auf die Vi­en­na In­ter­na­tio­nal En­gi­neers mit Si­cher­heit nicht mehr zu­trifft. Im­mer­hin ist Lu­ka­se­der dank die­sem zu­ge­ge­be­ner­ma­ßen enor­men Start­vor­teil auch schnell sei­nem Vor­ha­ben, gleich­zei­tig im Schnitt zwölf Pro­jek­te zu be­ar­bei­ten, schon sehr nah ge­kom­men. Der Un­ter­neh­mer-Mensch Lan­ge hat das Ge­spräch mit Horst Lu­ka­se­der ge­dau­ert. Sehr lan­ge - und es war oh­ne Un­ter­bre­chung span­nend und in­ter­es­sant. Erst beim Schrei­ben die­ses Ar­ti­kels bin ich drauf­ge­kom­men, dass es sich die meis­te Zeit we­ni­ger um sei­ne Per­son, als um sein Un­ter­neh­men ge­han­delt hat­te. Nicht auf­ge­setzt und als Un­ter­neh­mens­wer­bung, son­dern ganz so, als ob das Un­ter­neh­men ein Teil sei­ner selbst ist. So au­then­tisch, das ich gar nicht ge­merkt hat­te, dass es um­'s Un­ter­neh­men und nicht um die Per­son ging. Das pas­siert mir sel­ten. Kei­ne Fra­ge: Die Sym­bio­se Lu­ka­se­der und Vi­en­na In­ter­na­tio­nal En­gi­neers ist be­reits er­folgt. Lu­ka­se­der ist im Un­ter­neh­mer­tum voll an­ge­kom­men. Mit Haut und Haa­ren. [ci­te2]

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Head of Asset Management (m/w)

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