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Kleinere Preisschere bei Wohnimmobilien

Kaum noch Verhandlungssspielraum für die Käufer

von Gerhard Rodler

Die Preisvorstellungen von Verkäufern und Käufern rücken österreichweit immer näher zusammen. Die Preisdifferenz für Häuser lag im Bezirks-Schnitt bei 19 Prozent und jene für Wohnungen bei 6 Prozent. Im Vergleich zu den Vorjahresergebnissen ergab sich eine Verkleinerung der Preisschere um jeweils drei Prozentpunkte.
willhaben und IMMOunited haben auch in diesem Jahr die Angebotspreise von rund 100.000 Häusern und Wohnungen mit den tatsächlichen Kaufpreisen laut Grundbuch verglichen. Analysiert wurde in diesem Rahmen das gesamte Kalenderjahr 2017. In mehr als der Hälfte der Bezirke zeigte sich die Preisschere unter oder gleich dem österreichweiten Schnitt von 6 Prozent. In Linz Land, Vöcklabruck, Voitsberg, Zell am See und in Wien Liesing war der Angebotspreis defacto der Kaufpreis (alle 0 Prozent). Trotzdem gab es auch im Bereich des Wohnungskaufs weiterhin starke Schwankungen: Am deutlichsten klaffte im Beobachtungszeitraum die Preisschere in Murau (24 Prozent), im Murtal (21 Prozent) und Kufstein (19 Prozent) auseinander.
Wenngleich sich die Preisfindung bei Wohnimmobilien bundesweit annähert, gibt es weiterhin deutliche regionale Unterschiede. So wurden Eigentumswohnungen in Kärnten im Schnitt um nur zwei Prozent unter dem ursprünglichen Angebotspreis gekauft. In Tirol hingegen klaffte die Differenz im Schnitt um ganze 19 Prozent auseinander. Andere Durchschnittswerte auf Bundesländerebene zeigen ein insgesamt durchwachsenes Bild: Besonders geringe Abweichung fand man in Vorarlberg (4 Prozent), Niederösterreich (5 Prozent) und Oberösterreich (6 Prozent). Eine vergleichsweise größere Verhandlungsspanne zeigte sich im Burgenland (9 Prozent), in Wien (11 Prozent), Salzburg und der Steiermark (beide 13 Prozent).
Auch für Häuser lag in jedem zweiten Bezirk die Preisschere gleich auf oder unter dem österreichweiten Durchschnittswert von 19 Prozent. Dennoch zeichnete sich ein insgesamt durchwachsenes Bild: Auf Bezirksebene zeigten sich die größten durchschnittlichen Preisunterschiede zwischen Angebots- und Kaufpreis in Krems-Land (35 Prozent) und in Feldkirchen, Spittal an der Drau, Gmunden und Grieskirchen (je 30 Prozent). Im Gegensatz dazu waren in Murau in der Steiermark der Angebots- und Kaufpreispreis praktisch ident (0 Prozent Preisschere).
Im Bundesländer-Vergleich war die geringste Preisschere bei Häusern in Wien und Tirol zu finden. Orientiert man sich am Durchschnittswert auf Bundesländerebene, klafften die Preisvorstellungen von Verkäufern und Käufern am weitesten in Niederösterreich (25 Prozent) und der Steiermark (24 Prozent) auseinander. Auch die durchschnittliche Preisschere zwischen Angebot und Kaufabschluss für ein Haus in Kärnten, Oberösterreich (beide 22 Prozent), Salzburg (21 Prozent) und dem Burgenland (20 Prozent) lag jeweils über dem österreichweiten Durchschnittswert. In Wien und Tirol hingegen zeigte sich der Verhandlungsspielraum etwas eingeschränkter. Der mögliche Preisabschlag lag hier durchschnittlich bei 18 Prozent.

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QBC wächst weiter

Gleichenfeier für das QBC 6.2

von Charles Steiner

Gleichenfeier Gleichenfeier

Das UBM-Prestigeobjekt QBC am Wiener Hauptbahnhof wächst und wächst. Gestern wurde die Gleichenfeier für das QBC 6.2 mit dem Eigentümer Corestate Capital Holding und dem Bauträger, der UBM-Tochter Strauss & Partner begangen. Rund 150 Gäste wohnten der Gleichenfeier für die Immobilie, die künftig Serviced Apartments beinhalten wird, bei. Erworben wurde das QBC 6.2 bereits vergangenes Jahr vom Investmentmanager und Co-Investor Corestate (immoflash berichtete), die Fertigstellung ist für den Sommer des kommenden Jahres avisiert worden, betrieben wird die Immobilie künftig von Upartments Real Estate, ein auf Micro-Living spezialisiertes Unternehmen innerhalb der Corestate Gruppe.
Corestate-Vice President Alexander Eckmann betrachtet das QBC 6.2 als gutes Investment: "Uns hat sowohl der Standort Wien als auch der Mikro-Standort Quartier Belvedere Central sofort überzeugt. Die Nachfrage nach Wohnen auf Zeit ist in Wien ungebrochen hoch. Das QBC besticht durch seine zentrale und verkehrsgünstige Lage am neuen Hauptbahnhof, einem attraktiven Nutzungsmix und die moderne Architektur."
Das QBC 6.2 umfasst 10 Obergeschoße des Gebäudeteils 6. Auf den über 8.500 m² Bruttogeschoßfläche entstehen 131 Serviced Apartments. Im Erdgeschoß befinden sich auf ca. 750 m² Co-Working-Flächen samt Besprechungsräumen und ein Fitnessbereich. Die Fertigstellung des Gesamtareals mit rund 130.000 m² Bruttogeschossfläche ist für Herbst 2020 vorgesehen.

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Jeder 2. Wiener lebt alleine

Es gibt aber zu wenig Kleinwohnungen

von Charles Steiner

Fast jeder zweite Wiener lebt in einem Einpersonenhaushalt. Der Grund: Wien ist nicht nur eine Studentenstadt, es leben auch viele Senioren hier, oftmals alleine. Hinzu kommen noch Menschen, die nach einer Partnerschaft oder einer Scheidung ein Singleleben führen wollen. 43 Prozent der Wiener lebt damit unter dem Strich alleine, laut der Fachgruppe Wien der Immobilien- und Vermögenstreuhänder soll dieser Wert bis 2035 sogar bis auf 60 Prozent steigen.
Das Resultat dieser Entwicklung hat die Fachgruppe errechnet: Aktuell haben im Wiener Bestand nur 17 Prozent der Wohnungen eine für Singles optimale Größe. Der Mangel erstrecke sich dabei über alle Bereiche - und zwar sowohl bei Gemeinde- und Genossenschafts- als auch bei privaten Wohnungen. Hinzu kommt, dass ein Umbau im Bestand besonders für private Vermieter unrentabel scheint. Fachgruppenobmann Michael Pisecky fordert daher dringende Initiativen für kleinere Wohnungen: „Singlewohnungen sind in Wien sehr gefragt, extrem knapp und daher vergleichsweise teuer. Viele Singles müssen auf größere Wohnungen ausweichen, was aufgrund des Plus an Wohnfläche höhere Miete und Betriebskosten bedeutet.“
Im Bestand könne das nicht gestemmt werden, aufgrund zusätzlich benötigter Nebenräume können die Kosten durch einen Umbau nur in den seltensten Fällen refinanziert werden, ist sich Pisecky sicher: „Bei älteren Gebäuden ist es meist sehr kostenintensiv aus einer 100 m² Wohnung zwei Wohnungen mit zwei Küchen, zwei Bädern und zwei WC`s zu errichten. Steuerliche Anreize können dazu beitragen, dass mehr Vermieter diese Investitionen riskieren. Ist eine Wohnung kleiner als 30 m², dann fällt diese aus der Kategorie A hinaus und der Vermieter muss nach dem teuren Umbau sogar Mindereinnahmen in Kauf nehmen.“ Hinzu kommen noch behördliche Auflagen.
Angesetzt müsse daher beim Neubau werden, hier sollen die Wohnungen stärker auf den Bedarf ausgerichtet werden - auch wenn es mittlerweile bei vielen Bauträgern ein Umdenken gegeben habe und Wohnungen zwischen 45 und 65 m² errichtet werden. Aber: Immer noch werden etwa die letzten zwei Stockwerke als Luxuswohnungen mit großen Terrassen ausgeführt, Leerstände drohen. Pisecky: „Bereits jetzt müssen Vermieter bei großen Wohnungen die Mieten senken, um überhaupt einen Mieter zu finden. Es muss sich endlich durchsetzen, dass Singlewohnungen auch den Dachgiebel erreichen.“

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Goldbeck Rhomberg baut aus

26 Prozent Wachstum beim Jahresumsatz

von Charles Steiner

Das auf Industriebau spezialisierte Unternehmen Goldbeck Rhomberg baut aus - und zwar sowohl beim Umsatz als auch bei der Mitarbeiterzahl. Das lässt sich aus der aktuellen Jahresbilanz herauslesen, die heute Vormittag veröffentlicht wurde. Dieser zufolge habe sich beim Unternehmensumsatz ein Plus von 26 Prozent auf 169 Millionen Euro ergeben, die Mitarbeiter sind um rund 10 Prozent auf 133 angewachsen. Wesentlicher Wachstumsgrund des Joint Ventures der Nordrhein-Westfälischen Goldbeck und der Vorarlberger Rhomberg Bau war vor allem ein Bauboom in der österreichischen Logistikbranche, wie Goldbeck Rhomberg in einer Mitteilung anführt. Georg Vallaster, Geschäftsführer von Goldbeck Rhomberg: „Dank Aufträgen wie dem der Winkler-Gruppe, für die Goldbeck Rhomberg in Himberg ein Großprojekt realisiert, von Bischofberger Transporte, die dem Industriebauspezialisten die Errichtung ihrer Zentrale in Reuthe übertragen haben, oder von DLH über den Industrial Campus Vienna East konnte Goldbeck Rhomberg seinen Umsatz in Österreich sogar verdoppeln.“
Ebenso entpuppte sich die im vergangenen Geschäftsjahr gegründete Landesgesellschaft im Fürstentum Liechtenstein offenbar als Erfolg, wie Vallaster weiter ausführt. In den ersten 12 Monaten seit Bestehen konnten drei Objekte akquiriert und umgesetzt werden, womit das in der Schweiz konjunkturell schwierige Umfeld teilweise kompensiert worden sei. Generell geht Vallaster für das heurige Geschäftsjahr von einem weiteren Aufwärtstrend aus, die Auftragsbücher seien prall gefüllt.
In Wien ist der Betrieb bereits vor einem knappen Jahr in neue Räumlichkeiten im Vienna International Center gezogen, in St. Gallen ist der Umzug in einen im Investorenauftrag selbst errichteten Bürokomplex für Ende 2018 geplant.

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What´s Next: 2. Immobiliendialog

Podiumsdiskussion über nachhaltiges Bauen und Wohnen.

von Eva Palatin

Wie können wir in Zukunft verantwortungsbewusst Bauen und Wohnen? Das war die Metafrage der zweiten Ausgabe von „WhatsNext?“. In einer Podiumsdiskussion wurde mit Experten über Chancen und Herausforderungen zum Thema Nachhaltigkeit diskutiert. Den Bewohnern leistbaren Wohnraum zur Verfügung stellen und diesen so zu gestalten, dass sie sich wohl fühlen, ist dabei das große Ziel. Mehr dazu im Video.

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Generali Tower verkauft

Immobilie geht von Signa an Familienunternehmen

von Charles Steiner

Die Signa Prime Capital Market hat den Generali Tower im Stadtteil Kaisermühlen in Wien Donaustadt verkauft. Wie aus einer Unternehmensmitteilung hervorgeht, ist die Immobilie an ein österreichisches Familienunternehmen verkauft worden. Weder Kaufpreis noch Käufer wurden hierbei genannt.
Die Signa Prime Capital Market GmbH hat vor sechs Jahren eine zehnjährige Anleihe über 150 Millionen Euro begeben. Die Garantie für genannten Bond stamme indirekt oder direkt aus zahlreichen Core-Immobilien, etwa das Kaufhaus Tyrol, Kunstforum, Am Hof, Tuchlauben, Generali Tower, Graben 19.
Aus eben jenem Portfolio ist der Generali Tower nun verkauft worden, weswegen die Signa laut genannter Mitteilung neun Millionen Euro an die Anleihenzeichner rückführen müsse. Das ist der Allocated Bond Amount, der dem Tower zugeordnet ist.

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Loxone-Management zieht sich zurück

... und will Weltmarktführer werden

von Gerhard Rodler

Nach zehn Jahren des Geschäftsaufbaus ziehen sich die Gründer von Loxone, der Smart Home-Spezialist aus Oberösterreich, zurück. Für 100 Tage. In Klausur werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Das Ziel ist klar: die Weltmarktführerschaft für Real Smart Homes.
Die Gründer und Manager von Loxone, Martin Öller und Thomas Moser, ziehen sich über den Sommer ab 18. Juni für exakt 100 Tage aus dem operativen Geschäft zurück und entwickeln ihre Vision für Loxone weiter. Damit alles reibungslos klappt, ist in den letzten Monaten ein schlagkräftiges Managementteam aufgebaut worden. Rüdiger Keinberger, seit 2017 dritter CEO im Bunde, führt die Geschäfte eigenverantwortlich weiter.
Gegründet 2009 von Martin Öller und Thomas Moser, revolutionierte Loxone mit dem grünen Miniserver nicht nur nachhaltig die Smart Home Branche, sondern ist heute Vorreiter bei Smart Home Komplettlösungen. Mehr als 70.000 Smart Homes in mehr als 100 Ländern wurden bereits realisiert. Technische Spielereien stehen nicht im Fokus, sondern der Mensch.
Die Loxone Gruppe zählt 282 Mitarbeiter an 18 Standorten weltweit. In der Unternehmenszentrale im österreichischen Kollerschlag sind 90 Mitarbeiter beschäftigt. 2017 erzielte Loxone einen Umsatz von 57,5 Mio. Euro - und erreichte damit im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 32,5 Prozent. Insgesamt erreichte die Loxone Gruppe im Jahr 2017 einen Umsatz von 80 Millionen Euro. Für 2020 strebt das Unternehmen 200 Millionen Euro Jahresumsatz an, zudem greift Loxone nach der Weltmarktführerschaft für Real Smart Homes.

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Funkturm adé, stattdessen Luxus

Telegrafen Centrale wieder im Urzustand

von Charles Steiner

Der Funkturm ist GeschichteDer Funkturm ist Geschichte

Nach 54 Jahren ist der Wiener Funkturm auf der ehemaligen Telegrafen Centrale am Börseplatz Geschichte. Gestern Vormittag wurde der Stahlbetonbau, der 1964 von der österreichischen Post- und Telegraphenverwaltung auf den Prunkbau aufgesetzt worden war, umgeschnitten und vom Dach gehoben worden. Damit erstrahlt die Silhouette der Immobilie, in der derzeit von der Börseplatz 1 GmbH Luxusapartments entwickelt werden, wieder in ursprünglichem Glanz.
„Dem Eigentümerteam ist es nach langen Verhandlungen gelungen, das Interesse aller Parteien wie Bundesdenkmalamt oder der Stadt Wien unter einen Hut zu bringen, um diesen Schritt setzen zu dürfen“, sagt Investor Michael Albert, „viele haben sich über die Jahre hinweg an der komplizierten Interessenslage die Zähne ausgebissen, unserem Team ist es jedoch gelungen eine einvernehmliche und für alle Seiten akzeptable Lösung zu finden.“
Bis Mitte des kommenden Jahres entstehen auf einer Nutzfläche von rund 8.800 m² 39 Wohneinheiten mit bis zu 2.000 m² sowie Skyview-Penthouses, nach Fertigstellung werde ein Concierge die Bewohner bei allfälligen Wünschen und Fragen servicieren. Die teuerste Wohnung steht mit rund 40 Millionen Euro zum Verkauf.

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Stadtentwicklung ist ZIA zu träge

Verband fordert Beschleunigung und schlankere Prozesse

von Charles Steiner

Die bundesdeutsche Regierung hatte als Ziel ausgegeben, dass in den kommenden vier Jahren 1,5 Millionen Wohnungen errichtet werden soll. Für den Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) ist das allerdings aufgrund des derzeitigen Umfelds utopisch: Im Rahmen des gestrigen Tages der Immobilienwirtschaft formulierte der ZIA einen Forderungskatalog, der besonders schlankere Prozesse, schnellere Entscheidungen und mehr Effizienz beim Planen und Bauen beinhaltet, um Stadtentwicklungsprozesse zu beschleunigen.
Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, hat der ZIA einen Kommunalrat mit Oberbürgermeistern, Bürgermeistern, Landräten und Akteuren aus der Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung ins Leben gerufen, um in genanntem Gremium entsprechende Ansätze für mehr Effizienz bei der gemeinsamen Arbeit zu entwickeln. Vorsitzende des Kommunalrats ist die Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Eva Lohse. Sie kommentiert die derzeitige Lage in Deutschland so: „Die Situation in den angespannten Städten und Gemeinden Deutschlands wird nahezu täglich schwieriger. Hier müssen wir auch über Möglichkeiten wie etwa der Nachverdichtung und der Aufstockung reden. Gleichzeitig haben Regionen mit Bevölkerungsabwanderung mit infrastrukturellen Problemen zu kämpfen. Immobilienwirtschaft und Kommunalpolitik können diese Herausforderungen nur gemeinsam meistern. Der Austausch in diesem neuen Gremium ist dementsprechend zielführend für ein weiteres erfolgreiches Vorgehen.“ Andreas Mattner, Präsident des ZIA sagt: „Nach der Einführung des neuen Gebietstypen Urbanes Gebiet in der letzten Legislaturperiode ist es nun an der Zeit, die veralteten Anforderungen der TA Lärm zu novellieren“, sagt Mattner. Zudem müsse Stadtentwicklung ausgewogen funktionieren. „Es bringt nichts, wenn wir uns nur auf Wohnungen konzentrieren, während sich die Situation bei verfügbaren Flächen zum Arbeiten und Versorgen verschlimmert. Städte müssen ganzheitlich wachsen!“

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Rustler trotzt Ukraine-Krise

Neue Großaufträge an Bord geholt

von Gerhard Rodler

Die Rustler Gruppe zeigt besonders langen Atem: Die ukrainische Niederlassung der Rustler Gruppe ist seit rund 10 Jahren am Markt aktiv und hat sich dort zum kompetenten und gefragten Immobiliendienstleister entwickelt. Nationale und internationale Kunden beauftragen Rustler zwischenzeitig mit Leistungen im Bereich der Immobilienverwaltung, des technischen Facility Managements sowie des Baumanagements.
So hat Rustler Ukraine in den vergangenen Monaten erfolgreich einen Büroausbau mit Siemens Ukraine im Ausmaß von ca. 1.500 m² sowie Umarbeiten an einem der größten Business Center in Kiev, das ASTARTA, umgesetzt. Anfang dieses Jahres schloss Rustler Ukraine einen Vertrag für die Betreuung eines großen Logistik-Parks in Kiev ab. Diese Großaufträge bestätigen, begleitet von zahlreichen Auszeichnungen, den erfolgreichen und expansiven Weg des Unternehmens, welches mit über 70 Mitarbeiter an den Standorten in Kiew, Charkow, Odessa, Nikolaev und Zaporoshe als Immobiliendienstleister aktiv ist.

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GIEAG mit Umsatzsprung

77 Prozent Plus auf 22,8 Millionen Euro

von Charles Steiner

Mit einem Umsatzplus von 77 Prozent auf 22,8 Millionen Euro und einem gewachsenen Bestandsportfolio schließt die GIEAG Immobilien AG ihr vergangenes Geschäftsjahr ab. Das geht aus den aktuellen Bilanzzahlen der familiengeführten Münchner Immo-Aktiengesellschaft hervor. Ebenso konnten auch die Mieteinnahmen bei Wohn- und Gewerbeimmobilien deutlich erhöht werden, sie wuchsen von 7,7 Millionen Euro auf 12,8 Millionen Euro. Die Einnahmen aus Immobilienverkäufen summierten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 6,7 Millionen Euro nach knapp 5 Millionen Euro in 2016.
Laut GIEAG verringerte sich der Konzern-Jahresfehlbetrag im Vorjahr auf 1,4 Millionen Euro von 2,4 Millionen Euro im Jahr zuvor.
Die GIEAG verfügte zum Jahresende 2017 über liquide Mittel von 12,1 Millionen Euro nach 10,0 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Das Eigenkapital summierte sich zum Bilanzstichtag auf 37,0 Millionen Euro nach 40,0 Millionen Euro Ende 2016. Durch erfolgreiche Projektentwicklungen und Zukäufe von Bestandsimmobilien haben sich das Anlagevermögen und die Bilanzsumme deutlich erhöht. Die Bilanzsumme belief sich Ende 2017 auf 243,1 Millionen Euro nach 185,6 Millionen Euro zum Jahresende 2016. Die Gesellschaft erwartet für 2018 einen deutlich positiven Konzernjahresüberschuss und eine weitere Umsatzsteigerung.

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ATP wertvollste Architekturmarke

4. Mal in Folge den Real Estate Brand Award

von Stefan Posch

ATP architekten ingenieure wurde zum vierten Mal in Folge beim Real Estate Brand Award als wertvollste Architekturmarke Österreichs ausgezeichnet. In Deutschland schaffte es ATP auf die ersten 10 Plätzen. Von Immobilienexperten hoch bewertet wurde die „Integrative Schnittstellenkompetenz“ sowie die Expertise in den Kategorien „Digitalisierung“ und „wirtschaftliche Umsetzbarkeit“.
„ATP ist Pionier der Integralen Planung, mit 40 Jahren Erfahrung. Dafür sind wir bekannt“, so Horst Reiner, Geschäftsführer ATP architekten ingenieure, Wien. „Mit unserer fachübergreifenden Planungskultur können wir bereits heute - zum Nutzen unserer Bauherren, Partner und unserer gebauten Umwelt - die Vorteile der Digitalisierung mit BIM optimal einsetzen.“

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Baustart für Bildungscampus Nordbahnhof

Spatenstich für Kindergarten, Volksschule und NMS

von Charles Steiner

Am ehemaligen Nordbahnhofgelände in Wien-Leopoldstadt entsteht bis zum Schulstart 2020 ein Bildungscampus, der sowohl einen Kindergarten, eine ganztägige Volksschule sowie eine NMS und zwei Klassen für Sonderpädagogik enthalten wird. Gestern erfolgte der Spatenstich für die Immobilie, die im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (PPP) von einer Bietergemeinschaft um die RBI Leasing, Granit und Siemens entwickelt wird, die sowohl Finanzierung, Entwicklung und Gebäudemanagement abwickeln wird. Und zwar nach folgendem Modell: Während RBI Leasing für die Koordination und Abwicklung der Finanzierung zuständig ist, kümmert sich die Bauunternehmung Granit um die termingerechte Errichtung des Bildungscampus Nordbahnhof. Ab 2020 übernimmt Siemens für 25 Jahre das Gebäudemanagement des Bildungscampus und ist in dieser Funktion für den laufenden technischen Betrieb und die Wartung des Gebäudes zuständig.

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Hier lohnt sich die Ferienhausvermietung

Österreich hinter Spanien auf Platz 2

von Stefan Posch

Geld verdienen in der schönsten Zeit des Jahres, der Urlaubszeit. Doch welcher Ferienort im Ausland ist für den Kauf einer solchen mit anschließender Vermietung an Urlaubsgäste besonders geeignet? Der Online-Ferienhausvermieter FeWo-direkt hat die Orte in Europa mit dem höchsten Nachfrageanstieg auf dem Portal sowie die dort gezahlten Durchschnittspreise seiner Reisekunden ermittelt.
Wer seit 2015 im Ausland sein Urlaubshäuschen erworben hat, der zahlte dafür laut der FeWo-direkt „Marktstudie private Ferienimmobilien 2018“ im Durchschnitt 276.500 Euro. Rund 20 Wochen im Jahr wird solch ein Feriendomizil an Touristen vermietet, an mehreren Wochen im Jahr verbringen die für die Studie befragten Besitzer selbst dort ihren Urlaub. Mit der Vermietung erzielen die Studienteilnehmer im Durchschnitt 13.900 Euro pro Jahr. Besonders die bei Deutschen beliebten Urlaubsreiseziele wie Spanien, Österreich und Italien zählten laut Analyse bisher zu den Top-10-Ländern für den Kauf von Ferienimmobilien und belegen dabei die ersten Ränge, gefolgt von den Niederlanden, Kroatien und Portugal. Spitzenreiter der Top-20-Europareisezielen von FeWo-direkt-Reisenden im Jahresvergleich 2016/2017 war das südholländische Noordwijkerhout mit einem prozentualen Nachfragezuwachs von 625 Prozent. Auf Platz zwei lag das kroatische Medulin. Speziell gefragt auf dem Ferienhausportal waren aber auch die Regionen Sardinien und die Lombardei, die sich über einen bis zu 325 Prozent höheren Zuspruch freuen konnten. Beliebt wie eh und je blieben die Balearen - vor allem die Buchten Cala Mendia und Cala Anguila auf Mallorca lockten 2017 noch mehr FeWo-direkt-Urlauber an ihre Strände.

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IFM sucht innovative Unternehmen

TU Wien mit erster Innovation Challenge

von Charles Steiner

Nicht nur PropTechs und Startups setzen sich mit dem Thema Digitalisierung und Innovationen auseinander, auch etablierte Unternehmen tun das. Somit richtet sich die 1. Innovation Challenge Real Estate im Rahmen des 11. IFM Congress der TU Wien an beide Gruppen gleichermaßen: Bis zum 12. Unternehmen können alle Interessierten ihre Lösungen und oder Produkte beim IFM der TU Wien unter innovation@ifm.tuwien.ac.at einreichen. Eine Jury, bestehend aus Wolfgang Gleissner (Bundesimmobiliengesellschaft), Thomas Malloth, (Malloth & Partner Immobilien), Rudolf North (Wirtschaftskammer Wien), Alexander Redlein (TU Wien), wird den Gewinner küren, der für den 11. IFM Congress am 15. und 16. November 2018 an der TU Wien ein Bronze-Paket. Weitere Infos gibt es hier.

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Bellagio Shanghai eröffnet

Suning Real Estate mit neuem 5-Sterne-Hotel

von Stefan Posch

Bellagio ShanghaiBellagio Shanghai

Kürzlich fand die Eröfnungsfeier für das Bellagio Shanghai in China statt. Das 5-Sterne-Hotel, das unter dem Motto Bellagio Only geführt wird, wurde von Suning Real Estate - eine Tochtergesellschaft des chinesischen Handelsriesen Suning Holdings Group - und Diaoyutai MGM Hospitality, ein Joint Venture zwischen Diaoyutai State Guesthouse und MGM Resorts International errichtet. Es ist weltweit das zweite Bellagio-Hotel nach dem legendären Original in Las Vegas.
Mit dem Hotel wolle sich Suning als Wegbereiter etablieren, um internationale Nobelmarken und Premiumkonsum nach China zu holen, teilt der Konzern mit.

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Portfolio in Ostbayern verkauft

REA kauft 200 Wohneinheiten bei Straubing

von Stefan Posch

Die Feldkirchen 1 Invest & Verwaltungs GmbH, eine 50-Prozent Beteiligung der Real Estate & Asset Beteiligungs GmbH (REA), hat ein Immobilienportfolio bestehend aus 200 Wohneinheiten mit einer vermietbaren Fläche von ca. 20.300 m² im Speckgürtel von Straubing (Bayern) erworben. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt von aufschiebenden Bedingungen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Verkäufer des Portfolios ist laut der REA eine deutschlandweit tätige Immobiliengesellschaft.
Die Mitte der 1950er Jahre errichtete und in den letzten Jahren umfassend modernisierte Wohnanlage ist laut dem Käufer technisch und baulich auf dem aktuellen Stand. Mit rund 10 Prozent Leerstand birgt das Portfolio entsprechendes Potenzial - so bieten die möglichen Neuvermietungen sowohl Wertsteigerungsmöglichkeiten des Gesamtportfolios als auch eine Steigerung der Erträge aus der laufenden Bewirtschaftung. Zudem umfasst das Portfolio mit insgesamt 78.700 m² Grund noch viel unbebaute Fläche, die weiteres bauwirtschaftliches Potenzial hergibt.
Das Portfolio wird jährlich rund 1,2 Millionen Euro Nettokaltmieten und eine Rendite im mittleren einstelligen Prozentbereich erwirtschaften.

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Es gibt aber zu wenig Kleinwohnungen

Jeder 2. Wiener lebt alleine

von Charles Steiner

Fast je­der zwei­te Wie­ner lebt in ei­nem Ein­per­so­nen­haus­halt. Der Grund: Wien ist nicht nur ei­ne Stu­den­ten­stadt, es le­ben auch vie­le Se­nio­ren hier, oft­mals al­lei­ne. Hin­zu kom­men noch Men­schen, die nach ei­ner Part­ner­schaft oder ei­ner Schei­dung ein Sin­gle­le­ben füh­ren wol­len. 43 Pro­zent der Wie­ner lebt da­mit un­ter dem Strich al­lei­ne, laut der Fach­grup­pe Wien der Im­mo­bi­li­en- und Ver­mö­gens­treu­hän­der soll die­ser Wert bis 2035 so­gar bis auf 60 Pro­zent stei­gen.
Das Re­sul­tat die­ser Ent­wick­lung hat die Fach­grup­pe er­rech­net: Ak­tu­ell ha­ben im Wie­ner Be­stand nur 17 Pro­zent der Woh­nun­gen ei­ne für Sin­gles op­ti­ma­le Grö­ße. Der Man­gel er­stre­cke sich da­bei über al­le Be­rei­che - und zwar so­wohl bei Ge­mein­de- und Ge­nos­sen­schafts- als auch bei pri­va­ten Woh­nun­gen. Hin­zu kommt, dass ein Um­bau im Be­stand be­son­ders für pri­va­te Ver­mie­ter un­ren­ta­bel scheint. Fach­grup­pen­ob­mann Mi­cha­el Pis­ecky for­dert da­her drin­gen­de In­itia­ti­ven für klei­ne­re Woh­nun­gen: „Sin­gle­woh­nun­gen sind in Wien sehr ge­fragt, ex­trem knapp und da­her ver­gleichs­wei­se teu­er. Vie­le Sin­gles müs­sen auf grö­ße­re Woh­nun­gen aus­wei­chen, was auf­grund des Plus an Wohn­flä­che hö­he­re Mie­te und Be­triebs­kos­ten be­deu­tet.“
Im Be­stand kön­ne das nicht ge­stemmt wer­den, auf­grund zu­sätz­lich be­nö­tig­ter Ne­ben­räu­me kön­nen die Kos­ten durch ei­nen Um­bau nur in den sel­tens­ten Fäl­len re­fi­nan­ziert wer­den, ist sich Pis­ecky si­cher: „Bei äl­te­ren Ge­bäu­den ist es meist sehr kos­ten­in­ten­siv aus ei­ner 100 m² Woh­nung zwei Woh­nun­gen mit zwei Kü­chen, zwei Bä­dern und zwei WC`s zu er­rich­ten. Steu­er­li­che An­rei­ze kön­nen da­zu bei­tra­gen, dass mehr Ver­mie­ter die­se In­ves­ti­tio­nen ris­kie­ren. Ist ei­ne Woh­nung klei­ner als 30 m², dann fällt die­se aus der Ka­te­go­rie A hin­aus und der Ver­mie­ter muss nach dem teu­ren Um­bau so­gar Min­der­ein­nah­men in Kauf neh­men.“ Hin­zu kom­men noch be­hörd­li­che Auf­la­gen.
An­ge­setzt müs­se da­her beim Neu­bau wer­den, hier sol­len die Woh­nun­gen stär­ker auf den Be­darf aus­ge­rich­tet wer­den - auch wenn es mitt­ler­wei­le bei vie­len Bau­trä­gern ein Um­den­ken ge­ge­ben ha­be und Woh­nun­gen zwi­schen 45 und 65 m² er­rich­tet wer­den. Aber: Im­mer noch wer­den et­wa die letz­ten zwei Stock­wer­ke als Lu­xus­woh­nun­gen mit gro­ßen Ter­ras­sen aus­ge­führt, Leer­stän­de dro­hen. Pis­ecky: „Be­reits jetzt müs­sen Ver­mie­ter bei gro­ßen Woh­nun­gen die Mie­ten sen­ken, um über­haupt ei­nen Mie­ter zu fin­den. Es muss sich end­lich durch­set­zen, dass Sin­gle­woh­nun­gen auch den Dach­gie­bel er­rei­chen.“

26 Prozent Wachstum beim Jahresumsatz

Goldbeck Rhomberg baut aus

von Charles Steiner

Das auf In­dus­trie­bau spe­zia­li­sier­te Un­ter­neh­men Gold­beck Rhom­berg baut aus - und zwar so­wohl beim Um­satz als auch bei der Mit­ar­bei­ter­zahl. Das lässt sich aus der ak­tu­el­len Jah­res­bi­lanz her­aus­le­sen, die heu­te Vor­mit­tag ver­öf­fent­licht wur­de. Die­ser zu­fol­ge ha­be sich beim Un­ter­neh­mens­um­satz ein Plus von 26 Pro­zent auf 169 Mil­lio­nen Eu­ro er­ge­ben, die Mit­ar­bei­ter sind um rund 10 Pro­zent auf 133 an­ge­wach­sen. We­sent­li­cher Wachs­tums­grund des Joint Ven­tures der Nord­rhein-West­fä­li­schen Gold­beck und der Vor­arl­ber­ger Rhom­berg Bau war vor al­lem ein Bau­boom in der ös­ter­rei­chi­schen Lo­gis­tik­bran­che, wie Gold­beck Rhom­berg in ei­ner Mit­tei­lung an­führt. Ge­org Val­las­ter, Ge­schäfts­füh­rer von Gold­beck Rhom­berg: „Dank Auf­trä­gen wie dem der Wink­ler-Grup­pe, für die Gold­beck Rhom­berg in Him­berg ein Groß­pro­jekt rea­li­siert, von Bi­schof­ber­ger Trans­por­te, die dem In­dus­trie­bau­spe­zia­lis­ten die Er­rich­tung ih­rer Zen­tra­le in Reu­the über­tra­gen ha­ben, oder von DLH über den In­dus­tri­al Cam­pus Vi­en­na East konn­te Gold­beck Rhom­berg sei­nen Um­satz in Ös­ter­reich so­gar ver­dop­peln.“
Eben­so ent­pupp­te sich die im ver­gan­ge­nen Ge­schäfts­jahr ge­grün­de­te Lan­des­ge­sell­schaft im Fürs­ten­tum Liech­ten­stein of­fen­bar als Er­folg, wie Val­las­ter wei­ter aus­führt. In den ers­ten 12 Mo­na­ten seit Be­ste­hen konn­ten drei Ob­jek­te ak­qui­riert und um­ge­setzt wer­den, wo­mit das in der Schweiz kon­junk­tu­rell schwie­ri­ge Um­feld teil­wei­se kom­pen­siert wor­den sei. Ge­ne­rell geht Val­las­ter für das heu­ri­ge Ge­schäfts­jahr von ei­nem wei­te­ren Auf­wärts­trend aus, die Auf­trags­bü­cher sei­en prall ge­füllt.
In Wien ist der Be­trieb be­reits vor ei­nem knap­pen Jahr in neue Räum­lich­kei­ten im Vi­en­na In­ter­na­tio­nal Cen­ter ge­zo­gen, in St. Gal­len ist der Um­zug in ei­nen im In­ves­to­ren­auf­trag selbst er­rich­te­ten Bü­ro­kom­plex für En­de 2018 ge­plant.
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Podiumsdiskussion über nachhaltiges Bauen und Wohnen.

What´s Next: 2. Immobiliendialog

von Eva Palatin

Wie kön­nen wir in Zu­kunft ver­ant­wor­tungs­be­wusst Bau­en und Woh­nen? Das war die Me­tafra­ge der zwei­ten Aus­ga­be von „Whats­Next?“. In ei­ner Po­di­ums­dis­kus­si­on wur­de mit Ex­per­ten über Chan­cen und Her­aus­for­de­run­gen zum The­ma Nach­hal­tig­keit dis­ku­tiert. Den Be­woh­nern leist­ba­ren Wohn­raum zur Ver­fü­gung stel­len und die­sen so zu ge­stal­ten, dass sie sich wohl füh­len, ist da­bei das gro­ße Ziel. Mehr da­zu im Vi­deo.

Immobilie geht von Signa an Familienunternehmen

Generali Tower verkauft

von Charles Steiner

Die Si­gna Pri­me Ca­pi­tal Mar­ket hat den Ge­ne­ra­li Tower im Stadt­teil Kai­ser­müh­len in Wien Do­nau­stadt ver­kauft. Wie aus ei­ner Un­ter­neh­mens­mit­tei­lung her­vor­geht, ist die Im­mo­bi­lie an ein ös­ter­rei­chi­sches Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men ver­kauft wor­den. We­der Kauf­preis noch Käu­fer wur­den hier­bei ge­nannt.
Die Si­gna Pri­me Ca­pi­tal Mar­ket GmbH hat vor sechs Jah­ren ei­ne zehn­jäh­ri­ge An­lei­he über 150 Mil­lio­nen Eu­ro be­ge­ben. Die Ga­ran­tie für ge­nann­ten Bond stam­me in­di­rekt oder di­rekt aus zahl­rei­chen Co­re-Im­mo­bi­li­en, et­wa das Kauf­haus Ty­rol, Kunst­fo­rum, Am Hof, Tuch­lau­ben, Ge­ne­ra­li Tower, Gra­ben 19.
Aus eben je­nem Port­fo­lio ist der Ge­ne­ra­li Tower nun ver­kauft wor­den, wes­we­gen die Si­gna laut ge­nann­ter Mit­tei­lung neun Mil­lio­nen Eu­ro an die An­lei­hen­zeich­ner rück­füh­ren müs­se. Das ist der Al­lo­ca­ted Bond Amount, der dem Tower zu­ge­ord­net ist.
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... und will Weltmarktführer werden

Loxone-Management zieht sich zurück

von Gerhard Rodler

Nach zehn Jah­ren des Ge­schäfts­auf­baus zie­hen sich die Grün­der von Lo­xo­ne, der Smart Ho­me-Spe­zia­list aus Ober­ös­ter­reich, zu­rück. Für 100 Ta­ge. In Klau­sur wer­den die Wei­chen für die Zu­kunft ge­stellt. Das Ziel ist klar: die Welt­markt­füh­rer­schaft für Re­al Smart Ho­mes.
Die Grün­der und Ma­na­ger von Lo­xo­ne, Mar­tin Öl­ler und Tho­mas Mo­ser, zie­hen sich über den Som­mer ab 18. Ju­ni für ex­akt 100 Ta­ge aus dem ope­ra­ti­ven Ge­schäft zu­rück und ent­wi­ckeln ih­re Vi­si­on für Lo­xo­ne wei­ter. Da­mit al­les rei­bungs­los klappt, ist in den letz­ten Mo­na­ten ein schlag­kräf­ti­ges Ma­nage­ment­team auf­ge­baut wor­den. Rü­di­ger Kein­ber­ger, seit 2017 drit­ter CEO im Bun­de, führt die Ge­schäf­te ei­gen­ver­ant­wort­lich wei­ter.
Ge­grün­det 2009 von Mar­tin Öl­ler und Tho­mas Mo­ser, re­vo­lu­tio­nier­te Lo­xo­ne mit dem grü­nen Mi­ni­ser­ver nicht nur nach­hal­tig die Smart Ho­me Bran­che, son­dern ist heu­te Vor­rei­ter bei Smart Ho­me Kom­plett­lö­sun­gen. Mehr als 70.000 Smart Ho­mes in mehr als 100 Län­dern wur­den be­reits rea­li­siert. Tech­ni­sche Spie­le­rei­en ste­hen nicht im Fo­kus, son­dern der Mensch.
Die Lo­xo­ne Grup­pe zählt 282 Mit­ar­bei­ter an 18 Stand­or­ten welt­weit. In der Un­ter­neh­mens­zen­tra­le im ös­ter­rei­chi­schen Kol­ler­schlag sind 90 Mit­ar­bei­ter be­schäf­tigt. 2017 er­ziel­te Lo­xo­ne ei­nen Um­satz von 57,5 Mio. Eu­ro - und er­reich­te da­mit im Ver­gleich zum Vor­jahr ei­ne Stei­ge­rung um 32,5 Pro­zent. Ins­ge­samt er­reich­te die Lo­xo­ne Grup­pe im Jahr 2017 ei­nen Um­satz von 80 Mil­lio­nen Eu­ro. Für 2020 strebt das Un­ter­neh­men 200 Mil­lio­nen Eu­ro Jah­res­um­satz an, zu­dem greift Lo­xo­ne nach der Welt­markt­füh­rer­schaft für Re­al Smart Ho­mes.
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Telegrafen Centrale wieder im Urzustand

Funkturm adé, stattdessen Luxus

von Charles Steiner

Der Funkturm ist GeschichteDer Funkturm ist Geschichte
Nach 54 Jah­ren ist der Wie­ner Funk­turm auf der ehe­ma­li­gen Te­le­gra­fen Cen­tra­le am Bör­se­platz Ge­schich­te. Ges­tern Vor­mit­tag wur­de der Stahl­be­ton­bau, der 1964 von der ös­ter­rei­chi­schen Post- und Te­le­gra­phen­ver­wal­tung auf den Prunk­bau auf­ge­setzt wor­den war, um­ge­schnit­ten und vom Dach ge­ho­ben wor­den. Da­mit er­strahlt die Sil­hou­et­te der Im­mo­bi­lie, in der der­zeit von der Bör­se­platz 1 GmbH Lu­xusa­part­ments ent­wi­ckelt wer­den, wie­der in ur­sprüng­li­chem Glanz.
„Dem Ei­gen­tü­mer­team ist es nach lan­gen Ver­hand­lun­gen ge­lun­gen, das In­ter­es­se al­ler Par­tei­en wie Bun­des­denk­mal­amt oder der Stadt Wien un­ter ei­nen Hut zu brin­gen, um die­sen Schritt set­zen zu dür­fen“, sagt In­ves­tor Mi­cha­el Al­bert, „vie­le ha­ben sich über die Jah­re hin­weg an der kom­pli­zier­ten In­ter­es­sens­la­ge die Zäh­ne aus­ge­bis­sen, un­se­rem Team ist es je­doch ge­lun­gen ei­ne ein­ver­nehm­li­che und für al­le Sei­ten ak­zep­ta­ble Lö­sung zu fin­den.“
Bis Mit­te des kom­men­den Jah­res ent­ste­hen auf ei­ner Nutz­flä­che von rund 8.800 m² 39 Wohn­ein­hei­ten mit bis zu 2.000 m² so­wie Sky­view-Pent­hou­ses, nach Fer­tig­stel­lung wer­de ein Con­cier­ge die Be­woh­ner bei all­fäl­li­gen Wün­schen und Fra­gen ser­vicie­ren. Die teu­ers­te Woh­nung steht mit rund 40 Mil­lio­nen Eu­ro zum Ver­kauf.

Verband fordert Beschleunigung und schlankere Prozesse

Stadtentwicklung ist ZIA zu träge

von Charles Steiner

Die bun­des­deut­sche Re­gie­rung hat­te als Ziel aus­ge­ge­ben, dass in den kom­men­den vier Jah­ren 1,5 Mil­lio­nen Woh­nun­gen er­rich­tet wer­den soll. Für den Zen­tra­len Im­mo­bi­li­en Aus­schuss (ZIA) ist das al­ler­dings auf­grund des der­zei­ti­gen Um­felds uto­pisch: Im Rah­men des gest­ri­gen Ta­ges der Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft for­mu­lier­te der ZIA ei­nen For­de­rungs­ka­ta­log, der be­son­ders schlan­ke­re Pro­zes­se, schnel­le­re Ent­schei­dun­gen und mehr Ef­fi­zi­enz beim Pla­nen und Bau­en be­inhal­tet, um Stadt­ent­wick­lungs­pro­zes­se zu be­schleu­ni­gen.
Um die­ser For­de­rung Nach­druck zu ver­lei­hen, hat der ZIA ei­nen Kom­mu­nal­rat mit Ober­bür­ger­meis­tern, Bür­ger­meis­tern, Land­rä­ten und Ak­teu­ren aus der Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft und Stadt­ent­wick­lung ins Le­ben ge­ru­fen, um in ge­nann­tem Gre­mi­um ent­spre­chen­de An­sät­ze für mehr Ef­fi­zi­enz bei der ge­mein­sa­men Ar­beit zu ent­wi­ckeln. Vor­sit­zen­de des Kom­mu­nal­rats ist die Lud­wigs­ha­fe­ner Ober­bür­ger­meis­te­rin Eva Loh­se. Sie kom­men­tiert die der­zei­ti­ge La­ge in Deutsch­land so: „Die Si­tua­ti­on in den an­ge­spann­ten Städ­ten und Ge­mein­den Deutsch­lands wird na­he­zu täg­lich schwie­ri­ger. Hier müs­sen wir auch über Mög­lich­kei­ten wie et­wa der Nach­ver­dich­tung und der Auf­sto­ckung re­den. Gleich­zei­tig ha­ben Re­gio­nen mit Be­völ­ke­rungs­ab­wan­de­rung mit in­fra­struk­tu­rel­len Pro­ble­men zu kämp­fen. Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft und Kom­mu­nal­po­li­tik kön­nen die­se Her­aus­for­de­run­gen nur ge­mein­sam meis­tern. Der Aus­tausch in die­sem neu­en Gre­mi­um ist dem­ent­spre­chend ziel­füh­rend für ein wei­te­res er­folg­rei­ches Vor­ge­hen.“ An­dre­as Matt­ner, Prä­si­dent des ZIA sagt: „Nach der Ein­füh­rung des neu­en Ge­biet­s­ty­pen Ur­ba­nes Ge­biet in der letz­ten Le­gis­la­tur­pe­ri­ode ist es nun an der Zeit, die ver­al­te­ten An­for­de­run­gen der TA Lärm zu no­vel­lie­ren“, sagt Matt­ner. Zu­dem müs­se Stadt­ent­wick­lung aus­ge­wo­gen funk­tio­nie­ren. „Es bringt nichts, wenn wir uns nur auf Woh­nun­gen kon­zen­trie­ren, wäh­rend sich die Si­tua­ti­on bei ver­füg­ba­ren Flä­chen zum Ar­bei­ten und Ver­sor­gen ver­schlim­mert. Städ­te müs­sen ganz­heit­lich wach­sen!“
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Neue Großaufträge an Bord geholt

Rustler trotzt Ukraine-Krise

von Gerhard Rodler

Die Rust­ler Grup­pe zeigt be­son­ders lan­gen Atem: Die ukrai­ni­sche Nie­der­las­sung der Rust­ler Grup­pe ist seit rund 10 Jah­ren am Markt ak­tiv und hat sich dort zum kom­pe­ten­ten und ge­frag­ten Im­mo­bi­li­en­dienst­leis­ter ent­wi­ckelt. Na­tio­na­le und in­ter­na­tio­na­le Kun­den be­auf­tra­gen Rust­ler zwi­schen­zei­tig mit Leis­tun­gen im Be­reich der Im­mo­bi­li­en­ver­wal­tung, des tech­ni­schen Fa­ci­li­ty Ma­nage­ments so­wie des Bau­ma­nage­ments.
So hat Rust­ler Ukrai­ne in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten er­folg­reich ei­nen Bü­ro­aus­bau mit Sie­mens Ukrai­ne im Aus­maß von ca. 1.500 m² so­wie Um­ar­bei­ten an ei­nem der größ­ten Busi­ness Cen­ter in Kiev, das ASTAR­TA, um­ge­setzt. An­fang die­ses Jah­res schloss Rust­ler Ukrai­ne ei­nen Ver­trag für die Be­treu­ung ei­nes gro­ßen Lo­gis­tik-Parks in Kiev ab. Die­se Groß­auf­trä­ge be­stä­ti­gen, be­glei­tet von zahl­rei­chen Aus­zeich­nun­gen, den er­folg­rei­chen und ex­pan­si­ven Weg des Un­ter­neh­mens, wel­ches mit über 70 Mit­ar­bei­ter an den Stand­or­ten in Kiew, Char­kow, Odes­sa, Ni­ko­laev und Za­po­ro­s­he als Im­mo­bi­li­en­dienst­leis­ter ak­tiv ist.
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77 Prozent Plus auf 22,8 Millionen Euro

GIEAG mit Umsatzsprung

von Charles Steiner

Mit ei­nem Um­satz­plus von 77 Pro­zent auf 22,8 Mil­lio­nen Eu­ro und ei­nem ge­wach­se­nen Be­stand­sport­fo­lio schließt die GIE­AG Im­mo­bi­li­en AG ihr ver­gan­ge­nes Ge­schäfts­jahr ab. Das geht aus den ak­tu­el­len Bi­lanz­zah­len der fa­mi­li­en­geführ­ten Münch­ner Im­mo-Ak­ti­en­ge­sell­schaft her­vor. Eben­so konn­ten auch die Miet­ein­nah­men bei Wohn- und Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en deut­lich er­höht wer­den, sie wuch­sen von 7,7 Mil­lio­nen Eu­ro auf 12,8 Mil­lio­nen Eu­ro. Die Ein­nah­men aus Im­mo­bi­li­en­ver­käu­fen sum­mier­ten sich im ab­ge­lau­fe­nen Ge­schäfts­jahr auf 6,7 Mil­lio­nen Eu­ro nach knapp 5 Mil­lio­nen Eu­ro in 2016.
Laut GIE­AG ver­rin­ger­te sich der Kon­zern-Jah­res­fehl­be­trag im Vor­jahr auf 1,4 Mil­lio­nen Eu­ro von 2,4 Mil­lio­nen Eu­ro im Jahr zu­vor.
Die GIE­AG ver­füg­te zum Jah­res­en­de 2017 über li­qui­de Mit­tel von 12,1 Mil­lio­nen Eu­ro nach 10,0 Mil­lio­nen Eu­ro ein Jahr zu­vor. Das Ei­gen­ka­pi­tal sum­mier­te sich zum Bi­lanz­stich­tag auf 37,0 Mil­lio­nen Eu­ro nach 40,0 Mil­lio­nen Eu­ro En­de 2016. Durch er­folg­rei­che Pro­jekt­ent­wick­lun­gen und Zu­käu­fe von Be­stands­im­mo­bi­li­en ha­ben sich das An­la­ge­ver­mö­gen und die Bi­lanz­sum­me deut­lich er­höht. Die Bi­lanz­sum­me be­lief sich En­de 2017 auf 243,1 Mil­lio­nen Eu­ro nach 185,6 Mil­lio­nen Eu­ro zum Jah­res­en­de 2016. Die Ge­sell­schaft er­war­tet für 2018 ei­nen deut­lich po­si­ti­ven Kon­zern­jah­res­über­schuss und ei­ne wei­te­re Um­satz­stei­ge­rung.

4. Mal in Folge den Real Estate Brand Award

ATP wertvollste Architekturmarke

von Stefan Posch

ATP ar­chi­tek­ten in­ge­nieu­re wur­de zum vier­ten Mal in Fol­ge beim Re­al Es­ta­te Brand Award als wert­volls­te Ar­chi­tek­tur­mar­ke Ös­ter­reichs aus­ge­zeich­net. In Deutsch­land schaff­te es ATP auf die ers­ten 10 Plät­zen. Von Im­mo­bi­li­en­ex­per­ten hoch be­wer­tet wur­de die „In­te­gra­ti­ve Schnitt­stel­len­kom­pe­tenz“ so­wie die Ex­per­ti­se in den Ka­te­go­ri­en „Di­gi­ta­li­sie­rung“ und „wirt­schaft­li­che Um­setz­bar­keit“.
„ATP ist Pio­nier der In­te­gra­len Pla­nung, mit 40 Jah­ren Er­fah­rung. Da­für sind wir be­kannt“, so Horst Rei­ner, Ge­schäfts­füh­rer ATP ar­chi­tek­ten in­ge­nieu­re, Wien. „Mit un­se­rer fach­über­grei­fen­den Pla­nungs­kul­tur kön­nen wir be­reits heu­te - zum Nut­zen un­se­rer Bau­her­ren, Part­ner und un­se­rer ge­bau­ten Um­welt - die Vor­tei­le der Di­gi­ta­li­sie­rung mit BIM op­ti­mal ein­set­zen.“
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Spatenstich für Kindergarten, Volksschule und NMS

Baustart für Bildungscampus Nordbahnhof

von Charles Steiner

Am ehe­ma­li­gen Nord­bahn­hof­ge­län­de in Wien-Leo­pold­stadt ent­steht bis zum Schul­start 2020 ein Bil­dungs­cam­pus, der so­wohl ei­nen Kin­der­gar­ten, ei­ne ganz­tä­gi­ge Volks­schu­le so­wie ei­ne NMS und zwei Klas­sen für Son­der­päd­ago­gik ent­hal­ten wird. Ges­tern er­folg­te der Spa­ten­stich für die Im­mo­bi­lie, die im Rah­men ei­ner öf­fent­lich-pri­va­ten Part­ner­schaft (PPP) von ei­ner Bie­ter­ge­mein­schaft um die RBI Lea­sing, Gra­nit und Sie­mens ent­wi­ckelt wird, die so­wohl Fi­nan­zie­rung, Ent­wick­lung und Ge­bäu­de­ma­nage­ment ab­wi­ckeln wird. Und zwar nach fol­gen­dem Mo­dell: Wäh­rend RBI Lea­sing für die Ko­or­di­na­ti­on und Ab­wick­lung der Fi­nan­zie­rung zu­stän­dig ist, küm­mert sich die Bau­un­ter­neh­mung Gra­nit um die ter­min­ge­rech­te Er­rich­tung des Bil­dungs­cam­pus Nord­bahn­hof. Ab 2020 über­nimmt Sie­mens für 25 Jah­re das Ge­bäu­de­ma­nage­ment des Bil­dungs­cam­pus und ist in die­ser Funk­ti­on für den lau­fen­den tech­ni­schen Be­trieb und die War­tung des Ge­bäu­des zu­stän­dig.
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Österreich hinter Spanien auf Platz 2

Hier lohnt sich die Ferienhausvermietung

von Stefan Posch

Geld ver­die­nen in der schöns­ten Zeit des Jah­res, der Ur­laubs­zeit. Doch wel­cher Fe­ri­en­ort im Aus­land ist für den Kauf ei­ner sol­chen mit an­schlie­ßen­der Ver­mie­tung an Ur­laubs­gäs­te be­son­ders ge­eig­net? Der On­line-Fe­ri­en­haus­ver­mie­ter Fe­Wo-di­rekt hat die Or­te in Eu­ro­pa mit dem höchs­ten Nach­fra­ge­an­stieg auf dem Por­tal so­wie die dort ge­zahl­ten Durch­schnitts­prei­se sei­ner Rei­se­kun­den er­mit­telt.
Wer seit 2015 im Aus­land sein Ur­laubs­häus­chen er­wor­ben hat, der zahl­te da­für laut der Fe­Wo-di­rekt „Markt­stu­die pri­va­te Fe­ri­en­im­mo­bi­li­en 2018“ im Durch­schnitt 276.500 Eu­ro. Rund 20 Wo­chen im Jahr wird solch ein Fe­ri­en­do­mi­zil an Tou­ris­ten ver­mie­tet, an meh­re­ren Wo­chen im Jahr ver­brin­gen die für die Stu­die be­frag­ten Be­sit­zer selbst dort ih­ren Ur­laub. Mit der Ver­mie­tung er­zie­len die Stu­di­en­teil­neh­mer im Durch­schnitt 13.900 Eu­ro pro Jahr. Be­son­ders die bei Deut­schen be­lieb­ten Ur­laubs­rei­se­zie­le wie Spa­ni­en, Ös­ter­reich und Ita­li­en zähl­ten laut Ana­ly­se bis­her zu den Top-10-Län­dern für den Kauf von Fe­ri­en­im­mo­bi­li­en und be­le­gen da­bei die ers­ten Rän­ge, ge­folgt von den Nie­der­lan­den, Kroa­ti­en und Por­tu­gal. Spit­zen­rei­ter der Top-20-Eu­ro­pa­rei­se­zie­len von Fe­Wo-di­rekt-Rei­sen­den im Jah­res­ver­gleich 2016/2017 war das süd­hol­län­di­sche Noord­wi­jker­hout mit ei­nem pro­zen­tua­len Nach­fra­ge­zu­wachs von 625 Pro­zent. Auf Platz zwei lag das kroa­ti­sche Me­du­lin. Spe­zi­ell ge­fragt auf dem Fe­ri­en­hauspor­tal wa­ren aber auch die Re­gio­nen Sar­di­ni­en und die Lom­bar­dei, die sich über ei­nen bis zu 325 Pro­zent hö­he­ren Zu­spruch freu­en konn­ten. Be­liebt wie eh und je blie­ben die Ba­lea­ren - vor al­lem die Buch­ten Ca­la Men­dia und Ca­la An­gui­la auf Mal­lor­ca lock­ten 2017 noch mehr Fe­Wo-di­rekt-Ur­lau­ber an ih­re Strän­de.
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TU Wien mit erster Innovation Challenge

IFM sucht innovative Unternehmen

von Charles Steiner

Nicht nur PropTechs und Star­tups set­zen sich mit dem The­ma Di­gi­ta­li­sie­rung und In­no­va­tio­nen aus­ein­an­der, auch eta­blier­te Un­ter­neh­men tun das. So­mit rich­tet sich die 1. In­no­va­ti­on Chal­len­ge Re­al Es­ta­te im Rah­men des 11. IFM Con­gress der TU Wien an bei­de Grup­pen glei­cher­ma­ßen: Bis zum 12. Un­ter­neh­men kön­nen al­le In­ter­es­sier­ten ih­re Lö­sun­gen und oder Pro­duk­te beim IFM der TU Wien un­ter in­no­va­ti­on@ifm.tu­wi­en.ac.at ein­rei­chen. Ei­ne Ju­ry, be­ste­hend aus Wolf­gang Gleiss­ner (Bun­des­im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaft), Tho­mas Mal­loth, (Mal­loth & Part­ner Im­mo­bi­li­en), Ru­dolf North (Wirt­schafts­kam­mer Wien), Alex­an­der Red­lein (TU Wien), wird den Ge­win­ner kü­ren, der für den 11. IFM Con­gress am 15. und 16. No­vem­ber 2018 an der TU Wien ein Bron­ze-Pa­ket. Wei­te­re In­fos gibt es hier.
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Suning Real Estate mit neuem 5-Sterne-Hotel

Bellagio Shanghai eröffnet

von Stefan Posch

Bellagio ShanghaiBellagio Shanghai
Kürz­lich fand die Er­öf­nungs­fei­er für das Bel­lagio Shang­hai in Chi­na statt. Das 5-Ster­ne-Ho­tel, das un­ter dem Mot­to Bel­lagio On­ly ge­führt wird, wur­de von Su­ning Re­al Es­ta­te - ei­ne Toch­ter­ge­sell­schaft des chi­ne­si­schen Han­dels­rie­sen Su­ning Hol­dings Group - und Diaoyu­tai MGM Hos­pi­ta­li­ty, ein Joint Ven­ture zwi­schen Diaoyu­tai Sta­te Guest­house und MGM Re­sorts In­ter­na­tio­nal er­rich­tet. Es ist welt­weit das zwei­te Bel­lagio-Ho­tel nach dem le­gen­dä­ren Ori­gi­nal in Las Ve­gas.
Mit dem Ho­tel wol­le sich Su­ning als Weg­be­rei­ter eta­blie­ren, um in­ter­na­tio­na­le No­bel­mar­ken und Pre­mi­um­kon­sum nach Chi­na zu ho­len, teilt der Kon­zern mit.

REA kauft 200 Wohneinheiten bei Straubing

Portfolio in Ostbayern verkauft

von Stefan Posch

Die Feld­kir­chen 1 In­vest & Ver­wal­tungs GmbH, ei­ne 50-Pro­zent Be­tei­li­gung der Re­al Es­ta­te & As­set Be­tei­li­gungs GmbH (REA), hat ein Im­mo­bi­li­en­port­fo­lio be­ste­hend aus 200 Wohn­ein­hei­ten mit ei­ner ver­miet­ba­ren Flä­che von ca. 20.300 m² im Speck­gür­tel von Strau­bing (Bay­ern) er­wor­ben. Die Trans­ak­ti­on steht un­ter dem Vor­be­halt von auf­schie­ben­den Be­din­gun­gen. Über den Kauf­preis wur­de Still­schwei­gen ver­ein­bart. Ver­käu­fer des Port­fo­li­os ist laut der REA ei­ne deutsch­land­weit tä­ti­ge Im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaft.
Die Mit­te der 1950er Jah­re er­rich­te­te und in den letz­ten Jah­ren um­fas­send mo­der­ni­sier­te Wohn­an­la­ge ist laut dem Käu­fer tech­nisch und bau­lich auf dem ak­tu­el­len Stand. Mit rund 10 Pro­zent Leer­stand birgt das Port­fo­lio ent­spre­chen­des Po­ten­zi­al - so bie­ten die mög­li­chen Neu­ver­mie­tun­gen so­wohl Wert­stei­ge­rungs­mög­lich­kei­ten des Ge­samt­port­fo­li­os als auch ei­ne Stei­ge­rung der Er­trä­ge aus der lau­fen­den Be­wirt­schaf­tung. Zu­dem um­fasst das Port­fo­lio mit ins­ge­samt 78.700 m² Grund noch viel un­be­bau­te Flä­che, die wei­te­res bau­wirt­schaft­li­ches Po­ten­zi­al her­gibt.
Das Port­fo­lio wird jähr­lich rund 1,2 Mil­lio­nen Eu­ro Net­to­kalt­mie­ten und ei­ne Ren­di­te im mitt­le­ren ein­stel­li­gen Pro­zent­be­reich er­wirt­schaf­ten.
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Der Bahnhof der Tiermetropole ist für alle Größen ausgestattet.Der Bahnhof der Tiermetropole ist für alle Größen ausgestattet.

Tierisch Smart

Dis­neys Zoo­ma­nia prä­sen­tiert ein far­ben­fro­hes Meis­ter­werk der Stadt­pla­nung. Prä­di­kat: Nach­ah­mungs­wert. Lie­be Stadt­pla­ner und -in­nen, ich ha­be ei­ne Auf­ga­be für Sie. Die Stadt, die Sie ent­wer­fen sol­len, muss für fol­gen­de Ziel­grup­pen ge­eig­net sein: Die Ein­woh­ner sind zwi­schen we­ni­gen Zen­ti­me­tern und et­wa zwei Me­ter groß und wie­gen zwi­schen ein paar Gramm und ei­ni­gen Ton­nen. Die Wohl­fühl­tem­pe­ra­tur be­trägt, je nach Grup­pe, zwi­schen mi­nus 40 und plus 40 Grad Cel­si­us. Wie löst man ei­ne sol­che Auf­ga­be? Mit sehr viel Fan­ta­sie - wie die Ar­chi­tek­ten von Zoo­to­pia, der knud­de­lig-bun­ten Tier­me­tro­po­le aus dem Dis­ney­film "Zoo­ma­nia". Ei­ne Stadt, die de­fi­ni­tiv ei­nen ge­naue­ren Blick lohnt - denn nie zu­vor war ein Ani­ma­ti­ons­film so de­tail­reich Das Zen­trum der Stadt ist Sa­van­na Cen­tral - hier macht Haupt­fi­gur und Ha­sen­po­li­zis­tin Ju­dy Hopps das ers­te Mal Be­kannt­schaft mit dem Schmelz­tie­gel der Tier­welt. Rat­haus, Po­li­zei­zen­tra­le und Bahn­hof ord­nen sich um ei­nen zen­tra­len Brun­nen an, der das Was­ser­loch sym­bo­li­sie­ret, aus dem sich die Stadt ent­wi­ckelt hat. Rund­her­um be­fin­den sich Tund­ra­town, Sa­ha­ra Squa­re, das Rain­fo­rest District, Litt­le Ro­den­tia und Bun­ny Bor­rough - die ei­ne per­fekt durch­dach­te Smart-Ci­ty-Au­to­ma­tic speist: Im Rain­fo­rest District be­fin­den sich rie­si­ge künst­li­che Bäu­me. Sie pum­pen Fluss­was­ser durch ei­nen Bren­ner, der mit Dung be­heizt wird, nach oben in die Baum­kro­nen. Dort wird Was­ser­dampf und Was­ser durch ein Sprink­ler­sys­tem über den Be­zirk ver­teilt und ein Re­gen­wald­kli­ma er­zeugt. Mit der En­er­gie aus die­sem rie­si­gen Was­ser­kraft­werk wird die Trenn­wand zwi­schen Tund­ra­town, dem ark­ti­schen Be­zirk, und Sa­ha­ra Squa­re, der stadt­ei­ge­nen Wüs­te, be­trie­ben. In Tund­ra­town liegt ei­ne di­cke Schnee­schicht, die Be­woh­ner er­freu­en sich täg­lich - pünkt­lich um drei Uhr nach­mit­tags - an ei­nem Bliz­zard. Um das al­les zu be­werk­stel­li­gen, sind in die Trenn­mau­ern zu Sa­ha­ra Squa­re rie­si­ge Kühl­ag­gre­ga­te ein­ge­las­sen - de­ren hei­ße Ab­luft auf der an­de­ren Sei­te wie­der die Wüs­te be­heizt. Ein per­fekt ab­ge­stimm­tes Öko­sys­tem al­so. Wenn es doch in der Rea­li­tät nur auch so ein­fach wä­re.

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Ludwig Hoffman Quartier –
eine Verwandlung

Ber­li­ner Stadt­quar­tier­s­ent­wick­lung im Al­lein­gang - das ist nicht all­täg­lich. In­sti­tu­tio­nel­le In­ves­to­ren, staat­li­che För­de­run­gen so­wie Pro­jekt-Rie­sen wie BU­WOG und Co wür­de man nor­ma­ler­wei­se mit Me­ga-Wohn­bau­pro­jek­ten der deut­schen Haupt­stadt in Ver­bin­dung brin­gen. An­dre­as Dah­l­ke, ge­schäfts­füh­ren­der Ge­sell­schaf­ter und Kopf der SI­TUS GmbH Grund­stück + Pro­jekt, des Pro­jekt­ent­wick­lers, zeigt - zu­ge­ge­ben - auf ein­drucks­vol­le Art und Wei­se, dass es auch an­ders geht. Zur Aus­gangs­la­ge: Das Are­al, auf dem sich das Lud­wig Hoff­mann Quar­tier be­fin­det, liegt im "ho­hen Nor­den" von Ber­lin, im Stadt­teil Buch. Buch wur­de erst 1898 in die Ver­wal­tung der Me­tro­po­le ein­ge­glie­dert - mit dem er­klär­ten Ziel, die Rand­la­ge zur Ent­las­tung der städ­ti­schen Kli­ni­ken zu nut­zen. Zwi­schen 1909 und 1915 wur­de in der Fol­ge das da­mals größ­te eu­ro­päi­sche Kran­ken­haus­pro­jekt un­ter Stadt­bau­rat Lud­wig Hoff­mann in An­griff ge­nom­men. Die­ses war dann fast hun­dert Jah­re ei­ne wich­ti­ge Ver­sor­gungs­ein­heit für me­di­zi­ni­sche Leis­tun­gen. Die An­la­ge wur­de im Cha­rak­ter ei­ner Gar­ten­stadt ent­wi­ckelt, mit 33 neo­klas­si­zis­ti­schen Ge­bäu­den. Die An­ord­nung in Pa­vil­lons war da­mals ei­ne gän­gi­ge Lö­sung, um dem Keim­über­tritt zwi­schen den Sta­tio­nen ent­ge­gen­zu­wir­ken. Ein Um­stand der von Be­ginn an, bei der Ent­wick­lung von Um­nut­zungs­kon­zep­ten des denk­mal­ge­schütz­ten Are­als, sehr für Wohn­bau ge­spro­chen hat. Buch hat sich zu­dem ak­tu­ell zu ei­nem sehr auf­stre­ben­den Stadt­teil von Ber­lin ent­wi­ckelt. Nach ei­ner kur­zen schwie­ri­ge­ren Um­bruch­pha­se kurz nach der Wen­de, prä­sen­tiert sich Buch nun wie­der als in­ter­na­tio­nal be­deu­ten­der Ge­sund­heits- und For­schungs­stand­ort. Das He­li­os-Kli­ni­kum, der Bu­cher Bio­Tech Park, das Leib­nitz-In­sti­tut für Mo­le­ku­la­re Phar­ma­ko­lo­gie, das Max-Del­brück-Cen­trum so­wie ver­schie­de­ne For­schungs­ein­rich­tun­gen der Ber­li­ner Cha­rité füh­ren das Feld an. Par­al­lel zu der Viel­zahl an High-Tech-Ar­beits­plät­zen steigt na­tur­ge­mäß auch der Be­darf an ei­nem mo­der­nen Woh­nungs­an­ge­bot - das Er­for­der­nis ei­ner Lö­sung steht da­her be­reits län­ger im Raum. Zu­mal die Woh­nungs­prei­se im 20 Au­to­mi­nu­ten ent­fernt ge­le­ge­nen Hot­spot Prenz­lau­er Berg in den letz­ten Jah­ren na­he­zu ex­plo­diert sind. Das Pro­jekt An­dre­as Dah­l­ke wur­de auf das Lud­wig Hoff­mann Quar­tier auf­merk­sam, als er - be­reits als Mit­wir­ken­der an ei­ner Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lung - in Buch, in dem ver­gleich­ba­ren, aber we­sent­lich klei­ne­ren Pro­jekt "Lud­wig­park", zu tun hat­te. Dah­l­kes Back­ground lag näm­lich nicht von An­fang an im Im­mo­bi­li­en­be­reich - son­dern der Phi­lo­so­phie. Erst mit der Wie­der­ver­ei­ni­gung Deutsch­lands hat er sei­ne be­ruf­li­chen Ak­ti­vi­tä­ten in die Bran­che ge­lenkt. Mit ei­ni­gen Jah­ren Er­fah­rung und vom Are­al des ehe­ma­li­gen Kran­ken­hau­ses fas­zi­niert, ent­wi­ckel­te er für die brach lie­gen­den 28 Hekt­ar ein Nut­zungs­kon­zept, dass ne­ben Wohn­bau auch ei­nen Schwer­punkt auf so­zia­le In­fra­struk­tur und Quar­tier­s­ent­wick­lung legt. Das Kon­zept fand bei der Be­zirks­ver­wal­tung Pan­kow An­klang und wur­de schließ­lich frei­ge­ge­ben. 2012 konn­te er den Grund - nicht zu­letzt we­gen der stren­gen Auf­la­gen - re­la­tiv güns­tig von ei­nem Lie­gen­schafts­fonds des Lan­des er­wer­ben und mit sei­nen Ak­ti­vi­tä­ten im Rah­men der ei­gens ge­grün­de­ten Pro­jekt­ge­sell­schaft star­ten. Mitt­ler­wei­le wiegt das Vor­ha­ben be­reits an die 300 Mil­lio­nen Eu­ro In­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men. Bei Fer­tig­stel­lung 2020 wer­den über 280.000 Qua­drat­me­ter mit 900 Woh­nun­gen so­wie zwei Schu­len, drei Kin­der­gär­ten, ei­ner Sport­hal­le und wei­te­ren so­zia­len Ein­rich­tun­gen, wie ein Se­nio­ren­wohn­heim und be­treu­te Wohn­mög­lich­kei­ten für Men­schen mit be­son­de­ren Be­dürf­nis­sen, ent­wi­ckelt sein. Wie geht das? Am Be­ginn steht laut Dah­l­ke das Bren­nen für ei­ne Idee. Die Ent­wick­lung der kauf­män­ni­schen Lö­sung muss in der Fol­ge dar­auf zu­ge­schnit­ten wer­den. In Dah­l­kes Fall war das ein stren­ges aber ste­tig schritt­wei­ses Vor­ge­hen bei der Ent­wick­lung. Die ers­ten Wohn­ge­bäu­de wur­den ein­zeln als Roh­lin­ge an Bau­trä­ger ver­kauft, die nach den stren­gen Vor­ga­ben des Ge­samt­pro­jek­tes die Sub­stanz sa­nier­ten, im Rah­men der Denk­mahl­schutz-Auf­la­gen Woh­nun­gen ent­wi­ckel­te, und die­se dann ein­zeln ab­ver­kauf­ten. Mit den Er­lö­sen hat Dah­l­ke dann Ge­bäu­de für Ge­bäu­de in An­griff ge­nom­men und ins­be­son­de­re die schu­li­schen Ver­sor­gungs­ein­hei­ten quer­sub­ven­tio­niert. Ei­ne be­mer­kens­wer­te Zu­satz­in­fo ist in die­sem Zu­sam­men­hang, dass das Vor­ha­ben bis­lang auch ent­lang der Zeit­ach­se plan­mä­ßig rea­li­siert wer­den konn­te. 2012 war der al­ler­ers­te Spa­ten­stich. Über 500 Woh­nun­gen sind in der Zwi­schen­zeit fer­tig­ge­stellt und be­zo­gen wor­den und au­ßer­dem sind bis­lang kei­ne ver­zö­gern­den Fak­to­ren für das Pro­jek­ten­de 2020 er­kenn­bar. Dem Er­for­der­nis sämt­li­che Lei­tun­gen zu sa­nie­ren - von der Elek­trik bis zur ge­sam­ten Ver­roh­rung - und nicht zu­letzt auch dem, des Ein­brin­gens mo­der­ner Stan­dards ge­gen­über­ge­stellt, war ein wich­ti­ger wirt­schaft­li­cher Fak­tor, dass auch Neu­bau­ten am Grund­stück mög­lich ge­macht wur­den. Die Groß­zü­gig­keit der An­la­ge wird da­durch aber nicht be­ein­träch­tigt, das ge­sam­te Pro­jekt wird von den weit­läu­fig an­ge­leg­ten Gar­ten­an­la­gen do­mi­niert. Die Park­plät­ze der Be­woh­ner fin­den sich auch aus­schließ­lich am Ran­de des Ge­län­des, wo­bei für ei­ne ent­spre­chen­de An­lie­fe­rungs- und Ver­sor­gungs­struk­tur ge­sorgt ist. Das Teil­kon­zept für den Neu­bau­be­reich des Lud­wig Hoff­mann Quar­tiers be­zieht ver­schie­de­ne In­no­va­tio­nen für das "Woh­nen der Zu­kunft" ein. So fin­det bei­spiels­wei­se zur En­er­gie­ver­sor­gung nur mo­derns­te Tech­nik An­wen­dung. Nach sei­ner fast hun­dert­jäh­ri­gen Ver­gan­gen­heit im Diens­te der Ge­sund­heit hat das Lud­wig Hoff­mann Quar­tier nun zu ei­ner neu­en Be­stim­mung ge­fun­den, die sich ge­wis­ser­ma­ßen auch in den Dienst der All­ge­mein­heit stellt. Ein schö­nes Bei­spiel für die viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten in der Im­mo­bi­li­en­bran­che. [ci­te1] In­ter­viewWie kommt es, dass qua­si "ein Ein­zel­kämp­fer" zu so ei­nem gro­ßen Pro­jekt fin­det? An­dre­as Dah­l­ke: Mit Si­cher­heit lässt sich sa­gen, dass ich für die­ses Pro­jekt den idea­len Zeit­punkt er­wischt ha­be. Fünf Jah­re frü­her hät­ten sich nicht die nö­ti­gen Ver­mark­tungs­chan­cen im Um­feld als Aus­gangs­la­ge für so ein am­bi­tio­nier­tes Pro­jekt ge­zeigt, fünf Jah­re spä­ter hät­te be­stimmt ei­ne der gro­ßen und nam­haf­ten Pro­jekt­ge­sell­schaf­ten die Ent­wick­lungs­chan­ce für sich ge­won­nen.Wä­re das nur ein Nach­teil für Sie - oder auch ge­ne­rell ei­ner für das Quar­tier ge­we­sen? An­dre­as Dah­l­ke: Im Lud­wig Hoff­mann Quar­tier, kurz LHQ, wird das der­zeit viel zi­tier­te "leist­ba­re Woh­nen" groß­ge­schrie­ben. In dem Pro­jekt steckt au­ßer­dem kein Cent För­der­geld und den­noch wer­den zu­künf­tig über 1000 Schü­ler hier ih­re Bil­dung er­hal­ten. Die Er­rich­tung der Montes­so­ri-Ge­mein­schafts­schu­le und der Ge­bäu­de für die Evan­ge­li­sche Grund­schu­le Buch wur­de aus den Er­lö­sen des Ge­samt­pro­jek­tes ge­tra­gen. Das wä­re so be­stimmt nicht mög­lich ge­we­sen, wenn sämt­li­che Pro­jekt­stu­fen hart kal­ku­liert wä­ren - wie es in Rah­men von ren­di­te­ge­trie­be­ner Fonds und In­ves­tors Re­la­ti­ons üb­lich ist. Ich woll­te von An­fang zu­sätz­lich zu den Woh­nun­gen auch ei­ne So­zi­al­struk­tur schaf­fen.Das klingt fast nach Weih­nach­ten und ist wohl eher un­üb­lich in der Bran­che? An­dre­as Dah­l­ke: Ich bin Ge­schäfts­mann und lei­te ein Un­ter­neh­men, das auf Ge­winn aus­ge­rich­tet ist. Kei­ne von uns ar­bei­tet um­sonst. Aber ich bin da­von über­zeugt, dass man ge­leich­zei­tig zum pro­fit­ori­en­tie­ren Wirt­schaf­ten auch et­was für die All­ge­mein­heit tun kann, ja muss. Mit dem Lud­wig Hoff­mann Quar­tier ist es uns, mei­nen zehn Mit­ar­bei­tern und mir, ge­lun­gen, sehr un­ter­schied­li­chen Be­dürf­nis­sen ge­recht zu wer­den.Wei­te­re Vor­tei­le? An­dre­as Dah­l­ke: Das Nut­zungs­kon­zept mit der so­zia­len In­fra­struk­tur ist in der Um­ge­ben sehr gut an­ge­kom­men und wird un­ter­stützt. Nicht zu­letzt, weil wir früh­zei­tig al­le um­ge­ben­den Play­er in­for­miert und mit­ein­be­zo­gen ha­ben. Und auch die be­reits im LHQ an­säs­si­gen Be­woh­ner sind Feu­er und Flam­me für das Pro­jekt. Die Ge­mein­schaft fie­bert und lebt mit den Ent­wick­lun­gen des Pro­jek­tes mit, es men­schelt. Wir ma­chen dar­über hin­aus re­gel­mä­ßig Ver­an­stal­tun­gen um das Ge­mein­schafts­ge­fühl zu stär­ken. Zu­letzt der Kunst-Event #48 LHQ wo sich un­ter­schied­lichs­te Künst­ler mit Ver­gan­gen­heit, Ge­gen­wart und Zu­kunft des Are­als ein­drucks­voll aus­ein­an­der­ge­setzt und den Blick auf his­to­ri­sche An­la­gen "auf­ge­bro­chen" ha­ben. Wir be­trei­ben so­zu­sa­gen ak­ti­ves "Cam­pus­ma­nag­ment". Das gan­ze Pro­jekt stößt auf größ­ten Zu­spruch und der ist für die Um­set­zung von un­schätz­ba­ren Wert.Hat Ih­nen der Denk­mal­schutz Kopf­zer­bre­chen be­rei­tet? An­dre­as Dah­l­ke: Der Woh­nungs­kauf im Denk­mal­schutz hat steu­er­li­che Vor­tei­le. Die meis­ten Woh­nun­gen sind im Ei­gen­tum rea­li­siert und wer­den von den Be­sit­zern ver­mie­tet. Auf Grund der Steu­er­vor­tei­le ist es mög­lich, die Mie­ten ge­ring zu hal­ten, was für das Ge­samt­kon­zept maß­geb­lich ist. Der Miet­preis liegt durch­schnitt­lich bei € 10,50 pro Qua­drat­me­ter. Der Kauf­preis ist al­ler­dings auf Grund der Markt­ent­wick­lun­gen mitt­ler­wei­le von an­fangs € 2.900,- auf et­wa € 4.400,- ge­stie­gen. Wir könn­ten mitt­ler­wei­le je­de Woh­nung fünf­mal ver­kau­fen. Na­tür­lich ge­hen mit Denk­mal­schutz auch spe­zi­el­le Auf­wen­dun­gen ein­her. Aber ei­ner­seits wa­ren die Grund­ris­se der ur­sprüng­li­chen Sub­stanz gut für Wohn­bau ge­eig­net und an­de­rer­seits über­wie­gen die Vor­tei­le aus dem spe­zi­el­len Cha­rak­ter und dem da­durch mit­ge­form­ten Image.Apro­pos Image - Sie sel­ber sind Bu­cher ge­wor­den und ste­hen au­then­tisch hin­ter dem Stadt­teil. Es heißt, Sie ha­ben ana­log da­zu das Pro­jekt und die Er­rich­tung gänz­lich der Stadt Ber­lin ver­schrie­ben. An­dre­as Dah­l­ke: Da­mit ist wohl die Aus­wahl der Ge­wer­ke ge­meint. Ab­ge­se­hen von der pol­ni­schen Fir­ma, die uns mit Fens­tern ver­sorgt, sind al­le un­se­re Lie­fe­ran­ten aus­schließ­lich aus der Re­gi­on. Dan­ke für das Ge­spräch. [ci­te2]

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