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Weiterhin gute globale Immo-Performance

Politische Unsicherheiten zum Trotz:

von Stefan Posch

Trotz politischer Unsicherheiten würden globale Immmobilien weiterhin eine gute Performance zeigen, so die Einschätzung von Timo Tschammler, CEO JLL Germany, im Vorfeld der Expo Real 2018. Die Eskalation der politischen Spannungen in London, Berlin, Moskau, Ankara, Washington, Teheran und überall dort, wo die Zukunft der Welt von politischen Entscheidungen und realer politischer Macht oder Ohnmacht abhängt, würde generell bei vielen Menschen für ein Gefühl von Unwägbarkeit und Unsicherheit sorgen. Damit einher gehe die gleichzeitige Gefahr globaler Handelskonflikte, die die Märkte weltweit belasten. Aber auch ein Ende der Staatschuldenkrise ist laut Tschammler nicht in Sicht.
Ungeachtet dieser Faktoren würden die globalen Immobilienmärkte weiterhin eine gute Performance zeigen, sowohl im Blick auf die Investment- als auch auf die Vermietungsmärkte. Die Investoren-Nachfrage bleibt laut Tschammerl robust, wobei eine zunehmende Anzahl von Akteuren ihre Kapital-Allokation im Immobilien-Sektor aufgrund seiner defensiven Qualitäten, den stabilen laufenden Erträgen und der relativen Performance im Vergleich zu anderen Asset-Klassen erhöht. Die sich verändernden demografischen und technologischen Entwicklungen würde das Interesse insbesondere im Logistiksektor und alternativen Sektoren steigern. Vor diesem Hintergrund geht JLL davon aus, dass die globalen Investitionen in Gewerbeimmobilien im Gesamtjahr 2018 mit rund 715 Milliarden US-Dollar in etwa auf dem Niveau des Vorjahres bleiben werden.
Alles in allem verspreche 2018 weltweit einmal mehr ein exzellentes Immobilien-Investmentjahr zu werden, so Tschammler. Bereits zur Jahresmitte sei das Vorjahresvolumen um 13 Prozent übertroffen worden und bilanziert bei 341 Milliarden US-Dollar. Deutschland rangiert dabei hinter den USA und Großbritannien mit einem Investment-Volumen von 29,3 Milliarden US-Dollar auf Position 3 des globalen Rankings, ein Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

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Warimpex begibt Anleihe

Frisches Geld für neue Immobilienprojekte

von Stefan Posch

Die Warimpex will ihre Neustrukturierung ihrer Finanzierung mit der erfolgreichen Platzierung einer siebenjährigen Anleihe abschließen. Es wurde eine neue Kontokorrentlinie über 5 Millionen Euro abgeschlossen und eine sieben Jahre laufende privatplatzierte Anleihe über 9 Milionen Euro begeben.
Die zusätzlichen Mittel sollen für neue Immobilienprojekte genutzt werden. „Nach dem Teilportfolioverkauf im letzten Jahr ist es unser erklärtes Ziel, wieder zu wachsen und den Immobilienbestand aufzubauen. Aus diesem Grund stehen nun die Fertigstellung laufender und die Entwicklung neuer Projekte sowie der Erwerb Cashflow bringender Assets mit Zukunftspotenzial ganz oben auf der Agenda. Durch die Stärkung unser Finanzierungsstruktur sind wir finanziell gut aufgestellt und können bei interessanten Investitionsmöglichkeiten rasch und flexibel agieren“, erklärt Warimpex-CFO Daniel Folian.

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Semmelweis-Pavillons werden versteigert

Versteigerungstermin im Jänner

von Stefan Posch

Laut der Tageszeitung Kurier hat das Bezirksgericht Döbling heute, Donnerstag, den Termin zur Zwangsversteigerung jener drei Gebäude der Semmelweis-Frauenklinik in Währing zur Versteigerung ausgeschrieben, in denen die private Amadeus-Musikschule untergebracht ist. Die Liegenschaften sollen am 31. Jänner 2019 unter den Hammer kommen. Ein Sachverständiger hat das Haus 3 auf 11,2 Millionen Euro geschätzt, der Wert der Pavillons 1 und 2 wird mit insgesamt 20,4 Millionen Euro beziffert, heißt es im Artikel weiter. 2012 hatte die Stadt die Gebäude um 14,2 Millionen Euro an die Amadeus Campus Eigentümergesellschaft verkauft. Diese kam in finanziellen Turbulenzen, welche der Grund für die geplante Versteigerung ist.
Dass der Termin ausgeschrieben ist, bedeutet laut dem Kurier allerdings nicht zwangsweise, dass auch es auch zur Versteigerung kommt. Die beteiligten Parteien können sich noch bis kurz vor der Versteigerung einigen.

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ECE baut Logistik weiter aus

Baustart für weitere Logistikzenten in Osnabrück und Ansbach

von Charles Steiner

Dem wachsenden Onlinehandel ist es geschuldet, dass sich die ECE verstärkt auch auf Logistikimmobilien konzentriert - und das vor allem an neuralgischen Verkehrspunkten. Jetzt gibt die ECE bekannt, dass sie am AirportPark FMO am Flughafen Münster/Osnabrück mit Hermes ein weiteres Logistikzentrum errichten werden. Gestern erfolgte der Spatenstich des als Warenverteilzentrum genutzten Objekts, es umfasst rund 9.000 m², in der täglich über 95.000 Sendungen verarbeitet werden sollen. Zudem werde es Büro- Technik- und Sozialflächen mit etwa 1.500 m² geben. Rund 42 Millionen Euro wird in die Logistikimmobilie investiert, bis 2020 soll es fertig sein. In Ansbach läuft ein weiteres, größeres Projekt: Dort entwickelt die ECE mit Hermes ein Logistikzentrum auf einem rund 186.000 m² großen Areal. Der Gebäudekomplex wird zwei Hallen mit einer Gesamtfläche von 76.000 m² umfassen, in denen die Lagerhaltung von Hermes Fulfilment und der zentrale Warenumschlag des Hermes Einrichtungs Service untergebracht sein werden. Hier werden 90 Millionen Euro investiert, der Baustart soll noch im Oktober beginnen.
Die ECE hat mit Hermes ein entsprechendes Großprojekt mit mehreren Logistikimmobilien laufen, bei der deutschlandweit bis 2020 neun Center errichtet werden sollen. Vier dieser Center sind bereits in Betrieb. Insgesamt werden von ECE und Hermes rund 600 Millionen Euro in dieses Projekt gesteckt.

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Heißer Hamburger Zinshausmarkt

Auch die hohen Preis schrecken Investoren nicht ab

von Charles Steiner

Der Hamburger Zinshausmarkt lässt sich durchaus als heiß bezeichnen: Die Nachfrage nach Wohnraum hat nicht nur zu einer Leerstandsquote von 0,6 Prozent geführt, sondern auch zu einer empfindlichen Preissteigerung. Innerhalb eines Jahres sind die Angebotsmieten um 4,1 Prozent auf 11,84 Euro/m² gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt der Marktreport „Wohn- und Geschäftshäuser“ für Hamburg. Für Zinshausanleger freilich hervorragende Bedingungen, die dadurch stark angestiegenen Kaufpreise für derlei Objekte schreckt sie nicht ab.
Im Gegenteil: Im Vorjahr wurden 439 Transaktionen mit einem Volumen von 1,6 Milliarden Euro gemessen, damit hat der durchschnittliche Kaufpreis 3,7 Millionen Euro betragen. Die massive Preissteigerung lässt sich am Quadratmeterpreis am deutlichsten ablesen: Lag dieser vor fünf Jahren bei 1,927 Euro/m², sind es jetzt 2.801 Euro/m². Oliver Ihrt, Leiter Wohn- und Geschäftshäuser bei Engel & Völkers Commercial Hamburg kommentiert: „Für Kapitalanleger versprechen die wohnungsmarktseitigen Entwicklungen sowie die stabilen sozioökonomischen Fundamentaldaten in der Elbmetropole eine hohe Anlagesicherheit, Liquidität sowie kontinuierliche Renditeerträge aus der Vermietung.“ Auch für dieses Jahr wird ein hohes Volumen prognostiziert: Engel & Völkers geht von einem Umsatzvolumen zwischen 1,5 Milliarden bis 1,7 Milliarden Euro aus.

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Immac entwickelt in Bückeburg

Pflegeheim mit 131 Pflegeplätzen bis 2020

von Charles Steiner

Die Immac baut ihr Healthcare-Portfolio - sprichwörtlich - aus. In Bückeburg soll jetzt bis 2020 ein Pflegeheim mit 131 Pflegeplätzen entstehen. Jetzt, ein Jahr, nachdem die Immac die Grundstücke des ehemaligen Krankenhauses in der niedersächsischen Stadt gekauft hat, gibt das Investmentunternehmen die Partner bekannt, mittels derer das Projekt umgesetzt bzw. betrieben werden soll. Dazu ist die Immac eine Kooperation mit kirchlichen, gemeinnützigen und privaten Trägern sowie der Akademie Überlingen als Schulbildungsträger eingegangen.
Neben 131 Pflegeplätzen besteht das Projekt aus etwa 40 Wohnungen, zudem soll das Schwesternwohnheim für den künftigen Schulbetrieb, in dem Pflegekräfte ausgebildet werden, modernisiert werden. Rund 25 Millionen Euro wird das Projekt, dessen Baustart im kommenden Frühjahr stattfinden soll, umfassen.
Das Pflegeheim wird für einen Immac-Fonds errichtet, die Wohnungen als Teileigentum an Enderwerber abverkauft. Als Betreiber wurde die Dorea Familie eingesetzt, die deutschlandweit über 50 Pflegebetriebe unterhält.

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Zinsland finanziert in Leoben

Zwei Projekte dafür rücküberwiesen

von Günther Schneider

Die Online-Finanzierungsplattform Zinsland hat jetzt im steirischen Leoben ein Projekt aus der Gründerzeit am Start: Mit dem Kremplhof konnte, so Zinsland, das nunmehr dritte Projekt in Österreich gefundet werden, insgesamt 600.000 Euro an Fundingsummen konnten für das 4,45 Millionen Euro schwere Projekt aufgestellt werden. Das Objekt wurde im Mai 2017 von der Avoris Immobilienentwicklungs GmbH im Zuge einer Erbschaftsabwicklung erworben und wird nach der laufenden Sanierung bis zum August 2020 verkauft, Zinsland verspricht dabei eine Verzinsung von 6,5 Prozent p.a. In Wien konnte dafür zurükgezahlt werden: Die Anleger des Projekts Burggasse in Wien - ebenfalls von Avoris - erhielten ihre Darlehen in Höhe von insgesamt 500.000 Euro zum 10. September 2018, laut Eigenangabe 40 Tage vor dem ursprünglich avisierten Stichtag, voll verzinst zurück überwiesen.
Auch das Projekt Mein Lorenz in Lübeck mit einem Fundingvolumen von 900.000 Euro, habe man den Investoren vor dem avisierten Stichtag mit der vollen Verzinsung über die vereinbarte Mindestlaufzeit von 12 Monaten zurückzahlen können.

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Living Garden - Rohbau fertig!

Vorzeigeprojekt im Seeparkquartier

von Markus Giefing

VI Engineers ist in Zusammenarbeit mit der Fair Finance im Seeparkquartier ein speziell für die Seestadt zugeschnittenes Vorzeigeprojekt gelungen. Im Rahmen der Dachgleiche konnten wir uns einen ersten Eindruck vom Projekt verschaffen. Neben 56 Wohnungen entsteht hier eine eigene Gewerbezeile mit Büros. Dank 1600m² Freiflächen, Urban Gardening Gemeinschaftsterasse und seiner Regenwassernutzung und Photovoltaikanlagen trägt dieses Projekt massgeblich zur zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung bei.

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Zürcher Büromarkt weist nach oben

Basel stabil, Bern leicht abgekühlt

von Charles Steiner

Der Büromarkt für Schweizer Metropolen könnte unterschiedlicher nicht sein. Die einen Städte wachsen, die anderen kühlen ab. Das aber dennoch auf einem hohen Niveau. Nach einem Durchhänger in den vergangenen Jahren dürfte der Zürcher Büromarkt wieder wachsen. Zumindest die Teilnehmer einer Umfrage, die von CSL Immobilien durchgeführt wurde, schätzen den Büromarkt deutlich positiver ein als noch im Jahr zuvor. 17 Prozent der Teilnehmenden im Wirtschaftsraum Zürich nennen Unternehmenswachstum als Hauptgrund der steigenden Nachfrage. Dies ist der höchste Wert seit dem Beginn der Finanzkrise im Jahr 2008, erklärt CSL Immobilien in einer entsprechenden Meldung. Weitere neun Prozent sehen Neugründungen als Hauptgrund.
In Basel hingegen hat sich der Aufwärtstrend vom Vorjahr stabilisiert, während in Bern mittlerweile eine leichte Abkühlung gemessen wurde. Bei Incentives wie Beiträge zu Mieterausbauten oder Early Break Options zeigen sich - ebenso wie bei der mietfreien Zeit - regional uneinheitliche Tendenzen: Die durchschnittliche mietfreie Zeit ist in Zürich wie in Bern von rund vier auf drei Monate gesunken, in Basel blieb sie ähnlich wie im Vorjahr bei drei Monaten. Bei der CSL-Sommerumfrage haben 174 Marktakteure aus der Schweiz teilgenommen.

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Süba finished am Rennweg

39 Mietwohnungen übergeben

von Charles Steiner

WohnungsübergabeWohnungsübergabe

Die Bauzeiten werden deutlich kürzer. Das lässt sich zumindest am Projekt „Rennweg 90“ der Süba sehen. Vor fünf Monaten ist die Dachgleiche nach neunmonatiger Bauzeit begangen worden. Jetzt sind die 39 Mietwohnungen an den Investor, der Helvetia Versicherung, übergeben worden. Das zweite Projekt übrigens, das die Helvetia von der Süba nach dem TrioLiving am Rennweg 52 mit 32 Wohnungen erworben hatte. Kürzlich ist die Wohnungsübergabe im Beisein von Süba-Vorstand Heinz Fletzberger und Vertretern der Helvetia sowie dem Generalunternehmer Implenia gefeiert worden.

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Karriere zum Tag: Neu bei PKF hotelexperts

Hinteregger neuer Geschäftsführer für PKF tourismexperts

von Stefan Posch

Christopher HintereggerChristopher Hinteregger

Christopher Hinteregger ist Geschäftsführer von PKF tourismexperts, ein neues Schwesterunternehmen des Hotelberatungsunternehmens PKF hotelexperts. Hinteregger ist Experte im Bereich der touristischen Destinationsentwicklung mit mehr als 15 Jahren Branchenerfahrung. Er hat mehr als 50 Tourismusentwicklungsprojekte in 20 Ländern umgesetzt, darunter touristische Masterpläne für die Republik Mazedonien, die Republik Tatarstan in Russland, die Region Split-Dalmatien in Kroatien und die Bergdestination Jahorina in Bosnien und Herzegowina. Darüber hinaus lehrt Hinteregger Destinationsentwicklung am IMC Fachhochschule Krems, ist wissenschaftlicher Direktor des UN World Tourism Organization Congress on Snow and Mountain Tourismus in Andorra und ein begehrter Vortragender bei internationalen Tourismuskonferenzen.
„Der Tourismus ist eine der am schnellsten wachsenden Branchen weltweit. Auf der einen Seite kann eine nachhaltige und erfolgreiche Tourismusentwicklung viele positive Effekte für Destinationen mit sich bringen. Auf der anderen Seite unterscheidet sich der Tourismus stark von anderen Branchen und braucht spezielles Know-how über die notwendigen Mechanismen für eine erfolgreiche Entwicklung. Ich freue mich sehr darauf, PKF tourismexperts als starke Marke aufzubauen und auf die kommenden touristischen Entwicklungsprojekte“, so Hinteregger.

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Versteigerungstermin im Jänner

Semmelweis-Pavillons werden versteigert

von Stefan Posch

Laut der Ta­ges­zei­tung Ku­rier hat das Be­zirks­ge­richt Dö­bling heu­te, Don­ners­tag, den Ter­min zur Zwangs­ver­stei­ge­rung je­ner drei Ge­bäu­de der Sem­mel­weis-Frau­en­kli­nik in Wäh­ring zur Ver­stei­ge­rung aus­ge­schrie­ben, in de­nen die pri­va­te Ama­de­us-Mu­sik­schu­le un­ter­ge­bracht ist. Die Lie­gen­schaf­ten sol­len am 31. Jän­ner 2019 un­ter den Ham­mer kom­men. Ein Sach­ver­stän­di­ger hat das Haus 3 auf 11,2 Mil­lio­nen Eu­ro ge­schätzt, der Wert der Pa­vil­lons 1 und 2 wird mit ins­ge­samt 20,4 Mil­lio­nen Eu­ro be­zif­fert, heißt es im Ar­ti­kel wei­ter. 2012 hat­te die Stadt die Ge­bäu­de um 14,2 Mil­lio­nen Eu­ro an die Ama­de­us Cam­pus Ei­gen­tü­mer­ge­sell­schaft ver­kauft. Die­se kam in fi­nan­zi­el­len Tur­bu­len­zen, wel­che der Grund für die ge­plan­te Ver­stei­ge­rung ist.
Dass der Ter­min aus­ge­schrie­ben ist, be­deu­tet laut dem Ku­rier al­ler­dings nicht zwangs­wei­se, dass auch es auch zur Ver­stei­ge­rung kommt. Die be­tei­lig­ten Par­tei­en kön­nen sich noch bis kurz vor der Ver­stei­ge­rung ei­ni­gen.

Baustart für weitere Logistikzenten in Osnabrück und Ansbach

ECE baut Logistik weiter aus

von Charles Steiner

Dem wach­sen­den On­line­han­del ist es ge­schul­det, dass sich die ECE ver­stärkt auch auf Lo­gis­ti­k­im­mo­bi­li­en kon­zen­triert - und das vor al­lem an neur­al­gi­schen Ver­kehrspunk­ten. Jetzt gibt die ECE be­kannt, dass sie am Air­port­Park FMO am Flug­ha­fen Müns­ter/Os­na­brück mit Her­mes ein wei­te­res Lo­gis­tik­zen­trum er­rich­ten wer­den. Ges­tern er­folg­te der Spa­ten­stich des als Wa­ren­ver­teil­zen­trum ge­nutz­ten Ob­jekts, es um­fasst rund 9.000 m², in der täg­lich über 95.000 Sen­dun­gen ver­ar­bei­tet wer­den sol­len. Zu­dem wer­de es Bü­ro- Tech­nik- und So­zi­al­flä­chen mit et­wa 1.500 m² ge­ben. Rund 42 Mil­lio­nen Eu­ro wird in die Lo­gis­ti­k­im­mo­bi­lie in­ves­tiert, bis 2020 soll es fer­tig sein. In Ans­bach läuft ein wei­te­res, grö­ße­res Pro­jekt: Dort ent­wi­ckelt die ECE mit Her­mes ein Lo­gis­tik­zen­trum auf ei­nem rund 186.000 m² gro­ßen Are­al. Der Ge­bäu­de­kom­plex wird zwei Hal­len mit ei­ner Ge­samt­flä­che von 76.000 m² um­fas­sen, in de­nen die La­ger­hal­tung von Her­mes Ful­fil­ment und der zen­tra­le Wa­ren­um­schlag des Her­mes Ein­rich­tungs Ser­vice un­ter­ge­bracht sein wer­den. Hier wer­den 90 Mil­lio­nen Eu­ro in­ves­tiert, der Bau­start soll noch im Ok­to­ber be­gin­nen.
Die ECE hat mit Her­mes ein ent­spre­chen­des Groß­pro­jekt mit meh­re­ren Lo­gis­ti­k­im­mo­bi­li­en lau­fen, bei der deutsch­land­weit bis 2020 neun Cen­ter er­rich­tet wer­den sol­len. Vier die­ser Cen­ter sind be­reits in Be­trieb. Ins­ge­samt wer­den von ECE und Her­mes rund 600 Mil­lio­nen Eu­ro in die­ses Pro­jekt ge­steckt.
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Auch die hohen Preis schrecken Investoren nicht ab

Heißer Hamburger Zinshausmarkt

von Charles Steiner

Der Ham­bur­ger Zins­haus­markt lässt sich durch­aus als heiß be­zeich­nen: Die Nach­fra­ge nach Wohn­raum hat nicht nur zu ei­ner Leer­stands­quo­te von 0,6 Pro­zent ge­führt, son­dern auch zu ei­ner emp­find­li­chen Preis­stei­ge­rung. In­ner­halb ei­nes Jah­res sind die An­ge­bots­mie­ten um 4,1 Pro­zent auf 11,84 Eu­ro/m² ge­stie­gen. Zu die­sem Er­geb­nis kommt der Markt­re­port „Wohn- und Ge­schäfts­häu­ser“ für Ham­burg. Für Zins­haus­an­le­ger frei­lich her­vor­ra­gen­de Be­din­gun­gen, die da­durch stark an­ge­stie­ge­nen Kauf­prei­se für der­lei Ob­jek­te schreckt sie nicht ab.
Im Ge­gen­teil: Im Vor­jahr wur­den 439 Trans­ak­tio­nen mit ei­nem Vo­lu­men von 1,6 Mil­li­ar­den Eu­ro ge­mes­sen, da­mit hat der durch­schnitt­li­che Kauf­preis 3,7 Mil­lio­nen Eu­ro be­tra­gen. Die mas­si­ve Preis­stei­ge­rung lässt sich am Qua­drat­me­ter­preis am deut­lichs­ten ab­le­sen: Lag die­ser vor fünf Jah­ren bei 1,927 Eu­ro/m², sind es jetzt 2.801 Eu­ro/m². Oli­ver Ihrt, Lei­ter Wohn- und Ge­schäfts­häu­ser bei En­gel & Völ­kers Com­mer­ci­al Ham­burg kom­men­tiert: „Für Ka­pi­tal­an­le­ger ver­spre­chen die woh­nungs­markt­sei­ti­gen Ent­wick­lun­gen so­wie die sta­bi­len so­zio­öko­no­mi­schen Fun­da­men­tal­da­ten in der Elb­me­tro­po­le ei­ne ho­he An­la­ge­si­cher­heit, Li­qui­di­tät so­wie kon­ti­nu­ier­li­che Ren­di­te­er­trä­ge aus der Ver­mie­tung.“ Auch für die­ses Jahr wird ein ho­hes Vo­lu­men pro­gnos­ti­ziert: En­gel & Völ­kers geht von ei­nem Um­satz­vo­lu­men zwi­schen 1,5 Mil­li­ar­den bis 1,7 Mil­li­ar­den Eu­ro aus.

Pflegeheim mit 131 Pflegeplätzen bis 2020

Immac entwickelt in Bückeburg

von Charles Steiner

Die Im­mac baut ihr Health­ca­re-Port­fo­lio - sprich­wört­lich - aus. In Bü­cke­burg soll jetzt bis 2020 ein Pfle­ge­heim mit 131 Pfle­ge­plät­zen ent­ste­hen. Jetzt, ein Jahr, nach­dem die Im­mac die Grund­stü­cke des ehe­ma­li­gen Kran­ken­hau­ses in der nie­der­säch­si­schen Stadt ge­kauft hat, gibt das In­vest­ment­un­ter­neh­men die Part­ner be­kannt, mit­tels de­rer das Pro­jekt um­ge­setzt bzw. be­trie­ben wer­den soll. Da­zu ist die Im­mac ei­ne Ko­ope­ra­ti­on mit kirch­li­chen, ge­mein­nüt­zi­gen und pri­va­ten Trä­gern so­wie der Aka­de­mie Über­lin­gen als Schul­bil­dungs­trä­ger ein­ge­gan­gen.
Ne­ben 131 Pfle­ge­plät­zen be­steht das Pro­jekt aus et­wa 40 Woh­nun­gen, zu­dem soll das Schwes­tern­wohn­heim für den künf­ti­gen Schul­be­trieb, in dem Pfle­ge­kräf­te aus­ge­bil­det wer­den, mo­der­ni­siert wer­den. Rund 25 Mil­lio­nen Eu­ro wird das Pro­jekt, des­sen Bau­start im kom­men­den Früh­jahr statt­fin­den soll, um­fas­sen.
Das Pfle­ge­heim wird für ei­nen Im­mac-Fonds er­rich­tet, die Woh­nun­gen als Teil­ei­gen­tum an End­er­wer­ber ab­ver­kauft. Als Be­trei­ber wur­de die Do­rea Fa­mi­lie ein­ge­setzt, die deutsch­land­weit über 50 Pfle­ge­be­trie­be un­ter­hält.
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Zwei Projekte dafür rücküberwiesen

Zinsland finanziert in Leoben

von Günther Schneider

Die On­line-Fi­nan­zie­rungs­platt­form Zins­land hat jetzt im stei­ri­schen Leo­ben ein Pro­jekt aus der Grün­der­zeit am Start: Mit dem Krem­plhof konn­te, so Zins­land, das nun­mehr drit­te Pro­jekt in Ös­ter­reich ge­fun­det wer­den, ins­ge­samt 600.000 Eu­ro an Fun­ding­sum­men konn­ten für das 4,45 Mil­lio­nen Eu­ro schwe­re Pro­jekt auf­ge­stellt wer­den. Das Ob­jekt wur­de im Mai 2017 von der Avo­ris Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lungs GmbH im Zu­ge ei­ner Erb­schafts­ab­wick­lung er­wor­ben und wird nach der lau­fen­den Sa­nie­rung bis zum Au­gust 2020 ver­kauft, Zins­land ver­spricht da­bei ei­ne Ver­zin­sung von 6,5 Pro­zent p.a. In Wien konn­te da­für zu­rük­ge­zahlt wer­den: Die An­le­ger des Pro­jekts Burg­gas­se in Wien - eben­falls von Avo­ris - er­hiel­ten ih­re Dar­le­hen in Hö­he von ins­ge­samt 500.000 Eu­ro zum 10. Sep­tem­ber 2018, laut Ei­gen­an­ga­be 40 Ta­ge vor dem ur­sprüng­lich avi­sier­ten Stich­tag, voll ver­zinst zu­rück über­wie­sen.
Auch das Pro­jekt Mein Lo­renz in Lü­beck mit ei­nem Fun­ding­vo­lu­men von 900.000 Eu­ro, ha­be man den In­ves­to­ren vor dem avi­sier­ten Stich­tag mit der vol­len Ver­zin­sung über die ver­ein­bar­te Min­dest­lauf­zeit von 12 Mo­na­ten zu­rück­zah­len kön­nen.

Vorzeigeprojekt im Seeparkquartier

Living Garden - Rohbau fertig!

von Markus Giefing

VI En­gi­neers ist in Zu­sam­men­ar­beit mit der Fair Fi­nan­ce im See­par­k­quar­tier ein spe­zi­ell für die See­stadt zu­ge­schnit­te­nes Vor­zei­ge­pro­jekt ge­lun­gen. Im Rah­men der Dach­glei­che konn­ten wir uns ei­nen ers­ten Ein­druck vom Pro­jekt ver­schaf­fen. Ne­ben 56 Woh­nun­gen ent­steht hier ei­ne ei­ge­ne Ge­wer­be­zei­le mit Bü­ros. Dank 1600m² Frei­flä­chen, Ur­ban Gar­de­ning Ge­mein­schaft­s­te­ras­se und sei­ner Re­gen­was­ser­nut­zung und Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen trägt die­ses Pro­jekt mass­geb­lich zur zu ei­ner nach­hal­ti­gen Stadt­ent­wick­lung bei.
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Basel stabil, Bern leicht abgekühlt

Zürcher Büromarkt weist nach oben

von Charles Steiner

Der Bü­ro­markt für Schwei­zer Me­tro­po­len könn­te un­ter­schied­li­cher nicht sein. Die ei­nen Städ­te wach­sen, die an­de­ren küh­len ab. Das aber den­noch auf ei­nem ho­hen Ni­veau. Nach ei­nem Durch­hän­ger in den ver­gan­ge­nen Jah­ren dürf­te der Zür­cher Bü­ro­markt wie­der wach­sen. Zu­min­dest die Teil­neh­mer ei­ner Um­fra­ge, die von CSL Im­mo­bi­li­en durch­ge­führt wur­de, schät­zen den Bü­ro­markt deut­lich po­si­ti­ver ein als noch im Jahr zu­vor. 17 Pro­zent der Teil­neh­men­den im Wirt­schafts­raum Zü­rich nen­nen Un­ter­neh­mens­wachs­tum als Haupt­grund der stei­gen­den Nach­fra­ge. Dies ist der höchs­te Wert seit dem Be­ginn der Fi­nanz­kri­se im Jahr 2008, er­klärt CSL Im­mo­bi­li­en in ei­ner ent­spre­chen­den Mel­dung. Wei­te­re neun Pro­zent se­hen Neu­grün­dun­gen als Haupt­grund.
In Ba­sel hin­ge­gen hat sich der Auf­wärts­trend vom Vor­jahr sta­bi­li­siert, wäh­rend in Bern mitt­ler­wei­le ei­ne leich­te Ab­küh­lung ge­mes­sen wur­de. Bei In­cen­ti­ves wie Bei­trä­ge zu Mie­ter­aus­bau­ten oder Ear­ly Break Op­ti­ons zei­gen sich - eben­so wie bei der miet­frei­en Zeit - re­gio­nal un­ein­heit­li­che Ten­den­zen: Die durch­schnitt­li­che miet­freie Zeit ist in Zü­rich wie in Bern von rund vier auf drei Mo­na­te ge­sun­ken, in Ba­sel blieb sie ähn­lich wie im Vor­jahr bei drei Mo­na­ten. Bei der CSL-Som­mer­um­fra­ge ha­ben 174 Markt­ak­teu­re aus der Schweiz teil­ge­nom­men.
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39 Mietwohnungen übergeben

Süba finished am Rennweg

von Charles Steiner

WohnungsübergabeWohnungsübergabe
Die Bau­zei­ten wer­den deut­lich kür­zer. Das lässt sich zu­min­dest am Pro­jekt „Renn­weg 90“ der Süba se­hen. Vor fünf Mo­na­ten ist die Dach­glei­che nach neun­mo­na­ti­ger Bau­zeit be­gan­gen wor­den. Jetzt sind die 39 Miet­woh­nun­gen an den In­ves­tor, der Hel­ve­tia Ver­si­che­rung, über­ge­ben wor­den. Das zwei­te Pro­jekt üb­ri­gens, das die Hel­ve­tia von der Süba nach dem Trio­Li­ving am Renn­weg 52 mit 32 Woh­nun­gen er­wor­ben hat­te. Kürz­lich ist die Woh­nungs­über­ga­be im Bei­sein von Süba-Vor­stand Heinz Fletz­ber­ger und Ver­tre­tern der Hel­ve­tia so­wie dem Ge­ne­ral­un­ter­neh­mer Im­ple­nia ge­fei­ert wor­den.

Hinteregger neuer Geschäftsführer für PKF tourismexperts

Karriere zum Tag: Neu bei PKF hotelexperts

von Stefan Posch

Christopher HintereggerChristopher Hinteregger
Chris­to­pher Hin­te­reg­ger ist Ge­schäfts­füh­rer von PKF tou­ris­m­ex­perts, ein neu­es Schwes­ter­un­ter­neh­men des Ho­tel­be­ra­tungs­un­ter­neh­mens PKF ho­te­l­ex­perts. Hin­te­reg­ger ist Ex­per­te im Be­reich der tou­ris­ti­schen De­sti­na­ti­ons­ent­wick­lung mit mehr als 15 Jah­ren Bran­chen­er­fah­rung. Er hat mehr als 50 Tou­ris­mus­ent­wick­lungs­pro­jek­te in 20 Län­dern um­ge­setzt, dar­un­ter tou­ris­ti­sche Mas­ter­plä­ne für die Re­pu­blik Ma­ze­do­ni­en, die Re­pu­blik Ta­tars­tan in Russ­land, die Re­gi­on Split-Dal­ma­ti­en in Kroa­ti­en und die Berg­des­ti­na­ti­on Jaho­ri­na in Bos­ni­en und Her­ze­go­wi­na. Dar­über hin­aus lehrt Hin­te­reg­ger De­sti­na­ti­ons­ent­wick­lung am IMC Fach­hoch­schu­le Krems, ist wis­sen­schaft­li­cher Di­rek­tor des UN World Tou­rism Or­ga­niza­t­i­on Con­gress on Snow and Moun­tain Tou­ris­mus in An­dor­ra und ein be­gehr­ter Vor­tra­gen­der bei in­ter­na­tio­na­len Tou­ris­mus­kon­fe­ren­zen.
„Der Tou­ris­mus ist ei­ne der am schnells­ten wach­sen­den Bran­chen welt­weit. Auf der ei­nen Sei­te kann ei­ne nach­hal­ti­ge und er­folg­rei­che Tou­ris­mus­ent­wick­lung vie­le po­si­ti­ve Ef­fek­te für De­sti­na­tio­nen mit sich brin­gen. Auf der an­de­ren Sei­te un­ter­schei­det sich der Tou­ris­mus stark von an­de­ren Bran­chen und braucht spe­zi­el­les Know-how über die not­wen­di­gen Me­cha­nis­men für ei­ne er­folg­rei­che Ent­wick­lung. Ich freue mich sehr dar­auf, PKF tou­ris­m­ex­perts als star­ke Mar­ke auf­zu­bau­en und auf die kom­men­den tou­ris­ti­schen Ent­wick­lungs­pro­jek­te“, so Hin­te­reg­ger.
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Die Straßen für die Menschen zurückerobern – das ist der Trend, dem viele Metropolen mittlerweile folgen.Die Straßen für die Menschen zurückerobern – das ist der Trend, dem viele Metropolen mittlerweile folgen.

Autofreie Städte? Gibt’s
schon lange

Im­mer mehr Städ­te ver­ban­nen den In­di­vi­du­al­ver­kehr aus dem Stadt­ge­biet. Die Ur­ban Fu­ture Glo­bal Con­fe­rence zeigt, wie man oh­ne Au­to aus­kom­men kann. Die Re­vo­lu­ti­on hat als Evo­lu­ti­on schon längst be­gon­nen: In vie­len Städ­ten ist das pri­va­te Au­to längst ver­bannt. Über kurz oder lang wird auch Wien fol­gen. Als Wil­lens­er­klä­rung ist das ja schon län­ger be­kannt. Das hat aber auch mas­si­ve Aus­wir­kun­gen auf die Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lung. Was tun mit den - noch durch­aus strikt den Bau­trä­gern in Wien ab­ver­lang­ten - Pflicht-PKW-Stell­plät­zen? Gut für je­ne, wel­che die Pflicht­stel­le teu­er ab­ge­löst hat­ten, die müs­sen sich jetzt we­nigs­tens kei­ne Ge­dan­ken um ei­ne Nach­nut­zung ma­chen. Von Lon­don bis Ma­drid: Im­mer mehr eu­ro­päi­sche Städ­te drän­gen dort auf Fahr­ver­bo­te, wo sie noch nicht ein­ge­führt wor­den sind. Lon­don, Ma­drid, Athen, Brüs­sel, Os­lo. Und selbst Deutsch­lands Au­to­mo­bil­stadt Num­mer 1, näm­lich Stutt­gart, be­schränkt den In­di­vi­du­al­ver­kehr mas­siv. In ganz Eu­ro­pa wer­den Ci­ty-Maut­sys­te­me in­stal­liert, äl­te­re Fahr­zeu­ge ver­bannt oder se­lek­ti­ve oder gar ge­ne­rel­le Fahr­ver­bo­te aus­ge­spro­chen. Fahr­be­schrän­kun­gen sind nun zu­neh­mend auch in Ös­ter­reich ein The­ma, wie jüngst auch in Graz, wo die Grü­nen wie­der ei­nen au­to­frei­en Tag ein­füh­ren wol­len. The­ma Luft­rein­hal­tung Na­he­zu al­le eu­ro­päi­schen Groß­städ­te kämp­fen mit mas­si­ven Smog-Pro­ble­men. Rund 85% al­ler Be­woh­ner eu­ro­päi­scher Städ­te sind Fein­staub­be­las­tun­gen aus­ge­setzt, die von der WHO als "schäd­lich" ein­ge­stuft wer­den. Laut der Eu­ro­päi­schen Um­welt­be­hör­de EEA ist Luft­ver­schmut­zung in der EU für 467.000 vor­zei­ti­ge To­des­fäl­le ver­ant­wort­lich. Trotz be­ste­hen­der Grenz­wer­te war das The­ma "Luft­gü­te" in der Ver­gan­gen­heit für Städ­te und Re­gie­run­gen nur ein Rand­the­ma. Vor ein paar Jah­ren hat die EU-Kom­mis­si­on ge­gen fast al­le Mit­glieds­staa­ten Ver­trags­ver­let­zungs­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet. Ein Ur­teil des EUGH (2007) räumt di­rekt be­trof­fe­nen Bür­gern das Recht ein, von den zu­stän­di­gen Be­hör­den Maß­nah­men zur Ver­rin­ge­rung von grenz­wert­über­schrei­ten­den Fein­staub­be­las­tun­gen ein­zu­for­dern. Bür­ger­or­ga­ni­sa­tio­nen kla­gen seit­dem er­folg­reich Städ­te und Re­gio­nen. Z.B. Mün­chen: Das obers­te Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richt hat erst im März be­stä­tigt, dass die Stadt ab 2018 Fahr­ver­bo­te um­set­zen muss. Städ­te stel­len na­tio­na­le Re­gie­run­gen vor voll­ende­te Tat­sa­chen. Die Af­fä­re um ma­ni­pu­lier­te Ab­gas­wer­te bei Die­sel­fahr­zeu­gen hat das Ver­trau­en in die Au­to­mo­bil­bran­che ins­ge­samt mas­siv er­schüt­tert. Die tat­säch­li­chen Emis­sio­nen ei­nes Au­tos im Stadt­ver­kehr lie­gen bis zu 15-fach über den Her­stel­ler­an­ga­ben. Lon­dons Bür­ger­meis­ter Sa­diq Khan und die Bür­ger­meis­te­rin von Pa­ris, An­ne Hi­dal­go, ha­ben dem Stra­ßen­ver­kehr als Haupt­ver­ur­sa­cher von Fein­staub den Kampf an­ge­sagt. Der Schul­ter­schluss füh­ren­der Me­tro­po­len wie Lon­don, Pa­ris und Ma­drid hat Si­gnal­wir­kung und zwingt nun bis­lang eher un­wil­li­ge Bür­ger­meis­ter zum Han­deln. Das The­ma Luft­gü­te und die da­mit in Zu­sam­men­hang ste­hen­den Fahr­ver­bo­te in Städ­ten zäh­len da­her nicht zu­fäl­lig zu den in­halt­li­chen Schwer­punk­ten der nächs­ten UR­BAN FU­TURE Glo­bal Con­fe­rence. Die­se Kon­fe­renz ist der welt­weit größ­te Treff­punkt von Ci­ty­Ch­an­gern - Men­schen, die ih­re Städ­te mit Be­geis­te­rung und En­ga­ge­ment nach­hal­ti­ger ma­chen. Sie set­zen kon­kre­te Pro­jek­te in die Tat um und ver­bes­sern da­mit das Le­ben al­ler in der Stadt. Der in­halt­li­che Fo­kus liegt auf den vier Kern­the­men Mo­bi­li­tät, Stadt­pla­nung, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Res­sour­cen­scho­nung. Die UR­BAN FU­TURE Glo­bal Con­fe­rence ver­sam­melt da­bei die bes­ten Köp­fe un­se­rer Zeit und ver­steht sich als ei­ne neu­tra­le Platt­form oh­ne po­li­ti­sche Agen­da. Die Kon­fe­renz wur­de 2014 von Ge­rald Ba­bel-Sut­ter ge­grün­det und fin­det ab 2018 jähr­lich in wech­seln­den eu­ro­päi­schen Städ­ten statt. Die Teil­neh­mer­zahl hat sich seit 2014 be­reits ver­drei­facht. Erst­ma­lig tritt die Stadt Wien als Hos­ting Ci­ty der UF­GC auf: Von 28. Fe­bru­ar bis 2. März 2018 wer­den rund 3.000 Teil­neh­me­rIn­nen aus 50 Län­dern und über 400 Städ­ten im Ex­hi­bi­ti­on & Con­gress Cen­ter der Mes­se Wien er­war­tet. Vor­den­ker in Nord­eu­ro­pa Am wei­tes­ten vor­an­ge­schrit­ten ist die Ent­wick­lung au­to­frei­er Bal­lungs­zen­tren im Nor­den Eu­ro­pas. Dort gibt es das ver­ein­zelt mitt­ler­wei­le schon seit ei­nem Jahr­zehnt. Os­lo schafft der­zeit ei­ne Zo­ne in der Stadt, die Raum für ein Stadt­le­ben bie­tet, wo Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer Vor­rang vor Au­tos ha­ben. Stock­holm fei­ert be­reits den 10. Jah­res­tag der Con­ges­ti­on Char­ge. Span­nend an der Ge­schich­te Stock­holms ist vor al­lem die sie­ben­mo­na­ti­ge Test­pha­se. Die­se hat die Ein­stel­lung der Be­völ­ke­rung ge­gen­über der Ci­ty-Maut voll­kom­men auf den Kopf ge­stellt. Vor der Test­pha­se wa­ren 80% ge­gen ei­ne fi­xe Ein­füh­rung, nach der Test­pha­se stimm­ten 53% da­für, und jetzt - zehn Jah­re da­nach - be­für­wor­ten über 65% der Be­völ­ke­rung die Ci­ty-Maut. Auch Wien gibt Gas In Wien sind wir von "au­to­frei" zwar noch sehr weit ent­fernt, aber im­mer­hin gibt es im Wie­ner Ver­kehrs­kon­zept Ziel­set­zun­gen, den An­teil des In­di­vi­du­al­ver­kehrs wei­ter zu re­du­zie­ren. An­ge­li­ka Wink­ler, stv. Lei­te­rin der MA 18, äu­ßer­te sich vor Kur­zem zum Wie­ner Ver­kehrs­kon­zept. Ziel sei es, den In­di­vi­du­al­ver­kehr von 27 auf 20 % zu sen­ken. Flä­chen sol­len für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer zu­rück­ge­won­nen wer­den. Rund 65 Pro­zent der Flä­chen in der Stadt ge­hö­ren dem Au­to, al­so Park­plät­ze und Stra­ßen. Gleich­zei­tig le­gen die Wie­ne­rin­nen und Wie­ner nur rund 27 Pro­zent der We­ge mit dem Au­to zu­rück. Ein Wert, der seit ei­ni­gen Jah­ren sta­bil ist. "Wenn man be­denkt, dass ein pri­va­tes Au­to cir­ca 98 Pro­zent sei­ner Zeit her­um­steht, oh­ne ge­fah­ren zu wer­den, ist es ein The­ma, wie man den Raum ef­fi­zi­en­ter nut­zen kann", sag­te An­ge­li­ka Wink­ler von der zu­stän­di­gen MA 18. Die Wie­ner sind haupt­säch­lich öf­fent­lich un­ter­wegs: 39 Pro­zent der We­ge wer­den mit den "Öf­fis" zu­rück­ge­legt, 27 Pro­zent zu Fuß und sie­ben Pro­zent mit dem Rad. Das be­sagt der Mo­dal Split der Stadt. 770.000 Jah­res­kar­ten ste­hen laut Wink­ler 680.000 Au­tos ge­gen­über. Bis 2025 will die Rat­haus­ko­ali­ti­on den An­teil der We­ge, die mit dem Au­to zu­rück­ge­legt wer­den, auf 20 Pro­zent re­du­zie­ren.

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Die Tipps des Monats

Kuss­maul - die neue ku­li­na­ri­sche Mo­der­ne In Wien gibt es ein paar we­ni­ge gas­tro­no­mi­sche Plät­ze, die den Ein­druck ei­ner in­ter­na­tio­na­len Gül­tig­keit ver­mit­teln. Am Stand­ort des ehe­ma­li­gen Neu Wien hat Mas­ter­mind Ma­rio Ber­na­to­vic mit dem Kuss­maul ein sol­ches Ku­li­na­rik-Klein­od er­schaf­fen. Das Ge­wöl­be prä­sen­tiert sich in schi­ckem Dun­kel­grau und mit ge­schmack­vol­len Er­gän­zun­gen durch Kunst­ge­mäl­de. Zwei Gast­räu­me wer­den durch ei­nen lan­gen Bar­be­reich mit­ein­an­der ver­bun­den. Dort kann man sich le­ger an Steh­ti­schen eben­so gut durch die aus­ge­zeich­net zu­sam­men­ge­stell­te Wein­kar­te kos­ten, wie Gang für Gang ein rich­ti­ges Din­ner zu­sam­men­puz­zeln. Die Spei­se­kar­te war­tet ne­ben "rich­ti­gen" Haupt­spei­sen auch mit ei­ner Viel­zahl klei­ner, fei­ner und wohl­fei­ler Ge­rich­te auf, die je nach Ap­pe­tit an­ein­an­der­ge­reiht wer­den kön­nen. Als sün­di­gen Start soll­te man auf kei­nen Fall dem haus­ge­mach­ten Brot mit Öl- und But­ter­va­ria­tio­nen wi­der­ste­hen. Die Ge­rich­te sind al­le wohl durch­dacht und von bes­ten Aus­gangs­pro­duk­ten ge­tra­gen. Ins­ge­samt spürt man an die­ser erst­klas­si­gen ku­li­na­ri­schen Adres­se deut­lich, dass Ber­na­to­vic ei­ne in­ter­na­tio­na­le Kar­rie­re hin­ter sich und eben­so in­ter­na­tio­na­le Wur­zeln hat. Die Spei­sen, die Zu­ta­ten, die Ge­trän­ke­zu­sam­men­stel­lung - al­les zeigt deut­lich ei­nen ge­konn­ten Blick über den kos­mo­po­li­ti­schen Tel­ler­rand. Dem­ent­spre­chend ein per­fek­ter Ort für den in­ter­na­tio­nal ge­üb­ten Im­mo­bi­li­en­ma­na­ger. Wein­tipp St. Jo­han­nes Schwe­re Weiß­wei­ne mit ho­hem Rest­zu­cker- und Al­ko­hol­ge­halt lie­gen im Trend. Ein wun­der­bar ge­lun­ge­nes Bei­spiel da­für ist der "Graue Bur­gun­der St. Jo­han­nes 2015" von der Win­zer­ge­nos­sen­schaft Brit­zin­gen Mark­grä­fer­land aus dem deut­schen Ba­den. "Schenk ein den Wein, den hol­den - wir wol­len uns den grau­en Tag ver­gol­den, ja, ver­gol­den" kommt ei­nem in den Sinn, so­bald die­ser dick­flüs­si­ge, gelb­gol­de­ne Wein aus der mas­si­ven Fla­sche ins Glas ge­schenkt wird. Sei­ne fei­nen Duft­no­ten er­in­nern an Bir­ne, Me­lo­ne und Me­lis­se. Beim Trin­ken ge­sel­len sich noch exo­ti­sche­re Aro­men da­zu, näm­lich ins­be­son­de­re Ki­wi und Man­go. Auch das Bar­ri­que­fass kommt durch, aber nicht auf­dring­lich. Der Wein ist trink­be­reit, hat aber auch gro­ßes Po­ten­zi­al für zu­künf­ti­ge Herbst­sai­so­nen - Zu­cker und Al­ko­hol ma­chen ihn höchst la­ger- und ent­wick­lungs­fä­hig. Die jüngst er­hal­te­ne awc Gold­me­dail­le hat er ab­so­lut ver­dient, und nicht zu­letzt sind die 15% Al­ko­hol da­zu ge­eig­net, auch uns je­den An­lass ein we­nig zu ver­gol­den.

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