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6B47 dreht in Polen jetzt richtig auf

Grundsteinlegung von Silesia Outletcenter

von Gerhard Rodler aus Gliwice

Still und heimlich hat sich 6B47 in Polen zu einem am Markt stark wahrgenommenen Player entwickelt. Das kleine Büro in Warschau hat schon einige Wohnbauprojekte (im für polnische Verhältnisse gehobenen Preisbereich und vielfach ab Plan verkauft) realisiert und startet laufend neue.
Jetzt kommt auch ein Outletcenter an der Autobahnkreuzung in Gliwice dazu. Hier entstand vor einigen Jahren - damals buchstäblich auf der grünen Wiese - ein Shopping-Center der französischen Warenhauskette Auchan. Der Autor war beim Baustart dabei und konnte sich nicht vorstellen, dass ein normales Shoppingcenter eine Autostunde von der nächsten größeren Stadt funktioniert. Heute hat dieses Development rund 100.000 neue Arbeitsplätze durch im Umfeld zugezogene Unternehmen und das Shoppingcenter selbst geschaffen, sagt der Bürgermeister Adam Neuman von Gliwice zum immoflash.
Im Herbst kommen weitere 360 dazu. Dann geht nämlich die erste Phase des Silesia Outlet Centers hier direkt neben den Auchan Center mit 65 Shops auf rund 10.000 m² in Betrieb. Im Endausbau voraussichtlich 2020 könnten es 650 Arbeitsplätze, 120 Shops auf gesamt rund 20.000 m² werden. 70 Prozent der ersten Phase sind heute - bei der Grundsteinlegung - schon vermietet, ein namhafter Ankermieter in der Pipeline, ebenso wie ein Endinvestor, der sogar noch während der Bauphase die ersten 80 Prozent fix erwerben will. 6B47 bleibt als Developer an Bord.
Die Investitionen von rund 160 Millionen Zloty (37 Millionen Euro) sollten also schon bald in die 6B47 Kasse zurück fließen.
Und: weitere Großprojekte sind in Polen schon am Start. Die kleinste 6B47 Landesgesellschaft ist damit ebenfalls schon in den schwarzen Zahlen.

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Die wetterfeste Branche

Gloriette Frühstück präsentiert Building Times

von Markus Giefing

Egal ob Regen oder Sturm, das Gloriette Frühstück ist zum Glück wetterfest, so auch unsere Kunden und Leser. In diesem Jahr wurde nach einer kurzen Ansprache das neue Verlagsbaby vorgestellt - das neue Magazin „Buildling Times“ - und das kam bei den Gästen sehr gut an. Wer alles da war und was es Gutes zum Frühstück gab, sehen sie in unserem Beitrag.

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Immobilienring launcht MLS-Plattform

Test startet im Herbst, im Jänner Vollbetrieb

von Charles Steiner

Vor zwei Jahren initiierte das Maklernetzwerk Immobilienring eine Immobilienplattform nach dem Multiple Listing System, jetzt steht sie kurz davor, on air zu gehen. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde der konkrete Fahrplan vor Journalisten vorgestellt. Für die neue Plattform „look4immo“ wurde jetzt, so Georg Spiegelfeld, Präsident des Immobilienrings, eine eigene Gesellschaft gegründet, die Marktplatz GmbH, gegründet, deren Gesellschafter zu 60 Prozent die WKO, 30 Prozent der ÖVI und 10 Prozent der Immobilienring sind. Im Herbst startet die Testphase, im Jänner ist der Vollbetrieb geplant. Für Spiegelfeld ist das ein wesentlicher Schritt zu mehr Transparenz, inserieren können nur Makler, die sämtliche Standesregeln des Immobilienrings einhalten, die Vermarktung der Objekte werde stufenweise erfolgen, innerhalb von 14 Tagen könne ein neues Objekt eigenen Vormerkkunden angeboten werden, ab dem Zeitpunkt, wo es auf die eigene Homepage gestellt wird, muss das Objekt den Kollegen des gemeinsamen Marktplatzes für ein Gemeinschaftsgeschäft angeboten werden. „Damit werden am Endkundenportal look4immo die aktuellesten Objekte präsentiert, die ausschließlich von seriösen Maklern präsentiert werden. Für den Endkunden bedeutet dies die höchstmöglichen Sicherheitsstandards.“ Das soll auch als Branchensignal betrachtet werden.
Das auch vor dem Angesicht, dass immer mehr Immobilien über Social Media angeboten werden - und sich dort aufgrund des angespannten Wohnungsmarkts in Wien zunehmend professionelle Makler tummeln, die sich als solche nicht deklarieren und mit Angeboten wie „provisionsfrei“ locken, wie ein Research von Andrea Baidinger für den Immobilienring ergibt. Besonders in geschlossenen Gruppen käme es vor, dass sich ein Makler über Tarnprofile als Privatperson ausgibt, tatsächlich aber professionell makelt. Das gelte besonders für Mietwohnungen und WG-Plätze. Spiegelfeld: „Facebook ist sicher ein Vertriebskanal, der ganz ok ist, wenn man denn transparent als Makler auftritt. Leider werden hier Intransparenz und Gsesetzesüberschreitung eingesetzt, denn es stellt sich schon die Frage, weswegen es manche Makler für notwendig erachten, ihre Profession zu verstecken.“ Für Spiegelfeld eine rechtliche Grauzone, die er für den Immobilienring auf keinen Fall aufgreifen möchte: „Wenn ein Mitglied des Immobilienring so etwas tut, dann tut er es genau einmal, dann ist Schluss.“
Zudem wurde der Immobilienring umstrukturiert. Das 2007 gegründete Maklernetzwerk tritt jetzt als neuer nationaler Immobilienring auf, auf regionale IR-Vereine wird fortan verzichtet: „Österreich ist für Einzelorganisationen zu klein, weswegen jedes Mitglied unabhängig von der benutzten Maklersoftware aufgenommen werden kann und damit keine Länderstrukturen aufgebaut werden müssen“, erklärt Vizepräsident Andreas G. Gressenbauer.

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Dachgleiche für "Alte Landstraße"

64 neue Wohnungen im Ländle

von Stefan Posch

Alte LandstraßeAlte Landstraße

Gestern, Dienstag, wurde in Röthis im Bezirk Feldkirch die Dachgleiche für das Wohnquartier „Alte Landstraße“ begangen. Das Projekt, in dem sechs Wohnhäuser mit insgesamt 64 Wohnungen realisiert werden, ist in einem gemeinsamen Entwicklungsprozess der Gemeinde Röthis mit der Prisma konzipiert worden. Im Fokus stand dabei insbesondere die Schaffung einer hochwertigen und ortsbaulich abgestimmten architektonischen Gestaltung, welche durch die Dornbirner Architekturbüros Aicher Architekten und Wolfgang Ritsch Architekten gemeinsam entwickelt wurde. Dabei werden neben Eigentumswohnungen auch Mietwohnungen und durch die Alpenländische Heimstätte Angebote im Bereich des gemeinnützigen Wohnbaus geschaffen. Für eine hohe Aufenthaltsqualität, wird zudem ein Außenraumkonzept umgesetzt, welches in öffentliche Bereiche (Gemeinde-Spielplatz) sowie halböffentliche und private Bereiche gegliedert ist. Es ist vorgesehen, die Eigentumswohnungen bis Ende 2018 an die neuen Eigentümer zu übergeben.

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JP Immobilien Puck App

JP Immobilien launcht eine neue PropTech-App

von Eva Palatin

Die App soll dabei als Schaltstelle zwischen Mietern, Eigentümern und der Hausverwaltung dienen und der Zettelwirtschaft am schwarzen Brett ein Ende bereiten. Ein sogenanntes Puck Board im Haus kann viele Informationen auf einen Blick an Mieter weitergeben. Zahlreiche Info-Features der App wie Grätzl- und Wetter-News, Öffi-Fahrpläne sowie eine integrierten Tauschbörse für Nachbarschaftsdienste sind digital abrufbar.

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Allianz Real Estate bleibt auf Kurs

Operatives Ergebnis aber um sechs Prozent gesunken

von Charles Steiner

Die Allianz Real Estate sieht sich im Angesicht der Quartalszahlen auf Kurs und vermeint, ihre Ziele für das heurige Jahr zu erreichen. Das ist das Ergebnis der ersten drei Monate, die gestern Vormittag präsentiert wurden. Den Quartalszahlen zufolge sei das operative Ergebnis zwar um sechs Prozent auf 2,8 Milliarden Euro gesunken, allerdings liege dieses bei 25 Prozent und, so Allianz Real Estate, „in der Mitte des Zielkorridors für das Gesamtjahr“. Als Treiber für den Rückgang ortete die Allianz Real Estate einerseits Währungsumrechnungseffekte, die mit 142 Millionen Euro zu Buche schlugen sowie ein Pensionseffekt im Vorjahr im Zusammenhang der unternehmenseigenen betrieblichen Altersvorsorgung in der Höhe von 148 Millionen Euro. Deswegen wähnt man die Ergebnisse auf Kurs.
Gestiegen ist hingegen der Quartalsüberschuss um 6,8 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Das interne Umsatzwachstum, bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseffekte, betrug mit positiven Beiträgen von allen Geschäftsbereichen 4,9 Prozent. Der Gesamtumsatz stieg um 0,7 Prozent auf 36,5 (Q1 2017: 36,2) Milliarden Euro. Das Ergebnis je Aktie (Basic Earnings per Share, EPS) betrug 4,46 (4,00) Euro. Die annualisierte Eigenkapitalrendite (Return on Equity, RoE) betrug 13,8 Prozent (Gesamtjahr 2017: 11,8 Prozent).

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Inflation geht leicht zurück

Wohnen und Energie immer noch größte Preistreiber

von Charles Steiner

Die Inflationsrate geht - zwar mit kleinen Schritten, aber doch - leicht zurück. Wie aus den aktuellen Zahlen der Statistik Austria hervorgeht, ist die Inflation im April gegenüber dem März um 0,1 Prozent auf 1,8 Prozent gesunken. Das vor allem aufgrund billigerer Flugtickets und ein schwächerer Preisauftrieb bei Zigaretten. Im Gegenzug dazu waren Wohnen, Wasser und Energie die stärksten Preistreiber, ebenso wie Restaurants und Hotels. Die machten zusammen rund 40 Prozent der Inflation aus, so die Statistik Austria. Die Ausgaben für Wohnung, Wasser, Energie stiegen im Jahresabstand um durchschnittlich 2,0 Prozent und beeinflussten die allgemeine Teuerung mit +0,39 Prozentpunkten. Bedeutendster Preistreiber innerhalb dieser Gruppe war die Wohnungsmiete, die 3,9 Prozent über Vorjahresniveau lag (Einfluss: +0,20 Prozentpunkte). Die Instandhaltung von Wohnungen verteuerte sich um durchschnittlich 1,8 Prozent (Einfluss: +0,11 Prozentpunkte). Die Preise für Haushaltsenergie stiegen moderat (insgesamt +0,8 Prozent), da höhere Preise für Heizöl (+7,8 Prozent) und feste Brennstoffe (+5,8 Prozent) teilweise durch niedrigere Gaspreise (-5,9 Prozent) kompensiert wurden. Die Kosten für Fernwärme stiegen um 1,5 Prozent, jene für Strom gingen um 0,2 Prozent zurück.
Für Restaurants und Hotels musste man durchschnittlich 3,2 Prozent mehr bezahlen (Einfluss: +0,36 Prozentpunkte), wozu fast ausschließlich teurere Bewirtungsdienstleistungen beitrugen (insgesamt +3,2 Prozent; Einfluss: +0,32 Prozentpunkte). Beherbergungsdienstleistungen kosteten um 3,3 Prozent mehr.

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Prologis kauft in Pilsen

Modesta berät bei Akquise von Logistikpark

von Charles Steiner

Mit dem Mountpark Pilsen hat Prologis von Mpuntpark Logistics EU einen weiteren Logistikpark in der tschechischen Kleinstadt erworben. Neben dem 58.500 m² großen Prologis Park markiert dies für Prologis die zweite Akquise im Pilsener Markt, die Immobilie wird fortan als Prologis Park Pilsen II firmieren. Rund 43.700 m² umfasst eine dort bereits bestehende Logistikhalle, hinzu kommen drei Hektar zusätzliche Bebauungsfläche sowie ein Entwicklungspotenzial von weiteren 10.000 m² Logistikfläche. Bei dem Deal beraten hatte die Modesta Real Estate.
Martin Polak, Senior Vice President, Regional Head, Prologis CEE kommentiert: „Pilsen ist ein etablierter Logistikmarkt und hat höchste Priorität für uns. Diese Akquisition bietet eine gute Wachstumschance in einer stark nachgefragten Region.“ Sebastian Scheufele, SIOR und geschäftsführender Gesellschafter bei Modesta Real Estate über den Deal: „Wir freuen uns sehr, dass wir Prologis bei der strategischen Akquisition in ihren zweiten Pilsen Park erfolgreich beraten konnten. Mit dieser Transaktion hat Prologis einen weiteren exzellenten Logistikstandort erworben, der dem schnellen Wachstum der Firma gerecht wird. Wir bedanken uns für die tolle Kooperation und wünschen Prologis viel Erfolg für die weitere Entwicklung des Standortes.“

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Letzter Aufruf für Prix d'Excellence

Bewerbungsfrist endet am 6. Juni

von Stefan Posch

Nur mehr knapp drei Wochen sind es bis zum Ende der Einreichfrist für den Prix d'Excellence Austria am 6. Juni 2018. Der von ÖVI und FIABCI Austria vergebene Preis sucht heuer erstmals bundesweit hervorragende innovative Immobilienprojekte, die wirtschaftlich und gesellschaftlich nachhaltig sind. „Die Beurteilung erfolgt ganzheitlich nach interdisziplinären Kriterien. Von A wie Architektur bis Z wie Zukunftsperspektiven“, so Jury-Vorsitzender Hannes Horvath. Einreichen können neben den Eigentümern alle maßgeblich am Projekt Beteiligten, also Architekten, Projektentwickler, Investoren etc. Denn erstmals werden dafür österreichische Projekte in ihrer Gesamtheit und nicht nach Teildisziplinen oder Personen beurteilt. Eine Bewerbung ist in diesen fünf Kategorien möglich: Wohnen/Neubau, Büro, Hotel, Altbau, Spezialimmobilien.
Im September werden drei nominierten Projekte aus jeder Kategorie offiziell verkünden. Die feierliche Preisverleihung erfolgt im Rahmen eines festlichen Galadinners am 18. Oktober in der Grand Hall am Erste Bank Campus in Wien. Die Gewinner dürfen auch am internationalen FIABCI World Prix d'Excellence im Mai 2019 in Moskau teilnehmen.

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Kunst zum Tag: Helnwein verhüllt Ringturm

Künstlerisches Mahnmal gegen Krieg und Terror

von Charles Steiner

Das KunstwerkDas Kunstwerk

Wie jedes Jahr wird in einer Kunstaktion des Wiener Städtischen Versicherungsvereins der Ringturm am Schottenring verhüllt, heuer wird es - abermals - ein österreichischer Künstler sein. Diesmal wird der Ringturm von Star-Künstler Gottfried Helnwein in ein künstlerisches Mahnmal mit dem Titel „I saw this“ verwandelt und setzt mit dem Sujet einen flammenden Appell gegen Gewalt, Terror und Angst mitten ins Wiener Stadtzentrum. „Wir haben uns im Jubiläumsjahr 2018 - '100 Jahre Republik Österreich' - ganz bewusst für einen bedeutenden, heimischen Künstler von Weltrang entschieden. Gottfried Helnwein ist einer der wichtigsten Vertreter zeitgenössischer Kunst unseres Landes“, betont Günter Geyer, Vorstandsvorsitzender des Wiener Städtischen Versicherungsvereins.
Das Werk, dass auf insgesamt 30 bedruckten Netzbahnen auf insgesamt 4.000 m² an die Fassade des Ringturms angebracht wird, zeigt ein blondes Mädchen mit Maschinengewehr in Richtung Donaukanal. Auf der Rückseite des Gebäudes brennt eine Stadt vor den Augen einer überdimensionalen Manga-Figur lichterloh, im Hintergrund sind Menschen vor einer Welle von meterhohen Flammen und Rußwolken zu sehen. „I saw this“ ist eine eigens für die Ringturmverhüllung zusammengestellte zweiteilige Komposition von Gottfried Helnwein.

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Neue Mietwohnungen in München

WAF baut 192 Einheiten für eigenen Bestand

von Stefan Posch

München ist die Stadt mit den höchsten Wohnmieten in Deutschland. Da kommt es gerade recht, dass der Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF) kürzlich ein Neubauprojekt mit 192 Mietwohnungen vorgestellt hat. Der Entwurf sieht fünf Gebäuderiegel in massiver Ziegelbauweise mit Klinkerfassade vor. Insgesamt umfasst der Neubau in Pasing-Obermenzing 14.500 m² Wohnfläche. Einen Schwerpunkt bilden familiengerechte Wohnungen von drei und vier Zimmern. Die Planung des Wohnquartiers entspringt den Federn von Kupferschmidt Architekten. „Unser Ziel war, ein derart hochwertiges Wohnprodukt zu schaffen, das wirklich attraktive Wohnverhältnisse ermöglicht und aus dem Mieter gar nicht mehr ausziehen möchten, weil sie dort auch bis ins hohe Alter glücklich werden“, sagt Michael Kuemmerle, Vorsitzender der Geschäftsführung des Wittelsbacher Ausgleichsfonds zur Vorstellung des Vorhabens.

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Test startet im Herbst, im Jänner Vollbetrieb

Immobilienring launcht MLS-Plattform

von Charles Steiner

Vor zwei Jah­ren in­iti­ier­te das Mak­ler­netz­werk Im­mo­bi­li­en­ring ei­ne Im­mo­bi­li­en­platt­form nach dem Mul­ti­ple Lis­ting Sys­tem, jetzt steht sie kurz da­vor, on air zu ge­hen. Im Rah­men ei­ner Pres­se­kon­fe­renz wur­de der kon­kre­te Fahr­plan vor Jour­na­lis­ten vor­ge­stellt. Für die neue Platt­form „look4im­mo“ wur­de jetzt, so Ge­org Spie­gel­feld, Prä­si­dent des Im­mo­bi­li­en­rings, ei­ne ei­ge­ne Ge­sell­schaft ge­grün­det, die Markt­platz GmbH, ge­grün­det, de­ren Ge­sell­schaf­ter zu 60 Pro­zent die WKO, 30 Pro­zent der ÖVI und 10 Pro­zent der Im­mo­bi­li­en­ring sind. Im Herbst star­tet die Test­pha­se, im Jän­ner ist der Voll­be­trieb ge­plant. Für Spie­gel­feld ist das ein we­sent­li­cher Schritt zu mehr Trans­pa­renz, in­se­rie­ren kön­nen nur Mak­ler, die sämt­li­che Stan­des­re­geln des Im­mo­bi­li­en­rings ein­hal­ten, die Ver­mark­tung der Ob­jek­te wer­de stu­fen­wei­se er­fol­gen, in­ner­halb von 14 Ta­gen kön­ne ein neu­es Ob­jekt ei­ge­nen Vor­merk­kun­den an­ge­bo­ten wer­den, ab dem Zeit­punkt, wo es auf die ei­ge­ne Home­page ge­stellt wird, muss das Ob­jekt den Kol­le­gen des ge­mein­sa­men Markt­plat­zes für ein Ge­mein­schafts­ge­schäft an­ge­bo­ten wer­den. „Da­mit wer­den am End­kun­den­por­tal look4im­mo die ak­tu­el­les­ten Ob­jek­te prä­sen­tiert, die aus­schließ­lich von se­riö­sen Mak­lern prä­sen­tiert wer­den. Für den End­kun­den be­deu­tet dies die höchst­mög­li­chen Si­cher­heits­stan­dards.“ Das soll auch als Bran­chen­si­gnal be­trach­tet wer­den.
Das auch vor dem An­ge­sicht, dass im­mer mehr Im­mo­bi­li­en über So­ci­al Me­dia an­ge­bo­ten wer­den - und sich dort auf­grund des an­ge­spann­ten Woh­nungs­markts in Wien zu­neh­mend pro­fes­sio­nel­le Mak­ler tum­meln, die sich als sol­che nicht de­kla­rie­ren und mit An­ge­bo­ten wie „pro­vi­si­ons­frei“ lo­cken, wie ein Re­se­arch von An­drea Bai­din­ger für den Im­mo­bi­li­en­ring er­gibt. Be­son­ders in ge­schlos­se­nen Grup­pen kä­me es vor, dass sich ein Mak­ler über Tarn­pro­fi­le als Pri­vat­per­son aus­gibt, tat­säch­lich aber pro­fes­sio­nell ma­kelt. Das gel­te be­son­ders für Miet­woh­nun­gen und WG-Plät­ze. Spie­gel­feld: „Face­book ist si­cher ein Ver­triebs­ka­nal, der ganz ok ist, wenn man denn trans­pa­rent als Mak­ler auf­tritt. Lei­der wer­den hier In­trans­pa­renz und Gse­set­zes­über­schrei­tung ein­ge­setzt, denn es stellt sich schon die Fra­ge, wes­we­gen es man­che Mak­ler für not­wen­dig er­ach­ten, ih­re Pro­fes­si­on zu ver­ste­cken.“ Für Spie­gel­feld ei­ne recht­li­che Grau­zo­ne, die er für den Im­mo­bi­li­en­ring auf kei­nen Fall auf­grei­fen möch­te: „Wenn ein Mit­glied des Im­mo­bi­li­en­ring so et­was tut, dann tut er es ge­nau ein­mal, dann ist Schluss.“
Zu­dem wur­de der Im­mo­bi­li­en­ring um­struk­tu­riert. Das 2007 ge­grün­de­te Mak­ler­netz­werk tritt jetzt als neu­er na­tio­na­ler Im­mo­bi­li­en­ring auf, auf re­gio­na­le IR-Ver­ei­ne wird fort­an ver­zich­tet: „Ös­ter­reich ist für Ein­zel­or­ga­ni­sa­tio­nen zu klein, wes­we­gen je­des Mit­glied un­ab­hän­gig von der be­nutz­ten Mak­ler­soft­ware auf­ge­nom­men wer­den kann und da­mit kei­ne Län­der­struk­tu­ren auf­ge­baut wer­den müs­sen“, er­klärt Vi­ze­prä­si­dent An­dre­as G. Gres­sen­bau­er.

64 neue Wohnungen im Ländle

Dachgleiche für "Alte Landstraße"

von Stefan Posch

Alte LandstraßeAlte Landstraße
Ges­tern, Diens­tag, wur­de in Rö­this im Be­zirk Feld­kirch die Dach­glei­che für das Wohn­quar­tier „Al­te Land­stra­ße“ be­gan­gen. Das Pro­jekt, in dem sechs Wohn­häu­ser mit ins­ge­samt 64 Woh­nun­gen rea­li­siert wer­den, ist in ei­nem ge­mein­sa­men Ent­wick­lungs­pro­zess der Ge­mein­de Rö­this mit der Pris­ma kon­zi­piert wor­den. Im Fo­kus stand da­bei ins­be­son­de­re die Schaf­fung ei­ner hoch­wer­ti­gen und orts­bau­lich ab­ge­stimm­ten ar­chi­tek­to­ni­schen Ge­stal­tung, wel­che durch die Dorn­bir­ner Ar­chi­tek­tur­bü­ros Ai­cher Ar­chi­tek­ten und Wolf­gang Ritsch Ar­chi­tek­ten ge­mein­sam ent­wi­ckelt wur­de. Da­bei wer­den ne­ben Ei­gen­tums­woh­nun­gen auch Miet­woh­nun­gen und durch die Al­pen­län­di­sche Heim­stät­te An­ge­bo­te im Be­reich des ge­mein­nüt­zi­gen Wohn­baus ge­schaf­fen. Für ei­ne ho­he Auf­ent­halts­qua­li­tät, wird zu­dem ein Au­ßen­raum­kon­zept um­ge­setzt, wel­ches in öf­fent­li­che Be­rei­che (Ge­mein­de-Spiel­platz) so­wie halb­öf­fent­li­che und pri­va­te Be­rei­che ge­glie­dert ist. Es ist vor­ge­se­hen, die Ei­gen­tums­woh­nun­gen bis En­de 2018 an die neu­en Ei­gen­tü­mer zu über­ge­ben.
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JP Immobilien launcht eine neue PropTech-App

JP Immobilien Puck App

von Eva Palatin

Die App soll da­bei als Schalt­stel­le zwi­schen Mie­tern, Ei­gen­tü­mern und der Haus­ver­wal­tung die­nen und der Zet­tel­wirt­schaft am schwar­zen Brett ein En­de be­rei­ten. Ein so­ge­nann­tes Puck Board im Haus kann vie­le In­for­ma­tio­nen auf ei­nen Blick an Mie­ter wei­ter­ge­ben. Zahl­rei­che In­fo-Fea­tures der App wie Grätzl- und Wet­ter-News, Öf­fi-Fahr­plä­ne so­wie ei­ne in­te­grier­ten Tausch­bör­se für Nach­bar­schafts­diens­te sind di­gi­tal ab­ruf­bar.

Operatives Ergebnis aber um sechs Prozent gesunken

Allianz Real Estate bleibt auf Kurs

von Charles Steiner

Die Al­li­anz Re­al Es­ta­te sieht sich im An­ge­sicht der Quar­tals­zah­len auf Kurs und ver­meint, ih­re Zie­le für das heu­ri­ge Jahr zu er­rei­chen. Das ist das Er­geb­nis der ers­ten drei Mo­na­te, die ges­tern Vor­mit­tag prä­sen­tiert wur­den. Den Quar­tals­zah­len zu­fol­ge sei das ope­ra­ti­ve Er­geb­nis zwar um sechs Pro­zent auf 2,8 Mil­li­ar­den Eu­ro ge­sun­ken, al­ler­dings lie­ge die­ses bei 25 Pro­zent und, so Al­li­anz Re­al Es­ta­te, „in der Mit­te des Ziel­kor­ri­dors für das Ge­samt­jahr“. Als Trei­ber für den Rück­gang or­te­te die Al­li­anz Re­al Es­ta­te ei­ner­seits Wäh­rungs­um­rech­nungs­ef­fek­te, die mit 142 Mil­lio­nen Eu­ro zu Bu­che schlu­gen so­wie ein Pen­si­ons­ef­fekt im Vor­jahr im Zu­sam­men­hang der un­ter­neh­mens­ei­ge­nen be­trieb­li­chen Al­ters­vor­sor­gung in der Hö­he von 148 Mil­lio­nen Eu­ro. Des­we­gen wähnt man die Er­geb­nis­se auf Kurs.
Ge­stie­gen ist hin­ge­gen der Quar­tals­über­schuss um 6,8 Pro­zent auf 1,9 Mil­li­ar­den Eu­ro. Das in­ter­ne Um­satz­wachs­tum, be­rei­nigt um Wäh­rungs- und Kon­so­li­die­rungs­ef­fek­te, be­trug mit po­si­ti­ven Bei­trä­gen von al­len Ge­schäfts­be­rei­chen 4,9 Pro­zent. Der Ge­samt­um­satz stieg um 0,7 Pro­zent auf 36,5 (Q1 2017: 36,2) Mil­li­ar­den Eu­ro. Das Er­geb­nis je Ak­tie (Ba­sic Earnings per Sha­re, EPS) be­trug 4,46 (4,00) Eu­ro. Die an­nua­li­sier­te Ei­gen­ka­pi­tal­ren­di­te (Re­turn on Equi­ty, RoE) be­trug 13,8 Pro­zent (Ge­samt­jahr 2017: 11,8 Pro­zent).
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Wohnen und Energie immer noch größte Preistreiber

Inflation geht leicht zurück

von Charles Steiner

Die In­fla­ti­ons­ra­te geht - zwar mit klei­nen Schrit­ten, aber doch - leicht zu­rück. Wie aus den ak­tu­el­len Zah­len der Sta­tis­tik Aus­tria her­vor­geht, ist die In­fla­ti­on im April ge­gen­über dem März um 0,1 Pro­zent auf 1,8 Pro­zent ge­sun­ken. Das vor al­lem auf­grund bil­li­ge­rer Flug­ti­ckets und ein schwä­che­rer Preis­auf­trieb bei Zi­ga­ret­ten. Im Ge­gen­zug da­zu wa­ren Woh­nen, Was­ser und En­er­gie die stärks­ten Preis­trei­ber, eben­so wie Re­stau­rants und Ho­tels. Die mach­ten zu­sam­men rund 40 Pro­zent der In­fla­ti­on aus, so die Sta­tis­tik Aus­tria. Die Aus­ga­ben für Woh­nung, Was­ser, En­er­gie stie­gen im Jah­res­ab­stand um durch­schnitt­lich 2,0 Pro­zent und be­ein­fluss­ten die all­ge­mei­ne Teue­rung mit +0,39 Pro­zent­punk­ten. Be­deu­tends­ter Preis­trei­ber in­ner­halb die­ser Grup­pe war die Woh­nungs­mie­te, die 3,9 Pro­zent über Vor­jah­res­ni­veau lag (Ein­fluss: +0,20 Pro­zent­punk­te). Die In­stand­hal­tung von Woh­nun­gen ver­teu­er­te sich um durch­schnitt­lich 1,8 Pro­zent (Ein­fluss: +0,11 Pro­zent­punk­te). Die Prei­se für Haus­halts­en­er­gie stie­gen mo­de­rat (ins­ge­samt +0,8 Pro­zent), da hö­he­re Prei­se für Heiz­öl (+7,8 Pro­zent) und fes­te Brenn­stof­fe (+5,8 Pro­zent) teil­wei­se durch nied­ri­ge­re Gas­prei­se (-5,9 Pro­zent) kom­pen­siert wur­den. Die Kos­ten für Fern­wär­me stie­gen um 1,5 Pro­zent, je­ne für Strom gin­gen um 0,2 Pro­zent zu­rück.
Für Re­stau­rants und Ho­tels muss­te man durch­schnitt­lich 3,2 Pro­zent mehr be­zah­len (Ein­fluss: +0,36 Pro­zent­punk­te), wo­zu fast aus­schließ­lich teu­re­re Be­wir­tungs­dienst­leis­tun­gen bei­tru­gen (ins­ge­samt +3,2 Pro­zent; Ein­fluss: +0,32 Pro­zent­punk­te). Be­her­ber­gungs­dienst­leis­tun­gen kos­te­ten um 3,3 Pro­zent mehr.
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Modesta berät bei Akquise von Logistikpark

Prologis kauft in Pilsen

von Charles Steiner

Mit dem Mount­park Pil­sen hat Pro­lo­gis von Mp­unt­park Lo­gis­tics EU ei­nen wei­te­ren Lo­gis­tik­park in der tsche­chi­schen Klein­stadt er­wor­ben. Ne­ben dem 58.500 m² gro­ßen Pro­lo­gis Park mar­kiert dies für Pro­lo­gis die zwei­te Ak­qui­se im Pil­se­ner Markt, die Im­mo­bi­lie wird fort­an als Pro­lo­gis Park Pil­sen II fir­mie­ren. Rund 43.700 m² um­fasst ei­ne dort be­reits be­ste­hen­de Lo­gis­tik­hal­le, hin­zu kom­men drei Hekt­ar zu­sätz­li­che Be­bau­ungs­flä­che so­wie ein Ent­wick­lungs­po­ten­zi­al von wei­te­ren 10.000 m² Lo­gis­tik­flä­che. Bei dem Deal be­ra­ten hat­te die Mo­des­ta Re­al Es­ta­te.
Mar­tin Polak, Se­ni­or Vice Pre­si­dent, Re­gio­nal Head, Pro­lo­gis CEE kom­men­tiert: „Pil­sen ist ein eta­blier­ter Lo­gis­tik­markt und hat höchs­te Prio­ri­tät für uns. Die­se Ak­qui­si­ti­on bie­tet ei­ne gu­te Wachs­tums­chan­ce in ei­ner stark nach­ge­frag­ten Re­gi­on.“ Se­bas­ti­an Scheu­fe­le, SI­OR und ge­schäfts­füh­ren­der Ge­sell­schaf­ter bei Mo­des­ta Re­al Es­ta­te über den Deal: „Wir freu­en uns sehr, dass wir Pro­lo­gis bei der stra­te­gi­schen Ak­qui­si­ti­on in ih­ren zwei­ten Pil­sen Park er­folg­reich be­ra­ten konn­ten. Mit die­ser Trans­ak­ti­on hat Pro­lo­gis ei­nen wei­te­ren ex­zel­len­ten Lo­gis­tik­stand­ort er­wor­ben, der dem schnel­len Wachs­tum der Fir­ma ge­recht wird. Wir be­dan­ken uns für die tol­le Ko­ope­ra­ti­on und wün­schen Pro­lo­gis viel Er­folg für die wei­te­re Ent­wick­lung des Stand­or­tes.“

Bewerbungsfrist endet am 6. Juni

Letzter Aufruf für Prix d'Excellence

von Stefan Posch

Nur mehr knapp drei Wo­chen sind es bis zum En­de der Ein­reich­frist für den Prix d'Ex­cel­lence Aus­tria am 6. Ju­ni 2018. Der von ÖVI und FIAB­CI Aus­tria ver­ge­be­ne Preis sucht heu­er erst­mals bun­des­weit her­vor­ra­gen­de in­no­va­ti­ve Im­mo­bi­li­en­pro­jek­te, die wirt­schaft­lich und ge­sell­schaft­lich nach­hal­tig sind. „Die Be­ur­tei­lung er­folgt ganz­heit­lich nach in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Kri­te­ri­en. Von A wie Ar­chi­tek­tur bis Z wie Zu­kunfts­per­spek­ti­ven“, so Ju­ry-Vor­sit­zen­der Han­nes Hor­vath. Ein­rei­chen kön­nen ne­ben den Ei­gen­tü­mern al­le maß­geb­lich am Pro­jekt Be­tei­lig­ten, al­so Ar­chi­tek­ten, Pro­jekt­ent­wick­ler, In­ves­to­ren etc. Denn erst­mals wer­den da­für ös­ter­rei­chi­sche Pro­jek­te in ih­rer Ge­samt­heit und nicht nach Teil­dis­zi­pli­nen oder Per­so­nen be­ur­teilt. Ei­ne Be­wer­bung ist in die­sen fünf Ka­te­go­ri­en mög­lich: Woh­nen/Neu­bau, Bü­ro, Ho­tel, Alt­bau, Spe­zial­im­mo­bi­li­en.
Im Sep­tem­ber wer­den drei no­mi­nier­ten Pro­jek­te aus je­der Ka­te­go­rie of­fi­zi­ell ver­kün­den. Die fei­er­li­che Preis­ver­lei­hung er­folgt im Rah­men ei­nes fest­li­chen Ga­lad­in­ners am 18. Ok­to­ber in der Grand Hall am Ers­te Bank Cam­pus in Wien. Die Ge­win­ner dür­fen auch am in­ter­na­tio­na­len FIAB­CI World Prix d'Ex­cel­lence im Mai 2019 in Mos­kau teil­neh­men.
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Künstlerisches Mahnmal gegen Krieg und Terror

Kunst zum Tag: Helnwein verhüllt Ringturm

von Charles Steiner

Das KunstwerkDas Kunstwerk
Wie je­des Jahr wird in ei­ner Kunst­ak­ti­on des Wie­ner Städ­ti­schen Ver­si­che­rungs­ver­eins der Ring­turm am Schot­ten­ring ver­hüllt, heu­er wird es - aber­mals - ein ös­ter­rei­chi­scher Künst­ler sein. Dies­mal wird der Ring­turm von Star-Künst­ler Gott­fried Heln­wein in ein künst­le­ri­sches Mahn­mal mit dem Ti­tel „I saw this“ ver­wan­delt und setzt mit dem Su­jet ei­nen flam­men­den Ap­pell ge­gen Ge­walt, Ter­ror und Angst mit­ten ins Wie­ner Stadt­zen­trum. „Wir ha­ben uns im Ju­bi­lä­ums­jahr 2018 - '100 Jah­re Re­pu­blik Ös­ter­reich' - ganz be­wusst für ei­nen be­deu­ten­den, hei­mi­schen Künst­ler von Welt­rang ent­schie­den. Gott­fried Heln­wein ist ei­ner der wich­tigs­ten Ver­tre­ter zeit­ge­nös­si­scher Kunst un­se­res Lan­des“, be­tont Gün­ter Gey­er, Vor­stands­vor­sit­zen­der des Wie­ner Städ­ti­schen Ver­si­che­rungs­ver­eins.
Das Werk, dass auf ins­ge­samt 30 be­druck­ten Netz­bah­nen auf ins­ge­samt 4.000 m² an die Fas­sa­de des Ring­turms an­ge­bracht wird, zeigt ein blon­des Mäd­chen mit Ma­schi­nen­ge­wehr in Rich­tung Do­nau­ka­nal. Auf der Rück­sei­te des Ge­bäu­des brennt ei­ne Stadt vor den Au­gen ei­ner über­di­men­sio­na­len Man­ga-Fi­gur lich­ter­loh, im Hin­ter­grund sind Men­schen vor ei­ner Wel­le von me­ter­ho­hen Flam­men und Ruß­wol­ken zu se­hen. „I saw this“ ist ei­ne ei­gens für die Ring­turm­ver­hül­lung zu­sam­men­ge­stell­te zwei­tei­li­ge Kom­po­si­ti­on von Gott­fried Heln­wein.

WAF baut 192 Einheiten für eigenen Bestand

Neue Mietwohnungen in München

von Stefan Posch

Mün­chen ist die Stadt mit den höchs­ten Wohn­mie­ten in Deutsch­land. Da kommt es ge­ra­de recht, dass der Wit­tels­ba­cher Aus­gleichs­fonds (WAF) kürz­lich ein Neu­bau­pro­jekt mit 192 Miet­woh­nun­gen vor­ge­stellt hat. Der Ent­wurf sieht fünf Ge­bäu­de­rie­gel in mas­si­ver Zie­gel­bau­wei­se mit Klink­er­fas­sa­de vor. Ins­ge­samt um­fasst der Neu­bau in Pa­sing-Ober­men­zing 14.500 m² Wohn­flä­che. Ei­nen Schwer­punkt bil­den fa­mi­li­en­ge­rech­te Woh­nun­gen von drei und vier Zim­mern. Die Pla­nung des Wohn­quar­tiers ent­springt den Fe­dern von Kup­fer­schmidt Ar­chi­tek­ten. „Un­ser Ziel war, ein der­art hoch­wer­ti­ges Wohn­pro­dukt zu schaf­fen, das wirk­lich at­trak­ti­ve Wohn­ver­hält­nis­se er­mög­licht und aus dem Mie­ter gar nicht mehr aus­zie­hen möch­ten, weil sie dort auch bis ins ho­he Al­ter glück­lich wer­den“, sagt Mi­cha­el Kuem­mer­le, Vor­sit­zen­der der Ge­schäfts­füh­rung des Wit­tels­ba­cher Aus­gleichs­fonds zur Vor­stel­lung des Vor­ha­bens.
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Ludwig Hoffman Quartier –
eine Verwandlung

Ber­li­ner Stadt­quar­tier­s­ent­wick­lung im Al­lein­gang - das ist nicht all­täg­lich. In­sti­tu­tio­nel­le In­ves­to­ren, staat­li­che För­de­run­gen so­wie Pro­jekt-Rie­sen wie BU­WOG und Co wür­de man nor­ma­ler­wei­se mit Me­ga-Wohn­bau­pro­jek­ten der deut­schen Haupt­stadt in Ver­bin­dung brin­gen. An­dre­as Dah­l­ke, ge­schäfts­füh­ren­der Ge­sell­schaf­ter und Kopf der SI­TUS GmbH Grund­stück + Pro­jekt, des Pro­jekt­ent­wick­lers, zeigt - zu­ge­ge­ben - auf ein­drucks­vol­le Art und Wei­se, dass es auch an­ders geht. Zur Aus­gangs­la­ge: Das Are­al, auf dem sich das Lud­wig Hoff­mann Quar­tier be­fin­det, liegt im "ho­hen Nor­den" von Ber­lin, im Stadt­teil Buch. Buch wur­de erst 1898 in die Ver­wal­tung der Me­tro­po­le ein­ge­glie­dert - mit dem er­klär­ten Ziel, die Rand­la­ge zur Ent­las­tung der städ­ti­schen Kli­ni­ken zu nut­zen. Zwi­schen 1909 und 1915 wur­de in der Fol­ge das da­mals größ­te eu­ro­päi­sche Kran­ken­haus­pro­jekt un­ter Stadt­bau­rat Lud­wig Hoff­mann in An­griff ge­nom­men. Die­ses war dann fast hun­dert Jah­re ei­ne wich­ti­ge Ver­sor­gungs­ein­heit für me­di­zi­ni­sche Leis­tun­gen. Die An­la­ge wur­de im Cha­rak­ter ei­ner Gar­ten­stadt ent­wi­ckelt, mit 33 neo­klas­si­zis­ti­schen Ge­bäu­den. Die An­ord­nung in Pa­vil­lons war da­mals ei­ne gän­gi­ge Lö­sung, um dem Keim­über­tritt zwi­schen den Sta­tio­nen ent­ge­gen­zu­wir­ken. Ein Um­stand der von Be­ginn an, bei der Ent­wick­lung von Um­nut­zungs­kon­zep­ten des denk­mal­ge­schütz­ten Are­als, sehr für Wohn­bau ge­spro­chen hat. Buch hat sich zu­dem ak­tu­ell zu ei­nem sehr auf­stre­ben­den Stadt­teil von Ber­lin ent­wi­ckelt. Nach ei­ner kur­zen schwie­ri­ge­ren Um­bruch­pha­se kurz nach der Wen­de, prä­sen­tiert sich Buch nun wie­der als in­ter­na­tio­nal be­deu­ten­der Ge­sund­heits- und For­schungs­stand­ort. Das He­li­os-Kli­ni­kum, der Bu­cher Bio­Tech Park, das Leib­nitz-In­sti­tut für Mo­le­ku­la­re Phar­ma­ko­lo­gie, das Max-Del­brück-Cen­trum so­wie ver­schie­de­ne For­schungs­ein­rich­tun­gen der Ber­li­ner Cha­rité füh­ren das Feld an. Par­al­lel zu der Viel­zahl an High-Tech-Ar­beits­plät­zen steigt na­tur­ge­mäß auch der Be­darf an ei­nem mo­der­nen Woh­nungs­an­ge­bot - das Er­for­der­nis ei­ner Lö­sung steht da­her be­reits län­ger im Raum. Zu­mal die Woh­nungs­prei­se im 20 Au­to­mi­nu­ten ent­fernt ge­le­ge­nen Hot­spot Prenz­lau­er Berg in den letz­ten Jah­ren na­he­zu ex­plo­diert sind. Das Pro­jekt An­dre­as Dah­l­ke wur­de auf das Lud­wig Hoff­mann Quar­tier auf­merk­sam, als er - be­reits als Mit­wir­ken­der an ei­ner Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lung - in Buch, in dem ver­gleich­ba­ren, aber we­sent­lich klei­ne­ren Pro­jekt "Lud­wig­park", zu tun hat­te. Dah­l­kes Back­ground lag näm­lich nicht von An­fang an im Im­mo­bi­li­en­be­reich - son­dern der Phi­lo­so­phie. Erst mit der Wie­der­ver­ei­ni­gung Deutsch­lands hat er sei­ne be­ruf­li­chen Ak­ti­vi­tä­ten in die Bran­che ge­lenkt. Mit ei­ni­gen Jah­ren Er­fah­rung und vom Are­al des ehe­ma­li­gen Kran­ken­hau­ses fas­zi­niert, ent­wi­ckel­te er für die brach lie­gen­den 28 Hekt­ar ein Nut­zungs­kon­zept, dass ne­ben Wohn­bau auch ei­nen Schwer­punkt auf so­zia­le In­fra­struk­tur und Quar­tier­s­ent­wick­lung legt. Das Kon­zept fand bei der Be­zirks­ver­wal­tung Pan­kow An­klang und wur­de schließ­lich frei­ge­ge­ben. 2012 konn­te er den Grund - nicht zu­letzt we­gen der stren­gen Auf­la­gen - re­la­tiv güns­tig von ei­nem Lie­gen­schafts­fonds des Lan­des er­wer­ben und mit sei­nen Ak­ti­vi­tä­ten im Rah­men der ei­gens ge­grün­de­ten Pro­jekt­ge­sell­schaft star­ten. Mitt­ler­wei­le wiegt das Vor­ha­ben be­reits an die 300 Mil­lio­nen Eu­ro In­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men. Bei Fer­tig­stel­lung 2020 wer­den über 280.000 Qua­drat­me­ter mit 900 Woh­nun­gen so­wie zwei Schu­len, drei Kin­der­gär­ten, ei­ner Sport­hal­le und wei­te­ren so­zia­len Ein­rich­tun­gen, wie ein Se­nio­ren­wohn­heim und be­treu­te Wohn­mög­lich­kei­ten für Men­schen mit be­son­de­ren Be­dürf­nis­sen, ent­wi­ckelt sein. Wie geht das? Am Be­ginn steht laut Dah­l­ke das Bren­nen für ei­ne Idee. Die Ent­wick­lung der kauf­män­ni­schen Lö­sung muss in der Fol­ge dar­auf zu­ge­schnit­ten wer­den. In Dah­l­kes Fall war das ein stren­ges aber ste­tig schritt­wei­ses Vor­ge­hen bei der Ent­wick­lung. Die ers­ten Wohn­ge­bäu­de wur­den ein­zeln als Roh­lin­ge an Bau­trä­ger ver­kauft, die nach den stren­gen Vor­ga­ben des Ge­samt­pro­jek­tes die Sub­stanz sa­nier­ten, im Rah­men der Denk­mahl­schutz-Auf­la­gen Woh­nun­gen ent­wi­ckel­te, und die­se dann ein­zeln ab­ver­kauf­ten. Mit den Er­lö­sen hat Dah­l­ke dann Ge­bäu­de für Ge­bäu­de in An­griff ge­nom­men und ins­be­son­de­re die schu­li­schen Ver­sor­gungs­ein­hei­ten quer­sub­ven­tio­niert. Ei­ne be­mer­kens­wer­te Zu­satz­in­fo ist in die­sem Zu­sam­men­hang, dass das Vor­ha­ben bis­lang auch ent­lang der Zeit­ach­se plan­mä­ßig rea­li­siert wer­den konn­te. 2012 war der al­ler­ers­te Spa­ten­stich. Über 500 Woh­nun­gen sind in der Zwi­schen­zeit fer­tig­ge­stellt und be­zo­gen wor­den und au­ßer­dem sind bis­lang kei­ne ver­zö­gern­den Fak­to­ren für das Pro­jek­ten­de 2020 er­kenn­bar. Dem Er­for­der­nis sämt­li­che Lei­tun­gen zu sa­nie­ren - von der Elek­trik bis zur ge­sam­ten Ver­roh­rung - und nicht zu­letzt auch dem, des Ein­brin­gens mo­der­ner Stan­dards ge­gen­über­ge­stellt, war ein wich­ti­ger wirt­schaft­li­cher Fak­tor, dass auch Neu­bau­ten am Grund­stück mög­lich ge­macht wur­den. Die Groß­zü­gig­keit der An­la­ge wird da­durch aber nicht be­ein­träch­tigt, das ge­sam­te Pro­jekt wird von den weit­läu­fig an­ge­leg­ten Gar­ten­an­la­gen do­mi­niert. Die Park­plät­ze der Be­woh­ner fin­den sich auch aus­schließ­lich am Ran­de des Ge­län­des, wo­bei für ei­ne ent­spre­chen­de An­lie­fe­rungs- und Ver­sor­gungs­struk­tur ge­sorgt ist. Das Teil­kon­zept für den Neu­bau­be­reich des Lud­wig Hoff­mann Quar­tiers be­zieht ver­schie­de­ne In­no­va­tio­nen für das "Woh­nen der Zu­kunft" ein. So fin­det bei­spiels­wei­se zur En­er­gie­ver­sor­gung nur mo­derns­te Tech­nik An­wen­dung. Nach sei­ner fast hun­dert­jäh­ri­gen Ver­gan­gen­heit im Diens­te der Ge­sund­heit hat das Lud­wig Hoff­mann Quar­tier nun zu ei­ner neu­en Be­stim­mung ge­fun­den, die sich ge­wis­ser­ma­ßen auch in den Dienst der All­ge­mein­heit stellt. Ein schö­nes Bei­spiel für die viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten in der Im­mo­bi­li­en­bran­che. [ci­te1] In­ter­viewWie kommt es, dass qua­si "ein Ein­zel­kämp­fer" zu so ei­nem gro­ßen Pro­jekt fin­det? An­dre­as Dah­l­ke: Mit Si­cher­heit lässt sich sa­gen, dass ich für die­ses Pro­jekt den idea­len Zeit­punkt er­wischt ha­be. Fünf Jah­re frü­her hät­ten sich nicht die nö­ti­gen Ver­mark­tungs­chan­cen im Um­feld als Aus­gangs­la­ge für so ein am­bi­tio­nier­tes Pro­jekt ge­zeigt, fünf Jah­re spä­ter hät­te be­stimmt ei­ne der gro­ßen und nam­haf­ten Pro­jekt­ge­sell­schaf­ten die Ent­wick­lungs­chan­ce für sich ge­won­nen.Wä­re das nur ein Nach­teil für Sie - oder auch ge­ne­rell ei­ner für das Quar­tier ge­we­sen? An­dre­as Dah­l­ke: Im Lud­wig Hoff­mann Quar­tier, kurz LHQ, wird das der­zeit viel zi­tier­te "leist­ba­re Woh­nen" groß­ge­schrie­ben. In dem Pro­jekt steckt au­ßer­dem kein Cent För­der­geld und den­noch wer­den zu­künf­tig über 1000 Schü­ler hier ih­re Bil­dung er­hal­ten. Die Er­rich­tung der Montes­so­ri-Ge­mein­schafts­schu­le und der Ge­bäu­de für die Evan­ge­li­sche Grund­schu­le Buch wur­de aus den Er­lö­sen des Ge­samt­pro­jek­tes ge­tra­gen. Das wä­re so be­stimmt nicht mög­lich ge­we­sen, wenn sämt­li­che Pro­jekt­stu­fen hart kal­ku­liert wä­ren - wie es in Rah­men von ren­di­te­ge­trie­be­ner Fonds und In­ves­tors Re­la­ti­ons üb­lich ist. Ich woll­te von An­fang zu­sätz­lich zu den Woh­nun­gen auch ei­ne So­zi­al­struk­tur schaf­fen.Das klingt fast nach Weih­nach­ten und ist wohl eher un­üb­lich in der Bran­che? An­dre­as Dah­l­ke: Ich bin Ge­schäfts­mann und lei­te ein Un­ter­neh­men, das auf Ge­winn aus­ge­rich­tet ist. Kei­ne von uns ar­bei­tet um­sonst. Aber ich bin da­von über­zeugt, dass man ge­leich­zei­tig zum pro­fit­ori­en­tie­ren Wirt­schaf­ten auch et­was für die All­ge­mein­heit tun kann, ja muss. Mit dem Lud­wig Hoff­mann Quar­tier ist es uns, mei­nen zehn Mit­ar­bei­tern und mir, ge­lun­gen, sehr un­ter­schied­li­chen Be­dürf­nis­sen ge­recht zu wer­den.Wei­te­re Vor­tei­le? An­dre­as Dah­l­ke: Das Nut­zungs­kon­zept mit der so­zia­len In­fra­struk­tur ist in der Um­ge­ben sehr gut an­ge­kom­men und wird un­ter­stützt. Nicht zu­letzt, weil wir früh­zei­tig al­le um­ge­ben­den Play­er in­for­miert und mit­ein­be­zo­gen ha­ben. Und auch die be­reits im LHQ an­säs­si­gen Be­woh­ner sind Feu­er und Flam­me für das Pro­jekt. Die Ge­mein­schaft fie­bert und lebt mit den Ent­wick­lun­gen des Pro­jek­tes mit, es men­schelt. Wir ma­chen dar­über hin­aus re­gel­mä­ßig Ver­an­stal­tun­gen um das Ge­mein­schafts­ge­fühl zu stär­ken. Zu­letzt der Kunst-Event #48 LHQ wo sich un­ter­schied­lichs­te Künst­ler mit Ver­gan­gen­heit, Ge­gen­wart und Zu­kunft des Are­als ein­drucks­voll aus­ein­an­der­ge­setzt und den Blick auf his­to­ri­sche An­la­gen "auf­ge­bro­chen" ha­ben. Wir be­trei­ben so­zu­sa­gen ak­ti­ves "Cam­pus­ma­nag­ment". Das gan­ze Pro­jekt stößt auf größ­ten Zu­spruch und der ist für die Um­set­zung von un­schätz­ba­ren Wert.Hat Ih­nen der Denk­mal­schutz Kopf­zer­bre­chen be­rei­tet? An­dre­as Dah­l­ke: Der Woh­nungs­kauf im Denk­mal­schutz hat steu­er­li­che Vor­tei­le. Die meis­ten Woh­nun­gen sind im Ei­gen­tum rea­li­siert und wer­den von den Be­sit­zern ver­mie­tet. Auf Grund der Steu­er­vor­tei­le ist es mög­lich, die Mie­ten ge­ring zu hal­ten, was für das Ge­samt­kon­zept maß­geb­lich ist. Der Miet­preis liegt durch­schnitt­lich bei € 10,50 pro Qua­drat­me­ter. Der Kauf­preis ist al­ler­dings auf Grund der Markt­ent­wick­lun­gen mitt­ler­wei­le von an­fangs € 2.900,- auf et­wa € 4.400,- ge­stie­gen. Wir könn­ten mitt­ler­wei­le je­de Woh­nung fünf­mal ver­kau­fen. Na­tür­lich ge­hen mit Denk­mal­schutz auch spe­zi­el­le Auf­wen­dun­gen ein­her. Aber ei­ner­seits wa­ren die Grund­ris­se der ur­sprüng­li­chen Sub­stanz gut für Wohn­bau ge­eig­net und an­de­rer­seits über­wie­gen die Vor­tei­le aus dem spe­zi­el­len Cha­rak­ter und dem da­durch mit­ge­form­ten Image.Apro­pos Image - Sie sel­ber sind Bu­cher ge­wor­den und ste­hen au­then­tisch hin­ter dem Stadt­teil. Es heißt, Sie ha­ben ana­log da­zu das Pro­jekt und die Er­rich­tung gänz­lich der Stadt Ber­lin ver­schrie­ben. An­dre­as Dah­l­ke: Da­mit ist wohl die Aus­wahl der Ge­wer­ke ge­meint. Ab­ge­se­hen von der pol­ni­schen Fir­ma, die uns mit Fens­tern ver­sorgt, sind al­le un­se­re Lie­fe­ran­ten aus­schließ­lich aus der Re­gi­on. Dan­ke für das Ge­spräch. [ci­te2]

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Witt-Dörring ist auf Rechtssachen der Projektentwicklung und auf Bauträger spezialisiert.Witt-Dörring ist auf Rechtssachen der Projektentwicklung und auf Bauträger spezialisiert.

Rechtssachen im Salon Real

Die Im­mo­bi­li­en­welt zu er­obern, war nicht lang­fris­tig ge­plan­te Stra­te­gie von Rechts­an­wäl­tin Da­nie­la Witt-Dör­ring. Mit ei­nem aus­ge­spro­che­nen Ta­lent für recht­lich kom­ple­xe An­ge­le­gen­hei­ten aus­ge­stat­tet, hat sie sich aber die­se Spe­zia­li­sie­rung schließ­lich aus­ge­sucht und ih­re her­aus­ra­gen­de Ex­per­ti­se er­ar­bei­tet. Das kann man über die CÄ­SAR-Sie­ge­rin 2014 im Be­reich 'Re­al Es­ta­te Con­sul­tin­g' ge­trost so sa­gen. So kam es auch nicht von un­ge­fähr, dass die lang­jäh­ri­ge Part­ne­rin der Kanz­lei We­ber & Co, Da­nie­la Witt-Dör­ring, von Mar­g­ret Funk an­ge­spro­chen wur­de, um in die Grün­dungs­rie­ge des Frau­en­netz­wer­kes Sa­lon Re­al ein­zu­stei­gen und dort die Wei­chen mit­zu­stel­len. Das Erst­ge­spräch zu die­sem Pro­jekt fand be­zeich­nen­der Wei­se in der früh­lings­haf­ten Al­lee zur Glo­ri­et­te, am Weg zum jähr­li­chen Früh­stück des Im­mo­bi­li­en Ma­ga­zins statt. Witt-Dör­ring war so­fort Feu­er und Flam­me für die­se Auf­ga­be und wirk­te tat­kräf­tig mit, als die Idee ei­ni­ge Mo­na­te spä­ter schließ­lich be­gann, For­men an­zu­neh­men. Die Ju­ris­tin ver­riet im Ge­spräch, dass sie sich da­mals sehr ge­schmei­chelt ge­fühlt hat. Es wun­dert aber nicht. Witt-Dör­ring hat nach Be­en­di­gung ih­rer bei­den Stu­di­en Jus und BWL so­fort das Schick­sal in die ei­ge­ne Hand ge­nom­men und ge­mein­sam mit ei­ner Stu­di­en­kol­le­gin ei­ne Kanz­lei ge­grün­det. "Ich wuss­te zu die­sem Zeit­punkt ein­fach schon, dass ich kei­ne be­son­ders gro­ße Eig­nung für Hier­ar­chi­en ha­be. Nicht, dass ich mich nicht auch in gro­ßen Struk­tu­ren zu­recht­fin­de - aber ich dach­te von An­fang an, dass mir mit mei­ner Aus­bil­dung, mei­ner gu­ten Ver­net­zung und mei­nem Kopf die Welt of­fen­steht." Die bei­den Ab­sol­ven­tin­nen be­gan­nen ih­re ers­ten Spo­ren dann prak­tisch mit al­lem zu ver­die­nen, was sich ak­qui­rie­ren ließ - ge­richt­li­che Tä­tig­kei­ten, Scha­dens­er­satz­fäl­le für Man­dan­ten aus der C-Schicht, Frau­en­be­ra­tung - und je­de Men­ge Or­ga­ni­sa­ti­ons­leis­tung. Bis ei­nes Ta­ges der Kanz­lei der ers­te Im­mo­bi­li­en­auf­trag er­teilt wur­de - ei­ne his­to­ri­sche Markt­hal­le in Bra­tis­la­va. Witt-Dör­ring er­ar­bei­te­te sich das nö­ti­ge Know-how für die­ses Pro­jekt im Al­lein­gang, re­cher­chier­te und büf­fel­te - und war am En­de er­staunt, dass al­le Be­tei­lig­ten mit der Leis­tung hoch­zu­frie­den wa­ren. So zu­frie­den, dass als Fol­ge­auf­trag die Ab­wick­lung ei­nes wei­te­ren Deals in der Slo­wa­kei be­auf­tragt wur­de, näm­lich Kauf ei­ner gro­ßen Braue­rei. Und so nahm die Emp­feh­lungs­schlei­fe ih­ren Lauf. "In den 90ern wur­de in der Im­mo­bi­li­en­welt ein 'wil­der Stil' ge­pflegt. Die Trans­ak­ti­ons­ge­schwin­dig­keit und das Ad­re­na­lin, ob al­les gut geht und die Kli­en­ten be­kom­men, was sie wol­len - das hat mich sehr ge­prägt." so Witt-Dör­ring über ihr En­ga­ge­ment. Stra­te­gi­sches Busi­ness De­ve­lop­ment gab es da­mals nicht in der Kanz­lei, die Spe­zia­li­sie­rung auf Zins­häu­ser und Bau­trä­ger kam dann von selbst. Mitt­ler­wei­le ist das an­ders. Nach der Tren­nung von ih­rer ers­ten Kanz­lei­part­ne­rin, die ein Rich­ter­amt über­nahm, kam die nächs­te Sta­ti­on mit Ste­fan We­ber. Sei­ne Wirt­schafts­kanz­lei bil­de­te den per­fek­ten Rah­men für Witt-Dör­rin­g's wei­te­re Schrit­te. Sie fand dort ge­nau das rich­ti­ge Um­feld, um sich ganz auf ih­re gro­ße Stär­ke zu fo­kus­sie­ren: Die Ver­trags­er­rich­tung. "Ein gu­ter Ver­trag ist die Ge­stal­tung ei­ner Win-Win-Si­tua­ti­on. So kön­nen spä­te­re Strei­tig­kei­ten weit­ge­hend vor­weg­ge­nom­men wer­den", sagt die Ex­per­tin aus jah­re­lan­ger Er­fah­rung. Ihr Be­rufs­le­ben be­reits in jun­gen Jah­ren selbst in die Hand zu neh­men, be­deu­te­te für die Rechts­an­wäl­tin, nicht zu zö­gern, die rich­ti­gen Fra­gen zu stel­len: "Die Kunst ist, sich die Ant­wor­ten auch wirk­lich an­zu­hö­ren und dann dar­aus die ei­ge­nen Schlüs­se zu zie­hen." Und nicht zu­letzt ist auch für die Be­ant­wor­tung von spe­zi­fi­schen Fra­gen der Bran­chen­kol­le­gin­nen der Sa­lon Re­al ins Le­ben ge­ru­fen wor­den. Für Witt-Dör­ring geht die Mis­si­on des Sa­lons aber dar­über hin­aus: "Der Sa­lon Re­al hat sich der ak­ti­ven För­de­rung der Mit­glie­der ver­schrei­ben. Wir er­mög­li­chen, dass auch je­ne mit In­for­ma­tio­nen ver­sorgt wer­den, die sonst zu­rück­hal­ten­der sind und wo­mög­lich nicht ak­tiv um Un­ter­stüt­zung bit­ten."

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