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Eyemaxx startet Mikroapartments

Ausbau der Hotelaktivitäten

von Gerhard Rodler

Eyemaxx startet jetzt auch mit der Entwicklung von Mikroapartements und Studentenheimen. Nach entsprechender Marktanalyse befinden sich derzeit mehrere größere Projekte an attraktiven Standorten für diese Segmente in der konkreten Prüfung. Erste Vertragsabschlüsse hierzu könnten in den kommenden Wochen erfolgen, heißt es aus dem Unternehmen.
Um schnell eine relevante Marktposition zu sichern, hat das Unternehmen bereits konkrete Gespräche über eine Minderheitsbeteiligung an einem in diesem Bereich spezialisierten Unternehmen begonnen. Diese Verhandlungen betreffen neben der Übernahme einer Beteiligung auch den direkten Einstieg in attraktive Entwicklungsprojekte und könnten bei weiter erfolgreichem Verlauf in den kommenden Wochen ebenfalls zu einer unterschriftsreifen Vereinbarung führen. Aber auch die Aktivitäten im Hotelbereich sollen massiv ausgebaut werden. Der Markt für Hotelimmobilien habe sich im deutschsprachigen Raum in den vergangenen Jahren äußerst positiv entwickelt. Das Transaktionsvolumen hat sich nach aktuellen Studien zuletzt mehr als verdoppelt und lag im Jahr 2016 bei einem Rekordwert von 5,2 Milliarden Euro. Zum Ende des dritten Quartals 2017 belief sich das Transaktionsvolumen schätzungsweise auf 3,1 Milliarden Euro und somit über Vorjahresniveau. Daher wolle man auch in dieser Assetklasse verstärkt aktiv werden. Die auf der außerordentliche Hauptversammlung vom 28. November 2017 noch zu genehmigenden Kapitalerhöhung diene ausschließlich der Finanzierung dieser Beteiligung und der neuen Projekte in den Bereichen Mikroapartments, Studentenheime sowie Hotels. Gleichzeitig entwickeln sich sämtliche bestehende Projekte absolut planmäßig und sind durch die jüngste Kapitalmaßnahme sowie Bank- und Mezzanindarlehen finanziert.

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Ich bin dabei: re.comm 2017

Georg Flödl auf dem Real Estate Leaders Summit

von Georg Flödl, Präsident ÖVI

Georg FlödlGeorg Flödl

„Ich freue mich ganz besonders auf den Vortrag von Donald Sadoway. Der Professor für Materialchemie am MIT begeisterte uns bereits bei der re.comm 13 mit seiner Forschung bezüglich der Zukunft von Hochleistungsbatterien. Nun wird er uns ein Update zu seiner Forschung präsentieren, auf das ich sehr gespannt bin. Natürlich freue ich mich auch darauf viele bekannte Gesichter der Branche wiederzusehen.“

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Wohnpreisauftrieb in Wien flacht sich ab

OeNB sieht Preissteigerung von 2,4 Prozent

von Stefan Posch

Der Wohnmarkt in Wien war in den vergangenen Jahre von hohen Preisanstiegen geprägt. Doch nun scheint sich eine Beruhigung abzuzeichnen. Im zweiten Quartal 2017 stiegen die Preise laut dem Immobilienmarktmonitor der Österreichischen Nationalbank (OeNB) im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent. Im Bezug auf das Vorquartal stagnierten die Preise sowohl im ersten als auch im zweiten Quartal sogar. Wiener Eigentumswohnungen verteuerten sich im Jahresabstand um 2,5 Prozent. Diese Entwicklung wurde von den gebrauchten Eigentumswohnungen - die vom Volumen her das wichtigste Marktsegment in Wien darstellen - mit einem Preisanstieg von 2,7 Prozent getrieben. Nachdem sich neue Eigentumswohnungen im Jahr 2016 um 10,1 Prozent verteuerten, zeigt sich derzeit ein Abflauen der Preisdynamik. Im zweiten Quartal legten die Preise für Neubaueigentumswohnungen lediglich um +1,2 Prozent zu. Anders zeigt sich das übrige Österreich: Hier beschleunigte sich die Preisentwicklung, nachdem die Preise im dritten und vierten Quartal 2016 (jeweils im Vergleich zum Vorquartal) gesunken waren. Auch im Jahresabstand nahm die Preisdynamik im zweiten Quartal mit +4,2 Prozent beträchtlich zu (nach +3,5 Prozent im ersten Quartal).
Die Investitionen in den Wohnbau nahmen im ersten Halbjahr deutlich an Dynamik zu. Mit einem Anteil der Wohnbauinvestitionen am Bruttoinlandsprodukt von 4,3 Prozent liegt Österreich allerdings noch immer nur an elfter Stelle in der Europäischen Union und unter dem EU-Durchschnitt von 4,7 Prozent.

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Neuer Vertriebspartner für Otto in Berlin

Ziegert präsentiert den Berliner Anlagemarkt

von Stefan Posch

Das Interesse an Berlin ist bei österreichischen Anlegern groß. Otto Immobilien hat darauf reagiert und kürzlich bei einem Pressegespräch den Berliner Immobilienmakler Ziegert als neuen Vetriebspartner vorgestellt.
„Viele kaufen ihre erste Anlegerwohnung in Wien und die zweite dann schon in Berlin“, so Richard Buxbaum, Leiter der Abteilung für Wohnimmobilien und Zinshäuser bei Otto Immobilien, über das Interesse der Österreicher an Investments in Berlin. „Es ist ein Standort, wo wir merken, dass sich ein Investment lohnt“, so der Wohnimmobilienexperte, der in Berlin aufgrund der stark wachsenden Start-Up-Szene eine neue Gründerzeit sieht. Zudem eigne sich der Berliner Markt auch für Menschen, die nicht die ganz großen Summen für Investments zu Verfügung haben: „Für 130.000 Euro bekomme ich in Wien kaum etwas.“ In Berlin gebe es in dem Bereich ein breites Angebot an Anlegerwohnungen. „Berlin ist ,erst 27 Jahre alt' und noch längst nicht fertig“ meint Dorothea Metasch, Head of Marketing bei Ziegert, die auf die noch nicht lang zurückliegende Wende hinweist. Zudem biete Berlin eine ähnlich hohe Lebensqualität wie Wien. Auch die sehr niedrige Wohneigentumsquote von 15 Prozent würde großes Potenzial für den Wohnmarkt zeigen und auch viel Unternehmen hätten ihr Headquarter in die deutsche Bundeshauptstadt verlegt, so Ziegert, die die Beispiele Mercedes und Zalando nennt. „In Berlin sind die Preise in den vergangenen Jahren um jährlich 10 Prozent gestiegen“, so Metasch. Auch der Mietpreis hätte mit durchschnittlich neun Euro pro Quadratmeter noch Potenzial nach obern, ist sie überzeugt. Doch das Anlegerinteresse zwischen Berlin und Wien ist nicht einseitig. „Wien ist für Berliner keine Alternative, sondern eine Ergänzung“, so Metasch über das Interesse Berliner Anleger an Wiener Anlagewohnungen.

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Immo-Markt vor Überhitzung?

Volksbank fordert wachsenden Kreditmarkt

von Charles Steiner

Wohnen wird immer teurer, die meisten Menschen müssen immer tiefer für ihre eigenen vier Wände in die Tasche greifen. Erschwerend kommt noch dazu, dass das Angebot an Wohnimmobilien mit der derzeit starken Nachfrage bei weitem nicht Schritt halten kann. Und die Preise steigen weiter stark, wenngleich sie im internationalen Vergleich im Verhältnis mit den Einkommen im Mittelfeld liegen. Bei den Ökonomen der Volksbank schrillen die Alarmglocken. Sie sehen in einer aktuellen Studie eine Überhitzung des heimischen Immobilienmarkts, wenn das Wohnimmobilienangebot nicht deutlich wachsen würde. Von einer Blase will die Volksbank allerdings nicht sprechen. Aber: „Der Preisanstieg ist Ausdruck einer Investitionslücke“, sagt Uta Bock, Chefvolkswirtin der Volksbank Wien. Um einer möglichen Überhitzung vorzubeugen, müssten die Finanzierungsbedingungen günstig bleiben und für zusätzliches Investitionswachstum sorgen, konstatiert Pock. Heißt: Die derzeit durch den Niedrigzins günstigen Finanzierungsbedingungen müssten die Bautätigkeit weiter ankurbeln. Denn laut Ansicht der Volksbank sei die Knappheit an Wohnimmobilien dadurch entstanden, weil die Investitionen nicht mit dem Nachfrageanstieg mithalten konnten, weil die Marktsegmentierung und intensive Regulierung diese Investitionen einbremsten. Allerdings hätten sich die Fertigstellungen, wie die Volksbank aus einer Euroconstruct-Studie zitiert, in Österreich besser als in Westeuropa insgesamt entwickelt. Dennoch zu wenig: Während sie laut Prognose in Deutschland allerdings 2018/2019 um rund 50 Prozent über ihrem Wert aus 2014 liegen sollen, überschreiten sie diesen in Österreich nur um knapp 30 Prozent. Ebenfalls zunehmend, aber im europäischen Vergleich noch schwächer ist die Entwicklung der Baugenehmigungen, von denen in den nächsten Jahren keine Zunahme mehr erwartet wird. Entspannung sieht die Volksbank allerdings bei Betrachtung der erteilten Baugenehmigungen: 2016 wurden mit 53.808 knapp 8.000 mehr Baugenehmigungen erteilt als 2011. Von diesem Zuwachs entfiel mit rund 5.400 weit mehr als die Hälfte auf Wien.

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Spatenstich für TrIIIple

Vier Türme mit 70.000 Quadratmeter Nutzfläche

von Stefan Posch

Wohnraum ist in Wien Mangelware. Für die Schließung der Angebotslücke wird in der Bundeshauptstadt auch vermehrt auf Wohntürme gesetzt. Ein Beispiel ist das Gemeinschaftsprojekt von Soravia und ARE TrIIIple im dritten Wiener Gemeindebezirk, für das kürzlich der Spatenstich erfolgt ist. 70.000 m² Nutzfläche werden in den vier Türmen entstehen. Das Projekt Volumen beläuft sich auf 300 Millionen Euro. Rund 10 Millionen Euro davon fließen in die Überplattung der A4 sowie in den Ausbau des Schulstandortes Dietrichgasse. Die rund 100 Meter hohe Türme 1 und 2 werden rein für freifinanzierten Wohnraum genutzt. Im Turm 3, den sich im Sommer schon der Investor Corestate gesichert hat, entstehen hingegen 670 Mikro-Apartments für Studenten und Young Professionals. Im vierten Turm ist ein Bürokomplex mit rund 11.000 m² geplant. „Mit TrIIIple realisieren wir nicht nur dringend notwendigen Wohnraum in einer perfekt erschlossenen und zentralen Lage, sondern setzen auch neue Maßstäbe, was Wohnqualität und Serviceleistungen angeht“, so Erwin Soravia, CEO von Soravia. ARE-Geschäftsführer Hans-Peter Weiss ergänzt: „Mit TrIIIple schaffen wir keinen monofunktionalen Gebäudekomplex, sondern viele miteinander korrespondierende Nutzungen für einen hochwertigen Lebens-, Wohn- und Arbeitsraum. Somit generiert TrIIIple einen nachhaltigen Mehrwert für den gesamten Bezirk und bietet mit insgesamt rund 1.150 Wohneinheiten dringend nachgefragten Wohnraum im innerstädtischen Bereich.“ Die ersten drei Türme werden voraussichtlich Ende 2020 fertiggestellt werden. Der Bürokomplex entweder 2020 oder 2021.

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Aus für Vermögensteuer in Frankreich

Auch Wohnsteuer wird abgeschafft

von Gerhard Rodler

Während in Österreich vor der Wahl über eine Wiedereinführung einer Vermögenssteuer diskutiert worden war, hat eine solche Frankreich soeben abgeschafft. Die französische Nationalversammlung hat dies mit überwältigender Mehrheit beschlossen. Anstelle kommt eine reine Abgabe auf Immobilien, diese macht aber umgelegt auf die jährliche Abgabenlast nur ein Drittel der Vermögenssteuer aus.
Auch eine eine schrittweise Abschaffung der Wohnsteuer für 80 Prozent der Haushalte ist nun fix Somit wird die Wohnsteuer im kommenden Jahr für alle betroffenen Haushalte um 30 Prozent und 2019 um 65 Prozent gesenkt. 2020 soll sie dann komplett gestrichen werden. Auch hier gab es eine überwältigende Mehrheit. Die Wohnsteuer machte bislang einen große Teil der kommunalen Haushalte in Frankreich aus. Vorgesehen ist, dass den Kommunen diese Einnahmen nun in anderer Form ersetzt werden.

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Dachgleiche in der Goethegasse

Luxusapartments in der Wiener Innenstadt

von Stefan Posch

Goethegasse 1Goethegasse 1

Kürzlich feierte das High-Class-Projekt Goethegasse 1 der DWK Wohnkompanie die Gleichenfeier. Zwei Penthäuser und neun Eigentumswohnungen mit insgesamt 1.317 m² Wohn- und 611 m² Außenfläche entstehen direkt bei der Wiener Staatsoper.
„Wir sind mit dem reibungslosen Bauablauf und der bautechnischen Umsetzung hier ausgesprochen zufrieden“, so Roland Pichler, geschäftsführender Gesellschafter der DWK Wohnkompanie, bei den Feierlichkeiten. „Ich bin davon überzeugt, dass die Massivbauweise, die ein Alleinstellungsmerkmal beim Luxus-Wohnbau in Wien darstellt, in dieser Top-Qualität von der HabauGroup perfekt umgesetzt wird“, so Pichler weiter. Geplant wurde das Projekt von Silberpfeil Architekten. Mit einer Raumhöhe von bis zu 3,5 Metern wurde für ein großzügiges Raumgefühl gesorgt. Für die Sicherheit der Bewohner sorgt neben einem 24/7 Portier auch eine Poliziedirektion im Haus.

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OeNB sieht Preissteigerung von 2,4 Prozent

Wohnpreisauftrieb in Wien flacht sich ab

von Stefan Posch

Der Wohn­markt in Wien war in den ver­gan­ge­nen Jah­re von ho­hen Preis­an­stie­gen ge­prägt. Doch nun scheint sich ei­ne Be­ru­hi­gung ab­zu­zeich­nen. Im zwei­ten Quar­tal 2017 stie­gen die Prei­se laut dem Im­mo­bi­li­en­markt­mo­ni­tor der Ös­ter­rei­chi­schen Na­tio­nal­bank (OeNB) im Ver­gleich zum Vor­jahr um 2,4 Pro­zent. Im Be­zug auf das Vor­quar­tal sta­gnier­ten die Prei­se so­wohl im ers­ten als auch im zwei­ten Quar­tal so­gar. Wie­ner Ei­gen­tums­woh­nun­gen ver­teu­er­ten sich im Jah­res­ab­stand um 2,5 Pro­zent. Die­se Ent­wick­lung wur­de von den ge­brauch­ten Ei­gen­tums­woh­nun­gen - die vom Vo­lu­men her das wich­tigs­te Markt­seg­ment in Wien dar­stel­len - mit ei­nem Preis­an­stieg von 2,7 Pro­zent ge­trie­ben. Nach­dem sich neue Ei­gen­tums­woh­nun­gen im Jahr 2016 um 10,1 Pro­zent ver­teu­er­ten, zeigt sich der­zeit ein Ab­flau­en der Preis­dy­na­mik. Im zwei­ten Quar­tal leg­ten die Prei­se für Neu­bau­ei­gen­tums­woh­nun­gen le­dig­lich um +1,2 Pro­zent zu. An­ders zeigt sich das üb­ri­ge Ös­ter­reich: Hier be­schleu­nig­te sich die Preis­ent­wick­lung, nach­dem die Prei­se im drit­ten und vier­ten Quar­tal 2016 (je­weils im Ver­gleich zum Vor­quar­tal) ge­sun­ken wa­ren. Auch im Jah­res­ab­stand nahm die Preis­dy­na­mik im zwei­ten Quar­tal mit +4,2 Pro­zent be­trächt­lich zu (nach +3,5 Pro­zent im ers­ten Quar­tal).
Die In­ves­ti­tio­nen in den Wohn­bau nah­men im ers­ten Halb­jahr deut­lich an Dy­na­mik zu. Mit ei­nem An­teil der Wohn­bau­in­ves­ti­tio­nen am Brut­to­in­lands­pro­dukt von 4,3 Pro­zent liegt Ös­ter­reich al­ler­dings noch im­mer nur an elf­ter Stel­le in der Eu­ro­päi­schen Uni­on und un­ter dem EU-Durch­schnitt von 4,7 Pro­zent.

Ziegert präsentiert den Berliner Anlagemarkt

Neuer Vertriebspartner für Otto in Berlin

von Stefan Posch

Das In­ter­es­se an Ber­lin ist bei ös­ter­rei­chi­schen An­le­gern groß. Ot­to Im­mo­bi­li­en hat dar­auf re­agiert und kürz­lich bei ei­nem Pres­se­ge­spräch den Ber­li­ner Im­mo­bi­li­en­mak­ler Zie­gert als neu­en Ve­triebs­part­ner vor­ge­stellt.
„Vie­le kau­fen ih­re ers­te An­le­ger­woh­nung in Wien und die zwei­te dann schon in Ber­lin“, so Ri­chard Bux­baum, Lei­ter der Ab­tei­lung für Wohn­im­mo­bi­li­en und Zins­häu­ser bei Ot­to Im­mo­bi­li­en, über das In­ter­es­se der Ös­ter­rei­cher an In­vest­ments in Ber­lin. „Es ist ein Stand­ort, wo wir mer­ken, dass sich ein In­vest­ment lohnt“, so der Wohn­im­mo­bi­li­en­ex­per­te, der in Ber­lin auf­grund der stark wach­sen­den Start-Up-Sze­ne ei­ne neue Grün­der­zeit sieht. Zu­dem eig­ne sich der Ber­li­ner Markt auch für Men­schen, die nicht die ganz gro­ßen Sum­men für In­vest­ments zu Ver­fü­gung ha­ben: „Für 130.000 Eu­ro be­kom­me ich in Wien kaum et­was.“ In Ber­lin ge­be es in dem Be­reich ein brei­tes An­ge­bot an An­le­ger­woh­nun­gen. „Ber­lin ist ,erst 27 Jah­re al­t' und noch längst nicht fer­tig“ meint Do­ro­thea Me­tasch, Head of Mar­ke­ting bei Zie­gert, die auf die noch nicht lang zu­rück­lie­gen­de Wen­de hin­weist. Zu­dem bie­te Ber­lin ei­ne ähn­lich ho­he Le­bens­qua­li­tät wie Wien. Auch die sehr nied­ri­ge Wohn­ei­gen­tums­quo­te von 15 Pro­zent wür­de gro­ßes Po­ten­zi­al für den Wohn­markt zei­gen und auch viel Un­ter­neh­men hät­ten ihr Head­quar­ter in die deut­sche Bun­des­haupt­stadt ver­legt, so Zie­gert, die die Bei­spie­le Mer­ce­des und Za­lan­do nennt. „In Ber­lin sind die Prei­se in den ver­gan­ge­nen Jah­ren um jähr­lich 10 Pro­zent ge­stie­gen“, so Me­tasch. Auch der Miet­preis hät­te mit durch­schnitt­lich neun Eu­ro pro Qua­drat­me­ter noch Po­ten­zi­al nach obern, ist sie über­zeugt. Doch das An­le­ger­inter­es­se zwi­schen Ber­lin und Wien ist nicht ein­sei­tig. „Wien ist für Ber­li­ner kei­ne Al­ter­na­ti­ve, son­dern ei­ne Er­gän­zung“, so Me­tasch über das In­ter­es­se Ber­li­ner An­le­ger an Wie­ner An­la­ge­woh­nun­gen.
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Volksbank fordert wachsenden Kreditmarkt

Immo-Markt vor Überhitzung?

von Charles Steiner

Woh­nen wird im­mer teu­rer, die meis­ten Men­schen müs­sen im­mer tie­fer für ih­re ei­ge­nen vier Wän­de in die Ta­sche grei­fen. Er­schwe­rend kommt noch da­zu, dass das An­ge­bot an Wohn­im­mo­bi­li­en mit der der­zeit star­ken Nach­fra­ge bei wei­tem nicht Schritt hal­ten kann. Und die Prei­se stei­gen wei­ter stark, wenn­gleich sie im in­ter­na­tio­na­len Ver­gleich im Ver­hält­nis mit den Ein­kom­men im Mit­tel­feld lie­gen. Bei den Öko­no­men der Volks­bank schril­len die Alarm­glo­cken. Sie se­hen in ei­ner ak­tu­el­len Stu­die ei­ne Über­hit­zung des hei­mi­schen Im­mo­bi­li­en­markts, wenn das Wohn­im­mo­bi­li­en­an­ge­bot nicht deut­lich wach­sen wür­de. Von ei­ner Bla­se will die Volks­bank al­ler­dings nicht spre­chen. Aber: „Der Preis­an­stieg ist Aus­druck ei­ner In­ves­ti­ti­ons­lü­cke“, sagt Uta Bock, Chef­volks­wir­tin der Volks­bank Wien. Um ei­ner mög­li­chen Über­hit­zung vor­zu­beu­gen, müss­ten die Fi­nan­zie­rungs­be­din­gun­gen güns­tig blei­ben und für zu­sätz­li­ches In­ves­ti­ti­ons­wachs­tum sor­gen, kon­sta­tiert Pock. Heißt: Die der­zeit durch den Nied­rig­zins güns­ti­gen Fi­nan­zie­rungs­be­din­gun­gen müss­ten die Bau­tä­tig­keit wei­ter an­kur­beln. Denn laut An­sicht der Volks­bank sei die Knapp­heit an Wohn­im­mo­bi­li­en da­durch ent­stan­den, weil die In­ves­ti­tio­nen nicht mit dem Nach­fra­ge­an­stieg mit­hal­ten konn­ten, weil die Markt­seg­men­tie­rung und in­ten­si­ve Re­gu­lie­rung die­se In­ves­ti­tio­nen ein­brems­ten. Al­ler­dings hät­ten sich die Fer­tig­stel­lun­gen, wie die Volks­bank aus ei­ner Eu­ro­con­struct-Stu­die zi­tiert, in Ös­ter­reich bes­ser als in West­eu­ro­pa ins­ge­samt ent­wi­ckelt. Den­noch zu we­nig: Wäh­rend sie laut Pro­gno­se in Deutsch­land al­ler­dings 2018/2019 um rund 50 Pro­zent über ih­rem Wert aus 2014 lie­gen sol­len, über­schrei­ten sie die­sen in Ös­ter­reich nur um knapp 30 Pro­zent. Eben­falls zu­neh­mend, aber im eu­ro­päi­schen Ver­gleich noch schwä­cher ist die Ent­wick­lung der Bau­ge­neh­mi­gun­gen, von de­nen in den nächs­ten Jah­ren kei­ne Zu­nah­me mehr er­war­tet wird. Ent­span­nung sieht die Volks­bank al­ler­dings bei Be­trach­tung der er­teil­ten Bau­ge­neh­mi­gun­gen: 2016 wur­den mit 53.808 knapp 8.000 mehr Bau­ge­neh­mi­gun­gen er­teilt als 2011. Von die­sem Zu­wachs ent­fiel mit rund 5.400 weit mehr als die Hälf­te auf Wien.
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Vier Türme mit 70.000 Quadratmeter Nutzfläche

Spatenstich für TrIIIple

von Stefan Posch

Wohn­raum ist in Wien Man­gel­wa­re. Für die Schlie­ßung der An­ge­bots­lü­cke wird in der Bun­des­haupt­stadt auch ver­mehrt auf Wohn­tür­me ge­setzt. Ein Bei­spiel ist das Ge­mein­schafts­pro­jekt von Sora­via und ARE TrIIIple im drit­ten Wie­ner Ge­mein­de­be­zirk, für das kürz­lich der Spa­ten­stich er­folgt ist. 70.000 m² Nutz­flä­che wer­den in den vier Tür­men ent­ste­hen. Das Pro­jekt Vo­lu­men be­läuft sich auf 300 Mil­lio­nen Eu­ro. Rund 10 Mil­lio­nen Eu­ro da­von flie­ßen in die Über­plat­tung der A4 so­wie in den Aus­bau des Schul­stand­or­tes Diet­rich­gas­se. Die rund 100 Me­ter ho­he Tür­me 1 und 2 wer­den rein für frei­fi­nan­zier­ten Wohn­raum ge­nutzt. Im Turm 3, den sich im Som­mer schon der In­ves­tor Co­re­sta­te ge­si­chert hat, ent­ste­hen hin­ge­gen 670 Mi­kro-Apart­ments für Stu­den­ten und Young Pro­fes­sio­nals. Im vier­ten Turm ist ein Bü­ro­kom­plex mit rund 11.000 m² ge­plant. „Mit TrIIIple rea­li­sie­ren wir nicht nur drin­gend not­wen­di­gen Wohn­raum in ei­ner per­fekt er­schlos­se­nen und zen­tra­len La­ge, son­dern set­zen auch neue Maß­stä­be, was Wohn­qua­li­tät und Ser­vice­leis­tun­gen an­geht“, so Er­win Sora­via, CEO von Sora­via. ARE-Ge­schäfts­füh­rer Hans-Pe­ter Weiss er­gänzt: „Mit TrIIIple schaf­fen wir kei­nen mo­n­o­funk­tio­na­len Ge­bäu­de­kom­plex, son­dern vie­le mit­ein­an­der kor­re­spon­die­ren­de Nut­zun­gen für ei­nen hoch­wer­ti­gen Le­bens-, Wohn- und Ar­beits­raum. So­mit ge­ne­riert TrIIIple ei­nen nach­hal­ti­gen Mehr­wert für den ge­sam­ten Be­zirk und bie­tet mit ins­ge­samt rund 1.150 Wohn­ein­hei­ten drin­gend nach­ge­frag­ten Wohn­raum im in­ner­städ­ti­schen Be­reich.“ Die ers­ten drei Tür­me wer­den vor­aus­sicht­lich En­de 2020 fer­tig­ge­stellt wer­den. Der Bü­ro­kom­plex ent­we­der 2020 oder 2021.
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Auch Wohnsteuer wird abgeschafft

Aus für Vermögensteuer in Frankreich

von Gerhard Rodler

Wäh­rend in Ös­ter­reich vor der Wahl über ei­ne Wie­der­ein­füh­rung ei­ner Ver­mö­gens­steu­er dis­ku­tiert wor­den war, hat ei­ne sol­che Frank­reich so­eben ab­ge­schafft. Die fran­zö­si­sche Na­tio­nal­ver­samm­lung hat dies mit über­wäl­ti­gen­der Mehr­heit be­schlos­sen. An­stel­le kommt ei­ne rei­ne Ab­ga­be auf Im­mo­bi­li­en, die­se macht aber um­ge­legt auf die jähr­li­che Ab­ga­ben­last nur ein Drit­tel der Ver­mö­gens­steu­er aus.
Auch ei­ne ei­ne schritt­wei­se Ab­schaf­fung der Wohn­steu­er für 80 Pro­zent der Haus­hal­te ist nun fix So­mit wird die Wohn­steu­er im kom­men­den Jahr für al­le be­trof­fe­nen Haus­hal­te um 30 Pro­zent und 2019 um 65 Pro­zent ge­senkt. 2020 soll sie dann kom­plett ge­stri­chen wer­den. Auch hier gab es ei­ne über­wäl­ti­gen­de Mehr­heit. Die Wohn­steu­er mach­te bis­lang ei­nen gro­ße Teil der kom­mu­na­len Haus­hal­te in Frank­reich aus. Vor­ge­se­hen ist, dass den Kom­mu­nen die­se Ein­nah­men nun in an­de­rer Form er­setzt wer­den.

Luxusapartments in der Wiener Innenstadt

Dachgleiche in der Goethegasse

von Stefan Posch

Goethegasse 1Goethegasse 1
Kürz­lich fei­er­te das High-Class-Pro­jekt Goe­the­gas­se 1 der DWK Wohn­kom­pa­nie die Glei­chen­fei­er. Zwei Pent­häu­ser und neun Ei­gen­tums­woh­nun­gen mit ins­ge­samt 1.317 m² Wohn- und 611 m² Au­ßen­flä­che ent­ste­hen di­rekt bei der Wie­ner Staats­oper.
„Wir sind mit dem rei­bungs­lo­sen Bau­ab­lauf und der bau­tech­ni­schen Um­set­zung hier aus­ge­spro­chen zu­frie­den“, so Ro­land Pi­ch­ler, ge­schäfts­füh­ren­der Ge­sell­schaf­ter der DWK Wohn­kom­pa­nie, bei den Fei­er­lich­kei­ten. „Ich bin da­von über­zeugt, dass die Mas­siv­bau­wei­se, die ein Al­lein­stel­lungs­merk­mal beim Lu­xus-Wohn­bau in Wien dar­stellt, in die­ser Top-Qua­li­tät von der Ha­bau­G­roup per­fekt um­ge­setzt wird“, so Pi­ch­ler wei­ter. Ge­plant wur­de das Pro­jekt von Sil­ber­pfeil Ar­chi­tek­ten. Mit ei­ner Raum­hö­he von bis zu 3,5 Me­tern wur­de für ein groß­zü­gi­ges Raum­ge­fühl ge­sorgt. Für die Si­cher­heit der Be­woh­ner sorgt ne­ben ei­nem 24/7 Por­tier auch ei­ne Po­li­zie­di­rek­ti­on im Haus.
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Kaum ein The­ma wird die Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft so stark be­we­gen wie die fort­schrei­ten­de Di­gi­ta­li­sie­rung. Mit ein Grund da­für, dass die Ex­po Re­al der Tech­nik ei­nen ei­ge­nen The­men­block wid­met. Für die Im­mo­bi­li­en­bran­che bleibt da kein Stein auf dem an­de­ren, wort­wört­lich ge­spro­chen. Man­che sa­gen so­gar ei­ne vier­te in­dus­tri­el­le Re­vo­lu­ti­on vor­aus, ei­ne, die so ziem­lich al­les Alt­be­kann­te auf­wir­beln wird. Es ist die Di­gi­ta­li­sie­rung. Und da­bei han­delt es sich nicht um ein blo­ßes Schlag­wort. Die fort­schrei­ten­de Tech­no­lo­gi­sie­rung ist mitt­ler­wei­le so vi­ru­lent, dass so­gar die Ex­po Re­al dem im Rah­men des Re­al Es­ta­te In­no­va­ti­on Net­work ei­nen ei­ge­nen The­men­block wid­met. Denn die­se Ent­wick­lun­gen soll­ten auf kei­nen Fall ver­schla­fen wer­den, will man in der Im­mo­bi­li­en-Ober­li­ga mit­spie­len. Jun­ge Wil­de mi­schen auf Und es sind so­ge­nann­te "jun­ge Wil­de", die den Di­gi­tal­markt ge­ne­rell und in der Im­mo­bi­li­en­bran­che im Be­son­de­ren auf­wir­beln wer­den. Jun­ge Star­tups mit er­fri­schen­den Ide­en, die durch­aus das Po­ten­zi­al ha­ben, im Markt ton­an­ge­bend zu wer­den. Das Re­al Es­ta­te In­no­va­ti­on Net­work um den um­trie­bi­gen Grün­der Wolf­gang Mo­de­reg­ger hat noch heu­er nach hun­der­ten Star­tups ge­sucht, die für die Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft re­le­vant sein könn­ten, sie zu ei­ner Short­list von doch 50 zu­sam­men­ge­fasst und die­se zu ei­nem Pre-Pitch nach Stutt­gart ein­ge­la­den, aus de­nen 28 Un­ter­neh­men aus der gan­zen Welt (drei da­von wur­den beim DBS Di­gi­tal Busi­ness So­lu­ti­ons in Wien ge­pitcht) ihr Ti­cket für die Ex­po Re­al er­hal­ten ha­ben. Die­se wer­den dort prä­sen­tie­ren. Das Ziel, das sich das Re­al Es­ta­te In­no­va­ti­on Net­work da­zu ge­setzt hat: In­no­va­ti­ve Star­tups mit Bran­chen­ex­per­ten und In­ves­to­ren zu ver­net­zen. Und zwar di­rekt dort, wo sie auch zu­sam­men­tref­fen: auf der Ex­po Re­al in Mün­chen. Und das in ei­nem Am­bi­en­te, wo man die Zu­kunft der Bran­che auch gleich mit an­fas­sen kann. [ci­te1] Zu­kunft füh­len Denn pas­send zu den Prä­sen­ta­tio­nen der Star­tups wird auch das Re­al Es­ta­te In­no­va­ti­on Net­work-Fo­rum auf der Ex­po Re­al in ei­nem ent­spre­chen­den De­sign ge­stal­tet. Es soll haut­nah er­leb­bar ma­chen, wie sich die Zu­kunft der Bran­che in punc­to De­sign und ar­chi­tek­to­ni­sche Ge­stal­tung an­füh­len könn­te. Und die Ge­stal­tung des Stand­de­signs, für die das Ar­chi­tek­tur­bü­ro sbp (Seel Bob­sin Part­ner) aus Ham­burg in Ab­stim­mung mit dem Bü­ro­mö­bel­an­bie­ter Ha­worth ver­ant­wort­lich zeich­net, soll auch gleich ei­nen we­sent­li­chen Punkt für den Ar­beits­platz von mor­gen be­son­ders her­aus­strei­chen: Kom­mu­ni­ka­ti­on, Brain­stor­ming, Team­work. Al­les Din­ge, die mitt­ler­wei­le schon jetzt in mo­der­nen Bü­ro­ge­bäu­den um­ge­setzt bzw. ge­plant wer­den. Bun­te Mi­schung an Star­tups Doch auch die Jung­un­ter­neh­men selbst, die ih­re Dienst­leis­tun­gen im Rah­men des Re­al Es­ta­te In­no­va­ti­on Net­work prä­sen­tie­ren, de­cken ei­ne enor­me Band­brei­te der Wert­schöp­fungs­ket­te in der Bran­che ab. Die Pa­let­te reicht hier­bei von Platt­for­men für In­ves­to­ren, Sen­so­ren für Smart Of­fices, Grü­ne Lö­sun­gen auch für Mak­ler, Ver­wal­ter, As­set­ma­na­ger - und vie­le an­de­re Be­rei­che. Und dar­un­ter sind auch zahl­rei­che Ide­en, die durch­aus prak­tisch und zu­kunfts­wei­send sein kön­nen. Auch die An­sät­ze, die hier ver­folgt wer­den, klin­gen viel­ver­spre­chend - denn oft­mals sind man­che Lö­sun­gen sehr ein­fach und na­he­lie­gend. Fak­tum ist: Schon jetzt kann ge­sagt wer­den, dass sich durch die Star­t­up-Sze­ne auch für die Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft ein neu­er, mil­lio­nen­schwe­rer Markt auf­tun wird. Dich­tes Kon­fe­renz­pro­gramm Beim Re­al Es­ta­te In­no­va­ti­on Fo­rum auf der Mes­se wer­den sich aber nicht nur die 28 Star­tups prä­sen­tie­ren. Es wird auch ei­ne Kon­fe­renz­rei­he mit hoch­ka­rä­ti­gen Dis­ku­tan­ten über die Büh­ne ge­hen und so den Jung­un­ter­neh­mern auch gleich den pas­sen­den Rah­men ver­lei­hen. Die The­men wer­den Fach­ge­bie­te wie di­gi­ta­le Trans­for­ma­ti­on, Block­chain- Tech­no­lo­gie, Zu­kunft der Me­di­en und Ge­schäfts­mo­del­le im Im­mo­bi­li­en­ma­nage­ment be­han­deln, zu­dem gibt es meh­re­re Dis­kus­si­ons­run­den mit den je­wei­li­gen Star­tups. Mo­de­riert wer­den die Dis­kus­si­ons­run­den von un­se­rem Chef­re­dak­teur Ger­hard Rod­ler, Hei­mo Rol­let (im­mo­bran­che.at), Jan Fried­rich (Bau­welt) und Mar­kus Thom­zik, West­fä­li­sche Hoch­schu­le Gel­sen­kir­chen. Das Kon­fe­renz­pro­gramm fin­det wäh­rend der ge­sam­ten Ex­po Re­al statt. [ci­te2]

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Hochkarätige Diskutanten: Markus Kuttner (CA Immo), Martin Müller (JPI), Ewald Stückler (t.o.c.), Gerhard Rodler, Hans-Peter Weiss (BIG), Peter Haupt (Hutchinson Drei Austria), v.l.n.r.Hochkarätige Diskutanten: Markus Kuttner (CA Immo), Martin Müller (JPI), Ewald Stückler (t.o.c.), Gerhard Rodler, Hans-Peter Weiss (BIG), Peter Haupt (Hutchinson Drei Austria), v.l.n.r.

Wenn uns Gebäude formen

Cor­po­ra­te Iden­ti­ty, Un­ter­neh­mens­kul­tur, ef­fi­zi­en­tes Ar­bei­ten: Auf die In­nen­ar­chi­tek­tur ei­ner Bü­ro­im­mo­bi­lie wird im­mer mehr Au­gen­merk ge­legt. Wel­che Her­aus-for­de­run­gen das für Bü­ro­ent­wick­ler be­deu­tet, wur­de beim 5 o'clock-Tea dis­ku­tiert. Der Hoch­som­mer ist vor­bei, die Tem­pe­ra­tu­ren sin­ken kon­ti­nu­ier­lich - Zeit für den 5 o'clock-Tea al­so, der sich hier­mit aus der Som­mer­pau­se zu­rück­mel­det. Dies­mal mit ei­nem The­ma, das in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren im­mer ge­wich­ti­ger für die Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft - be­son­ders im Of­fice-Sek­tor - ge­wor­den ist. Näm­lich: Wie sich die Un­ter­neh­mens­kul­tur von ein­zel­nen Un­ter­neh­men in Bü­ro­ge­bäu­den so ab­bil­den lässt, dass nicht nur das Un­ter­neh­mens­ziel er­reicht wird, son­dern sich die Mit­ar­bei­ter wohl­füh­len und die Cor­po­ra­te Iden­ti­ty sicht­bar ge­macht wird. Das gilt auch für uns: Wäh­rend Sie die­ses Heft in den Hän­den hal­ten, sind wir auch in ein neu­es Bü­ro um­ge­zo­gen, auf den Wie­ner­berg. Hoch­ka­rä­tig war die Dis­kus­si­ons­run­de von ep­me­dia und Im­mo­bi­li­en Ma­ga­zin in der t.o.c.-Lounge mit dem dies­ma­li­gen The­ma "First we shape our buil­dings, then they shape us" be­setzt. Dies­mal zu Gast: Mar­kus Kutt­ner, Group Head of As­set Ma­nage­ment, CA Im­mo, Mar­tin Mül­ler, Ge­schäfts­füh­rer JP Im­mo­bi­li­en, Ewald Stück­ler, Ge­schäfts­füh­rer t.o.c., Hans-Pe­ter Weiss, Ge­schäfts­füh­rer BIG/ARE, und Pe­ter Haupt, Se­ni­or Head of Pro­cu­re­ment, Lo­gis­tics & Fa­ci­li­ties, Hut­chi­son Drei Aus­tria, un­ter der Mo­de­ra­ti­on von Ger­hard Rod­ler. "Wie beim Au­to­kauf" Bei Bü­ros sol­len et­wa Ar­chi­tek­tur, Auf­tei­lung oder Ein­rich­tung zu ei­nem gu­ten Ar­beits­kli­ma bei­tra­gen und die Un­ter­neh­mens­kul­tur po­si­tiv be­ein­flus­sen. Heißt es al­so in Zu­kunft "of­fe­ne Kul­tur durch of­fe­ne Ar­chi­tek­tur"? Ewald Stück­ler ver­weist in sei­nem Ein­gangs­state­ment zu­nächst ein­mal auf die Fra­ge, wo­her die Un­ter­neh­mens­kul­tur über­haupt kommt: "Es ist wie beim Au­to­kauf. Zu­erst muss ein Un­ter­neh­men de­fi­nie­ren, was über­haupt zum Leit­bild passt. Dar­aus lei­tet sich dann ei­ne Un­ter­neh­mens­kul­tur ab." Die­se kön­ne aber nur funk­tio­nie­ren, wenn sie nicht nur nach au­ßen - al­so durch das Ge­bäu­de bzw. die Ein­rich­tung - sicht­bar ge­macht, son­dern auch von in­nen ge­lebt wird. Sie muss al­so so­wohl vom Ma­nage­ment nach un­ten als auch um­ge­kehrt ge­tra­gen wer­den. "Das be­darf Vor­be­rei­tung, und ge­ra­de bei die­sem The­ma gilt: Speed kills", so Stück­ler. Dann, wenn mit dem Umz­zug die in­ter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on an­ge­passt wird. Chan­ge Ma­nage­ment Das be­stä­tigt auch Hans-Pe­ter Weiss aus ei­ge­ner Er­fah­rung - BIG und ARE sind ih­rer­seits in ein neu­es Bü­ro (DENK DREI, Anm.) um­ge­sie­delt. "Das brach­te ei­nen gan­zen Mix an Ver­än­de­run­gen, ein The­ma war da­bei Chan­ge Ma­nage­ment. Vor fünf Jah­ren ha­ben wir ei­nen Stra­te­gie- und Pla­nungs­pro­zess zur Neu­aus­rich­tung des Un­ter­neh­mens ge­star­tet." Da­bei wur­den al­le Ebe­nen des Un­ter­neh­mens ein­ge­bun­den. Zwei As­pek­te wa­ren da­bei we­sent­lich: "Ei­ner­seits ist un­ser Un­ter­neh­men ge­wach­sen, wes­we­gen wir auch mehr Platz ge­braucht ha­ben. An­de­rer­seits be­dingt ein grö­ße­res Un­ter­neh­men auch neue For­men der Kom­mu­ni­ka­ti­on", führt der BIG-CEO aus. Und das müs­se of­fen und breit kom­mu­ni­ziert wer­den, um Ängs­te bei Mit­ar­bei­tern ab­zu­bau­en. Mehr­ma­li­ge Um­zü­ge und Chan­ge Ma­nage­ment-Pro­zes­se hat auch Hut­chi­son Drei Aus­tria hin­ter sich. Pe­ter Haupt: "Auch wir hat­ten ei­nen Len­kungs­aus­schuss ein­ge­lei­tet und mit den Mit­ar­bei­tern und Ab­tei­lun­gen dis­ku­tiert und ver­sucht, die Bü­ro­räum­lich­kei­ten nach den neu­en Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Un­ter­neh­mens­leit­li­ni­en zu pla­nen." Das sei gut an­ge­nom­men wor­den. Her­aus­for­de­rung für De­ve­l­oper Dass Un­ter­neh­mens­kul­tu­ren in Bü­ro­räum­lich­kei­ten wach­sen kön­nen, stellt al­ler­dings Im­mo­bi­li­en­ent­wick­ler und As­set­ma­na­ger vor Her­aus­for­de­run­gen. "Da sind wir tag­täg­lich ge­for­dert, un­se­re Im­mo­bi­li­en ein Stück neu zu er­fin­den", kom­men­tiert Mar­kus Kutt­ner. Denn die Ver­trags­zei­ten wer­den kür­zer ge­hal­ten, aber die In­no­va­tio­nen der Un­ter­neh­men stär­ker ge­lebt. "Wir müs­sen da­her bei der Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lung vor­aus­schau­en­der pla­nen", er­klärt der CA Im­mo-As­set­ma­na­ger. Auch JP hat mitt­ler­wei­le ein Bü­ro­ob­jekt, das Te­le­graf 7, ent­wi­ckelt und mitt­ler­wei­le be­zo­gen. JP-Ge­schäfts­füh­rer Mar­tin Mül­ler: "Auch das war nicht ein­fach, weil wir ge­wach­se­ne Struk­tu­ren ha­ben. Die­se in zu trans­fe­rie­ren, war nicht ein­fach." Ob­wohl man mit 50 Mit­ar­bei­tern ein klei­ne­res Un­ter­neh­men dar­stellt, war der Um­zug mit Chan­ge Ma­nage­ment ähn­lich wie bei ei­ner gro­ßen Fir­ma. Und das, was man beim Wohn­bau hin­sicht­lich Emo­tio­na­li­sie­rung ge­lernt ha­be, ha­be man in den Ge­wer­be­be­reich im­ple­men­tiert, er­klärt Mül­ler. Auch mit Gim­micks wie et­wa ei­nem Fit­ness­raum oder ei­ner bü­ro­ei­ge­nen Sui­te.

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Head of Asset Management (m/w)

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