Hotel-Markt profitiert von Tourismus Boom

Zinssenkung soll Volumen wieder zurückbringen

von Leon Protz

Die Reiselust ist eindeutig wieder da.  ©  Adobe Stock Die Reiselust ist eindeutig wieder da. © Adobe Stock
Der Hotel-Markt bleibt von den hohen Zinsen größtenteils unbeeindruckt. Bei einem Wachstum der Tourismusbranche von 25 Prozent im Jahr 2023 erscheint das logisch. „Die Branche profitiert von einer erhöhten Reiselust und einer wachsenden Zahl an Tourist:innen, die wieder vermehrt Urlaub machen und Reiseangebote nutzen", erklärt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will. Aus 78 verkauften Hotels im Jahr 2022 wurden letzten Jahr 80. Die Verkaufpreise blieben stabil. Das geht aus einer Analyse von Austria Real für das Jahr 2023 hervor. Trotzdem verzeichnete das Transaktionsvolumen von Hotelimmobilien in Österreich einen Rückgang von etwa 30 Prozent und sank auf 258,62 Millionen Euro, verglichen mit 374 Millionen Euro im Jahr 2022. „Es ist zu erwarten, dass nach den Euriborsenkungen ab 2024 eine positive Dynamik auf dem österreichischen Hotelmarkt eintritt. Wir gehen davon aus, dass dies zu Preissteigerungen und einer Zunahme der Transaktionen in den nächsten Jahre führen wird“, sagt Vera Woschnagg, Geschäftsführerin der Austria Real. Doch auch schon 2023 gab es viele bemerkenswerte Transaktionen in Österreich. Hier die Top-Transaktionen pro Bundesland: Das teuerste Hotel im Burgenland, das AktivPark Güssing, wurde für 4,2 Millionen Euro verkauft. Das Seehotel Urban in Steindorf am Ossiacher See erzielte den höchsten Preis mit 8,27 Millionen Euro. Der Verkauf des Hotels „Der Förthof“ in Krems an der Donau für 6,25 Millionen Euro war die teuerste Transaktion. In Salzburg erzielte der Verkauf des Hotels Toni in Kaprun den Spitzenpreis von 9,51 Millionen Euro. In der Steiermark gab es 2023 gleich drei bedeutende Transaktionen: Plaza Inn Graz: 15,60 Millionen Euro Gourmet Hotel Seewirtin in Stadl-Predlitz: 7,18 Millionen Euro und das Hotel Mitterhofer in Schladming mit 3,49 Millionen Euro. Das teuerste Hotel in Oberösterreich in Bad Leonfelden kostete 2023 1,35 Millionen Euro. Der Spitzenpreis in Tirol lag 2023 bei 13 Millionen Euro für das Hotel Straßhofer in Kitzbühel. In Vorarlberg wurden 2023 drei Hotels für insgesamt 21,29 Millionen Euro verkauft. Ein Highlight ist das 2024 verkaufte Night Inn Hotel in Feldkirch für 20,16 Millionen Euro. In Wien erzielten zwei Hotels 2023 Spitzenpreise: Das Acom-Hotel Vienna in Favoriten mit 25 Millionen Euro und das Plaza Inn Wien Gasometer in Simmering mit 21,60 Millionen Euro Ein bemerkenswerter Aspekt der Analyse ist die Verteilung der Käufer:innengruppen: 70 Prozent der Hotelimmobilienkaufenden sind Unternehmen, 28 Prozent sind natürliche Personen und der Rest staatliche Einheiten wie Gemeinden. Die Mehrheit der Käufer:innen hat ihren Wohn- oder Firmensitz in Österreich, während nur 11 Prozent im Ausland ansässig sind, hauptsächlich in Deutschland. Knapp 50 Prozent der natürlichen Personen haben eine Meldeadresse im Ausland, während fast alle Unternehmen ihren Firmensitz in Österreich haben.
Weiterlesen

Inflation bei 3,3 Prozent

Nähert sich langsam dem EZB-Ziel

von Leon Protz

Inflation bei 3,3 Prozent © AdobeStock Inflation bei 3,3 Prozent © AdobeStock
Die Inflationsrate für Mai 2024 beträgt voraussichtlich 3,3 Prozent, wie aus Berechnungen von Statistik Austria im Rahmen einer Schnellschätzung hervorgeht. Gegenüber dem Vormonat April bleibt das Preisniveau voraussichtlich unverändert. „Die Teuerung in Österreich nähert sich langsam dem EZB-Ziel. Im Mai 2024 ist die Inflation einer ersten Schätzung zufolge auf 3,3 Prozent zurückgegangen, nach 3,5 Prozent im April. Vor allem die Verbraucherpreise für Wohnen inklusive Energie treiben aktuell die Inflation weniger an als in den vergangenen Monaten. Auch die Teuerung bei Nahrungsmitteln liegt weiter etwas unter dem Durchschnitt, die Preisanstiege in der Gastronomie hingegen deutlich darüber“, so Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.
Weiterlesen

3SI kauft drei Gründerzeithäuser

In 1070, 1090 und 1020 Wien

von Leon Protz

Die Liegenschaft Burggasse 119, 1070 Wien, ist seit Ende Mai im Besitz der 3SI Immogroup. © 3SI Immogroup | 12-34 Media Die Liegenschaft Burggasse 119, 1070 Wien, ist seit Ende Mai im Besitz der 3SI Immogroup. © 3SI Immogroup | 12-34 Media
Um drei Wiener Gründerzeitobjekte erweitert die 3SI Immogroup - wie im immoflash Morgenjournal berichtet - Ende Mai ihr Zinshausportfolio: Die Liegenschaften Burggasse 119 in Wien Neubau, Schüttelstraße 75 in der Leopoldstadt und im Servietenviertel befinden sich nun im Eigentum des Bauträgers. Die Revitalisierung und Entwicklung aller drei Objekte ist ab 2025 geplant. Das Eckzinshaus Burggasse 119/Ecke Wimbergergasse 18, 1070 Wien wurde Ende Mai aus langjährigem Privatbesitz durch die 3SI Immogroup erworben. Das fünfgeschoßige Haus, das neben dem 1913 gegründeten Admiral Kino derzeit rund 1.400 m2 Nutzfläche hat, soll ab kommendem Jahr revitalisiert und durch einen Dachgeschoßausbau erweitert werden. „Mit dem Ankauf der Liegenschaft Burggasse 119 haben wir ein Stück Wiener Geschichte erworben. Wir werden das Gründerzeithaus, das sich in nachgefragter Wohn- und Geschäftslage des 7. Bezirks und unweit der Wiener Stadthallte befindet, samt seiner wunderschön gegliederten Fassade harmonisch sanieren, das Kino bleibt selbstverständlich erhalten“, beschreibt 3SI-Geschäftsführer Michael Schmidt seine Pläne.
Auch für den zweiten Neuerwerb, das Zinshaus in der Schüttelstraße 75, 1020 Wien, sind Sanierung und Schaffung von neuem Wohnraum durch den Ausbau des Dachgeschoßes geplant. Das in Gelb gehaltene fünfgeschoßige, mit straßenseitigen Balkonen ausgestaltete Gründerzeithaus mit Blick auf den Donaukanal soll nach seiner Entwicklung rund 430 m2 an zusätzlichem städtischem Wohnraum gewonnen haben. Die Immobilie - der „Elisabethhof“ - liegt unweit des Wiener Praters und der U3-Stationen „Rochusgasse“ und „Kardinal-Nagl-Platz“ entfernt. „Mit beiden Gründerzeitobjekten, wunderschönen und geschichtsträchtigen Wiener Immobilien, konnten wir unser Zinshausportfolio nachhaltig anreichern“, freut sich Schmidt. Mit dem Zinshauserwerb in 1090 Wien wurde das 3SI-Portfolio im Mai mit einer dritten Immobilie im begehrten Servietenviertel erweitert. „Auch dieses Objekt in toller Lage des 9. Bezirks wird durch die 3SI Immogroup in den kommenden Monaten stilecht saniert“, so Schmidt.
Weiterlesen

Cachalot Media House erwirbt Bellevue

Die Immobilienkommunikation wird damit auf den DACH-Raum ausgeweitet

von Leon Protz

Chachalot erwirbt Bellevue © Herbert Ohge Chachalot erwirbt Bellevue © Herbert Ohge
In einem strategischen Schritt zur Expansion in den gesamten DACH-Raum hat das österreichische Cachalot Media House (ehemals Immobilien Magazin Verlag), bekannt für seine führende Rolle in der Immobilienkommunikation, das deutsche Luxus-Immobilienmagazin Bellevue übernommen. Mit dieser Akquisition festigt das Unternehmen seine Präsenz im hochwertigen Immobiliensegment und baut seine Reichweite in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus.
Iris Einwaller, geschäftsführende Gesellschafterin des Cachalot Media House, betont die Bedeutung des Zukaufs: "Diese Erweiterung ermöglicht es uns, unser umfangreiches Know-how im Immobiliensektor einem noch breiteren Publikum anzubieten und die anspruchsvollen Anforderungen unserer Klientel im gesamten DACH-Raum zu erfüllen. Bellevue bringt eine tiefgreifende Expertise in der Darstellung von Luxus- und Ferienimmobilien mit, die unsere bestehenden Angebote ideal ergänzt. Wir freuen uns sehr, ein so erfahrenes und eingespieltes Team zu übernehmen, und haben große Pläne, Bellevue in ein neues, multimediales Zeitalter zu führen, um unsere umfangreiche Leserschaft noch intensiver auch über digitale Produkte zu erreichen."
Gerhard Rodler, Herausgeber und Miteigentümer des Cachalot Media House, wird die Chefredaktion der Bellevue übernehmen: „Die Aufnahme von Bellevue in unser Portfolio erfüllt mich mit großer Freude. Es ist ein wunderbares Magazin, das sich auf besondere Immobilien spezialisiert hat. Ich freue mich darauf, viele neue Ideen umzusetzen und unser Angebot auf neue Märkte und auf neue digitale Medien zu erweitern."
Claus-Peter Haller, bisheriger Eigentümer und Herausgeber von Bellevue Media, zieht sich in seinen wohlverdienten Ruhestand zurück und sieht in der Übernahme durch Cachalot Media House eine zukunftsweisende Entwicklung: "Die Synergien zwischen Bellevue und Cachalot werden beide Marken stärken und unsere führende Stellung im Markt für Luxusimmobilien weiter festigen. Es ist beruhigend zu wissen, dass das Team und die Marke in so kompetenten Händen weitergeführt werden." Die Transaktion wurde von Dennis Schäfer von Kern Unternehmensnachfolge begleitet, der sich auf den Kauf und Verkauf mittelständischer Unternehmen spezialisiert hat.
Die Bellevue Media bleibt weiterhin in Hamburg ansässig. Geplante Investitionen sollen insbesondere den digitalen Sektor stärken und Bellevue’s Angebot an hochwertigen Immobilienpublikationen und Dienstleistungen erweitern, insbesondere in Märkten wie den beliebten Ferienregionen Spaniens wie Mallorca, der Costa del Sol und Gran Canaria, sowie in Italien, Kroatien, Griechenland, Dubai, Zypern, Florida und darüber hinaus.
Weiterlesen

Neues B&B Hotel in St. Marx

Die Value-for-Money-Hotelkette will weiter in Österreich expandieren

von Elisabeth K. Fürst

B&B Hotels Eröffnung Wien St Marx © Philipp Quant B&B Hotels Eröffnung Wien St Marx © Philipp Quant
B&B Hotels hat heute in Wien-St. Marx sein 10. Hotel in Österreich eröffnet. Das neue B&B Hotel Wien-St. Marx hat 178 Zimmern in unmittelbarer Nähe zur geplanten Eventhalle Wiens und ist per Lage direkten an Flughafen, Autobahn und Hauptbahnhof angebunden. Gäste können zwischen den Zimmerkategorien Standard oder Premium wählen, wobei letztere eine Regendusche, Kaffeemaschine und einen Schreibtisch mit kabelloser Ladestation bieten. Die Tiefgarage hat 36 Stellplätze sowie E-Ladesäulen für Elektroautos. Susanne Kraus-Winkler Staatssekretärin für Tourismus im Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft: „Die Eröffnung des neuen B&B Hotels ist ein weiteres Zeichen für den Aufschwung des Tourismus in Österreich, Wien - aber vor allem hier in St. Marx. Investitionen in Hotelprojekte wie dieses tragen maßgeblich zur Stärkung des Standorts bei und unterstreichen die Attraktivität Wiens als Destination für Reisende aller Art.”
„Wir haben uns mit der Eröffnung in St. Marx einen kleinen Traum erfüllt und möchten diese Leidenschaft gern an unsere Gäste weitergeben“, erklären Elisabeth und Roman Wimmer, Wimmer Hotelmanagement, die das Hotel betreiben.
Mit der Eröffnung dieses Standortes betont die Hotelkette ihre Ambitionen am österreichischen Markt. „Wir sehen in Österreich noch großes Potenzial für weiteres Wachstum und planen, in den kommenden Monaten und Jahren unsere Präsenz weiter auszubauen”, so Tobias Gollnest, Chief Development Officer Central & Northern Europe B&B Hotels. Derzeit sind weitere Häuser in Wien-Heiligenstadt sowie St. Pölten und Klagenfurt in der Opening-Pipeline für 2024.
Weiterlesen

Dachgleiche in Donaustadt

148 Wohnungen im Eigentum sollen 2025 fertiggestellt sein

von Leon Protz

Jonas am Feld  © VDX.at Jonas am Feld © VDX.at
Die BWS-Gruppe errichtet in der Wiener Donaustadt im Stadtquartier Berresgasse insgesamt sechs Wohnobjekte. Ab Mai 2025 wird „Jonas am Feld” beziehbar sein. Am 3. Juni feierten die gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft und Generalunternehmer Voitl & Co dafür die Dachgleiche. Wenige Minuten zu Fuß vom Hirschstettner Badeteich entfernt, entstehen am Anni-Haider-Weg Ecke Maria-Emhart-Weg 148 die freifinanzierte Eigentumswohnungen mit 1 bis 5 Zimmern. Alle Wohnungen verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse. Die Erdgeschosswohnungen besitzen Eigengärten. Im Gebäude ist auch ein Verbrauchermarkt geplant.
„Als BWS-Gruppe haben wir uns dem Ziel verschrieben, leistbaren Wohnraum in Österreich sicherzustellen. Um möglichst auf die Bedürfnisse aller Bevölkerungsschichten zu reagieren, setzen wir sowohl geförderte als auch freifinanzierte Projekte um. Unsere sechs Objekte in der Berresgasse spiegeln diese Strategie wider. Mit Jonas am Feld kommt das dritte freifinanzierte Eigentumsobjekt in der Berresgasse auf den Markt und zwar mit einem hohen Ausstattungsstandard“, sagt Mathias Moser, Vorstand BWS-Gruppe, anlässlich der Gleichenfeier. „Eine Komposition aus Fertigschächten, Vollfertigteilwänden und Elementdecken mit integrierter Heizung/Kühlung sorgt für einen erhöhten Vorfertigungsgrad, wodurch eine Optimierung der Rohbauarbeiten gegeben ist. Den ökologischen Anforderungen eines modernen Wohnbaus wird durch Tiefenbohrungen, Bauteilaktivierung und PV-Anlagen genüge getan. Die Umsetzung von Lean Construction rundet das gesamte Projekt ab und sorgt für eine reibungslose und partnerschaftliche Umsetzung“, sagt Sabine Hanke, Geschäftsführerin Voitl & Co.
Über ein Sondenfeld wird eine Beheizung im Winter und eine Kühlung im Sommer erreicht. So genanntes Freecooling nutzt das Grundwasser aus den Brunnen und kühlt damit die Wohnungen in den Sommermonaten über eine thermische Bauteilaktivierung der Decken. Ein Change-over-System wechselt in den Wintermonaten von der Konditionierung (Kühlung) auf die Beheizung. Eine Photovoltaik-Anlage sorgt für die Stromversorgung.
Weiterlesen

Spatenstich für Graz Center of Physics

Rohbauarbeiten ab dem Herbst 2024

von Leon Protz

Graz Centre of Physics © fasch und fuchs Graz Centre of Physics © fasch und fuchs
Am 4. Juni 2024 erfolgte der Spatenstich für das neue Graz Center of Physics. Nach dem Abbruch der ehemaligen Vorklinik beginnt nun mit dem Aushub der Baugrube die nächste wichtige Phase für eines der größten Universitätsbauprojekte Österreichs. Der nachhaltige Neubau wird die Physik-Institute von Universität Graz und TU Graz ab dem Jahr 2030 an einem gemeinsamen Standort vereinen. Das Graz Center of Physics will Spitzenforschung aus Österreich international sichtbar machen. Errichtet wird es von der Bundesimmobiliengesellschaft auf dem Areal der alten Vorklinik. Zum Start der Aushubarbeiten für die Baugrube wurde nun der Spatenstich für das Projekt gefeiert, das viele Vorteile, wie zum Beispiel die effiziente Nutzung der technisch hochsensiblen und kostenintensiven Infrastruktur durch die Forschenden an einem Standort, beinhaltet. Bis zum Beginn der Rohbauarbeiten ab dem Herbst 2024 soll das derzeit laufende Bewilligungsverfahren für den Neubau, der nach den Plänen des Architekturbüros fasch&fuchs.architekten errichtet wird, abgeschlossen sein.
Weiterlesen

IFA stellt in Graz fertig

Dornschneidergasse 27 mit 22 geförderten Wohnungen

von Leon Protz

Dornschneidergasse 27 mit 22 geförderten Wohnungen © IFA AG Dornschneidergasse 27 mit 22 geförderten Wohnungen © IFA AG
Im Mai hat IFA nach 18 Monaten das geförderte Wohnbauprojekt „Dornschneidergasse 27“ in Grazer Stadtlage fertiggestellt. Mit einem Gesamtinvestment von 8,1 Millionen Euro haben IFA-Anleger:innen zur Schaffung von 22 Neubauwohnungen zwischen 44 m² und 91 m² beigetragen. Alle Wohnungen verfügen über private Freiflächen und es gibt einen begrünten Allgemeingarten. Die Versorgung mit Heizung und Warmwasser erfolgt durch Fernwärme mit Solarunterstützung. Vorbereitungen für die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach sind abgeschlossen.
„Investments in geförderten Mietwohnbau sorgen für Abhilfe am angespannten Wohnungsmarkt. Sie sind eine langfristig attraktive Kapitalanlage mit soliden und wertbeständigen Renditen. Das geförderte Mietwohnbauprojekt ‚Dornschneidergasse 27‘ ist bereits die dritte frühzeitige Fertigstellung in Graz in diesem Jahr. Vielen Dank an unsere Investor:innen und alle, die zum Erfolg dieses Projekts beigetragen haben“, so IFA Vorstand Gunther Hingsammer.
Weiterlesen

Villa Aurora mit neuem Gastro-Angebot

Kooperation von Hallmann Holding und Marc Moosleitner

von Leon Protz

Villa Aurora mit neuem Gastro-Angebot © Klaus Bauer Villa Aurora mit neuem Gastro-Angebot © Klaus Bauer
Ende Juni dieses Jahres soll die Villa Aurora mit einem neuen Gastronomie-Angebot wieder ihre Pforten öffnen. Dazu schloss der Eigentümer der einmaligen Liegenschaft am Wilhelminenberg in Wien-Ottakring, die Hallmann Holding, mit dem Wiener Gastronomen und Event-Veranstalter Marc Moosleitner einen Mietvertrag ab. „Wir legen viel Wert auf die Bewahrung der Einzigartigkeit einer jeden Liegenschaft in unserem Bestand. Unser Ziel war stets die Erhaltung und Aufwertung der Villa Aurora als historisches Juwel über den Dächern Wiens. Mit der Aufnahme des neuen Gastronomie-Betriebs setzen wir unser Anliegen um, die Villa Aurora für die Bevölkerung wieder zugänglich zu machen. Wir freuen uns, dafür einen erfahrenen und kreativen Wiener Gastronomen gewonnen zu haben“, sagt Klemens Hallmann, Gründer und Eigentümer der Hallmann Holding. Die unter dem Namen „Villa Aurora“ bekannt gewordene Liegenschaft wurde im Jahr 1785 vom Architekten Isidore Canevale entworfen und ist ein beliebtes Ausflugsziel am westlichen Stadtrand des 16. Wiener Gemeindebezirks.
Weiterlesen

In 1070, 1090 und 1020 Wien

3SI kauft drei Gründerzeithäuser

von Leon Protz

Um drei Wiener Gründerzeitobjekte erweitert die 3SI Immogroup - wie im immoflash Morgenjournal berichtet - Ende Mai ihr Zinshausportfolio: Die Liegenschaften Burggasse 119 in Wien Neubau, Schüttelstraße 75 in der Leopoldstadt und im Servietenviertel befinden sich nun im Eigentum des Bauträgers. Die Revitalisierung und Entwicklung aller drei Objekte ist ab 2025 geplant. Das Eckzinshaus Burggasse 119/Ecke Wimbergergasse 18, 1070 Wien wurde Ende Mai aus langjährigem Privatbesitz durch die 3SI Immogroup erworben. Das fünfgeschoßige Haus, das neben dem 1913 gegründeten Admiral Kino derzeit rund 1.400 m2 Nutzfläche hat, soll ab kommendem Jahr revitalisiert und durch einen Dachgeschoßausbau erweitert werden. „Mit dem Ankauf der Liegenschaft Burggasse 119 haben wir ein Stück Wiener Geschichte erworben. Wir werden das Gründerzeithaus, das sich in nachgefragter Wohn- und Geschäftslage des 7. Bezirks und unweit der Wiener Stadthallte befindet, samt seiner wunderschön gegliederten Fassade harmonisch sanieren, das Kino bleibt selbstverständlich erhalten“, beschreibt 3SI-Geschäftsführer Michael Schmidt seine Pläne.
Auch für den zweiten Neuerwerb, das Zinshaus in der Schüttelstraße 75, 1020 Wien, sind Sanierung und Schaffung von neuem Wohnraum durch den Ausbau des Dachgeschoßes geplant. Das in Gelb gehaltene fünfgeschoßige, mit straßenseitigen Balkonen ausgestaltete Gründerzeithaus mit Blick auf den Donaukanal soll nach seiner Entwicklung rund 430 m2 an zusätzlichem städtischem Wohnraum gewonnen haben. Die Immobilie - der „Elisabethhof“ - liegt unweit des Wiener Praters und der U3-Stationen „Rochusgasse“ und „Kardinal-Nagl-Platz“ entfernt. „Mit beiden Gründerzeitobjekten, wunderschönen und geschichtsträchtigen Wiener Immobilien, konnten wir unser Zinshausportfolio nachhaltig anreichern“, freut sich Schmidt. Mit dem Zinshauserwerb in 1090 Wien wurde das 3SI-Portfolio im Mai mit einer dritten Immobilie im begehrten Servietenviertel erweitert. „Auch dieses Objekt in toller Lage des 9. Bezirks wird durch die 3SI Immogroup in den kommenden Monaten stilecht saniert“, so Schmidt.

Die Immobilienkommunikation wird damit auf den DACH-Raum ausgeweitet

Cachalot Media House erwirbt Bellevue

von Leon Protz

Chachalot erwirbt Bellevue © Herbert Ohge
In einem strategischen Schritt zur Expansion in den gesamten DACH-Raum hat das österreichische Cachalot Media House (ehemals Immobilien Magazin Verlag), bekannt für seine führende Rolle in der Immobilienkommunikation, das deutsche Luxus-Immobilienmagazin Bellevue übernommen. Mit dieser Akquisition festigt das Unternehmen seine Präsenz im hochwertigen Immobiliensegment und baut seine Reichweite in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus.
Iris Einwaller, geschäftsführende Gesellschafterin des Cachalot Media House, betont die Bedeutung des Zukaufs: "Diese Erweiterung ermöglicht es uns, unser umfangreiches Know-how im Immobiliensektor einem noch breiteren Publikum anzubieten und die anspruchsvollen Anforderungen unserer Klientel im gesamten DACH-Raum zu erfüllen. Bellevue bringt eine tiefgreifende Expertise in der Darstellung von Luxus- und Ferienimmobilien mit, die unsere bestehenden Angebote ideal ergänzt. Wir freuen uns sehr, ein so erfahrenes und eingespieltes Team zu übernehmen, und haben große Pläne, Bellevue in ein neues, multimediales Zeitalter zu führen, um unsere umfangreiche Leserschaft noch intensiver auch über digitale Produkte zu erreichen."
Gerhard Rodler, Herausgeber und Miteigentümer des Cachalot Media House, wird die Chefredaktion der Bellevue übernehmen: „Die Aufnahme von Bellevue in unser Portfolio erfüllt mich mit großer Freude. Es ist ein wunderbares Magazin, das sich auf besondere Immobilien spezialisiert hat. Ich freue mich darauf, viele neue Ideen umzusetzen und unser Angebot auf neue Märkte und auf neue digitale Medien zu erweitern."
Claus-Peter Haller, bisheriger Eigentümer und Herausgeber von Bellevue Media, zieht sich in seinen wohlverdienten Ruhestand zurück und sieht in der Übernahme durch Cachalot Media House eine zukunftsweisende Entwicklung: "Die Synergien zwischen Bellevue und Cachalot werden beide Marken stärken und unsere führende Stellung im Markt für Luxusimmobilien weiter festigen. Es ist beruhigend zu wissen, dass das Team und die Marke in so kompetenten Händen weitergeführt werden." Die Transaktion wurde von Dennis Schäfer von Kern Unternehmensnachfolge begleitet, der sich auf den Kauf und Verkauf mittelständischer Unternehmen spezialisiert hat.
Die Bellevue Media bleibt weiterhin in Hamburg ansässig. Geplante Investitionen sollen insbesondere den digitalen Sektor stärken und Bellevue’s Angebot an hochwertigen Immobilienpublikationen und Dienstleistungen erweitern, insbesondere in Märkten wie den beliebten Ferienregionen Spaniens wie Mallorca, der Costa del Sol und Gran Canaria, sowie in Italien, Kroatien, Griechenland, Dubai, Zypern, Florida und darüber hinaus.
2
3

Die Value-for-Money-Hotelkette will weiter in Österreich expandieren

Neues B&B Hotel in St. Marx

von Elisabeth K. Fürst

B&B Hotels hat heute in Wien-St. Marx sein 10. Hotel in Österreich eröffnet. Das neue B&B Hotel Wien-St. Marx hat 178 Zimmern in unmittelbarer Nähe zur geplanten Eventhalle Wiens und ist per Lage direkten an Flughafen, Autobahn und Hauptbahnhof angebunden. Gäste können zwischen den Zimmerkategorien Standard oder Premium wählen, wobei letztere eine Regendusche, Kaffeemaschine und einen Schreibtisch mit kabelloser Ladestation bieten. Die Tiefgarage hat 36 Stellplätze sowie E-Ladesäulen für Elektroautos. Susanne Kraus-Winkler Staatssekretärin für Tourismus im Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft: „Die Eröffnung des neuen B&B Hotels ist ein weiteres Zeichen für den Aufschwung des Tourismus in Österreich, Wien - aber vor allem hier in St. Marx. Investitionen in Hotelprojekte wie dieses tragen maßgeblich zur Stärkung des Standorts bei und unterstreichen die Attraktivität Wiens als Destination für Reisende aller Art.”
„Wir haben uns mit der Eröffnung in St. Marx einen kleinen Traum erfüllt und möchten diese Leidenschaft gern an unsere Gäste weitergeben“, erklären Elisabeth und Roman Wimmer, Wimmer Hotelmanagement, die das Hotel betreiben.
Mit der Eröffnung dieses Standortes betont die Hotelkette ihre Ambitionen am österreichischen Markt. „Wir sehen in Österreich noch großes Potenzial für weiteres Wachstum und planen, in den kommenden Monaten und Jahren unsere Präsenz weiter auszubauen”, so Tobias Gollnest, Chief Development Officer Central & Northern Europe B&B Hotels. Derzeit sind weitere Häuser in Wien-Heiligenstadt sowie St. Pölten und Klagenfurt in der Opening-Pipeline für 2024.
4

148 Wohnungen im Eigentum sollen 2025 fertiggestellt sein

Dachgleiche in Donaustadt

von Leon Protz

Die BWS-Gruppe errichtet in der Wiener Donaustadt im Stadtquartier Berresgasse insgesamt sechs Wohnobjekte. Ab Mai 2025 wird „Jonas am Feld” beziehbar sein. Am 3. Juni feierten die gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft und Generalunternehmer Voitl & Co dafür die Dachgleiche. Wenige Minuten zu Fuß vom Hirschstettner Badeteich entfernt, entstehen am Anni-Haider-Weg Ecke Maria-Emhart-Weg 148 die freifinanzierte Eigentumswohnungen mit 1 bis 5 Zimmern. Alle Wohnungen verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse. Die Erdgeschosswohnungen besitzen Eigengärten. Im Gebäude ist auch ein Verbrauchermarkt geplant.
„Als BWS-Gruppe haben wir uns dem Ziel verschrieben, leistbaren Wohnraum in Österreich sicherzustellen. Um möglichst auf die Bedürfnisse aller Bevölkerungsschichten zu reagieren, setzen wir sowohl geförderte als auch freifinanzierte Projekte um. Unsere sechs Objekte in der Berresgasse spiegeln diese Strategie wider. Mit Jonas am Feld kommt das dritte freifinanzierte Eigentumsobjekt in der Berresgasse auf den Markt und zwar mit einem hohen Ausstattungsstandard“, sagt Mathias Moser, Vorstand BWS-Gruppe, anlässlich der Gleichenfeier. „Eine Komposition aus Fertigschächten, Vollfertigteilwänden und Elementdecken mit integrierter Heizung/Kühlung sorgt für einen erhöhten Vorfertigungsgrad, wodurch eine Optimierung der Rohbauarbeiten gegeben ist. Den ökologischen Anforderungen eines modernen Wohnbaus wird durch Tiefenbohrungen, Bauteilaktivierung und PV-Anlagen genüge getan. Die Umsetzung von Lean Construction rundet das gesamte Projekt ab und sorgt für eine reibungslose und partnerschaftliche Umsetzung“, sagt Sabine Hanke, Geschäftsführerin Voitl & Co.
Über ein Sondenfeld wird eine Beheizung im Winter und eine Kühlung im Sommer erreicht. So genanntes Freecooling nutzt das Grundwasser aus den Brunnen und kühlt damit die Wohnungen in den Sommermonaten über eine thermische Bauteilaktivierung der Decken. Ein Change-over-System wechselt in den Wintermonaten von der Konditionierung (Kühlung) auf die Beheizung. Eine Photovoltaik-Anlage sorgt für die Stromversorgung.
5

Rohbauarbeiten ab dem Herbst 2024

Spatenstich für Graz Center of Physics

von Leon Protz

Am 4. Juni 2024 erfolgte der Spatenstich für das neue Graz Center of Physics. Nach dem Abbruch der ehemaligen Vorklinik beginnt nun mit dem Aushub der Baugrube die nächste wichtige Phase für eines der größten Universitätsbauprojekte Österreichs. Der nachhaltige Neubau wird die Physik-Institute von Universität Graz und TU Graz ab dem Jahr 2030 an einem gemeinsamen Standort vereinen. Das Graz Center of Physics will Spitzenforschung aus Österreich international sichtbar machen. Errichtet wird es von der Bundesimmobiliengesellschaft auf dem Areal der alten Vorklinik. Zum Start der Aushubarbeiten für die Baugrube wurde nun der Spatenstich für das Projekt gefeiert, das viele Vorteile, wie zum Beispiel die effiziente Nutzung der technisch hochsensiblen und kostenintensiven Infrastruktur durch die Forschenden an einem Standort, beinhaltet. Bis zum Beginn der Rohbauarbeiten ab dem Herbst 2024 soll das derzeit laufende Bewilligungsverfahren für den Neubau, der nach den Plänen des Architekturbüros fasch&fuchs.architekten errichtet wird, abgeschlossen sein.
6

Dornschneidergasse 27 mit 22 geförderten Wohnungen

IFA stellt in Graz fertig

von Leon Protz

Dornschneidergasse 27 mit 22 geförderten Wohnungen © IFA AG
Im Mai hat IFA nach 18 Monaten das geförderte Wohnbauprojekt „Dornschneidergasse 27“ in Grazer Stadtlage fertiggestellt. Mit einem Gesamtinvestment von 8,1 Millionen Euro haben IFA-Anleger:innen zur Schaffung von 22 Neubauwohnungen zwischen 44 m² und 91 m² beigetragen. Alle Wohnungen verfügen über private Freiflächen und es gibt einen begrünten Allgemeingarten. Die Versorgung mit Heizung und Warmwasser erfolgt durch Fernwärme mit Solarunterstützung. Vorbereitungen für die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach sind abgeschlossen.
„Investments in geförderten Mietwohnbau sorgen für Abhilfe am angespannten Wohnungsmarkt. Sie sind eine langfristig attraktive Kapitalanlage mit soliden und wertbeständigen Renditen. Das geförderte Mietwohnbauprojekt ‚Dornschneidergasse 27‘ ist bereits die dritte frühzeitige Fertigstellung in Graz in diesem Jahr. Vielen Dank an unsere Investor:innen und alle, die zum Erfolg dieses Projekts beigetragen haben“, so IFA Vorstand Gunther Hingsammer.

Kooperation von Hallmann Holding und Marc Moosleitner

Villa Aurora mit neuem Gastro-Angebot

von Leon Protz

Villa Aurora mit neuem Gastro-Angebot © Klaus Bauer
Ende Juni dieses Jahres soll die Villa Aurora mit einem neuen Gastronomie-Angebot wieder ihre Pforten öffnen. Dazu schloss der Eigentümer der einmaligen Liegenschaft am Wilhelminenberg in Wien-Ottakring, die Hallmann Holding, mit dem Wiener Gastronomen und Event-Veranstalter Marc Moosleitner einen Mietvertrag ab. „Wir legen viel Wert auf die Bewahrung der Einzigartigkeit einer jeden Liegenschaft in unserem Bestand. Unser Ziel war stets die Erhaltung und Aufwertung der Villa Aurora als historisches Juwel über den Dächern Wiens. Mit der Aufnahme des neuen Gastronomie-Betriebs setzen wir unser Anliegen um, die Villa Aurora für die Bevölkerung wieder zugänglich zu machen. Wir freuen uns, dafür einen erfahrenen und kreativen Wiener Gastronomen gewonnen zu haben“, sagt Klemens Hallmann, Gründer und Eigentümer der Hallmann Holding. Die unter dem Namen „Villa Aurora“ bekannt gewordene Liegenschaft wurde im Jahr 1785 vom Architekten Isidore Canevale entworfen und ist ein beliebtes Ausflugsziel am westlichen Stadtrand des 16. Wiener Gemeindebezirks.
7