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Wiener Büroflächen werden knapp

Die Leerstände purzeln immer tiefer

von Charles Steiner

Die aktuellen Zahlen des Vienna Research Forum (VRF) für den Wiener Büromarkt für das zweite Quartal wird deutlich: Neue und hochwertige Büroflächen werden langsam knapp, Mieter scheinen daher also sehr schnell zu reagieren. Dem entsprechend aktiv hat sich der Vermietungsmarkt im zweiten Quartal gezeigt. 52.100 m² an Bürofläche sind vermietet worden - mit 86 Prozent fast das Doppelte als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und um ein Viertel mehr als im ersten Quartal.
Dass Büromieter deutlich schneller reagieren müssen als noch vor etwa 10 Jahren, zeigt sich auch daran, dass die Anzahl der Vorvermietungen mittlerweile 60 Prozent beträgt, der Rest auf Neuvermietungen. Auch der Leerstand zeugt von einem Mangel an Büroflächen: 4,7 Prozent hatte das VRF gemessen. Beste Beispiele: In den Inneren Bezirken sind mit einem Leerstand von 2,1 Prozent so gut wie keine Flächen mehr verfügbar, selbiges gilt auch für die Airport City mit 2,8 Prozent, weswegen auch der Office Park IV jetzt entwickelt wird. Im Gegenzug dafür scheint die Nachfrage im Norden mit einem Leerstand von 10,1 Prozent eher überschaubar.
Die größte Vermietung fand laut Vienna Research Forum mit rund 12.700 m² im Submarkt Erdberg - St. Marx (Osten) statt, allerdings sei das Ergebnis durch den Bau des Austro Control Towers, der bereits zu 80 Prozent vorvermietet ist, leicht verzerrt. Damit hatte dieser Submarkt rund 24 Prozent der Vermietungsleistung auf dem Wiener Büromarkt im 2. Quartal geschafft. Weitere größere Vermietungen wurden wiederum im Submarkt Erdberg - St. Marx (Osten) mit ca. 9.400 m² (Vorvermietung) bzw. mit rund 5.000 m² (Vorvermietung) im Submarkt Hauptbahnhof registriert. Insgesamt wurden im 2. Quartal 53 Vermietungen verzeichnet - das sind um fünf mehr als im Vorquartal und um eine weniger als im Q2 2017.
Nach VRF-Standard - also all jene Bürogebäude, die ab 1990 gebaut oder generalsaniert wurden und gewisse Kriterien erfüllen, umfasst der Gesamtbestand mehr als 5,8 Millionen m².

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Transparenter Immo-Markt

85 der 100 analysierten Märkte machen Fortschritte

von Charles Steiner

Transparenz wird für Immobilienmärkte immer wichtiger, belastbare Marktdaten werden sowohl von Investoren als auch von Mietern eingefordert. Je mehr Datenmaterial verfügbar ist, desto transparenter und nachvollziehbarer ist der Markt. JLL und LaSalle Investment Management haben das im Rahmen des zweijährlich erhobenen Globalen Immobilien Transparenzindex 2018 untersucht - und ist zum Schluss gekommen, dass in 85 von 100 untersuchten Märkten in den vergangenen zwei Jahren doch signifikante Fortschritte gemacht hatten. Auch Österreich, das zumindest als „transparenter Markt“ gilt.
Aber es ginge noch besser: Die Top 3 im Ranking bleiben Großbritannien, Australien und die USA. Einige der technologieversiertesten kontinentaleuropäischen Märkte festigen ihre Position auf der obersten Transparenzstufe. So notiert etwa die Niederlande mit den meisten Verbesserungen, Schweden wird erstmals auf der Stufe „sehr transparent“ gelistet. Deutschland auf Platz 8 wartet mit einem im Vergleich zu 2016 stabilen Scoringwert auf. Immerhin konnte sich Österreich da von Platz 24 auf Platz 22 verbessern und liegt mit einem Score von 2,2 gleichauf mit Südafrika und Polen. Auf 11 als „sehr transparent“ eingestufte Länder entfielen in den vergangenen fünf Jahren 75 Prozent des globalen Gewerbeimmobilien-Investitionsvolumens (2013-2017: knapp 3,4 Billionen US-Dollar).
Unter „Semi-transparent“ fallen viele der bevölkerungsreichsten Schwellenländer wie China, Indien, Indonesien, Brasilien, Russland, Mexiko, die Türkei und Thailand. Da bedürfte es weitere regulatorische Reformen, um die nächst höhere Stufe erreichen zu können. Aber: Laut JLL wäre es durch PropTechs möglich, die Markttransparenz der einzelnen Länder deutlich zu steigern, allerdings stehe der große Durchbruch noch aus. Die Immobilienbranche sieht sich, so die Analyse, mit strukturellen Veränderungen bei Datenerfassung und Business Intelligence bis hin zum Einsatz moderner Analytik und Algorithmen konfrontiert.
Hela Hinrichs, JLL EMEA Research: „Ohne transparente Strukturen und Prozesse können die Immobilienmärkte nicht effizient arbeiten. Transparenz ist notwendig, damit Regierungen und öffentliche Einrichtungen wirksam funktionieren können und sie bietet langfristige Vorteile für Kommunen und Umwelt.“
Der Index deckt 100 Märkte ab und basiert auf 186 Indikatoren, die in die Bereiche Marktperformance, Marktgrundlagen, Governance bei börsennotierten Investmentvehikeln, regulatorische und rechtliche Rahmenbedingungen, Transaktionsprozesse und ökologische Nachhaltigkeit unterteilt sind.

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Retail-Immos laufen unter Durchschnitt

FMZ und High-Streets top, EKZ fällt ab

von Charles Steiner

Der Investmentmarkt für deutsche Einzelhandelsimmobilien entwickelte sich im ersten Halbjahr unterdurchschnittlich, nur in den Big Seven hatte es deutliche Umsatzzuwächse gegeben. Das geht aus einem aktuellen Research von CBRE hervor. 4,3 Milliarden sind in deutsche Retailimmobilien investiert worden, das sind 28 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum aus dem Vorjahr und überdies acht Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt. Während das bundesweite Transaktionsvolumen hinter dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums zurück blieb, erhöhte sich das in den Top-7-Standorten gemessene Investmentvolumen gegenüber dem Vorjahr deutlich um 58 Prozent auf knapp 1,1 Milliarden Euro, was nicht zuletzt auf den Anstieg der Transaktionsvolumina von innerstädtischen Geschäftshäusern zurückzuführen ist. Somit prognostiziert CBRE für das Gesamtjahr ein Überschreiten der 10 Milliarden Euro-Marke.
In den ersten zwei Quartalen hat sich der Einzelhandelsmarkt auf vergleichbarem Niveau konsolidiert: Im ersten Quartal flossen 2,09 Milliarden Euro in Retail-Immos, im zweiten Quartal 2,25 Milliarden Euro. Als Spitzenreiter erwiesen sich dabei nach wie vor Fachmarktzentren (41 Prozent am Gesamtvolumen) und High-Street-Immobilien (38 Prozent), bei Einkaufszentren war ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen.
Jan Schönherr, Co-Head of Retail Investment bei CBRE: "Obwohl der deutsche Einzelhandelsinvestmentmarkt auch im zweiten Quartal des Jahres 2018 noch nicht an die Dynamik der vergangenen Jahre anknüpfen konnte, registrieren wir dennoch eine hohe Aktivität auf dem hiesigen Markt für Handelsimmobilien. Einzelhandelsimmobilien stehen bei Investoren nach wie vor hoch im Kurs und belegen zum Halbjahr mit 17 Prozent erneut den zweiten Platz der beliebtesten Anlageklassen auf dem deutschen Gewerbeimmobilieninvestmentmarkt Das mangelnde Angebot an Core-Immobilien sowie die aufwändigeren Verkaufsprozesse bei Objekten mit Wertsteigerungspotenzialen bremsen höhere Transaktionsvolumina aktuell aus."

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myhive - Wienerberg

Die Twin Towers punkten als Bürogebäude.

von Eva Palatin

Die Wiener Twin Towers werden für Mieter immer beliebter. Ein Grund dafür ist sicher der Service, der durch das myhive Konzept geboten wird. Wir waren mit der Community Managerin unterwegs und besuchten eines der organisierten Events, die zeigen, wie sich Mieter untereinander vernetzen können.

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Union Investment verkauft in Finnland

Büroimmobilie in Helsinki an Assetmanager

von Charles Steiner

Union Investment hat eine Büroimmobilie mit einer Mietfläche von rund 9.100 m² in der finnischen Hauptstadt Helsinki verkauft. Käufer des vollständig an die Skanska vermieteten Objekts ist die Corum Asset Management, die damit ihr Engagement in Finnland weiter verstärkt. Ein Kaufpreis für die vom Immo-Konzern Skanska 2012 entwickelte Immobilie wurde nicht genannt. Union Investment hatte das Bürogebäude vor fünf Jahren im Rahmen eines Sale and lease Back-Verfahrens von Skanska gekauft, sie wurde seitdem im Bestand des Offenen institutionellen Publikumsfonds UniInstitutional European Real Estate gehalten.
Die Union Investment kehrt mit dem jetzigen Verkauf Finnland keineswegs den Rücken. Im Gegenteil - in einer Pressemitteilung bekräftigte die Union Investment, weiterhin in Finnland sowie dem skandinavischen Raum zukaufen zu wollen. Im Raum Helsinki hält der Hamburger Immobilien-Investment Manager in drei unterschiedlichen Immobilienfonds sieben Gewerbeimmobilien im Gesamtwert von rund 320 Millionen Euro. Dieses Portfolio soll kurzfristig ausgebaut werden. Zuletzt war Union Investment im Raum Stockholm aktiv. Allein seit Februar 2017 wurden die beiden Büroimmobilien U6 und U7 mit jeweils rund 18.000 m² Mietfläche sowie das rund 6.000 m² große Bürogebäude „Hub“ im Zentrum von Stockholm erworben.

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Hotel in Magdeburg verkauft

243 Zimmer gehen an privaten Investor

von Charles Steiner

Das H+ Hotel Magdeburg mit 243 Zimmern ist verkauft worden. Das gab die mit der Vermittlung betrauten Christie & Co via Mitteilung bekannt. Das derzeit von H-Hotels unter der Marke H+ geführte 4-Sterne-Hotel mit 243 Zimmern wurde im Rahmen eines strukturierten Verkaufsprozesses veräußert. Den Zuschlag bekam der Maintaler Hotelier Ido Michel. Der neue Eigentümer wird das Hotel künftig selbst unter der eigenen Marke „Michel Hotels“ betreiben. „Das Hotel bietet aufgrund des guten Standortes in Magdeburg, der Größe und Bekanntheit als Business- und Konferenzhotel, eine ideale Ergänzung zu meinem Portfolio. Ab kommendem Jahr wird es ein Teil der Michel Hotel Kette sein“, sagt der neue Besitzer Ido Michel.
Das Hotel bietet neben 243Zimmern, einem Restaurant und einem Wellnessbereich inklusive Schwimmbad auch ein hauseigenes Kongresszentrum mit acht Tagungsräumen sowie einen Festsaal.

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ÖGNI misst soziale Nachhaltigkeit

Drei Schwerpunkte fließen in Messung ein

von Charles Steiner

Wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit von Immobilien ist mittlerweile ein Must-Have für Entwickler und Investoren, doch ob die soziale Komponente in die Immobilie miteinfließt, das ist bis dato noch nicht oder nur unzureichend erhoben worden. Die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) hat im vergangenen Jahr mit einer Arbeitsgruppe mit Experten aus der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand sowie Vertreter der Stadtentwicklung (MA18) diesbezüglich Standards definiert, um soziale Nachhaltigkeit messbar zu machen.
Die Bewertungskriterien wurden in drei Schwerpunkte kategorisiert: Einerseits bedürfen moderne Gebäude ein hohes Maß an Flexibilität, um sich zukünftigen Entwicklungen von Technologie oder geänderten Lebensumständen anzupassen. Anderseits ist nur ein betriebenes Gebäude lebendig und somit sozial nachhaltig. Gerade kleine Wohneinheiten erhalten die Menschen nur dann psychisch gesund, wenn das Angebot an großzügigen, betreute Gemeinschaftsflächen besteht. Gemeinschaftsräume sind aber nur dann sinnvoll, wenn sie professionell betrieben werden. Der dritte Schwerpunkt umfasst die ganzheitliche Quartiersbetrachtung. Moderne Entwicklungen bedingen einen ganzheitlichen Blick auf die Quartiere: Mobilität, Energieproduktion und -versorgung, Verbindung von Arbeit und Wohnen oder die Erfüllung von infrastrukturellen Anforderungen sind ohne die Einbeziehung von mehreren Gebäuden eines Quartiers weder zielführend noch wirtschaftlich. Beim Wohnbau gebe es, so die ÖGNI, aber noch Handlungsbedarf.
Andreas Köttl, der Präsident des ÖGNI sagt: „Menschen verbringen bis zu 80 Prozent ihrer Lebenszeit in Immobilien. Wir achten bereits seit langem darauf, dass diese Immobilien ökologisch wertvoll sind und Menschen gesund erhalten. Diese Sichtweise wollen wir nun um die psychische Gesundheit erweitern und dazu beitragen, dass sich Menschen in den Gebäuden, in denen sie wohnen und arbeiten, wohl fühlen. Soziale Nachhaltigkeit besteht nicht nur aus Soft-Facts, wir wollen Soziale Nachhaltigkeit messbar und damit umsetzbar machen.“

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Haustier bestimmt Urlaubsplanung

Jeder sechste Österreicher geht Kompromisse ein

von Charles Steiner

Hund, Katz und Co.: Die Österreicher lieben ihre Haustiere - und gehen für ihre vierbeinigen Freunde auch Kompromisse ein, wenn es um die Urlaubsplanung geht. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von immowelt.at hervor. Das Ergebnis: Rund jeder 6. möchte im Urlaub nicht auf sein Haustier verzichten (17 Prozent) und geht deshalb Kompromisse ein. Jedes 10. Frauchen und Herrchen wählt das Urlaubsziel danach aus, ob Hund oder Katze mitfahren können. Deshalb verzichten die Haustierbesitzer oft auf Traumziele und buchen nur dort eine Unterkunft, wo Tiere willkommen sind. 7 Prozent gehen noch weiter: Sie verzichten komplett auf den Urlaub, wenn das Haustier nicht mitreisen kann. Sie wollen unter keinen Umständen alleine verreisen oder das Tier gar einer Urlaubsvertretung überlassen. Und wenn sie ihr Haustier anvertrauen, dann zu 64 Prozent aus dem Familien- und Freundeskreis, erst deutlich weit dahinter kommen Nachbarn mit 14 Prozent. Tierpensionen oder Ähnliches sind kaum gefragt: Nur fünf Prozent würden fremde Dienstleister an ihre vierbeinigen Freunde lassen.

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Karriere zum Tag: Neu bei internetstores

Frank Aldorf neuer strategischer Berater

von Charles Steiner

Frank AldorfFrank Aldorf

Neuzugang bei den zur Signa Sports Group gehörenden internetstores: Seit Anfang dieses Monats ist Frank Aldorf neuer strategischer Berater. Er unterstützt dabei die Geschäftsführung beim nachhaltigen Ausbau des stetig wachsenden internationalen Marken- und Produktportfolios.
Frank Aldorf war zuletzt als Chief Brand Officer bei der Canyon Bicycles GmbH tätig und hat dort unter anderem die Bereiche Brand, Marketing, Customer Experience und Globalisierung verantwortet und die Expansion des Unternehmens in die USA, Australien und Neuseeland vorangetrieben.
„Frank Aldorf hat uns fachlich und menschlich überzeugt“, so internetstores-CEO Christian Bubenheim. „Mit ihm gewinnen wir einen passionierten und erfahrenen Marketing-Experten. Wir wollen in diesem Bereich investieren, um die enormen Wachstumspotentiale in den relevanten Märkten und Kundensegmenten zu dominieren und die Kunden optimal zu bedienen.“

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Karriere zum Tag: Neu bei IMV

Claudia Pfeiffer neue Leiterin für Wohnungseigentum

von Charles Steiner

Claudia PfeifferClaudia Pfeiffer

Claudia Pfeiffer, bisher bei der IMV Immobilien Management GmbH im Bereich Verwaltung Wohnungseigentum tätig, ist jetzt zur Leiterin für Wohnungseigentum aufgestiegen. Pfeiffer ist bereits seit dem Jahr 2013 im Unternehmen tätig. Wolfgang Macho, Geschäftsführer der IMV, kommentiert: „Ich freue mich, dass sich Claudia Pfeiffer dieser neuen Aufgabe widmen wird. Sie ist eine erfahrene und kompetente Mitarbeiterin.“

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FMZ und High-Streets top, EKZ fällt ab

Retail-Immos laufen unter Durchschnitt

von Charles Steiner

Der In­vest­ment­markt für deut­sche Ein­zel­han­dels­im­mo­bi­li­en ent­wi­ckel­te sich im ers­ten Halb­jahr un­ter­durch­schnitt­lich, nur in den Big Se­ven hat­te es deut­li­che Um­satz­zu­wäch­se ge­ge­ben. Das geht aus ei­nem ak­tu­el­len Re­se­arch von CB­RE her­vor. 4,3 Mil­li­ar­den sind in deut­sche Re­tail­im­mo­bi­li­en in­ves­tiert wor­den, das sind 28 Pro­zent we­ni­ger als im Ver­gleichs­zeit­raum aus dem Vor­jahr und über­dies acht Pro­zent un­ter dem lang­jäh­ri­gen Durch­schnitt. Wäh­rend das bun­des­wei­te Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men hin­ter dem Er­geb­nis des Vor­jah­res­zeit­raums zu­rück blieb, er­höh­te sich das in den Top-7-Stand­or­ten ge­mes­se­ne In­vest­ment­vo­lu­men ge­gen­über dem Vor­jahr deut­lich um 58 Pro­zent auf knapp 1,1 Mil­li­ar­den Eu­ro, was nicht zu­letzt auf den An­stieg der Trans­ak­ti­ons­vo­lu­mi­na von in­ner­städ­ti­schen Ge­schäfts­häu­sern zu­rück­zu­füh­ren ist. So­mit pro­gnos­ti­ziert CB­RE für das Ge­samt­jahr ein Über­schrei­ten der 10 Mil­li­ar­den Eu­ro-Mar­ke.
In den ers­ten zwei Quar­ta­len hat sich der Ein­zel­han­dels­markt auf ver­gleich­ba­rem Ni­veau kon­so­li­diert: Im ers­ten Quar­tal flos­sen 2,09 Mil­li­ar­den Eu­ro in Re­tail-Im­mos, im zwei­ten Quar­tal 2,25 Mil­li­ar­den Eu­ro. Als Spit­zen­rei­ter er­wie­sen sich da­bei nach wie vor Fach­markt­zen­tren (41 Pro­zent am Ge­samt­vo­lu­men) und High-Street-Im­mo­bi­li­en (38 Pro­zent), bei Ein­kaufs­zen­tren war ein deut­li­cher Rück­gang zu ver­zeich­nen.
Jan Schön­herr, Co-Head of Re­tail In­vest­ment bei CB­RE: "Ob­wohl der deut­sche Ein­zel­han­dels­in­vest­ment­markt auch im zwei­ten Quar­tal des Jah­res 2018 noch nicht an die Dy­na­mik der ver­gan­ge­nen Jah­re an­knüp­fen konn­te, re­gis­trie­ren wir den­noch ei­ne ho­he Ak­ti­vi­tät auf dem hie­si­gen Markt für Han­dels­im­mo­bi­li­en. Ein­zel­han­dels­im­mo­bi­li­en ste­hen bei In­ves­to­ren nach wie vor hoch im Kurs und be­le­gen zum Halb­jahr mit 17 Pro­zent er­neut den zwei­ten Platz der be­lieb­tes­ten An­la­ge­klas­sen auf dem deut­schen Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en­in­vest­ment­markt Das man­geln­de An­ge­bot an Co­re-Im­mo­bi­li­en so­wie die auf­wän­di­ge­ren Ver­kaufs­pro­zes­se bei Ob­jek­ten mit Wert­stei­ge­rungs­po­ten­zia­len brem­sen hö­he­re Trans­ak­ti­ons­vo­lu­mi­na ak­tu­ell aus."

Die Twin Towers punkten als Bürogebäude.

myhive - Wienerberg

von Eva Palatin

Die Wie­ner Twin Towers wer­den für Mie­ter im­mer be­lieb­ter. Ein Grund da­für ist si­cher der Ser­vice, der durch das my­hi­ve Kon­zept ge­bo­ten wird. Wir wa­ren mit der Com­mu­ni­ty Ma­na­ge­rin un­ter­wegs und be­such­ten ei­nes der or­ga­ni­sier­ten Events, die zei­gen, wie sich Mie­ter un­ter­ein­an­der ver­net­zen kön­nen.
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Büroimmobilie in Helsinki an Assetmanager

Union Investment verkauft in Finnland

von Charles Steiner

Uni­on In­vest­ment hat ei­ne Bü­ro­im­mo­bi­lie mit ei­ner Miet­flä­che von rund 9.100 m² in der fin­ni­schen Haupt­stadt Hel­sin­ki ver­kauft. Käu­fer des voll­stän­dig an die Skans­ka ver­mie­te­ten Ob­jekts ist die Co­rum As­set Ma­nage­ment, die da­mit ihr En­ga­ge­ment in Finn­land wei­ter ver­stärkt. Ein Kauf­preis für die vom Im­mo-Kon­zern Skans­ka 2012 ent­wi­ckel­te Im­mo­bi­lie wur­de nicht ge­nannt. Uni­on In­vest­ment hat­te das Bü­ro­ge­bäu­de vor fünf Jah­ren im Rah­men ei­nes Sa­le and lea­se Back-Ver­fah­rens von Skans­ka ge­kauft, sie wur­de seit­dem im Be­stand des Of­fe­nen in­sti­tu­tio­nel­len Pu­bli­kums­fonds Un­i­In­sti­tu­tio­nal Eu­ro­pean Re­al Es­ta­te ge­hal­ten.
Die Uni­on In­vest­ment kehrt mit dem jet­zi­gen Ver­kauf Finn­land kei­nes­wegs den Rü­cken. Im Ge­gen­teil - in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung be­kräf­tig­te die Uni­on In­vest­ment, wei­ter­hin in Finn­land so­wie dem skan­di­na­vi­schen Raum zu­kau­fen zu wol­len. Im Raum Hel­sin­ki hält der Ham­bur­ger Im­mo­bi­li­en-In­vest­ment Ma­na­ger in drei un­ter­schied­li­chen Im­mo­bi­li­en­fonds sie­ben Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en im Ge­samt­wert von rund 320 Mil­lio­nen Eu­ro. Die­ses Port­fo­lio soll kurz­fris­tig aus­ge­baut wer­den. Zu­letzt war Uni­on In­vest­ment im Raum Stock­holm ak­tiv. Al­lein seit Fe­bru­ar 2017 wur­den die bei­den Bü­ro­im­mo­bi­li­en U6 und U7 mit je­weils rund 18.000 m² Miet­flä­che so­wie das rund 6.000 m² gro­ße Bü­ro­ge­bäu­de „Hub“ im Zen­trum von Stock­holm er­wor­ben.

243 Zimmer gehen an privaten Investor

Hotel in Magdeburg verkauft

von Charles Steiner

Das H+ Ho­tel Mag­de­burg mit 243 Zim­mern ist ver­kauft wor­den. Das gab die mit der Ver­mitt­lung be­trau­ten Chris­tie & Co via Mit­tei­lung be­kannt. Das der­zeit von H-Ho­tels un­ter der Mar­ke H+ ge­führ­te 4-Ster­ne-Ho­tel mit 243 Zim­mern wur­de im Rah­men ei­nes struk­tu­rier­ten Ver­kaufs­pro­zes­ses ver­äu­ßert. Den Zu­schlag be­kam der Main­ta­ler Ho­te­lier Ido Mi­chel. Der neue Ei­gen­tü­mer wird das Ho­tel künf­tig selbst un­ter der ei­ge­nen Mar­ke „Mi­chel Ho­tels“ be­trei­ben. „Das Ho­tel bie­tet auf­grund des gu­ten Stand­or­tes in Mag­de­burg, der Grö­ße und Be­kannt­heit als Busi­ness- und Kon­fe­renz­ho­tel, ei­ne idea­le Er­gän­zung zu mei­nem Port­fo­lio. Ab kom­men­dem Jahr wird es ein Teil der Mi­chel Ho­tel Ket­te sein“, sagt der neue Be­sit­zer Ido Mi­chel.
Das Ho­tel bie­tet ne­ben 243Zim­mern, ei­nem Re­stau­rant und ei­nem Well­ness­be­reich in­klu­si­ve Schwimm­bad auch ein haus­ei­ge­nes Kon­gress­zen­trum mit acht Ta­gungs­räu­men so­wie ei­nen Fest­saal.
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Drei Schwerpunkte fließen in Messung ein

ÖGNI misst soziale Nachhaltigkeit

von Charles Steiner

Wirt­schaft­li­che und öko­lo­gi­sche Nach­hal­tig­keit von Im­mo­bi­li­en ist mitt­ler­wei­le ein Must-Ha­ve für Ent­wick­ler und In­ves­to­ren, doch ob die so­zia­le Kom­po­nen­te in die Im­mo­bi­lie mit­ein­fließt, das ist bis da­to noch nicht oder nur un­zu­rei­chend er­ho­ben wor­den. Die Ös­ter­rei­chi­sche Ge­sell­schaft für Nach­hal­ti­ge Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft (ÖG­NI) hat im ver­gan­ge­nen Jahr mit ei­ner Ar­beits­grup­pe mit Ex­per­ten aus der Pri­vat­wirt­schaft und der öf­fent­li­chen Hand so­wie Ver­tre­ter der Stadt­ent­wick­lung (MA18) dies­be­züg­lich Stan­dards de­fi­niert, um so­zia­le Nach­hal­tig­keit mess­bar zu ma­chen.
Die Be­wer­tungs­kri­te­ri­en wur­den in drei Schwer­punk­te ka­te­go­ri­siert: Ei­ner­seits be­dür­fen mo­der­ne Ge­bäu­de ein ho­hes Maß an Fle­xi­bi­li­tät, um sich zu­künf­ti­gen Ent­wick­lun­gen von Tech­no­lo­gie oder ge­än­der­ten Le­bens­um­stän­den an­zu­pas­sen. An­der­seits ist nur ein be­trie­be­nes Ge­bäu­de le­ben­dig und so­mit so­zi­al nach­hal­tig. Ge­ra­de klei­ne Wohn­ein­hei­ten er­hal­ten die Men­schen nur dann psy­chisch ge­sund, wenn das An­ge­bot an groß­zü­gi­gen, be­treu­te Ge­mein­schafts­flä­chen be­steht. Ge­mein­schafts­räu­me sind aber nur dann sinn­voll, wenn sie pro­fes­sio­nell be­trie­ben wer­den. Der drit­te Schwer­punkt um­fasst die ganz­heit­li­che Quar­tiers­be­trach­tung. Mo­der­ne Ent­wick­lun­gen be­din­gen ei­nen ganz­heit­li­chen Blick auf die Quar­tie­re: Mo­bi­li­tät, En­er­gie­pro­duk­ti­on und -ver­sor­gung, Ver­bin­dung von Ar­beit und Woh­nen oder die Er­fül­lung von in­fra­struk­tu­rel­len An­for­de­run­gen sind oh­ne die Ein­be­zie­hung von meh­re­ren Ge­bäu­den ei­nes Quar­tiers we­der ziel­füh­rend noch wirt­schaft­lich. Beim Wohn­bau ge­be es, so die ÖG­NI, aber noch Hand­lungs­be­darf.
An­dre­as Köttl, der Prä­si­dent des ÖG­NI sagt: „Men­schen ver­brin­gen bis zu 80 Pro­zent ih­rer Le­bens­zeit in Im­mo­bi­li­en. Wir ach­ten be­reits seit lan­gem dar­auf, dass die­se Im­mo­bi­li­en öko­lo­gisch wert­voll sind und Men­schen ge­sund er­hal­ten. Die­se Sicht­wei­se wol­len wir nun um die psy­chi­sche Ge­sund­heit er­wei­tern und da­zu bei­tra­gen, dass sich Men­schen in den Ge­bäu­den, in de­nen sie woh­nen und ar­bei­ten, wohl füh­len. So­zia­le Nach­hal­tig­keit be­steht nicht nur aus Soft-Facts, wir wol­len So­zia­le Nach­hal­tig­keit mess­bar und da­mit um­setz­bar ma­chen.“
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Jeder sechste Österreicher geht Kompromisse ein

Haustier bestimmt Urlaubsplanung

von Charles Steiner

Hund, Katz und Co.: Die Ös­ter­rei­cher lie­ben ih­re Haus­tie­re - und ge­hen für ih­re vier­bei­ni­gen Freun­de auch Kom­pro­mis­se ein, wenn es um die Ur­laubs­pla­nung geht. Das geht aus ei­ner re­prä­sen­ta­ti­ven Um­fra­ge von im­mo­welt.at her­vor. Das Er­geb­nis: Rund je­der 6. möch­te im Ur­laub nicht auf sein Haus­tier ver­zich­ten (17 Pro­zent) und geht des­halb Kom­pro­mis­se ein. Je­des 10. Frau­chen und Herr­chen wählt das Ur­laubs­ziel da­nach aus, ob Hund oder Kat­ze mit­fah­ren kön­nen. Des­halb ver­zich­ten die Haus­tier­be­sit­zer oft auf Traum­zie­le und bu­chen nur dort ei­ne Un­ter­kunft, wo Tie­re will­kom­men sind. 7 Pro­zent ge­hen noch wei­ter: Sie ver­zich­ten kom­plett auf den Ur­laub, wenn das Haus­tier nicht mit­rei­sen kann. Sie wol­len un­ter kei­nen Um­stän­den al­lei­ne ver­rei­sen oder das Tier gar ei­ner Ur­laubs­ver­tre­tung über­las­sen. Und wenn sie ihr Haus­tier an­ver­trau­en, dann zu 64 Pro­zent aus dem Fa­mi­li­en- und Freun­des­kreis, erst deut­lich weit da­hin­ter kom­men Nach­barn mit 14 Pro­zent. Tier­pen­sio­nen oder Ähn­li­ches sind kaum ge­fragt: Nur fünf Pro­zent wür­den frem­de Dienst­leis­ter an ih­re vier­bei­ni­gen Freun­de las­sen.
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Frank Aldorf neuer strategischer Berater

Karriere zum Tag: Neu bei internetstores

von Charles Steiner

Frank AldorfFrank Aldorf
Neu­zu­gang bei den zur Si­gna Sports Group ge­hö­ren­den in­ter­nets­to­res: Seit An­fang die­ses Mo­nats ist Frank Al­dorf neu­er stra­te­gi­scher Be­ra­ter. Er un­ter­stützt da­bei die Ge­schäfts­füh­rung beim nach­hal­ti­gen Aus­bau des ste­tig wach­sen­den in­ter­na­tio­na­len Mar­ken- und Pro­dukt­port­fo­li­os.
Frank Al­dorf war zu­letzt als Chief Brand Of­fi­cer bei der Can­yon Bi­cy­cles GmbH tä­tig und hat dort un­ter an­de­rem die Be­rei­che Brand, Mar­ke­ting, Cust­o­m­er Ex­pe­ri­ence und Glo­ba­li­sie­rung ver­ant­wor­tet und die Ex­pan­si­on des Un­ter­neh­mens in die USA, Aus­tra­li­en und Neu­see­land vor­an­ge­trie­ben.
„Frank Al­dorf hat uns fach­lich und mensch­lich über­zeugt“, so in­ter­nets­to­res-CEO Chris­ti­an Bu­ben­heim. „Mit ihm ge­win­nen wir ei­nen pas­sio­nier­ten und er­fah­re­nen Mar­ke­ting-Ex­per­ten. Wir wol­len in die­sem Be­reich in­ves­tie­ren, um die enor­men Wachs­tums­po­ten­tia­le in den re­le­van­ten Märk­ten und Kun­den­seg­men­ten zu do­mi­nie­ren und die Kun­den op­ti­mal zu be­die­nen.“

Claudia Pfeiffer neue Leiterin für Wohnungseigentum

Karriere zum Tag: Neu bei IMV

von Charles Steiner

Claudia PfeifferClaudia Pfeiffer
Clau­dia Pfeif­fer, bis­her bei der IMV Im­mo­bi­li­en Ma­nage­ment GmbH im Be­reich Ver­wal­tung Woh­nungs­ei­gen­tum tä­tig, ist jetzt zur Lei­te­rin für Woh­nungs­ei­gen­tum auf­ge­stie­gen. Pfeif­fer ist be­reits seit dem Jahr 2013 im Un­ter­neh­men tä­tig. Wolf­gang Ma­cho, Ge­schäfts­füh­rer der IMV, kom­men­tiert: „Ich freue mich, dass sich Clau­dia Pfeif­fer die­ser neu­en Auf­ga­be wid­men wird. Sie ist ei­ne er­fah­re­ne und kom­pe­ten­te Mit­ar­bei­te­rin.“
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Vera Futter-Mehringer, HYPO NOE First FacilityVera Futter-Mehringer, HYPO NOE First Facility

Ethik als Verkaufsargument

Die HY­PO NOE First Fa­ci­li­ty ist als ers­tes FM-Un­ter­neh­men mit ei­ner Com­p­li­an­ce- und An­ti­kor­rup­ti­ons-Zer­ti­fi­zie­rung ver­se­hen wor­den. Ge­schäfts­füh­re­rin Ve­ra Fut­ter-Meh­rin­ger er­klärt die Be­weg­grün­de da­für. Im­mer wie­der kommt es vor, dass die Bau- oder FM-Bran­che in den Ruch von Kor­rup­ti­on ge­rückt wird. Auch wenn es in den meis­ten Fäl­len Vor­ur­tei­le sein mö­gen, für die HY­PO NOE First Fa­ci­li­ty war das ein Grund, sich zu Com­p­li­an­ce und An­ti­kor­rup­ti­on zer­ti­fi­zie­ren zu las­sen. Für Ve­ra Fut­ter-Meh­rin­ger ein be­wuss­ter Schritt: "Da wir als Ban­ken­toch­ter der HY­PO NOE ge­wis­se Stan­dard­vor­ga­ben zwin­gend er­fül­len müs­sen, war die Zer­ti­fi­zie­rung nur ei­ne lo­gi­sche Schluss­fol­ge­rung. Wir er­ach­ten die Com­p­li­an­ce-Zer­ti­fi­zie­rung auch als be­son­de­ren USP in ei­ner Bran­che, wo sol­che Stan­dards eben noch nicht Sta­te-of-the-art sind." Kor­rek­tes Ar­bei­ten Al­so sucht man be­wusst nach Kun­den, die ih­rer­seits ho­he Com­p­li­an­ce-Stan­dards ha­ben. Die Com­p­li­an­ce-Ma­nage­ment-Zer­ti­fi­zie­run­gen nach ISO 19600 und ONR 192050 so­wie die An­ti­kor­rup­ti­ons-Zer­ti­fi­zie­rung nach ISO 37001 sol­len die Stan­dards, die man er­füllt, le­dig­lich do­ku­men­tie­ren. Und da­mit will man auch de­zi­diert Kun­den an­spre­chen, die Wert auf kor­rek­te Auf­trags­er­fül­lung le­gen: "Zu un­se­rer an­ge­peil­ten Ziel­grup­pe ge­hö­ren Un­ter­neh­men, die ih­rer­seits be­richts­pflich­tig sind und da­her ho­he Com­p­li­an­ce-Richt­li­ni­en set­zen müs­sen. Ban­ken, Fonds, Ver­si­che­run­gen bzw. in­ter­na­tio­nal tä­ti­ge AGs oder Un­ter­neh­men in öf­fent­li­cher Ver­wal­tung", so Fut­ter-Meh­rin­ger. Sie fasst das so zu­sam­men: "In Wirk­lich­keit geht es bei die­sen Zer­ti­fi­ka­ten ein­fach nur um ei­ne kor­rek­te Ar­beits­wei­se, um ei­ne Grund­ein­stel­lung zu ethi­schem Han­deln", so Fut­ter-Meh­rin­ger. Stra­te­gi­sche Aus­rich­tung Aus Ethik ist ei­ne stra­te­gi­sche Aus­rich­tung ge­wor­den, die er­folg­ver­spre­chend ist. "Ge­ra­de bei Neu­kun­den ist Com­p­li­an­ce ein wich­ti­ges The­ma", so Fut­ter-Meh­rin­ger. Und vom Markt wird die HY­PO NOE First Fa­ci­li­ty - wie bö­se Zun­gen be­haup­ten - mit die­ser Stra­te­gie nicht ver­schwin­den.

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Der Bahnhof der Tiermetropole ist für alle Größen ausgestattet.Der Bahnhof der Tiermetropole ist für alle Größen ausgestattet.

Tierisch Smart

Dis­neys Zoo­ma­nia prä­sen­tiert ein far­ben­fro­hes Meis­ter­werk der Stadt­pla­nung. Prä­di­kat: Nach­ah­mungs­wert. Lie­be Stadt­pla­ner und -in­nen, ich ha­be ei­ne Auf­ga­be für Sie. Die Stadt, die Sie ent­wer­fen sol­len, muss für fol­gen­de Ziel­grup­pen ge­eig­net sein: Die Ein­woh­ner sind zwi­schen we­ni­gen Zen­ti­me­tern und et­wa zwei Me­ter groß und wie­gen zwi­schen ein paar Gramm und ei­ni­gen Ton­nen. Die Wohl­fühl­tem­pe­ra­tur be­trägt, je nach Grup­pe, zwi­schen mi­nus 40 und plus 40 Grad Cel­si­us. Wie löst man ei­ne sol­che Auf­ga­be? Mit sehr viel Fan­ta­sie - wie die Ar­chi­tek­ten von Zoo­to­pia, der knud­de­lig-bun­ten Tier­me­tro­po­le aus dem Dis­ney­film "Zoo­ma­nia". Ei­ne Stadt, die de­fi­ni­tiv ei­nen ge­naue­ren Blick lohnt - denn nie zu­vor war ein Ani­ma­ti­ons­film so de­tail­reich Das Zen­trum der Stadt ist Sa­van­na Cen­tral - hier macht Haupt­fi­gur und Ha­sen­po­li­zis­tin Ju­dy Hopps das ers­te Mal Be­kannt­schaft mit dem Schmelz­tie­gel der Tier­welt. Rat­haus, Po­li­zei­zen­tra­le und Bahn­hof ord­nen sich um ei­nen zen­tra­len Brun­nen an, der das Was­ser­loch sym­bo­li­sie­ret, aus dem sich die Stadt ent­wi­ckelt hat. Rund­her­um be­fin­den sich Tund­ra­town, Sa­ha­ra Squa­re, das Rain­fo­rest District, Litt­le Ro­den­tia und Bun­ny Bor­rough - die ei­ne per­fekt durch­dach­te Smart-Ci­ty-Au­to­ma­tic speist: Im Rain­fo­rest District be­fin­den sich rie­si­ge künst­li­che Bäu­me. Sie pum­pen Fluss­was­ser durch ei­nen Bren­ner, der mit Dung be­heizt wird, nach oben in die Baum­kro­nen. Dort wird Was­ser­dampf und Was­ser durch ein Sprink­ler­sys­tem über den Be­zirk ver­teilt und ein Re­gen­wald­kli­ma er­zeugt. Mit der En­er­gie aus die­sem rie­si­gen Was­ser­kraft­werk wird die Trenn­wand zwi­schen Tund­ra­town, dem ark­ti­schen Be­zirk, und Sa­ha­ra Squa­re, der stadt­ei­ge­nen Wüs­te, be­trie­ben. In Tund­ra­town liegt ei­ne di­cke Schnee­schicht, die Be­woh­ner er­freu­en sich täg­lich - pünkt­lich um drei Uhr nach­mit­tags - an ei­nem Bliz­zard. Um das al­les zu be­werk­stel­li­gen, sind in die Trenn­mau­ern zu Sa­ha­ra Squa­re rie­si­ge Kühl­ag­gre­ga­te ein­ge­las­sen - de­ren hei­ße Ab­luft auf der an­de­ren Sei­te wie­der die Wüs­te be­heizt. Ein per­fekt ab­ge­stimm­tes Öko­sys­tem al­so. Wenn es doch in der Rea­li­tät nur auch so ein­fach wä­re.

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