Der Markt für Pflegeimmobilien in Österreich könnte vor einer strukturellen Wachstumsphase stehen. Eine aktuelle Analyse des internationalen Immobiliendienstleisters CBRE zeigt, dass der demografische Wandel den Bedarf an stationären Pflegeplätzen in den kommenden Jahrzehnten deutlich erhöhen wird. Bis zum Jahr 2050 könnten rund 50.000 zusätzliche Pflegebetten benötigt werden.
Der Hintergrund ist die rasch alternde Bevölkerung. Während die Gesamtbevölkerung Österreichs bis 2040 auf etwa 9,4 Millionen Menschen wachsen dürfte, nimmt vor allem die Gruppe der über 75-Jährigen stark zu. Ihre Zahl könnte von derzeit rund 901.000 auf etwa 1,3 Millionen steigen und bis 2050 rund 16 Prozent der Bevölkerung ausmachen.
Bereits heute ist der Bedarf an Pflegeleistungen hoch. Im Jahr 2024 nahmen rund 259.000 Menschen Pflege- oder Betreuungsleistungen in Anspruch. Mehr als die Hälfte – rund 54 Prozent – wird im häuslichen Umfeld betreut. Etwa 37 Prozent, rund 96.000 Personen, leben in stationären Pflegeeinrichtungen. Regional zeigt sich der größte zusätzliche Bedarf in der Ostregion rund um Wien und Niederösterreich. Hier könnten bis 2050 rund 15.600 zusätzliche Betten erforderlich werden. In der Südregion mit Steiermark und Kärnten liegt der Mehrbedarf bei etwa 13.900 Betten, in Oberösterreich und Salzburg bei rund 12.400 und in Tirol sowie Vorarlberg bei rund 6.800.
Trotz dieser Perspektiven bleibt der Investmentmarkt bislang überschaubar. Laut Manuel Bugl, Head of Investment bei CBRE, wurde im vergangenen Jahr kein einziger Verkauf von Pflegeimmobilien in Österreich registriert. „Einige Deals befanden sich zwar in Vorbereitung. Abgeschlossen wurde aber keiner davon“, sagt er.
Ein wesentlicher Grund liegt in der Eigentümerstruktur. Viele der rund 900 Pflegeheime mit insgesamt etwa 78.300 Betten werden von öffentlichen oder gemeinnützigen Trägern betrieben und befinden sich häufig im Eigentum der öffentlichen Hand. Angesichts angespannter Budgets könnten künftig jedoch verstärkt Modelle wie Sale-and-Lease-Back an Bedeutung gewinnen, bei denen Kommunen Immobilien verkaufen und anschließend langfristig zurückmieten. Als mögliche Orientierung für Investoren nennt CBRE derzeit Spitzenrenditen von etwas über fünf Prozent. Mit wachsender Nachfrage nach modernen Einrichtungen könnte sich der Wettbewerb um Core-Objekte künftig verstärken.
Parallel dazu dürfte sich auch der Wohnimmobilienmarkt verändern. Mit der wachsenden Zahl älterer Menschen steigt die Nachfrage nach barrierefreien Wohnungen, kleineren Einheiten und betreuten Wohnformen. Standorte mit medizinischer Versorgung, Nahversorgung und guter öffentlicher Anbindung gewinnen damit weiter an Bedeutung.
Die Baukosten in Österreich sind zu Jahresbeginn erneut gestiegen. Laut vorläufigen Daten von Statistik Austria lagen die Kosten für den Wohnhaus- und Siedlungsbau im Februar 2026 um 1,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Auch in anderen Bausegmenten zeigen die Indizes nach oben, wenn auch weniger stark. Der aktuelle Baukostenindex für den Wohnbau erreichte im Februar 101,2 Punkte.
Im Monatsvergleich fällt der Anstieg moderat aus: Gegenüber Jänner 2026 erhöhte sich der Index für den Wohnhaus- und Siedlungsbau um 0,1 Prozent. Damit setzt sich eine Phase leichter, aber kontinuierlicher Kostensteigerungen fort, nachdem die Baupreise in den vergangenen Jahren stark unter Druck standen. Auch andere Baubereiche verzeichneten im Jahresvergleich höhere Kosten. Im Straßenbau stiegen die Baukosten um 0,6 Prozent auf 100,6 Indexpunkte. Der Brückenbau erreichte 100,9 Punkte, was einem Plus von 1,7 Prozent gegenüber Februar 2025 entspricht. Im Monatsvergleich lag der Zuwachs hier bei 0,2 Prozent.
Ähnlich entwickelte sich der Siedlungswasserbau. Der entsprechende Index lag im Februar bei 100,8 Punkten und damit um 1,3 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Auch hier betrug der Anstieg gegenüber dem Vormonat 0,2 Prozent.
Für die Immobilien- und Bauwirtschaft sind diese Entwicklungen ein wichtiger Indikator für die Kostenstruktur neuer Projekte. Gerade im Wohnbau beeinflussen Materialpreise, Lohnkosten und Bauleistungen unmittelbar die Kalkulationen von Projektentwicklern und Bauträgern. Nach den starken Preissprüngen der Jahre 2021 bis 2023 deutet die aktuelle Entwicklung darauf hin, dass sich die Dynamik inzwischen deutlich abgeschwächt hat.
Für Investoren und Entwickler bleibt der Baukostenindex damit ein zentraler Gradmesser für die Wirtschaftlichkeit neuer Projekte – insbesondere in einem Markt, der weiterhin von hohen Finanzierungskosten und zurückhaltender Neubautätigkeit geprägt ist.
Das bevorstehende Auslaufen des sogenannten Wohn- und Baupakets der Bundesregierung sorgt derzeit für zusätzliche Dynamik am österreichischen Eigentumsmarkt. Besonders Wohnungskäufer versuchen aktuell, Transaktionen noch vor dem Stichtag abzuschließen, um von der temporären Gebührenbefreiung im Grundbuch zu profitieren. Entscheidend ist dabei, dass der Antrag auf Eintragung spätestens bis zum 30. Juni 2026 gestellt wird.
Die Maßnahme betrifft vor allem die Befreiung von Gebühren für Grundbuch- und Pfandrechtseintragungen. Insgesamt können Käufer dadurch rund zwei Prozent des Kaufpreises einsparen. Bei einer typischen Neubau-Eigentumswohnung in Wien mit einem Kaufpreis von etwa 300.000 Euro entspricht das einer Ersparnis von rund 6.000 Euro.
„Für Käufer, die noch bis zum 30. Juni 2026 eine Eigentumswohnung erwerben, bedeutet das eine Ersparnis von fast zwei Prozent des Kaufpreises“, sagt Karina Schunker, Geschäftsführerin von EHL Wohnen. „Wenn beispielsweise in Wien eine 2-Zimmer-Wohnung im Neubau zu einem üblichen Kaufpreis von rund 300.000 Euro erworben wird, beläuft sich die Gebührenersparnis immerhin auf 6.000 Euro. Das ist selten ausschlaggebend, um allein deswegen eine Wohnung zu kaufen, aber jedenfalls ein guter Grund, einen ohnehin geplanten Wohnungskauf jetzt und nicht erst einige Monate später durchzuführen.“
Nach Einschätzung von EHL könnte sich dieser Effekt bereits im zweiten Quartal deutlich in den Transaktionszahlen widerspiegeln. Schunker rechnet in Wien mit rund zwölf Prozent mehr Verkäufen von Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein Teil dieser Entwicklung dürfte allerdings auf vorgezogene Käufe zurückzuführen sein, wodurch sich die Nachfrage im dritten Quartal wieder abschwächen könnte.
Parallel dazu zeigen mehrere Marktindikatoren eine zunehmende Nachfrage im Eigentumssegment. Während der Hochzinsphase zwischen 2022 und 2024 wurden zahlreiche Kaufentscheidungen aufgeschoben. Diese würden nun nachgeholt. Gleichzeitig sind die Finanzierungskosten im Vergleich zum Vorjahr gesunken, während das Angebot neuer Wohnungen im Laufe des Jahres voraussichtlich zurückgehen wird.
Auch steigende Mieten spielen laut Marktteilnehmern eine Rolle. Die Nachfrage verschiebt sich teilweise von Miet- zu Eigentumswohnungen, da das Angebot an Mietwohnungen seit zwei Jahren auf einem niedrigen Niveau liegt.
In der dritten Folge von Endlich Montag!, der Podcast der CPI Europe rund um Arbeit, Büro, Well Being und moderne Arbeitskultur sprechen Pamela Vario, Senior Marketing & Brand Managerin bei der CPI Europe und Katrin Gögele-Celeda ist als Country Managerin Operations bei CPI Europe über ein Thema, das aktuell jede Branche bewegt: Künstliche Intelligenz, und das insbesondere im Personalwesen.
Zu Gast ist Manuela Lindlbauer, eine der führenden HR-Expertinnen in Österreich, Gründerin der Lindlpower.Group, Buchautorin, Speakerin und Beraterin. Seit über 25 Jahren beschäftigt sie sich mit Arbeitsmarkt, Recruiting und Leadership – und aktuell intensiv mit den Chancen und Risiken von KI im HR-Bereich.
Gemeinsam diskutieren sie, wie KI Recruitingprozesse verändert, warum viele KI-Projekte in Unternehmen scheitern und welche Rolle der Mensch in einer zunehmend automatisierten Arbeitswelt weiterhin spielen wird. Es geht um Effizienz, Unternehmenskultur, Transformation – und darum, warum KI weniger ein Technologieprojekt als vielmehr ein Kulturprojekt für Unternehmen ist.
Sport und Immobilienbranche treffen im April erneut aufeinander: Bei den Padel Masters Vösendorf kommen Branchenvertreter aus Entwicklung, Investment und Beratung auf dem Court zusammen. Immomedien verlost dazu einen Startplatz für ein Padel-Team mit zwei Personen. Das Charity-Turnier findet am 17. April 2026 in der Padelzone Vösendorf statt.
Die Veranstaltung bringt an zwei Spieltagen – 17. und 24. April 2026 – Vertreter der Immobilienwirtschaft zusammen. Neben den sportlichen Matches steht vor allem das Networking im Mittelpunkt. Entwickler, Investoren und Dienstleister nutzen das Event traditionell für informellen Austausch außerhalb klassischer Branchenformate.
Immomedien begleitet das Turnier als Medienpartner und bietet Leserinnen und Lesern die Möglichkeit, selbst auf dem Court zu stehen. Der Gewinner erhält einen Startplatz im Wert von 399 Euro und kann gemeinsam mit einer Begleitperson am Charity-Turnier teilnehmen.
Besuchen Sie die Gewinnspielseite,füllen Sie das Formular aus und abonnieren Sie den immoflash Newsletter. Bestätigen Sie anschließend den Link in der E-Mail, die Sie erhalten.
Erst nach dieser Bestätigung ist Ihre Teilnahme gültig und Sie kommen automatisch in den Lostopf. Pro Person ist eine einmalige Teilnahme möglich. Teilnahmeschluss ist der 9. April 2026. Die Gewinnerinnen oder Gewinner werden spätestens am 10. April 2026 per E-Mail verständigt.
Der auf Gewerbeimmobilien spezialisierte Berater Christie & Co ist 2025 laut den aktuellen Global Brokerage Rankings von MSCI Real Assets der aktivste Immobilienmakler für Hoteltransaktionen auf Verkäuferseite in Großbritannien und der Eurozone gewesen. Grundlage des Rankings sind die tatsächlich abgewickelten Transaktionen im vergangenen Jahr.
Damit hat Christie & Co im Jahr 2025 mehr Hotelverkäufe begleitet als jedes andere Maklerunternehmen in diesen Märkten. Das Ranking gilt in der Branche als wichtiger Gradmesser für die Aktivität von Investmentmaklern im internationalen Hotelimmobiliengeschäft.
Der Markt für Hotelinvestments zeigte sich trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und geopolitischer Spannungen weiterhin aktiv. Nach Angaben des Unternehmens unterstützte das internationale Team von Christie & Co im vergangenen Jahr eine breite Palette an Marktteilnehmern, darunter private Eigentümer, Betreiber, Kreditgeber sowie internationale Investoren.
Zu den größten Transaktionen des Jahres zählte der Verkauf des Vienna Marriott Hotel im Juli 2025. Das Hotel wurde für mehr als 100 Millionen Euro veräußert und war damit die größte Einzeltransaktion, die Christie & Co im vergangenen Jahr vermittelt hat.
Für das Unternehmen ist das Ergebnis auch ein Hinweis auf die weiterhin hohe Aktivität im europäischen Hotelmarkt. „Wir freuen uns sehr, dass das MSCI Global Broker Ranking die außergewöhnliche Leistung unseres Hotelteams im Jahr 2025 würdigt. Dank unserer langjährigen Präsenz und unserer fundierten Fachkenntnisse in diesem Sektor waren wir gut positioniert, um unseren Kund:innen dabei zu helfen, sich in einem sich schnell verändernden Marktumfeld zurechtzufinden. Die Dynamik in ganz Europa ist nach wie vor stark, und unser Team konzentriert sich weiterhin darauf, die besten Ergebnisse für unsere Kund:innen zu erzielen“, sagt Carine Bonnejean, Managing Director – Hotels & International bei Christie & Co.
Die Raiffeisen Property Holding International (RPHI) erweitert ihr Marketingteam. In den vergangenen Monaten sind mit Lina Bajutti und Filipa Wolf zwei Nachwuchskräfte zum Unternehmen gestoßen. Ziel ist es, die externe Kommunikation und die Sichtbarkeit der Marke im Immobilienmarkt weiter auszubauen. Bajutti hat 2025 ihren Masterabschluss in Economics & Business mit Spezialisierung Marketing in Zagreb abgeschlossen. Wolf wiederum hat ihren Bachelor in Economics & Business mit Schwerpunkt Marketing und Konsumforschung in Wien erworben. Beide werden künftig im Marketingteam an der Weiterentwicklung der Kommunikations- und Marketingaktivitäten von RPHI mitarbeiten.
Im Fokus ihrer Aufgaben stehen insbesondere die Unterstützung der Kommunikation von Entwicklungsprojekten in Österreich sowie in den Märkten der CEE-Region. Darüber hinaus sollen sie an der strategischen Positionierung des Unternehmens innerhalb der Immobilienbranche mitwirken und die Markenpräsenz stärken.
Für das Management ist der Ausbau des Teams auch Teil einer langfristigen Personalstrategie. Karl-Maria Pfeffer, CEO von RPHI, sieht in der Einbindung junger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen wichtigen Faktor für die Entwicklung des Unternehmens. Bei einem früheren Roundtable zum Thema „Retaining Young Talent“ sagte er: „Gerade unseren jungen Talenten zeigen, wie viel Potenzial entsteht, wenn man ihnen Raum zur Entwicklung gibt. Wenn Aufgaben spannend sind und sie etwas mitgestalten können, bringen sie sich mit großem Engagement ein, oft sogar über das Erwartbare hinaus. Es ist schön zu sehen, mit wie viel Motivation und Eigeninitiative sie unsere Kommunikation mitprägen.“
Mit den beiden neuen Teammitgliedern reagiert RPHI auch auf die zunehmende Bedeutung von Markenführung und Kommunikation im internationalen Immobiliengeschäft. Gerade bei großvolumigen Projektentwicklungen und grenzüberschreitenden Aktivitäten gewinnt die strategische Positionierung gegenüber Investoren, Partnern und Öffentlichkeit weiter an Gewicht.
Der österreichische Markt für digitale Immobilienvermarktung konsolidiert sich weiter. Die Plattform ohne-makler.at integriert die Metasuche Mietguru vollständig in ihr System. Die Übernahme war bereits im Juli 2025 angekündigt worden, nun folgt der operative Zusammenschluss. Im April 2026 wird Mietguru endgültig abgeschaltet.
Mit der Integration wächst die Reichweite der Plattform deutlich. Insgesamt werden rund 79.962 gelistete Immobilienangebote sowie 21 Social-Media-Gruppen mit zusammen 306.655 Mitgliedern in das Ökosystem von ohne-makler eingebunden. Ziel ist es, die digitale Reichweite zu erhöhen und private Immobilienverkäufer stärker direkt anzusprechen.
Mietguru wurde 2013 zunächst als Blog gegründet und entwickelte sich ab 2014 zu einer Metasuche für Immobilienangebote in ganz Österreich. Die Plattform bündelte Inserate aus verschiedenen Quellen und baute parallel einen umfangreichen Ratgeber- und Contentbereich auf. Mit der Integration in ohne-makler soll dieses Angebot künftig Teil einer größeren Vermarktungsplattform werden.
Das Geschäftsmodell von ohne-makler richtet sich vor allem an Eigentümer, die ihre Immobilien ohne klassische Maklerprovision vermarkten möchten. Inserierende erstellen ein Angebot einmal und können es automatisch über mehrere Immobilienportale ausspielen, darunter ImmoScout24, Immowelt oder Der Standard. Ergänzt wird das Angebot durch zusätzliche Services wie Wertermittlung, Grundrissdarstellung oder digitale Vermarktungstools.
„Die reibungslose Integration von Mietguru in das Ökosystem von ohne-makler, ist ein wesentlicher Baustein unserer Wachstumsstrategie auf dem Weg zur führenden Plattform für private Immobilienvermarktung in Österreich. Die Harmonisierung beider Strukturen, trägt maßgeblich zur digitalen, nutzerzentrierten und kostengünstigen Lösung bei“, sagt Tim Hermeling, Geschäftsführer von ohne-makler in Österreich.
Die Plattform sieht weiteres Wachstumspotenzial im provisionsfreien Vertrieb. Nach eigenen Angaben können Verkäufer bei einer Immobilie im Wert von 250.000 Euro durch den Verzicht auf eine klassische Maklerprovision Einsparungen von rund 9.000 Euro pro Partei erzielen. Parallel baut das Unternehmen seine Präsenz in Österreich aus, unter anderem mit einem Team in Wien. Bis 2028 soll ohne-makler zur größten Plattform für provisionsfreie Immobilienverkäufe im Land wachsen.
Im Wiener Bezirk Simmering entsteht ein neues Wohnbauprojekt mit 82 freifinanzierten Eigentumswohnungen. Das Gebäude mit fünf Geschossen wird im 11. Wiener Gemeindebezirk errichtet und richtet sich an Käufer, die kleinere bis mittelgroße Wohnungen mit Freiflächen suchen. Die Einheiten werden provisionsfrei angeboten.
Geplant sind 2- und 3-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen rund 39 und 62 Quadratmetern. Jede Einheit verfügt über eine private Freifläche – darunter Loggien, Balkone, Terrassen oder Eigengärten. Insgesamt entstehen zusätzlich 37 Stellplätze in einer Tiefgarage.
Die Wohnungen werden schlüsselfertig übergeben. Laut Projektbeschreibung umfasst die Ausstattung unter anderem Parkettböden aus Eiche, Fußbodenheizung sowie Sanitär- und Flieseninstallationen. Als Heizsystem ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe vorgesehen oder ein vergleichbares System.
Ein Teil der Wohnungen soll flexibel kombiniert werden können. So ist es laut Projektangaben möglich, benachbarte 2-Zimmer-Wohnungen zusammenzulegen oder übereinanderliegende Einheiten zu Maisonetten zu verbinden. Dadurch könnten auch größere Wohnflächen mit bis zu vier Zimmern entstehen.
Das Projekt liegt im südöstlichen Teil Wiens in einer stadtrandnahen Wohnlage. Gleichzeitig besteht eine vergleichsweise gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Die U-Bahn-Linie U3 sowie die S-Bahn-Linie S80 sind jeweils rund 700 Meter entfernt. Zusätzlich verkehren mehrere Bus- und Straßenbahnlinien in fußläufiger Distanz.
Im Umfeld befinden sich mehrere Freizeit- und Naherholungsangebote. Dazu zählen unter anderem der Seeschlachtpark, das Simmeringer Bad sowie der Böhmische Prater. Für Einkaufsmöglichkeiten liegt das Shoppingcenter Huma Eleven in der Nähe. Die Einheiten werden von IMMOcontract vermittelt.
In Göllersdorf im Weinviertel ist eine neue Wohnanlage mit 19 geförderten Wohnungen fertiggestellt worden. Das Projekt wurde von Terra umgesetzt und nun mit einer feierlichen Schlüsselübergabe abgeschlossen. Bei der Übergabe der Wohnungen in der Anlage Am Wehrgraben 126 waren unter anderem Bürgermeister Josef Reinwein sowie Pfarrer Michael Wagner anwesend. Die Schlüssel überreichten die Terra-Geschäftsführer Theresa Reiter und Jürgen Putz an die neuen Bewohnerinnen und Bewohner.
Die Wohnungen wurden im Modell Miete mit Kaufoption vergeben. Dabei besteht nach fünf Jahren erstmals die Möglichkeit, die Wohnung zu erwerben. Laut Terra soll dieses Modell langfristig den Zugang zu Eigentum erleichtern und gleichzeitig leistbaren Wohnraum zur Verfügung stellen. Theresa Reiter und Jürgen Putz von der Terra Geschäftsführung erklären: „Bauen verstehen wir als das Gestalten von Zukunft. Mit dem Projekt in Göllersdorf schaffen wir leistbaren Wohnraum mit einer langfristigen Perspektive für die Bewohnerinnen und Bewohner. Die zentrale Lage, die gute Verkehrsanbindung und die hohe Bauqualität zeichnen dieses Projekt aus.“
Die Wohnanlage wurde mit Mitteln der niederösterreichischen Wohnbauförderung errichtet. Geförderter Wohnbau gilt in vielen Gemeinden als wichtiger Bestandteil regionaler Entwicklung, insbesondere in wachstumsstarken Regionen außerhalb der Ballungsräume.
Das dreigeschoßige Gebäude umfasst 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 51 und 94 Quadratmetern. Jede Einheit verfügt über eine private Freifläche – entweder Terrassen mit Eigengarten im Erdgeschoß oder Balkone in den Obergeschoßen.
Architektonisch orientiert sich das Gebäude an der kleinteiligen Struktur der Umgebung. Versetzte Baukörper und größere Fensterflächen prägen das Erscheinungsbild. Die Grundrisse sind offen gestaltet und verbinden Wohn- und Küchenbereiche.
Alle Wohnungen der Anlage sind bereits vergeben. Laut Projektentwickler zeigt das die weiterhin hohe Nachfrage nach gefördertem Wohnraum im Weinviertel.
Der Markt für Pflegeimmobilien in Österreich könnte vor einer strukturellen Wachstumsphase stehen. Eine aktuelle Analyse des internationalen Immobiliendienstleisters CBRE zeigt, dass der demografische Wandel den Bedarf an stationären Pflegeplätzen in den kommenden Jahrzehnten deutlich erhöhen wird. Bis zum Jahr 2050 könnten rund 50.000 zusätzliche Pflegebetten benötigt werden.
Der Hintergrund ist die rasch alternde Bevölkerung. Während die Gesamtbevölkerung Österreichs bis 2040 auf etwa 9,4 Millionen Menschen wachsen dürfte, nimmt vor allem die Gruppe der über 75-Jährigen stark zu. Ihre Zahl könnte von derzeit rund 901.000 auf etwa 1,3 Millionen steigen und bis 2050 rund 16 Prozent der Bevölkerung ausmachen.
Bereits heute ist der Bedarf an Pflegeleistungen hoch. Im Jahr 2024 nahmen rund 259.000 Menschen Pflege- oder Betreuungsleistungen in Anspruch. Mehr als die Hälfte – rund 54 Prozent – wird im häuslichen Umfeld betreut. Etwa 37 Prozent, rund 96.000 Personen, leben in stationären Pflegeeinrichtungen. Regional zeigt sich der größte zusätzliche Bedarf in der Ostregion rund um Wien und Niederösterreich. Hier könnten bis 2050 rund 15.600 zusätzliche Betten erforderlich werden. In der Südregion mit Steiermark und Kärnten liegt der Mehrbedarf bei etwa 13.900 Betten, in Oberösterreich und Salzburg bei rund 12.400 und in Tirol sowie Vorarlberg bei rund 6.800.
Trotz dieser Perspektiven bleibt der Investmentmarkt bislang überschaubar. Laut Manuel Bugl, Head of Investment bei CBRE, wurde im vergangenen Jahr kein einziger Verkauf von Pflegeimmobilien in Österreich registriert. „Einige Deals befanden sich zwar in Vorbereitung. Abgeschlossen wurde aber keiner davon“, sagt er.
Ein wesentlicher Grund liegt in der Eigentümerstruktur. Viele der rund 900 Pflegeheime mit insgesamt etwa 78.300 Betten werden von öffentlichen oder gemeinnützigen Trägern betrieben und befinden sich häufig im Eigentum der öffentlichen Hand. Angesichts angespannter Budgets könnten künftig jedoch verstärkt Modelle wie Sale-and-Lease-Back an Bedeutung gewinnen, bei denen Kommunen Immobilien verkaufen und anschließend langfristig zurückmieten. Als mögliche Orientierung für Investoren nennt CBRE derzeit Spitzenrenditen von etwas über fünf Prozent. Mit wachsender Nachfrage nach modernen Einrichtungen könnte sich der Wettbewerb um Core-Objekte künftig verstärken.
Parallel dazu dürfte sich auch der Wohnimmobilienmarkt verändern. Mit der wachsenden Zahl älterer Menschen steigt die Nachfrage nach barrierefreien Wohnungen, kleineren Einheiten und betreuten Wohnformen. Standorte mit medizinischer Versorgung, Nahversorgung und guter öffentlicher Anbindung gewinnen damit weiter an Bedeutung.
Die Baukosten in Österreich sind zu Jahresbeginn erneut gestiegen. Laut vorläufigen Daten von Statistik Austria lagen die Kosten für den Wohnhaus- und Siedlungsbau im Februar 2026 um 1,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Auch in anderen Bausegmenten zeigen die Indizes nach oben, wenn auch weniger stark. Der aktuelle Baukostenindex für den Wohnbau erreichte im Februar 101,2 Punkte.
Im Monatsvergleich fällt der Anstieg moderat aus: Gegenüber Jänner 2026 erhöhte sich der Index für den Wohnhaus- und Siedlungsbau um 0,1 Prozent. Damit setzt sich eine Phase leichter, aber kontinuierlicher Kostensteigerungen fort, nachdem die Baupreise in den vergangenen Jahren stark unter Druck standen. Auch andere Baubereiche verzeichneten im Jahresvergleich höhere Kosten. Im Straßenbau stiegen die Baukosten um 0,6 Prozent auf 100,6 Indexpunkte. Der Brückenbau erreichte 100,9 Punkte, was einem Plus von 1,7 Prozent gegenüber Februar 2025 entspricht. Im Monatsvergleich lag der Zuwachs hier bei 0,2 Prozent.
Ähnlich entwickelte sich der Siedlungswasserbau. Der entsprechende Index lag im Februar bei 100,8 Punkten und damit um 1,3 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Auch hier betrug der Anstieg gegenüber dem Vormonat 0,2 Prozent.
Für die Immobilien- und Bauwirtschaft sind diese Entwicklungen ein wichtiger Indikator für die Kostenstruktur neuer Projekte. Gerade im Wohnbau beeinflussen Materialpreise, Lohnkosten und Bauleistungen unmittelbar die Kalkulationen von Projektentwicklern und Bauträgern. Nach den starken Preissprüngen der Jahre 2021 bis 2023 deutet die aktuelle Entwicklung darauf hin, dass sich die Dynamik inzwischen deutlich abgeschwächt hat.
Für Investoren und Entwickler bleibt der Baukostenindex damit ein zentraler Gradmesser für die Wirtschaftlichkeit neuer Projekte – insbesondere in einem Markt, der weiterhin von hohen Finanzierungskosten und zurückhaltender Neubautätigkeit geprägt ist.
Das bevorstehende Auslaufen des sogenannten Wohn- und Baupakets der Bundesregierung sorgt derzeit für zusätzliche Dynamik am österreichischen Eigentumsmarkt. Besonders Wohnungskäufer versuchen aktuell, Transaktionen noch vor dem Stichtag abzuschließen, um von der temporären Gebührenbefreiung im Grundbuch zu profitieren. Entscheidend ist dabei, dass der Antrag auf Eintragung spätestens bis zum 30. Juni 2026 gestellt wird.
Die Maßnahme betrifft vor allem die Befreiung von Gebühren für Grundbuch- und Pfandrechtseintragungen. Insgesamt können Käufer dadurch rund zwei Prozent des Kaufpreises einsparen. Bei einer typischen Neubau-Eigentumswohnung in Wien mit einem Kaufpreis von etwa 300.000 Euro entspricht das einer Ersparnis von rund 6.000 Euro.
„Für Käufer, die noch bis zum 30. Juni 2026 eine Eigentumswohnung erwerben, bedeutet das eine Ersparnis von fast zwei Prozent des Kaufpreises“, sagt Karina Schunker, Geschäftsführerin von EHL Wohnen. „Wenn beispielsweise in Wien eine 2-Zimmer-Wohnung im Neubau zu einem üblichen Kaufpreis von rund 300.000 Euro erworben wird, beläuft sich die Gebührenersparnis immerhin auf 6.000 Euro. Das ist selten ausschlaggebend, um allein deswegen eine Wohnung zu kaufen, aber jedenfalls ein guter Grund, einen ohnehin geplanten Wohnungskauf jetzt und nicht erst einige Monate später durchzuführen.“
Nach Einschätzung von EHL könnte sich dieser Effekt bereits im zweiten Quartal deutlich in den Transaktionszahlen widerspiegeln. Schunker rechnet in Wien mit rund zwölf Prozent mehr Verkäufen von Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein Teil dieser Entwicklung dürfte allerdings auf vorgezogene Käufe zurückzuführen sein, wodurch sich die Nachfrage im dritten Quartal wieder abschwächen könnte.
Parallel dazu zeigen mehrere Marktindikatoren eine zunehmende Nachfrage im Eigentumssegment. Während der Hochzinsphase zwischen 2022 und 2024 wurden zahlreiche Kaufentscheidungen aufgeschoben. Diese würden nun nachgeholt. Gleichzeitig sind die Finanzierungskosten im Vergleich zum Vorjahr gesunken, während das Angebot neuer Wohnungen im Laufe des Jahres voraussichtlich zurückgehen wird.
Auch steigende Mieten spielen laut Marktteilnehmern eine Rolle. Die Nachfrage verschiebt sich teilweise von Miet- zu Eigentumswohnungen, da das Angebot an Mietwohnungen seit zwei Jahren auf einem niedrigen Niveau liegt.
Manuela Lindlbauer zu Gast beim CPI Europe-Podcast
In der dritten Folge von Endlich Montag!, der Podcast der CPI Europe rund um Arbeit, Büro, Well Being und moderne Arbeitskultur sprechen Pamela Vario, Senior Marketing & Brand Managerin bei der CPI Europe und Katrin Gögele-Celeda ist als Country Managerin Operations bei CPI Europe über ein Thema, das aktuell jede Branche bewegt: Künstliche Intelligenz, und das insbesondere im Personalwesen.
Zu Gast ist Manuela Lindlbauer, eine der führenden HR-Expertinnen in Österreich, Gründerin der Lindlpower.Group, Buchautorin, Speakerin und Beraterin. Seit über 25 Jahren beschäftigt sie sich mit Arbeitsmarkt, Recruiting und Leadership – und aktuell intensiv mit den Chancen und Risiken von KI im HR-Bereich.
Gemeinsam diskutieren sie, wie KI Recruitingprozesse verändert, warum viele KI-Projekte in Unternehmen scheitern und welche Rolle der Mensch in einer zunehmend automatisierten Arbeitswelt weiterhin spielen wird. Es geht um Effizienz, Unternehmenskultur, Transformation – und darum, warum KI weniger ein Technologieprojekt als vielmehr ein Kulturprojekt für Unternehmen ist.
Mit Immoflash zum Padel-Turnier
Startplatz für Padel Masters zu gewinnen
von Laura Fürst
Sport und Immobilienbranche treffen im April erneut aufeinander: Bei den Padel Masters Vösendorf kommen Branchenvertreter aus Entwicklung, Investment und Beratung auf dem Court zusammen. Immomedien verlost dazu einen Startplatz für ein Padel-Team mit zwei Personen. Das Charity-Turnier findet am 17. April 2026 in der Padelzone Vösendorf statt.
Die Veranstaltung bringt an zwei Spieltagen – 17. und 24. April 2026 – Vertreter der Immobilienwirtschaft zusammen. Neben den sportlichen Matches steht vor allem das Networking im Mittelpunkt. Entwickler, Investoren und Dienstleister nutzen das Event traditionell für informellen Austausch außerhalb klassischer Branchenformate.
Immomedien begleitet das Turnier als Medienpartner und bietet Leserinnen und Lesern die Möglichkeit, selbst auf dem Court zu stehen. Der Gewinner erhält einen Startplatz im Wert von 399 Euro und kann gemeinsam mit einer Begleitperson am Charity-Turnier teilnehmen.
Besuchen Sie die Gewinnspielseite,füllen Sie das Formular aus und abonnieren Sie den immoflash Newsletter. Bestätigen Sie anschließend den Link in der E-Mail, die Sie erhalten.
Erst nach dieser Bestätigung ist Ihre Teilnahme gültig und Sie kommen automatisch in den Lostopf. Pro Person ist eine einmalige Teilnahme möglich. Teilnahmeschluss ist der 9. April 2026. Die Gewinnerinnen oder Gewinner werden spätestens am 10. April 2026 per E-Mail verständigt.
Ranking sieht Christie & Co an der Spitze
Wer 2025 die meisten Hotels verkaufte
von Laura Fürst
Der auf Gewerbeimmobilien spezialisierte Berater Christie & Co ist 2025 laut den aktuellen Global Brokerage Rankings von MSCI Real Assets der aktivste Immobilienmakler für Hoteltransaktionen auf Verkäuferseite in Großbritannien und der Eurozone gewesen. Grundlage des Rankings sind die tatsächlich abgewickelten Transaktionen im vergangenen Jahr.
Damit hat Christie & Co im Jahr 2025 mehr Hotelverkäufe begleitet als jedes andere Maklerunternehmen in diesen Märkten. Das Ranking gilt in der Branche als wichtiger Gradmesser für die Aktivität von Investmentmaklern im internationalen Hotelimmobiliengeschäft.
Der Markt für Hotelinvestments zeigte sich trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und geopolitischer Spannungen weiterhin aktiv. Nach Angaben des Unternehmens unterstützte das internationale Team von Christie & Co im vergangenen Jahr eine breite Palette an Marktteilnehmern, darunter private Eigentümer, Betreiber, Kreditgeber sowie internationale Investoren.
Zu den größten Transaktionen des Jahres zählte der Verkauf des Vienna Marriott Hotel im Juli 2025. Das Hotel wurde für mehr als 100 Millionen Euro veräußert und war damit die größte Einzeltransaktion, die Christie & Co im vergangenen Jahr vermittelt hat.
Für das Unternehmen ist das Ergebnis auch ein Hinweis auf die weiterhin hohe Aktivität im europäischen Hotelmarkt. „Wir freuen uns sehr, dass das MSCI Global Broker Ranking die außergewöhnliche Leistung unseres Hotelteams im Jahr 2025 würdigt. Dank unserer langjährigen Präsenz und unserer fundierten Fachkenntnisse in diesem Sektor waren wir gut positioniert, um unseren Kund:innen dabei zu helfen, sich in einem sich schnell verändernden Marktumfeld zurechtzufinden. Die Dynamik in ganz Europa ist nach wie vor stark, und unser Team konzentriert sich weiterhin darauf, die besten Ergebnisse für unsere Kund:innen zu erzielen“, sagt Carine Bonnejean, Managing Director – Hotels & International bei Christie & Co.
Die Raiffeisen Property Holding International (RPHI) erweitert ihr Marketingteam. In den vergangenen Monaten sind mit Lina Bajutti und Filipa Wolf zwei Nachwuchskräfte zum Unternehmen gestoßen. Ziel ist es, die externe Kommunikation und die Sichtbarkeit der Marke im Immobilienmarkt weiter auszubauen. Bajutti hat 2025 ihren Masterabschluss in Economics & Business mit Spezialisierung Marketing in Zagreb abgeschlossen. Wolf wiederum hat ihren Bachelor in Economics & Business mit Schwerpunkt Marketing und Konsumforschung in Wien erworben. Beide werden künftig im Marketingteam an der Weiterentwicklung der Kommunikations- und Marketingaktivitäten von RPHI mitarbeiten.
Im Fokus ihrer Aufgaben stehen insbesondere die Unterstützung der Kommunikation von Entwicklungsprojekten in Österreich sowie in den Märkten der CEE-Region. Darüber hinaus sollen sie an der strategischen Positionierung des Unternehmens innerhalb der Immobilienbranche mitwirken und die Markenpräsenz stärken.
Für das Management ist der Ausbau des Teams auch Teil einer langfristigen Personalstrategie. Karl-Maria Pfeffer, CEO von RPHI, sieht in der Einbindung junger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen wichtigen Faktor für die Entwicklung des Unternehmens. Bei einem früheren Roundtable zum Thema „Retaining Young Talent“ sagte er: „Gerade unseren jungen Talenten zeigen, wie viel Potenzial entsteht, wenn man ihnen Raum zur Entwicklung gibt. Wenn Aufgaben spannend sind und sie etwas mitgestalten können, bringen sie sich mit großem Engagement ein, oft sogar über das Erwartbare hinaus. Es ist schön zu sehen, mit wie viel Motivation und Eigeninitiative sie unsere Kommunikation mitprägen.“
Mit den beiden neuen Teammitgliedern reagiert RPHI auch auf die zunehmende Bedeutung von Markenführung und Kommunikation im internationalen Immobiliengeschäft. Gerade bei großvolumigen Projektentwicklungen und grenzüberschreitenden Aktivitäten gewinnt die strategische Positionierung gegenüber Investoren, Partnern und Öffentlichkeit weiter an Gewicht.
Der österreichische Markt für digitale Immobilienvermarktung konsolidiert sich weiter. Die Plattform ohne-makler.at integriert die Metasuche Mietguru vollständig in ihr System. Die Übernahme war bereits im Juli 2025 angekündigt worden, nun folgt der operative Zusammenschluss. Im April 2026 wird Mietguru endgültig abgeschaltet.
Mit der Integration wächst die Reichweite der Plattform deutlich. Insgesamt werden rund 79.962 gelistete Immobilienangebote sowie 21 Social-Media-Gruppen mit zusammen 306.655 Mitgliedern in das Ökosystem von ohne-makler eingebunden. Ziel ist es, die digitale Reichweite zu erhöhen und private Immobilienverkäufer stärker direkt anzusprechen.
Mietguru wurde 2013 zunächst als Blog gegründet und entwickelte sich ab 2014 zu einer Metasuche für Immobilienangebote in ganz Österreich. Die Plattform bündelte Inserate aus verschiedenen Quellen und baute parallel einen umfangreichen Ratgeber- und Contentbereich auf. Mit der Integration in ohne-makler soll dieses Angebot künftig Teil einer größeren Vermarktungsplattform werden.
Das Geschäftsmodell von ohne-makler richtet sich vor allem an Eigentümer, die ihre Immobilien ohne klassische Maklerprovision vermarkten möchten. Inserierende erstellen ein Angebot einmal und können es automatisch über mehrere Immobilienportale ausspielen, darunter ImmoScout24, Immowelt oder Der Standard. Ergänzt wird das Angebot durch zusätzliche Services wie Wertermittlung, Grundrissdarstellung oder digitale Vermarktungstools.
„Die reibungslose Integration von Mietguru in das Ökosystem von ohne-makler, ist ein wesentlicher Baustein unserer Wachstumsstrategie auf dem Weg zur führenden Plattform für private Immobilienvermarktung in Österreich. Die Harmonisierung beider Strukturen, trägt maßgeblich zur digitalen, nutzerzentrierten und kostengünstigen Lösung bei“, sagt Tim Hermeling, Geschäftsführer von ohne-makler in Österreich.
Die Plattform sieht weiteres Wachstumspotenzial im provisionsfreien Vertrieb. Nach eigenen Angaben können Verkäufer bei einer Immobilie im Wert von 250.000 Euro durch den Verzicht auf eine klassische Maklerprovision Einsparungen von rund 9.000 Euro pro Partei erzielen. Parallel baut das Unternehmen seine Präsenz in Österreich aus, unter anderem mit einem Team in Wien. Bis 2028 soll ohne-makler zur größten Plattform für provisionsfreie Immobilienverkäufe im Land wachsen.
Im Wiener Bezirk Simmering entsteht ein neues Wohnbauprojekt mit 82 freifinanzierten Eigentumswohnungen. Das Gebäude mit fünf Geschossen wird im 11. Wiener Gemeindebezirk errichtet und richtet sich an Käufer, die kleinere bis mittelgroße Wohnungen mit Freiflächen suchen. Die Einheiten werden provisionsfrei angeboten.
Geplant sind 2- und 3-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen rund 39 und 62 Quadratmetern. Jede Einheit verfügt über eine private Freifläche – darunter Loggien, Balkone, Terrassen oder Eigengärten. Insgesamt entstehen zusätzlich 37 Stellplätze in einer Tiefgarage.
Die Wohnungen werden schlüsselfertig übergeben. Laut Projektbeschreibung umfasst die Ausstattung unter anderem Parkettböden aus Eiche, Fußbodenheizung sowie Sanitär- und Flieseninstallationen. Als Heizsystem ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe vorgesehen oder ein vergleichbares System.
Ein Teil der Wohnungen soll flexibel kombiniert werden können. So ist es laut Projektangaben möglich, benachbarte 2-Zimmer-Wohnungen zusammenzulegen oder übereinanderliegende Einheiten zu Maisonetten zu verbinden. Dadurch könnten auch größere Wohnflächen mit bis zu vier Zimmern entstehen.
Das Projekt liegt im südöstlichen Teil Wiens in einer stadtrandnahen Wohnlage. Gleichzeitig besteht eine vergleichsweise gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Die U-Bahn-Linie U3 sowie die S-Bahn-Linie S80 sind jeweils rund 700 Meter entfernt. Zusätzlich verkehren mehrere Bus- und Straßenbahnlinien in fußläufiger Distanz.
Im Umfeld befinden sich mehrere Freizeit- und Naherholungsangebote. Dazu zählen unter anderem der Seeschlachtpark, das Simmeringer Bad sowie der Böhmische Prater. Für Einkaufsmöglichkeiten liegt das Shoppingcenter Huma Eleven in der Nähe. Die Einheiten werden von IMMOcontract vermittelt.
In Göllersdorf im Weinviertel ist eine neue Wohnanlage mit 19 geförderten Wohnungen fertiggestellt worden. Das Projekt wurde von Terra umgesetzt und nun mit einer feierlichen Schlüsselübergabe abgeschlossen. Bei der Übergabe der Wohnungen in der Anlage Am Wehrgraben 126 waren unter anderem Bürgermeister Josef Reinwein sowie Pfarrer Michael Wagner anwesend. Die Schlüssel überreichten die Terra-Geschäftsführer Theresa Reiter und Jürgen Putz an die neuen Bewohnerinnen und Bewohner.
Die Wohnungen wurden im Modell Miete mit Kaufoption vergeben. Dabei besteht nach fünf Jahren erstmals die Möglichkeit, die Wohnung zu erwerben. Laut Terra soll dieses Modell langfristig den Zugang zu Eigentum erleichtern und gleichzeitig leistbaren Wohnraum zur Verfügung stellen. Theresa Reiter und Jürgen Putz von der Terra Geschäftsführung erklären: „Bauen verstehen wir als das Gestalten von Zukunft. Mit dem Projekt in Göllersdorf schaffen wir leistbaren Wohnraum mit einer langfristigen Perspektive für die Bewohnerinnen und Bewohner. Die zentrale Lage, die gute Verkehrsanbindung und die hohe Bauqualität zeichnen dieses Projekt aus.“
Die Wohnanlage wurde mit Mitteln der niederösterreichischen Wohnbauförderung errichtet. Geförderter Wohnbau gilt in vielen Gemeinden als wichtiger Bestandteil regionaler Entwicklung, insbesondere in wachstumsstarken Regionen außerhalb der Ballungsräume.
Das dreigeschoßige Gebäude umfasst 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 51 und 94 Quadratmetern. Jede Einheit verfügt über eine private Freifläche – entweder Terrassen mit Eigengarten im Erdgeschoß oder Balkone in den Obergeschoßen.
Architektonisch orientiert sich das Gebäude an der kleinteiligen Struktur der Umgebung. Versetzte Baukörper und größere Fensterflächen prägen das Erscheinungsbild. Die Grundrisse sind offen gestaltet und verbinden Wohn- und Küchenbereiche.
Alle Wohnungen der Anlage sind bereits vergeben. Laut Projektentwickler zeigt das die weiterhin hohe Nachfrage nach gefördertem Wohnraum im Weinviertel.
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