Wohnungsmarkt in Wien an der Kippe

Wien steuert auf Wohnungsnot zu

von Stefan Posch

Die Vorstellung des Ersten Wiener Wohnungsmarktberichtes. © Stefan Posch Die Vorstellung des Ersten Wiener Wohnungsmarktberichtes. © Stefan Posch
Was lange als zyklische Delle abgetan wurde, entpuppt sich nun als strukturelles Problem mit Sprengkraft. Sinkende Fertigstellungen, steigende Nachfrage, alternde Bevölkerung – und ein regulatorisches Korsett, das Investitionen bremst, statt sie zu ermöglichen. Bei der Vorstellung des ersten Wiener Wohnungsmarktbericht von Buwog und EHL Immobilien wird deutlich: Wenn jetzt nicht gehandelt wird, steuert Wien auf eine neue Wohnungsnot zu.

Drastisch wird das Bild beim Blick auf die Baubewilligungen. Karina Schunker, Geschäftsführerin von EHL Wohnen, spricht von einem historischen Einbruch. Seit 2019 sind die Baubewilligungszahlen um fast 60 Prozent zurückgegangen. Gegenüber 2022 werden die Fertigstellungen bis 2026 um rund 44 Prozent fallen. 2025 wurden in Wien erstmals seit fast zehn Jahren weniger als 10.000 Wohnungen fertiggestellt – besonders stark betroffen ist der freifinanzierte Mietwohnungsbau. „Und dieser Trend wird sich heuer und im kommenden Jahr weiter verschärfen“, sagt Schunker.

Gleichzeitig bleibt die Nachfrage hoch – vor allem im Mietbereich. Im Eigentumssegment hingegen habe die Kombination aus stark gestiegenen Zinsen und der damaligen KIM-Verordnung den Markt zeitweise nahezu eingefroren. Doch hier zeichnet sich eine Trendwende ab. „Die Zinslandschaft hat sich stabilisiert, wir sehen wieder mehr Dynamik“, so Schunker. Höhere Lohnabschlüsse hätten Eigentum wieder leistbarer gemacht. Umso wichtiger sei es jetzt, antizyklisch zu bauen. „Wir stoßen auf ein Angebotstief. Wenn wir heute nicht reagieren, fehlen uns in drei oder vier Jahren zehntausende Wohnungen.“

Die demografischen Zahlen unterstreichen den Ernst der Lage. Peter Berchtold, Vertriebschef der Buwog, verweist auf eine Entwicklung, die oft unterschätzt wird. Wien hat die Zwei-Millionen-Einwohner-Marke bereits im Herbst 2023 überschritten. Bis 2080 wird ein Viertel der Bevölkerung über 65 Jahre alt sein. Gleichzeitig steigen die Einpersonenhaushalte bis 2060 um rund 30 Prozent. „Allein aus Wachstum und Strukturbedarf brauchen wir bis 2040 zwischen 95.000 und 100.000 zusätzliche Wohnungen“, sagt Berchtold. Das entspricht einem jährlichen Bedarf von 8.000 bis 10.000 Einheiten. „Alles darunter erzeugt strukturell noch höheren Nachfragedruck.“

Andreas Holler, Geschäftsführer der Buwog, findet dafür klare Worte. „Aufgrund der Zahlen und der wirtschaftlichen Lage ist die Situation eindeutig. Wenn jetzt nicht gehandelt wird, landen wir in einer Wohnungsnot.“ Die Branche befinde sich nicht in einer normalen Abschwungphase, sondern in einer gefährlichen Kombination aus Angebotsrückgang und weiter wachsender Nachfrage. Die Buwog selbst baut antizyklisch – bewusst gegen den Trend. Rund 2.000 Wohnungen will das Unternehmen bis Ende des Jahres fertigstellen und neu starten. „Aber was wir alleine tun, ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, sagt Holler. Denn insgesamt werden heuer nur rund 10.000 Einheiten fertiggestellt. Benötigt würden mindestens 16.000.

Der strukturelle Kern des Problems liegt tiefer. Das Bauen ist zu langsam geworden – und zu teuer. Regulatorische Auflagen, langwierige Genehmigungsverfahren, eine zunehmend komplexe Förderlandschaft und ein Mietrecht, das laut Holler „entrümpelt“ werden müsste. „Wir brauchen schnellere Bauverfahren und klare, bundesweit einheitliche Regeln. Typengenehmigungen für Systembauten wären ein enormer Hebel.“ Auch die Digitalisierung der Baubranche sei ein bislang unterschätztes Potenzial. Laut Holler könnten durch digitalisierte Prozesse, serielles Bauen und Vorfertigung 10 bis 15 Prozent der Kosten eingespart werden.

Hinzu kommen politische Rahmenbedingungen, die wirtschaftlich nicht mehr aufgehen. Besonders kritisch sieht Holler die Zwei-Drittel-Regelung für geförderten Wohnraum bei Umwidmungen. „In der aktuellen Kostenstruktur ist das nicht mehr darstellbar. Da braucht es eine Anpassung.“ Statt zusätzlicher Regulierungen brauche es Investitionsanreize: etwa die steuerliche Absetzbarkeit von Finanzierungszinsen oder ein einfach zugängliches, funktionierendes Fördermodell.

Michael Ehlmaier, geschäftsführender Gesellschafter von EHL Immobilien, zumindest bei den Verkaufszahlen Talsohle durchschritten. Die Zinssituation sei berechenbarer geworden, extreme Schwankungen wie in den vergangenen Jahren erwartet er nicht mehr. „Bauträger und Käufer können wieder kalkulieren.“ Gleichzeitig beobachtet er eine Verschiebung von Mietinteressenten hin zum Eigentum – vor allem in Lagen mit verbesserter Infrastruktur und langfristigem Entwicklungspotenzial. Auch Iistitutionelle Investoren kehren langsam zurück, ebenso internationale Käufer aus Zentral- und Osteuropa, für die Österreich weiterhin als sicherer Hafen gilt.

Doch all diese positiven Signale werden verpuffen, wenn die strukturellen Bremsen nicht gelöst werden. Deregulierung statt neuer Auflagen, beschleunigte Behördenprozesse – etwa durch One-Stop-Shop-Systeme –, eine konsequente Digitalisierung der Baubranche und vereinfachte Bauvorschriften. Serielles Bauen, modulare Systeme und höhere Vorfertigungsgrade gelten als Schlüssel für leistbaren Wohnraum der Zukunft. Ebenso wichtig: Anreize für Eigentumsbildung und Investitionen, weniger Komplexität bei Förderungen und eine Anpassung überholter Quotenregelungen. „Wenn wir jetzt nicht handeln, zahlen wir den Preis in ein paar Jahren. Und der wird hoch sein", warnt Holler.
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IVD warnt vor Dauerkrise

Zu wenig Genehmigungen in Deutschland

von Laura Fürst

Dirk Wohltorf © IVD, Thomas Rafalzyk Dirk Wohltorf © IVD, Thomas Rafalzyk
Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland bleibt deutlich hinter dem Bedarf zurück. Wie das Statistisches Bundesamt (Destatis) am 18. Februar 2026 mitteilte, wurden 2025 bundesweit 238.500 Wohnungen genehmigt. Benötigt werden nach Branchenschätzungen mindestens 320.000 Einheiten pro Jahr. Für den Immobilienverband Deutschland (IVD) ist die Bilanz ein weiteres Signal für eine strukturelle Krise im Wohnungsbau.

IVD-Präsident Dirk Wohltorf ordnet die Zahlen kritisch ein: „Der leicht steigende Trend bei den genehmigten Bauanträgen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein erheblicher Teil der Vorhaben sich verzögern oder gar nicht realisiert wird. Und in Baugenehmigungen kann man nicht wohnen.“
Tatsächlich bleibt die Differenz zwischen politischem Ziel und tatsächlicher Bautätigkeit erheblich. Neben dem Neubau betrifft das auch Umbauten und Modernisierungen im Bestand. Aus Sicht des Verbands scheitern viele Projekte an Finanzierungslücken, gestiegenen Eigenkapitalanforderungen, hohen Baukosten sowie regulatorischen Vorgaben.

Wohltorf spricht von einer „Dauerkrise“ und verweist auf steuerliche Belastungen wie die Grunderwerbsteuer sowie auf komplexe Bauvorschriften und Normen. „Die Betrachtung von Genehmigungszahlen hilft wenig, wenn Projekte anschließend an Finanzierungslücken, überzogenen Standards, massiven Regulierungen und an der steuerlichen Belastung scheitern. Die Hürden für Neubau und Modernisierung sind zu hoch“, so der Verbandspräsident.

Besonders kritisch bewertet der IVD die Situation für Haushalte mit mittleren Einkommen. Wenn selbst diese Gruppen Wohneigentum kaum noch realisieren könnten, sei das ein strukturelles Problem. Der Verband fordert einfachere bauliche Mindeststandards, schnellere Genehmigungsverfahren sowie steuerliche Entlastungen.

Ob die Zahl der Genehmigungen in tatsächliche Fertigstellungen mündet, bleibt damit auch 2026 eine offene Frage. Für Projektentwickler und Investoren signalisiert die Statistik vor allem eines: Planungssicherheit und wirtschaftliche Rahmenbedingungen bleiben die zentralen Stellschrauben im deutschen Wohnungsmarkt.
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Große Wohnungen feiern Comeback

Transaktionen ab 80 m² legen stark zu

von Laura Fürst

Größere Wohnungen gewinnen wieder deutlich an Bedeutung © Adobe Stock Größere Wohnungen gewinnen wieder deutlich an Bedeutung © Adobe Stock
Der Wiener Wohnungsmarkt hat 2025 eine deutliche Verschiebung bei Nachfrage und Preisstruktur erlebt. Das zeigt der aktuelle Jahresbericht von Immo Analytics, der am 18. Februar 2026 veröffentlicht wurde. Demnach gewinnen größere Wohnungen sowohl bei den Transaktionszahlen als auch in höheren Preissegmenten spürbar an Bedeutung.

Konkret erreichen Wohnungen mit mehr als 80 Quadratmetern im Jahr 2025 einen Anteil von 34 Prozent an allen Transaktionen. Im Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei 21 Prozent. Damit verzeichnet dieses Segment den stärksten relativen Zuwachs aller Größenklassen. Parallel dazu sinkt der Anteil der Einheiten zwischen 50 und 80 Quadratmetern von 44 auf 34 Prozent. Auch Wohnungen unter 50 Quadratmetern verlieren leicht an Marktanteil.

Gleichzeitig verschiebt sich die Nachfrage in Richtung höherer Kaufpreise. Besonders deutlich wächst das Segment zwischen 400.000 und 500.000 Euro: Hier steigt der Anteil von 8 Prozent im Jahr 2024 auf 12 Prozent im Jahr 2025. Noch markanter fällt die Entwicklung im oberen Bereich aus: Wohnungen mit Kaufpreisen über 600.000 Euro legen von 8 auf 15 Prozent zu.

In Kombination mit einer insgesamt gestiegenen Zahl an Transaktionen ergibt sich laut Analyse ein klares Bild: Das Preissegment ab 400.000 Euro aufwärts gewinnt wieder an Dynamik. Vor allem größere Einheiten profitieren davon.

Gregor Pfeiffer, Geschäftsführer von Immo Analytics, ordnet die Entwicklung ein: „Die aktuellen Zahlen deuten darauf hin, dass Käuferinnen und Käufer wieder verstärkt langfristige Wohn- und Investitionsentscheidungen treffen – mit einem klaren Fokus auf Qualität, Größe und Wertbeständigkeit. Der Markt sendet damit ein deutliches Signal: Große Wohnungen feiern ihr Comeback.“

Für Projektentwickler und Investoren ist die Trendwende relevant. Nach Jahren, in denen kompakte Einheiten dominierten, rücken nun wieder familiengeeignete Grundrisse und höherpreisige Segmente stärker in den Fokus des Wiener Marktes.
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Bella Vita in Wiener Neustadt übergeben

49 Wohnungen in Ackergasse fertig

von Laura Fürst

Fertigstellung des Neubauprojekts Bella Vita in Wiener Neustadt © EHL Wohnen GmbH Fertigstellung des Neubauprojekts Bella Vita in Wiener Neustadt © EHL Wohnen GmbH
Ende 2025 wurde das Neubauprojekt Bella Vita in der Ackergasse 14 in Wiener Neustadt planmäßig fertiggestellt. Entwickelt von der hero group und vermarktet von EHL Wohnen, umfasst die Anlage insgesamt 49 Eigentums- und Vorsorgewohnungen. Die Einheiten verteilen sich auf vier freistehende Baukörper.
Das Angebot richtet sich an Eigennutzer und Anleger gleichermaßen. Realisiert wurden Zwei- bis Vierzimmerwohnungen mit Wohnflächen von 53 bis 111 Quadratmetern. Jede Einheit verfügt über eine private Freifläche in Form von Balkon, Terrasse oder Eigengarten. Zwischen den Baukörpern liegen Grünflächen, hinzu kommt eine Tiefgarage mit 75 Stellplätzen.

Die Lage in der Ackergasse verbindet ruhiges Wohnen mit urbaner Infrastruktur. Der Bahnhof Wiener Neustadt Civitas Nova ist fußläufig erreichbar und bietet über die Pottendorfer Linie eine direkte Anbindung nach Wien. Einkaufsmöglichkeiten, Bildungs- und Freizeitangebote befinden sich im nahen Umfeld.
Architektonisch setzt das Projekt auf klare Linien mit mediterranen Gestaltungselementen. Die vier Punkthäuser sind locker am Grundstück positioniert, wodurch Durchblicke und Freiräume entstehen.

„Mit der Fertigstellung von Bella Vita wurde ein Wohnprojekt realisiert, das durch durchdachte Grundrisse, hohe Ausstattungsqualität und eine attraktive Lage überzeugt. Die Kombination aus naturnahem Wohnen und guter Anbindung an Wien durch die Pottendorfer Linie trifft weiterhin auf großes Interesse“, erklärt Karina Schunker, Geschäftsführerin von EHL Wohnen.

Am 19. Februar 2026 findet zwischen 15:00 und 17:30 Uhr ein Open House statt. Interessierte können die bezugsfertigen Wohnungen besichtigen und Beratungsgespräche führen. Damit geht in Wiener Neustadt ein weiteres Projekt in einem Markt an den Start, in dem gut angebundene Standorte im Wiener Umland wieder verstärkt nachgefragt werden.
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Gleichenfeier für Projekt Brambilla

20 Wohneinheiten in Wien-Simmering

von Laura Fürst

Gleichenfeier im Projekt Brambilla © Adobe Stock Gleichenfeier im Projekt Brambilla © Adobe Stock
In der Brambillagasse 20 in Wien-Simmering erreicht das Wohnprojekt „Brambilla“ einen wichtigen Baufortschritt: A m²5. Februar 2026 um 16:00 Uhr lädt die BWS-Gruppe zur Gleichenfeier. Veranstaltungsort ist die Garage des Bauprojekts in der Brambillagasse 20, 1110 Wien.

Realisiert werden an dem Standort insgesamt 20 Wohneinheiten. Geplant sind vier Stadthäuser, jeweils ausgestattet mit Dachterrasse, Balkon und Eigengarten. Ergänzend dazu entstehen 16 Eigentumswohnungen mit zwei bis drei Zimmern und Wohnflächen zwischen 50 und 77 Quadratmetern.

Mit der Gleichenfeier wird traditionell die Fertigstellung des Rohbaus gewürdigt. Das Projekt befindet sich damit in einer fortgeschrittenen Bauphase. Weitere Details zu Fertigstellungstermin oder Vermarktungsstand wurden in der Aussendung nicht genannt.

Ein besonderes Element in der Präsentation des Projekts ist ein digitaler 3D-Rundgang: Eines der Stadthäuser kann bereits vor Fertigstellung virtuell besichtigt werden. Damit erhalten Interessierte die Möglichkeit, sich frühzeitig einen räumlichen Eindruck vom geplanten Wohnangebot zu verschaffen.

Die BWS-Gruppe setzt in der Brambillagasse somit auf eine Kombination aus Stadthäusern und klassischen Eigentumswohnungen innerhalb eines Projekts in Wien-Simmering. Mit der Gleichenfeier folgt nun der nächste offizielle Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung der insgesamt 20 Einheiten.
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175 Wohnungen in Holz-Hybridbau

ÖSW übergibt B.R.I.O. in Wien Favoriten

von Laura Fürst

Wohnungsübergabe bei ÖSW-Projekt B.R.I.O. © ÖSW Wohnungsübergabe bei ÖSW-Projekt B.R.I.O. © ÖSW
Nach rund zwei Jahren Bauzeit hat die ÖSW diese Woche die Wohnungen des geförderten Projekts B.R.I.O. im Quartier Neues Landgut in Wien-Favoriten offiziell übergeben. Mit dem Schritt können die künftigen Mieterinnen und Mieter ihre neuen Einheiten beziehen. Zeitgleich wurde eine großflächige Kunstinstallation des Wiener Künstlers Golif an den Außenfassaden eröffnet.

B.R.I.O. zählt laut ÖSW zu den größten Holz-Hybrid-Wohnbauprojekten Österreichs. Errichtet wurden 175 geförderte Mietwohnungen, darunter 88 Smart-Wohnungen, sowie 14 Gewerbeflächen. Das Baukonzept basiert auf industriell vorgefertigten Holz-Beton-Vollfertigteilen. Diese Bauweise soll Bauzeit verkürzen und Ressourcen schonen.

Sascha Risavy, Leitung Baumanagement ÖSW, verweist auf die Vorteile der Konstruktion: „Die Holz-Hybrid-Bauweise vereint Effizienz und Nachhaltigkeit: Sie ermöglicht eine ressourcenschonende, witterungsunabhängige Fertigung, eine präzise Umsetzung sowie einen reibungslosen Bauablauf mit deutlich reduzierter Lärm- und Staubbelastung. Gleichzeitig erfüllt sie höchste Ansprüche an Qualität, Sicherheit und ökologische Verantwortung und trägt durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe aktiv zum Klimaschutz bei.“

Auch Bezirksvorsteher Marcus Franz ordnet das Projekt stadtentwicklungspolitisch ein: „Favoriten ist mit über 220.000 Einwohnerinnen und Einwohnern einer der bevölkerungsreichsten Bezirke Wiens. Umso wichtiger sind qualitätsvolle Stadterweiterungsgebiete wie das Quartier Neues Landgut, die dringend benötigten Wohnraum schaffen und gleichzeitig lebendige Nachbarschaften ermöglichen. B.R.I.O. leistet dazu einen wesentlichen Beitrag: mit leistbaren Wohnungen, zentraler Lage nahe dem Hauptbahnhof und einem urbanen Umfeld, das beste Voraussetzungen für ein gutes Zusammenleben bietet.“

Markus Fichta, stellvertretender Generaldirektor des ÖSW Konzerns, betont: „Mit B.R.I.O. zeigen wir, was #superwohnen im geförderten Wohnbau bedeutet: hochwertige, ökologisch durchdachte Wohnungen zu attraktiven Bedingungen. Genau dafür steht der ÖSW Konzern: Für Lebensräume, die heute überzeugen, morgen Bestand haben und auch kommenden Generationen ein gutes Zuhause bieten. Umso mehr freuen wir uns, die Wohnungen nun an ihre neuen Bewohnerinnen und Bewohner übergeben zu können.“

Im Zuge der Übergabe wurden zudem großformatige Wandgemälde und mehr als 40 individuell gestaltete Wandapplikationen von Golif präsentiert. Die Figuren an den Fassaden sollen die Vielfalt der Bewohnerschaft widerspiegeln und dem Ensemble eine visuelle Identität geben.
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Vier Directors für Leitner-Gruppe

Ausbau in Steuer- und Rechtsberatung

von Laura Fürst

Dagmar Kiesenhofer © Fotograf Michael Königshofer Dagmar Kiesenhofer © Fotograf Michael Königshofer
Die Beratungsgruppe bestehend aus LeitnerLeitner und LeitnerLaw Rechtsanwälte erweitert mit Februar 2026 ihre Führungsebene. An den Standorten Wien und Linz wurden vier neue Directors aus den eigenen Reihen bestellt. Ziel ist laut Unternehmen der gezielte Ausbau strategischer Kernbereiche sowie eine stärkere interdisziplinäre Zusammenarbeit.

„Mit dem Ausbau der Director-Ebene stärken wir wichtige Fachbereiche. So sichern wir die Qualität und die verlässliche Weiterentwicklung unserer Beratung“, sagt Gerald Gahleitner, Partner bei LeitnerLeitner.

Mit der Ernennung von Andrei Demian (36), Dagmar Kiesenhofer (31), Edin Šalo (36) sowie Konstanze Anna Thaller (32) deckt die Gruppe zentrale Beratungsfelder ab – von Corporate/M&A über Private Clients und Stiftungen bis hin zu Personalverrechnung, Global Mobility und KMU-Beratung.
Andrei Demian, seit 2019 bei LeitnerLaw und seit 2021 Rechtsanwalt in Wien, verantwortet künftig als Director den Bereich Corporate/M&A. Er begleitet nationale und grenzüberschreitende Umgründungen, Transaktionen, Joint Ventures sowie Finanzierungsrunden und soll zusätzlich Business-Development-Themen vorantreiben.

Edin Šalo, seit 2019 bei LeitnerLaw und seit 2022 Rechtsanwalt in Linz, übernimmt als Director die strategische Weiterentwicklung der Bereiche Private Clients, Stiftungen, Gemeinnützigkeit und Unternehmensnachfolge. Neben Corporate Governance in Familienunternehmen steht der Ausbau integrierter Beratungsansätze gemeinsam mit LeitnerLeitner im Fokus.

Auf Seiten von LeitnerLeitner verstärkt Dagmar Kiesenhofer, seit 2015 im Unternehmen und seit 2023 Steuerberaterin, als Director den Bereich Personalverrechnung und Global Mobility. Geplant ist eine stärkere Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen.

Konstanze Anna Thaller, seit 2017 bei LeitnerLeitner und seit 2021 Steuerberaterin, übernimmt als Director Verantwortung für die KMU-Beratung an den Standorten Linz und Neufelden. Schwerpunkte liegen in der Optimierung von Tax- und Accounting-Prozessen sowie in der standortübergreifenden Zusammenarbeit.

Mit den vier Ernennungen setzt die Gruppe auf interne Karrierepfade – und auf eine breitere Führungsstruktur in einem Markt, der zunehmende Spezialisierung verlangt.
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Neuer Transaktionschef bei Erste Immo

Christoph Tittes steigt intern auf

von Laura Fürst

Christoph Tittes neuer Head of Real Estate Transaction Management ERSTE Immobilien KAG Christoph Tittes neuer Head of Real Estate Transaction Management ERSTE Immobilien KAG
Die Erste Immobilien KAG hat mit Jahresbeginn 2026 ihre Leitung im Transaktionsbereich neu besetzt: Christoph Tittes (37) übernimmt die Funktion des Head of Real Estate Transaction Management. Er folgt damit auf die bisherige Struktur in der Abteilung und verantwortet künftig sämtliche Immobilientransaktionen der Fondsgesellschaft.

Tittes ist seit März 2022 im Unternehmen tätig und war bislang maßgeblich in die rechtliche Umsetzung von An- und Verkäufen eingebunden. Als Jurist mit Schwerpunkt Immobilien- und Aufsichtsrecht brachte er seine Expertise insbesondere bei komplexen Transaktionsstrukturen ein. In seiner neuen Rolle übernimmt er nun die Führung der gesamten Einheit für Immobilientransaktionen.

Vor seinem Wechsel zur Erste Immobilien KAG war Tittes als Rechtsanwalt bei Schönherr tätig, mit Fokus auf Immobilienrecht. Seine berufliche Laufbahn begann er nach dem Studium der Rechtswissenschaften, das er ab 2008 in Wien absolvierte. Der gebürtige Oberösterreicher lebt seither in der Bundeshauptstadt.
Erste Immobilien KAG-Geschäftsführer Peter Karl kommentiert den Karriereschritt: „Neben seiner hohen fachlichen Kompetenz zeichnen ihn Professionalität, ausgeprägtes Verhandlungsgeschick sowie ein kollegialer und wertschätzender Führungsstil aus“.

Mit der internen Besetzung setzt die Fondsgesellschaft auf Kontinuität im Transaktionsmanagement – ein Bereich, der angesichts volatiler Märkte, steigender regulatorischer Anforderungen und selektiver Investmentstrategien zunehmend an Bedeutung gewinnt. Für institutionelle Investoren rücken strukturierte Prozesse, rechtliche Absicherung und Timing-Fragen stärker in den Fokus.

Abseits des Berufs ist Tittes sportlich unterwegs: Seine Freizeit verbringt er beim Segeln oder auf Skitour. Beruflich steht nun die strategische Steuerung des Transaktionsgeschäfts im Mittelpunkt – in einem Marktumfeld, das 2026 weiterhin von Zurückhaltung, aber auch von selektiven Chancen geprägt ist.
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Transaktionen ab 80 m² legen stark zu

Große Wohnungen feiern Comeback

von Laura Fürst

Der Wiener Wohnungsmarkt hat 2025 eine deutliche Verschiebung bei Nachfrage und Preisstruktur erlebt. Das zeigt der aktuelle Jahresbericht von Immo Analytics, der am 18. Februar 2026 veröffentlicht wurde. Demnach gewinnen größere Wohnungen sowohl bei den Transaktionszahlen als auch in höheren Preissegmenten spürbar an Bedeutung.

Konkret erreichen Wohnungen mit mehr als 80 Quadratmetern im Jahr 2025 einen Anteil von 34 Prozent an allen Transaktionen. Im Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei 21 Prozent. Damit verzeichnet dieses Segment den stärksten relativen Zuwachs aller Größenklassen. Parallel dazu sinkt der Anteil der Einheiten zwischen 50 und 80 Quadratmetern von 44 auf 34 Prozent. Auch Wohnungen unter 50 Quadratmetern verlieren leicht an Marktanteil.

Gleichzeitig verschiebt sich die Nachfrage in Richtung höherer Kaufpreise. Besonders deutlich wächst das Segment zwischen 400.000 und 500.000 Euro: Hier steigt der Anteil von 8 Prozent im Jahr 2024 auf 12 Prozent im Jahr 2025. Noch markanter fällt die Entwicklung im oberen Bereich aus: Wohnungen mit Kaufpreisen über 600.000 Euro legen von 8 auf 15 Prozent zu.

In Kombination mit einer insgesamt gestiegenen Zahl an Transaktionen ergibt sich laut Analyse ein klares Bild: Das Preissegment ab 400.000 Euro aufwärts gewinnt wieder an Dynamik. Vor allem größere Einheiten profitieren davon.

Gregor Pfeiffer, Geschäftsführer von Immo Analytics, ordnet die Entwicklung ein: „Die aktuellen Zahlen deuten darauf hin, dass Käuferinnen und Käufer wieder verstärkt langfristige Wohn- und Investitionsentscheidungen treffen – mit einem klaren Fokus auf Qualität, Größe und Wertbeständigkeit. Der Markt sendet damit ein deutliches Signal: Große Wohnungen feiern ihr Comeback.“

Für Projektentwickler und Investoren ist die Trendwende relevant. Nach Jahren, in denen kompakte Einheiten dominierten, rücken nun wieder familiengeeignete Grundrisse und höherpreisige Segmente stärker in den Fokus des Wiener Marktes.

49 Wohnungen in Ackergasse fertig

Bella Vita in Wiener Neustadt übergeben

von Laura Fürst

Fertigstellung des Neubauprojekts Bella Vita in Wiener Neustadt © EHL Wohnen GmbH
Ende 2025 wurde das Neubauprojekt Bella Vita in der Ackergasse 14 in Wiener Neustadt planmäßig fertiggestellt. Entwickelt von der hero group und vermarktet von EHL Wohnen, umfasst die Anlage insgesamt 49 Eigentums- und Vorsorgewohnungen. Die Einheiten verteilen sich auf vier freistehende Baukörper.
Das Angebot richtet sich an Eigennutzer und Anleger gleichermaßen. Realisiert wurden Zwei- bis Vierzimmerwohnungen mit Wohnflächen von 53 bis 111 Quadratmetern. Jede Einheit verfügt über eine private Freifläche in Form von Balkon, Terrasse oder Eigengarten. Zwischen den Baukörpern liegen Grünflächen, hinzu kommt eine Tiefgarage mit 75 Stellplätzen.

Die Lage in der Ackergasse verbindet ruhiges Wohnen mit urbaner Infrastruktur. Der Bahnhof Wiener Neustadt Civitas Nova ist fußläufig erreichbar und bietet über die Pottendorfer Linie eine direkte Anbindung nach Wien. Einkaufsmöglichkeiten, Bildungs- und Freizeitangebote befinden sich im nahen Umfeld.
Architektonisch setzt das Projekt auf klare Linien mit mediterranen Gestaltungselementen. Die vier Punkthäuser sind locker am Grundstück positioniert, wodurch Durchblicke und Freiräume entstehen.

„Mit der Fertigstellung von Bella Vita wurde ein Wohnprojekt realisiert, das durch durchdachte Grundrisse, hohe Ausstattungsqualität und eine attraktive Lage überzeugt. Die Kombination aus naturnahem Wohnen und guter Anbindung an Wien durch die Pottendorfer Linie trifft weiterhin auf großes Interesse“, erklärt Karina Schunker, Geschäftsführerin von EHL Wohnen.

Am 19. Februar 2026 findet zwischen 15:00 und 17:30 Uhr ein Open House statt. Interessierte können die bezugsfertigen Wohnungen besichtigen und Beratungsgespräche führen. Damit geht in Wiener Neustadt ein weiteres Projekt in einem Markt an den Start, in dem gut angebundene Standorte im Wiener Umland wieder verstärkt nachgefragt werden.
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20 Wohneinheiten in Wien-Simmering

Gleichenfeier für Projekt Brambilla

von Laura Fürst

In der Brambillagasse 20 in Wien-Simmering erreicht das Wohnprojekt „Brambilla“ einen wichtigen Baufortschritt: A m²5. Februar 2026 um 16:00 Uhr lädt die BWS-Gruppe zur Gleichenfeier. Veranstaltungsort ist die Garage des Bauprojekts in der Brambillagasse 20, 1110 Wien.

Realisiert werden an dem Standort insgesamt 20 Wohneinheiten. Geplant sind vier Stadthäuser, jeweils ausgestattet mit Dachterrasse, Balkon und Eigengarten. Ergänzend dazu entstehen 16 Eigentumswohnungen mit zwei bis drei Zimmern und Wohnflächen zwischen 50 und 77 Quadratmetern.

Mit der Gleichenfeier wird traditionell die Fertigstellung des Rohbaus gewürdigt. Das Projekt befindet sich damit in einer fortgeschrittenen Bauphase. Weitere Details zu Fertigstellungstermin oder Vermarktungsstand wurden in der Aussendung nicht genannt.

Ein besonderes Element in der Präsentation des Projekts ist ein digitaler 3D-Rundgang: Eines der Stadthäuser kann bereits vor Fertigstellung virtuell besichtigt werden. Damit erhalten Interessierte die Möglichkeit, sich frühzeitig einen räumlichen Eindruck vom geplanten Wohnangebot zu verschaffen.

Die BWS-Gruppe setzt in der Brambillagasse somit auf eine Kombination aus Stadthäusern und klassischen Eigentumswohnungen innerhalb eines Projekts in Wien-Simmering. Mit der Gleichenfeier folgt nun der nächste offizielle Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung der insgesamt 20 Einheiten.
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ÖSW übergibt B.R.I.O. in Wien Favoriten

175 Wohnungen in Holz-Hybridbau

von Laura Fürst

Nach rund zwei Jahren Bauzeit hat die ÖSW diese Woche die Wohnungen des geförderten Projekts B.R.I.O. im Quartier Neues Landgut in Wien-Favoriten offiziell übergeben. Mit dem Schritt können die künftigen Mieterinnen und Mieter ihre neuen Einheiten beziehen. Zeitgleich wurde eine großflächige Kunstinstallation des Wiener Künstlers Golif an den Außenfassaden eröffnet.

B.R.I.O. zählt laut ÖSW zu den größten Holz-Hybrid-Wohnbauprojekten Österreichs. Errichtet wurden 175 geförderte Mietwohnungen, darunter 88 Smart-Wohnungen, sowie 14 Gewerbeflächen. Das Baukonzept basiert auf industriell vorgefertigten Holz-Beton-Vollfertigteilen. Diese Bauweise soll Bauzeit verkürzen und Ressourcen schonen.

Sascha Risavy, Leitung Baumanagement ÖSW, verweist auf die Vorteile der Konstruktion: „Die Holz-Hybrid-Bauweise vereint Effizienz und Nachhaltigkeit: Sie ermöglicht eine ressourcenschonende, witterungsunabhängige Fertigung, eine präzise Umsetzung sowie einen reibungslosen Bauablauf mit deutlich reduzierter Lärm- und Staubbelastung. Gleichzeitig erfüllt sie höchste Ansprüche an Qualität, Sicherheit und ökologische Verantwortung und trägt durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe aktiv zum Klimaschutz bei.“

Auch Bezirksvorsteher Marcus Franz ordnet das Projekt stadtentwicklungspolitisch ein: „Favoriten ist mit über 220.000 Einwohnerinnen und Einwohnern einer der bevölkerungsreichsten Bezirke Wiens. Umso wichtiger sind qualitätsvolle Stadterweiterungsgebiete wie das Quartier Neues Landgut, die dringend benötigten Wohnraum schaffen und gleichzeitig lebendige Nachbarschaften ermöglichen. B.R.I.O. leistet dazu einen wesentlichen Beitrag: mit leistbaren Wohnungen, zentraler Lage nahe dem Hauptbahnhof und einem urbanen Umfeld, das beste Voraussetzungen für ein gutes Zusammenleben bietet.“

Markus Fichta, stellvertretender Generaldirektor des ÖSW Konzerns, betont: „Mit B.R.I.O. zeigen wir, was #superwohnen im geförderten Wohnbau bedeutet: hochwertige, ökologisch durchdachte Wohnungen zu attraktiven Bedingungen. Genau dafür steht der ÖSW Konzern: Für Lebensräume, die heute überzeugen, morgen Bestand haben und auch kommenden Generationen ein gutes Zuhause bieten. Umso mehr freuen wir uns, die Wohnungen nun an ihre neuen Bewohnerinnen und Bewohner übergeben zu können.“

Im Zuge der Übergabe wurden zudem großformatige Wandgemälde und mehr als 40 individuell gestaltete Wandapplikationen von Golif präsentiert. Die Figuren an den Fassaden sollen die Vielfalt der Bewohnerschaft widerspiegeln und dem Ensemble eine visuelle Identität geben.
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Ausbau in Steuer- und Rechtsberatung

Vier Directors für Leitner-Gruppe

von Laura Fürst

Dagmar Kiesenhofer © Fotograf Michael Königshofer
Die Beratungsgruppe bestehend aus LeitnerLeitner und LeitnerLaw Rechtsanwälte erweitert mit Februar 2026 ihre Führungsebene. An den Standorten Wien und Linz wurden vier neue Directors aus den eigenen Reihen bestellt. Ziel ist laut Unternehmen der gezielte Ausbau strategischer Kernbereiche sowie eine stärkere interdisziplinäre Zusammenarbeit.

„Mit dem Ausbau der Director-Ebene stärken wir wichtige Fachbereiche. So sichern wir die Qualität und die verlässliche Weiterentwicklung unserer Beratung“, sagt Gerald Gahleitner, Partner bei LeitnerLeitner.

Mit der Ernennung von Andrei Demian (36), Dagmar Kiesenhofer (31), Edin Šalo (36) sowie Konstanze Anna Thaller (32) deckt die Gruppe zentrale Beratungsfelder ab – von Corporate/M&A über Private Clients und Stiftungen bis hin zu Personalverrechnung, Global Mobility und KMU-Beratung.
Andrei Demian, seit 2019 bei LeitnerLaw und seit 2021 Rechtsanwalt in Wien, verantwortet künftig als Director den Bereich Corporate/M&A. Er begleitet nationale und grenzüberschreitende Umgründungen, Transaktionen, Joint Ventures sowie Finanzierungsrunden und soll zusätzlich Business-Development-Themen vorantreiben.

Edin Šalo, seit 2019 bei LeitnerLaw und seit 2022 Rechtsanwalt in Linz, übernimmt als Director die strategische Weiterentwicklung der Bereiche Private Clients, Stiftungen, Gemeinnützigkeit und Unternehmensnachfolge. Neben Corporate Governance in Familienunternehmen steht der Ausbau integrierter Beratungsansätze gemeinsam mit LeitnerLeitner im Fokus.

Auf Seiten von LeitnerLeitner verstärkt Dagmar Kiesenhofer, seit 2015 im Unternehmen und seit 2023 Steuerberaterin, als Director den Bereich Personalverrechnung und Global Mobility. Geplant ist eine stärkere Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen.

Konstanze Anna Thaller, seit 2017 bei LeitnerLeitner und seit 2021 Steuerberaterin, übernimmt als Director Verantwortung für die KMU-Beratung an den Standorten Linz und Neufelden. Schwerpunkte liegen in der Optimierung von Tax- und Accounting-Prozessen sowie in der standortübergreifenden Zusammenarbeit.

Mit den vier Ernennungen setzt die Gruppe auf interne Karrierepfade – und auf eine breitere Führungsstruktur in einem Markt, der zunehmende Spezialisierung verlangt.

Christoph Tittes steigt intern auf

Neuer Transaktionschef bei Erste Immo

von Laura Fürst

Christoph Tittes neuer Head of Real Estate Transaction Management ERSTE Immobilien KAG
Die Erste Immobilien KAG hat mit Jahresbeginn 2026 ihre Leitung im Transaktionsbereich neu besetzt: Christoph Tittes (37) übernimmt die Funktion des Head of Real Estate Transaction Management. Er folgt damit auf die bisherige Struktur in der Abteilung und verantwortet künftig sämtliche Immobilientransaktionen der Fondsgesellschaft.

Tittes ist seit März 2022 im Unternehmen tätig und war bislang maßgeblich in die rechtliche Umsetzung von An- und Verkäufen eingebunden. Als Jurist mit Schwerpunkt Immobilien- und Aufsichtsrecht brachte er seine Expertise insbesondere bei komplexen Transaktionsstrukturen ein. In seiner neuen Rolle übernimmt er nun die Führung der gesamten Einheit für Immobilientransaktionen.

Vor seinem Wechsel zur Erste Immobilien KAG war Tittes als Rechtsanwalt bei Schönherr tätig, mit Fokus auf Immobilienrecht. Seine berufliche Laufbahn begann er nach dem Studium der Rechtswissenschaften, das er ab 2008 in Wien absolvierte. Der gebürtige Oberösterreicher lebt seither in der Bundeshauptstadt.
Erste Immobilien KAG-Geschäftsführer Peter Karl kommentiert den Karriereschritt: „Neben seiner hohen fachlichen Kompetenz zeichnen ihn Professionalität, ausgeprägtes Verhandlungsgeschick sowie ein kollegialer und wertschätzender Führungsstil aus“.

Mit der internen Besetzung setzt die Fondsgesellschaft auf Kontinuität im Transaktionsmanagement – ein Bereich, der angesichts volatiler Märkte, steigender regulatorischer Anforderungen und selektiver Investmentstrategien zunehmend an Bedeutung gewinnt. Für institutionelle Investoren rücken strukturierte Prozesse, rechtliche Absicherung und Timing-Fragen stärker in den Fokus.

Abseits des Berufs ist Tittes sportlich unterwegs: Seine Freizeit verbringt er beim Segeln oder auf Skitour. Beruflich steht nun die strategische Steuerung des Transaktionsgeschäfts im Mittelpunkt – in einem Marktumfeld, das 2026 weiterhin von Zurückhaltung, aber auch von selektiven Chancen geprägt ist.
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